Tomatenzöglinge 2014

Sunfreak

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Tomatenzöglinge 2014

Von der Planung bis zur Kompostierung ist dieser Thread die richtige Anlaufstelle für allgemeinen Small-Talk über die ganze Tomaten-Saison hinweg. Hier kannst du stolz etwa Deine Pflanzen präsentieren oder Ernte-Bilder einstellen. Oder einfach nur tomatophilosophieren!

Solltest du darüber hinaus spezielle Fragen oder ein spezielles Thema über die Tomate, den Anbau, die Sorten, Krankheiten, ... haben, dann solltest du dafür einen separaten Thread anlegen.

So, nun aber allen ein erfolgreiches Tomaten-Jahr 2014!

Grüßle, Michi
Tomaten-Süchtling
▲ Ambrosia Red

rnaxkbwa.png


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  • Sunfreak

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    Und schwups ist man schon wieder zu spät mit der Tomaten-Aussaat dran. So geht es mir zumindest. Mir ist zum Beispiel vorhin überhaupt bewusst geworden wie nah Weihnachten schon ist. Oh mann, ich habs mal wieder versemmelt. :d

    Grüßle, Michi
     
  • NeuBeeter

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    Ähm... so lange ist es doch gar nicht mehr ;)

    Ich hab gestern schon die erste Saat ins Tütchen verschwinden lassen und bin mal gespannt, wie ich es bis zum Frühjahr über die Runden bringen kann :d

    Balkonzauber, Goldene Königin, Balconi Yellow und Tigarella haben bereits den Anfang für das Jahr 2014 gemacht.
     
  • Mama-von-Annina

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    Puh, wie macht man das nur mit den Pflanzen dann? Hab letztes jahr im Februar gesät und es wegen der Größe dann bitter bereut. Dieses Jahr nicht vor März, außer ein paar klitzekleinen dwarfs im Februar :eek:
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Ich habe leider auch kein GWH, deshalb kommen alle großen Sorten erst ab Mitte März. Topftomies und die Royal Hillbilly mache ich aber schon früher.
    Aber erst müssen die Paprika und Chili durch sein. Und da fehlt noch der größte Schwung. Die starten am 1. Januar.
     
  • T

    Tinchenfurz

    Guest
    Michi, was ist den das weiße "Ding" auf dem viertletzten Bild? Und schmeckt es? Übrigens tolle Fotos!:)
    Liebste Grüße
    Tinchen, die dieses Jahr im Januar anfängt, letztes Jahr war ich eindeutig zu spät, zu faul und zu unmotiviert, was sich auf meine äussert überschaubare Ernte ausgewirkt hat:mad:
     

    Sunfreak

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    Danke Tinchen! Ja, wollte paar Impressionen zeigen, bissl die User anstacheln oder weich kochen. Gefügig zu machen. :grins:

    Das ist die Milchperle. Und ja die ist lecker und einer der weißesten Tomatensorten überhaupt. Fleischtomate.

    Also ich werd wieder Tomaten so um den 20. März herum machen. Das reicht (mir) eigentlich. Ich wüsste sonst auch garnicht wohin mit den Pflanzen. Und zuvor kommen ja erst mal die anderen Nachtschatten wie Andenbeeren, Paprika, Chili und Auberginen.

    Grüßle, Michi
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Ach ja stimmt, Andenbeere wollte ich ja auch machen. Das mit den Stecklingen war dieses Jahr garnix. Nullrunde. Neuanzucht war viel besser.
     
    T

    Tinchenfurz

    Guest
    Danke Michi.:pa: Da werde ich doch mal direkt auf Samensuche gehen, die Sorte hat mein Kribbeln geweckt.

    Bitte keine Fotos mehr:d sonst geht das hier wieder los......:d
     
  • Sunfreak

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    Wenn du möchtest, Tinchen, darfst du Dich per PN bei mir melden wegen der Milchperle.

    Grüßle, Michi
     
  • Conya

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    Moin zusammen,

    Paprika und Chili werde ich auch im Januar aussäen, aber die Tomaten müssen bis März warten. Bisher war das immer noch früh genug um ausreichend ernten zu können.
    Hat denn schon jemand seine Tomatenliste für diese Runde fertig?

