Schlussendlich sind's zwei Fragen: Welche Temperaturen halten sie aus und welche brauchen sie, um gut zu wachsen. Eine ansatzweise stabil gewachsene Pflanze, auch, wenn sie noch nicht voll "ausgewachsen" ist, hat mit 7 Grad in der Nacht kein Problem, wird aber tendenziell langsamer weiter wachsen, insbesondere, wenn es tagsüber schön warm wird. Eine noch sehr kleine Chili würde ich nicht rauspflanzen, wenn es nachts 5 Grad gibt. Das kann klappen, aber auch schief gehen. Die Frage ist aber auch, wie lange es die Tiefsttemperaturen hat. Mal kurz gestreift oder mehrere Stunden lang? Und wie schnell wird's wieder wärmer? Ich vermute mal, dass die Tiefsttemperaturen im Gewächshaus weniger lange anhalten und es tagsüber gut aufheizt, insofern dürfte das schon klappen; nur Minis würde ich nicht reinstellen. Wobei es auch von der Sorte abhängt. Manche haben es am Ursprungsort nachts auch eher etwas kühler, dann passt es natürlich besser.