    Gruß Conya
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Moin zusammen,


    Hat denn schon jemand seine Tomatenliste für diese Runde fertig?

    Gruß Conya


    Nee, wo denkste hin ?
    rolleyes.gif

    Ich hatte eine, ja. Aber das war bevor ich mit dem Samenkauft losgelegt habe.
    Das wird ne schwere Geburt... Am besten ich miete mir noch nen Garten.
     

    Conya

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    Heyho,

    kannste nicht einfach den Garten vom Nachbarn requirieren?;)

    Bei einigen Sorten bin ich noch unschlüssig, aber ich habe zumindest schon mal einen Teil der Liste fertig, etwa die Hälfte.

    Gruß Conya
     

    Lieschen M

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    In diesem Jahr werde ich es so halten wie vor vielen Jahren. Aussaattermin ist der 8. März. Im vergangenen Jahr habe ich schon Anfang Februar angefangen. Das war eindeutig zu früh. Oder doch nicht?

    Na, jedenfalls waren die größten Pflanzen dann schon mit Topf so 50 cm hoch und schwierig zu händeln. Andererseits hatte ich Ende Juli die ersten reifen Tomaten.

    Na, mal sehen, wie mich die Sucht treibt. :grins:

    Zur Erinnerung ein Bild aus dem März DSC_4252_Tomate_im_Marz.jpg
     

    Conya

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    Hallo Lieschen,

    das ist ja ne tolle Indoor-Plantage!

    Meine Fensterbänke sind alle besetzt mit diversen Jungpflanzen (Zimmerpflanzen) die später draußen in Kübeln und Ampeln wachsen und die zwei Fleckchen die noch frei sind wurden von den Katzen beschlagnahmt.
    Die lassen auch in keiner Weise mit sich verhandeln wenn es um die Räumung der Plätze geht, also werden Paprika und Chili in alten Aquarien angezogen und die Tomaten irgendwann im März im Gewächshaus.

    Gruß Conya
     

    Lieschen M

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    Das ist ein großer Klapptisch (0,70 x 2,10 m), der dafür im Wintergarten aufgestellt wurde. War dann zwar für's Kaffeetrinken und Zeitunglesen zu eng, aber was macht der Süchtling nicht alles, um seine Pflanzsucht zu befriedigen. :grins:

    Merkwürdigerweise will GG in diesem Jahr schmale Regale aufstellen. Finde ich aber blöd, weil ich dann den Driß mit dem Gießen der kleinen Pflanzen in der oberen Etage habe. Licht würden die Pflanzen auch in dem Regal genug bekommen, da es aus Gitter und Glas besteht.

    Na, ich arbeite noch daran, auch in diesem Jahr wieder den Tisch aufstellen zu können. :)
     

    Conya

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    Hmm, na wenn er denn extra Regale dafür aufstellen will, wie wäre es dann mit einer integrierten Bewässerungsanlage?
    Dann hättest Du kein Problem beim gießen und er hätte bis auf weiteres genug zu grübeln und zu basteln.:grins:

    Gruß Conya
     

    Lieschen M

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    Ist nicht mein Ding, Conya. Diese Tröpfelgeschichte habe ich durch. Bis ich die eingestellt hatte, waren alle Messen gesungen.

    Außerdem kriege ich da meinen Bokashisud nicht dazu gemischt. Und auf den schwöre ich ja nun einmal. (Jeder hat seinen Spleen. Und das ist meiner.)
     

    Maulwurf12

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    Die Liste habe ich auch - die muss um 5 Sorten gekürzt werden - das kriege ich allerdings nicht hin... :( Sobald ich eine wegstreiche fällt mir eine andere ein, die ich statt dessen unbedingt anbauen muss... Und ich will dieses Jahr so richtig mit Melonen loslegen - wird extra ein Melonenhäuschen gebaut. Das heißt ich habe noch weniger Platz für meine Jungpflanzen in der Wohnung.
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Ich hatte mal eine Liste.... das war BEVOR ich bestellt und getauscht habe.
    rolleyes.gif


    Ich werde das nach Weihnachten systematisch angehen: Was, kann in Töpfe, was muss Platz haben: jeweils Gesamtanzahl der Pflanzen- Erhalter und Projekte. Restliche Zahl in Kategorien:
    Wie viele Fleisch, wie viele normale, wie viele Cocktails?
    Wie viele früh, wie viele spät?
    Wie viele davon rot, gelb, blau und grün?
    Dann jede Kategorie füllen.
    Bei fehlender Entscheidungsfähigkeit einen Unparteiischen (blind) ziehen lassen.
    Der Rest kommt dann im (hoffentlich) nächsten Tomatenjahr.
     

    Sunfreak

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    Ich kaufe erst einmal paar Samen ein, was mir neues gefallen könnte oder was mir an Sorten durch das vergangene Feldprojekt fehlt. Aber bevor ich etwas in den Warenkorb klicke frage ich mich jedes einzelne Mal: Brauchst du diese Sorte wirklich!? Meist brauch ich sie nicht, weil ich bereits mindestens 10 ähnliche Sorten im Archiv hab. Dann untermauere ich meine Gedanken noch mit der Ansicht es wäre doch schade drum, wenn der Samen, den du bereits hast, alt werden würde und du unbenutzt und kaputt wegschmeißen müsstest. Und die Embryonen in den Samenkörnern nie die Chance auf Leben bekommen würden. So gelingt es eigentlich ziemlich gut kompakte Bestellungen zu machen. Dann bestelle ich nicht alles auf einmal, sondern lass mir viel Zeit. Vielleicht 1 Bestellung pro Woche höchstens. So komme ich nicht in Kaufrausch. Und hab länger Vorfreude, bis ich das nächste bestellen darf.

    Mit der Planung warte ich auch noch, vielleicht mache ich auch garkeine. Denn wenn ich während des Winters zuviel über die Saison 2014 seniere, dann gehen die Anbaulisten für gewöhnlich ins Unendliche, auch weil der Winter solange ist. Da kommen mir immer wieder mal bei Gelegenheit die Gedanken wie und die müsstest du noch anbauen, und die wär auch nicht verkehrt, und au, das ist 'ne must-have Sorte, ohne die geht nüx. Und dann schreib ich das immer auf die ohnehin schon lange Liste. Und na-ja, das kennt ihr ja selber.

    So warte ich ab, bis das Frühjahr da ist und beschäftige mich in der Zwischenzeit mit anderen Hobbys. Hobbys die man wegen der Gärtnerarbeit immer auf den Winter vertröstet.

    Grüßle, Michi
     

    Conya

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    Hallo zusammen,

    einige Dinge muss ich nicht planen weil ich die jedes Jahr habe, diverse Stangenbohnen usw. Bei Tomaten habe ich es bisher auch immer ganz gut auf die Reihe gekriegt, was vorhanden war konnte auch gepflanzt werden.
    Dieses Jahr könnte es tatsächlich mal etwas eng werden weil ich ein paar Sorten mehr habe als sonst, aber ich wohne im Outback, ist der Garten zu klein werde ich einfach das eine oder andere Gewächs ausquartieren und hinter die Pferdkoppel oder wer weiß wo hin verbannen... Ok, das ist dann schummeln.;)

    @Michi: Wieso ist der Winter lang?
    Nach dem Wettermurks vom letzten Jahr hatte ich doch ausdrücklich einen laaaangen und milden Herbst bestellt dem nur eine kurze Kaltphase folgen darf damit wir alle Anfang März wieder schwarze Fingernägel haben.
    Und bisher ist auch korrekt geliefert worden.:grins:

    Gruß Conya
     

    rafa

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    bin im Baumarkt an den Tüten vorbeigelaufen und konnte nicht anders..

    Was ist von diesen sogenannten Wildtomaten zu halten? Kennt die jemand?
     

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    Sunfreak

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    L. pimpinellifolium ist die Johannisbeertomate (Wildtomate). Die machen bestimmt Freude. Gibt's noch irgendwo 'nen Sortennamen?

    Grüßle, Michi
     

    rafa

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    oh sorry, war auf der Rückseite
    Rote Murmel und Golden Currant
     

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    Sunfreak

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    Ahja, dann passt da aber die lateinische Bezeichnung nicht. Beide Sorten gehören der Art S. lycopersicum an. Aber egal: Beides tolle Wildtomaten mit ordentlicher Power gegen Braunfäule.

    Grüßle, Michi
     

    rafa

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    Na wenn der Meister sein blessing gegeben hat werde ich die mal anbauen.

    Danke Sunfreak!
     

    Sunfreak

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    Also ich würde sie jederzeit wieder anbauen! :)

    Aber mal was anderes: Und zwar mal ein Statement von meiner Seite. Ich bin ja im Moment offiziell ohne Garten. Hätte aber einen Garten in Aussicht - direkt an einem Bach. Ich müsste nur noch ja sagen. Aber ich werde nicht mehr den gleichen Fehler machen wie mit Kuba, eben einfach ja zu sagen.

    Ich hab mir kürzlich den Garten angeschaut, aber ich glaube ich muss mir den mal zeigen lassen. Ich weis zwar wo der ist. Aber ich bin mir unsicher was davon mir gehören würde. Ich bin nämlich auf ein ca. 1200 Meter große Wiese gestoßen. Das weckt Parallelen zu Kuba. Das Kraut darauf wirkt auf mich nicht unbedingt, als sei das der fruchtbare Boden. Obwohl der Besitzer behauptet der Boden sei fruchtbar, aber na-ja, der kann viel verzählen, ist ja schließlich mein Vermieter und keiner vom Fach, der ist froh, wenn er das Stück Land los hat. Das zum einem und zum zweiten wären das, wenn das wirklich alles meins wäre, 400 qm größer als mein Ex-Kuba-Äckerchen. Soviel hab ich nicht angestrebt, 100-200 m² sollten eigentlich reichen.

    Eine Bodenprobe wird jedenfalls bei der Entscheidung eine Rolle spielen. Denn lieber verzichte ich komplett aufs Hobby, als dass ich mir noch einmal einen unfruchtbaren Boden antue.

    Desweiteren wurden mir noch zwei Warnungen von "Einheimischen" herangetreten: Zum Einem hat mich mein Kumpel darauf hingewiesen, dass im Frühjahr (zur Schneeschmelze?) oft der Bach dort über die Ufern treten würde. Zum Anderem grenzt direkt ein frequentierter Spazierweg an, so wurde mir heute erzählt, dass dort viel geklaut werden würde.

    Es gäbe noch die Möglichkeit einen Garten hier im Ort zu nehmen wo ich wohne. Das wäre von der Distanz her die angenehmste Variante. Man spart sich die Wegstrecke ins Tal und wieder retour (10 km, 1h, 120 m Höhenunterschied), stattdessen (0,3 km, 2 min, 5 m Höhenunterschied). Hier ist man angeblich auch nicht so diebisch. Problem: Kein Bächle oder sonstige Wasserversorgung.

    Hmmm...
     

    rafa

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    schwierg, der um die Ecke ist besser da ich auch glaube verstanden zu haben das Du keinen Pickup hast. Nur wie bekommst das Wasser dorthin? Brunnen bohren kostet auch was und ob sie Dich einen Aquädukt bauen lassen weiss ich nicht, wobei 300 meter geht vielleicht ne Leitung zu legen.

    Das der Bach (option 2) über die Ufer tritt sollte unproblematisch sein, ist ja eher zeitiges kaltes Frühjahr der Fall, oder? Gegen die vermeintlichen Diebstähle weiss ich auch keinen Rat evtl. Bewegungsmelder mit Lautsprechansage gekoppelt?? Bodenanalyse weiss ich nicht, solange Du Zugang zu Mist, Kompost und Traktor oder Pickup hast kannst Dir Deinen eigenen Boden machen..

    Text wäre etwa: "Dies ist ein gentechnisches Versuchsfeld, jegliche Entnahme von Früchten ist illegal, wird ... verfolgt und der Verzehr kann zu ernsthaften und bleibenden Gesundheitsschäden führen"
     

    Conya

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    Jou... und am nächsten Tag hat er ne Massendemo in den Tomaten.:grins:

    Mit altem Mist ließe sich natürlich einiges machen, wobei ich meinen Garten auch lieber in der Nähe hätte.
    Könnte man vielleicht einen alten Wasserwagen organisieren wie er auf Koppeln zum Tränken von Rindern usw. genutzt wird?
    Dann müsste allerdings auch noch eine Idee her wie das Wasser verteilt werden kann.
    Schwierige Sache das... *grübel*

    Gruß Conya
     

    Sunfreak

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    Das mit dem Zugriff auf Traktor und Mist hat eben nicht funktioniert. Man hat mir das Stückchen Land mit Pferdemist vorbereitet und hat den Acker durchgepflügt und durchgefräst. Nachdem ich den Zustand des Bodens bemängelt hatte, hat man mir den Boden nochmals durchgefräst. Der erste Versuch mit der Handfräse scheiterte und glaube mir, der wo mir das gemacht hat, der ist das Schaffen und das Anpacken gewohnt, von Beruf Landwirt. Aber der hat aufgegeben und Blut geschwitzt. Also noch mal mit dem Traktor und der Fräse durch. Danach war der Boden gerade so zu bearbeiten. Aber nach 14 Tagen war alles wieder beim Alten. Wieder alles verdichtet. Man kommt nicht mal 'nen Spaten tief, man ist nicht mal in der Lage der Jungpflanze ein anständiges Pflanzloch zu schaffen. Und so war es den Tomaten auch nicht möglich ein anständiges Wurzelsystem zu bilden. Ich war heute in Kuba auf meinem alten Äckerchen, hatte noch etwas Arbeit. Und zwar die überschüssigen Jungpflanzen abzuräumen und aus den Töpfchen zu leeren. Ich bin es gewohnt, dass wenn man nicht bei kommt und Jungpflanzen unausgepflanzt auf dem Beet stehen lässt, diese schneller als es einem lieb ist durch die Abzugslöchle durchwurzeln in den Mutterboden. Dabei ist mir aufgefallen, dass das keine einzige Tomate auf dem Acker gemacht hat. Lediglich bei S. nigrum und nahen verwandten Arten (praktisch Unkraut), konnte ich heute ein solches, aber sehr zaghaftes Verhalten beobachten. Ein anderes Bild zeigte sich dagegen bei dem Überschuss, den ich auf dem Hof abräumte: Es waren schon optisch auf dem ersten Blick ganz andere Pflanzen. Klar geilwüchsig, bei einem Abstand von 10 cm, aber im Grunde sattgrünes Laub mit einer Wuchshöhe über 1 Meter und leckeren Früchten. Eine Tortour da die Beete abzuräumen, nicht der reifen Beeren wegen. Nahezu eine jede Pflanze hatte durch die Abzugslöcher hindurch in den Mutterboden gewurzelt. Dabei kräftige, massive Wurzeln. Die ausgepflanzten Pflanzen dagegen auf dem Äckerchen waren nur mit ausgiebigen Kunstdünger-Gaben bei Laune zu halten. Aber auch nur in 'nem gewissen Rahmen, weil einfach das Blattmasse-Wurzelmasse Ratio nie stimmte, welkte von unten her alles weg. Die Pflanzen konnte sich nicht ernähren. Es wirkte wie Fusarium. Glücklicherweise war der Boden durch den hohen Grundwasserspiegel nahezu bis oben hin feucht, sonst wären die Pflanzen vertrocknet. Ich sollte wohl noch mal hin nach Kuba mit meiner Digicam. Ohne Probleme kannste da eine Pflanze am Schopf packen und haste den kompletten Wurzelballen in der Hand. Im Schnitt ein Volumen von 5 Liter. Mehr Wurzelvolumen ist da nicht. Kurzum: Wenn der Boden krank ist, helfen weder landwirtschaftliches Gerät noch Mist. Vielleicht könnte man mit organischem Aufdüngen über Jahre hinweg die Fruchtbarkeit herstellen. Aber das ist nicht mein Bier!

    Grüßle, Michi
     

    Sunfreak

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    Jou... und am nächsten Tag hat er ne Massendemo in den Tomaten.:grins:

    Im Gebüsch hocken bewaffnet mit Mistgabel und Spaten und warten bis der Dieb kommt ist auch 'ne Option... :d

    Oder so 'ne Schießanlage installieren mit Bewegungsmelder. Kennt ihr die? Die hats bei uns viel in den Maisfeldern und die schießen dann, wenn 'ne Wildsau auftaucht.

    Grüßle, Michi
     

    Lieschen M

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    Wenn du deinen Tomaten ein Dach über dem Kopf baust, kannst du eine Regenrinne und ein Fallrohr ranbauen und das Wasser in einem Tank auffangen. Wenn das dann noch in einer Gegend steht, in der es regelmäßig regnet, kommt schon mal eine Menge Wasser zusammen. Wir hatten eine 25-m²-Laube und zwei 1.000-l-Tanks (Satteldach).

    Wenn du dir einen Brunnen bohren lassen könntest, wärst du jedenfalls aus dem Schneider.

    Garten ohne Wasser geht ja nun einmal nicht. Aber der ist ganz schön groß - der Garten.

    Was ist denn mit dem Garten in der Stadt? Warum zögerst du mit dem?
     

    Sunfreak

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    Wenn das dann noch in einer Gegend steht, in der es regelmäßig regnet

    Tja, darauf möchte ich mich nicht verlassen. Denn meine Gegend gilt eher als Regenarm.

    Wenn du dir einen Brunnen bohren lassen könntest, wärst du jedenfalls aus dem Schneider.

    Ihr habt Ideen. :d Es sind ja zahlreiche Gärten an der Stelle. Viele sind brach liegend, viele werden aber auch bewirtschaftet. Einen Brunnen hat da niemand. Auch keinen Gemeinschaftsbrunnen.

    Garten ohne Wasser geht ja nun einmal nicht.

    Tja, das ist die gute Frage. Bzw. was ich in Frage stelle. Ich weis, dass die meisten Gärtner ihre Kulturen auf den Beeten sowieso verhätscheln mit übermäßig Wasser. Es würde in den meisten Fällen mit weniger Wasser gehen. Es gibt ja auch Stimmen die sagen, Tomaten müssen überhaupt nicht gegossen werden. In der Vergangenheit hat das immer gestimmt. Aber das basiert bei mir lediglich auf die Erfahrung von zwei Gärtnern. Ich würd daraus keine allgemeingültigen Schlüsse ziehen wollen.

    Was ist denn mit dem Garten in der Stadt? Warum zögerst du mit dem?

    Welchen Garten meinst du in der Stadt? Ich hab doch keinen in der Stadt?

    Grüßle, Michi
     

    ralph12345

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    Ist da kein Nachbar in der Nähe, den man bewegen könnte, mit einem 2. Zähler einen Anschluss abzuzweigen?


    Ich habe meine Beet-Tomaten die Jahr auch wenig gegossen, aber in den drei, vier wirklich heissen trockenen Wochen dann doch das eine oder andere Mal. Für 20..30 Pflanzen kann man sicher im Auto ein paar Giesskannen voll transportieren. aber das ist dann bei einer gewissen Grösse auch nicht mehr praktikabel. Wie gross wäre denn der Garten im Ort?
     

    Lieschen M

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    Ja, ja, wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

    Habe ich denn jetzt richtig gelesen: 1 Garten ist groß mit unbekannt gehatvollem Boden, aber ein Bach in der Nähe. Der ander in der Nähe, aber ohne Wasser.

    Ich wohne auch in einer der regenärmsten Orte Deutschlands. Im Hochsommer wäre es hier sogar für Tomaten zu trocken. Sie würden zwar überleben mit einigen vertrockneten Blättern, aber sie würden weniger und kleinere Früchte tragen.
     

    Sunfreak

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    Sagen wir mal so: Egal in welcher Form ich agiere mit dem Wasser, es sollte sehr kostengünstig sein. Es hat schon seine Gründe, warum ich alle Erledigungen ausschließlich mit dem eigenen Fahrrad und bei Bedarf mit dem Fahrrad-Anhänger erledige. Und wenn ich dann am Tagesende bis zu 100 km auf dem Fahrrad-Tacho stehen hab. Es gibt mein Geldbeutel einfach nicht her. Auch davon abgesehen weis ich nicht, ob ich bereit wäre Unmengen an Geld zu investieren, wo sich dann nach Saison-Ende herausstellt, dass aus irgendwelchen Gründen ich mit dem Fleckchen Garten nicht warm werde. Die bittere Erfahrungen mit meinen bisherigen Gärten sitzt tief. Der unfruchtbare Boden vom kubanischen Äckerchen und der ekelhafte, unsoziale Nachbarn vom elterlichen Garten, der es immer versucht hat mir den Spaß am Hobby zu verderben.

    Ein Brunnen etwa würde ich schon mal aus Prinzip ausschließen für einen Garten, den ich nicht kaufe, sondern pachte. Da baue ich einen Brunnen hin und dann will der Besitzer seinen Garten wieder zurück? Das ist die selbe Situation wie in Kuba: Da arbeite ich jahrelang mit Zeit & Geld, um die Bodenfruchtbarkeit wieder herzustellen. Und dann kommt der Besitzer und möchte sein eigenes Gemüse wieder drin anzubauen. Da habe ich einfach nicht die Lust dazu.

    Ich kenne die Gärtchen hier im Ort nicht, nur vom Sagen her. Ich muss mir die mal anschauen. Mir wurde empfohlen Kontakt mit dem Ortsvorsteher aufzunehmen. Der verwaltet die brach liegenden Flächen. Vielleicht sieht er eine Möglichkeit mit dem Wasser.

    Ich sehe bei den Tomaten nicht nur das Problem dass sie verdursten könnten. Sondern auch dass sie nach langer Trockenheit und dann einem plötzlichen Gewitter mit entsprechenden Niederschlägen die Früchte massenhaft aufplatzen könnten...

    Grüßle, Michi
     

    rafa

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    Mal zum Thema: Wann dedenkt Ihr die Tomatensamen zu verbuddeln? Wollte noch ne dritte Aussatwelle vor allem Chili annums mit Tomaten Anfang Januar koppeln. Zu früh? Genau richtig? Total bescheuert?

    Grüsse,
    Klaus
     

    Sunfreak

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    Total bescheuert?

    Finde ich, Klaus! :D

    Bei mir werden die Tomaten dieses Jahr wieder um den 20. März herum in die Erde wandern. Sie werden dann 8 Wochen später blühen, das ist dann genau richtig nach den meteorologischen (nicht kalendarischen) Eisheiligen. Und wenn sie die ersten Blüten haben, haben sie das richtige Alter für den Garten.

    Können tut man schon im Tomaten im Januar anzuziehen, ich will Dir die andere Meinung zeigen, das wird oft angeführt mit der Meinung von der langen Fruchtreife bei Fleischtomaten in Kombination mit der Braunfäule. Sinngemäß: Man hat 'ne lange Kulturzeit und erntet unterm Strich nur Matsch. Frühe Aussaat kommt mit der früheren Abreife der Braunfäule zuvor. Aber zu lang in zu kleinen Töpfchen und du verspielst der Pflanze ihr Potenzial. Früher dran bist du dann auch nicht, wenn du der Pflanze im Wachstum hinderst durch zu kleine Töpfe. Und sowieso wenig von Sinn isses Tomaten unter widrigen Lichtbedingungen aufziehen zu müssen. Klar, du kannst sie unter Kunstlicht aufziehen. Aber irgendwann werden sie dafür zu groß. Denn müssen sie umziehen: Helle, große Fensterbank (hell genug?), beheizter Wintergarten, beheiztes Gewächshaus, vielleicht später auch geschützte Lage auf Terasse/Balkon. Tags raus, nachts rein. Sprich: Musst bedenken dass du den Platz dafür aufbringen kannst und wie du das gemanaget bekommst. Tomaten wachsen ja wie Radieschen. Musst ja immer zurück rechnen. Jetzt bist du ja 2,5 Monate früher dran. Also blüht Deine Tomate 2,5 Monate früher. Und hat dann Anfang Mai eine Pflanzenwuchshöhe einer Tomate von Anfang August.

    Aber es ist einfach nicht mein Ding sobald Tomaten zu ziehen. Ich will sonnensatte Frühjahrstomaten, die im Frühbeet großgezogen werden und nichts anderes kennen als das Klima draußen. Blaugrün im Laub, gedrungen im Wuchs, kräftig in den Wurzeln.

    Ich bin im Prinzip mit den Frühstartern, sprich Chilis, soweit befriedigt, dass ich die zeitgerechte Tomaten-Aussaat gut ertragen und abwarten kann. Man kann sich ja mit Zwergtomaten die Zeit vertreiben. Oder 1 Frühstarter-Fleischtomate würde ich sicherlich auch geregelt bekommen.

    Grüßle, Michi
     

    rafa

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    Ich dachte auch eher an Februar, evtl. mach ich ein paar Tests im Jan. Muss ja in wenigen Monaten nachholen was Ihr in Jahren an Erfahrung gesammelt habt ;)

    Wobei wenn ich Alfred's 14er Tomaten in seiner Garagenbox anschaue.. da ist Januar schon sehr spät :d
     
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    Sunfreak

    Professor der Tomatologie
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    Gut, im Zweifel kannst du die Pflanzen kompostieren. Du solltest Deine eigenen Erfahrungen sammeln.

    Grüßle, Michi
     

    ralph12345

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    Musst ja immer zurück rechnen. Jetzt bist du ja 2,5 Monate früher dran. Also blüht Deine Tomate 2,5 Monate früher. Und hat dann Anfang Mai eine Pflanzenwuchshöhe einer Tomate von Anfang August.
    Ich glaub, das ist des Pudels Kern. Wenn ich an die August-Grösse meiner Tomatenmonster in den 10L Töpfen denke... Die vernünftig in 20L Töpfen gezogen, das wäre im August nicht mehr zu bewegen gewesen. Und das soll man sich im Mai antun, wenn die Pflanzen mal wegen Nachtfrost rein müssen? Besser werden die vom hin und her tragen auch nicht.


    Vielleicht, wenn man den Platz drinne hat und eine max. 1m hohe Pflanze dann auch gleich ganz drinne ziehen will.
     

    Lieschen M

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    Ich werde in diesem Jahr auch erst im März die Körner versenken. Februar war in diesem Jahr einfach zu früh.

    Gut, ich habe einen Wintergarten mit einer Wand, die man aufschieben kann, so dass ich die Pflanzen nicht bewegen muß. Aber sie waren einfach zu groß in den kleinen Töpfen (0,5 l) und dadurch unhandlich. Das hat mir nicht gefallen.

    Außerdem brauch ich noch ein wenig Zeit, um im Garten den Tomatenunterstand zu bauen.
     

    rafa

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    Ich glaub, das ist des Pudels Kern. Wenn ich an die August-Grösse meiner Tomatenmonster in den 10L Töpfen denke... Die vernünftig in 20L Töpfen gezogen, das wäre im August nicht mehr zu bewegen gewesen. Und das soll man sich im Mai antun, wenn die Pflanzen mal wegen Nachtfrost rein müssen? Besser werden die vom hin und her tragen auch nicht.


    Vielleicht, wenn man den Platz drinne hat und eine max. 1m hohe Pflanze dann auch gleich ganz drinne ziehen will.

    Guter Punkt. Ist mir klar das ich dann viel schneiden muss wenn ich im Jan anfange. Platz hab ich innen und aussen, das ist nicht das Problem.
     

    Highländer1

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    Im Januar Anfangen lohnt sich meiner Meinung nach nur bei sehr späten Sorten. Über 90 Tage Fruchtreife + 6 Wochen blühte sind schon mindestens 4 1/2 Monate. Um da den 3 und 4ten Blütenstand beernten zu können ist ne sehr frühe Anzucht ratsam. Bei normalen Tommis reicht März meist alle male.

    Ich versuche meine Anzucht so zu legen das ich Mitsommer die Haubterntezeit bekomme, also 2ten bis 4ten Blütenstand. Das reicht auch meistens um determinierte Sorten komplett zu beernten. Außerdem bilde ich mir ein das die Tommis dann auch den besten Geschmack haben.
     

    rafa

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    Außerdem bilde ich mir ein das die Tommis dann auch den besten Geschmack haben.

    Ich glaub das kann hier jeder unterschreiben. Viel Sonne und Wärme viel Geschmack.
    Insgesamt stimme ich Dir zu. Werde wohl vor allem die Grossen im Januar aussäen und vielleicht ein paar schöne Exoten. Licht&infrastruktur ist ja nun einmal da durch die Chilis. Bin somit auch auf 1m hohe Pflanzen vorbereitet wenn es muss, muss aber nicht :rolleyes:
     
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