🍅 Tomaten-Saison 2026

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Das ist der allgemeine Quassel-Thread fĂŒr die 2026er Saison in Bezug auf Tomaten. :love:

Ja, ich weis: "Och, ich hab meine Tomaten noch nicht mal abgeerntet" oder "ich werd' nicht vor Januar einen Gedanken an Tomaten verschwenden, ich hab erst mal genug". Alles schon gehört! Jedes Mal aufs Neue, wenn ich einen Thread fĂŒrs Folgejahr aufmache, höre ich das. Und doch zeigt die Erfahrung, dass die ĂŒblichen VerdĂ€chtigen recht bald wieder einen Sinn fĂŒr Tomaten haben werden.

Wer mag es auch in der dunklen, kalten und nassen Jahreszeit einem verĂŒbeln? :rolleyes:

Und weil ich gerade in Stimmung fĂŒr Blödeleien bin, mach ich jetzt einfach mal diesen Thread auf! Lieber zu frĂŒh als zu spĂ€t. Dann werden schon keine Posts fĂŒr die 2026er Saison im alten Thread landen!

Wer schon einmal ein wenig shoppen will:


Hier gibts schon das neue Sortiment fĂŒr 2026! :LOL:

Posts der Wintertomaten, wer welche hat oder haben wird, können hier auch rein!

Allen eine gute Tomaten-Saison 2026! :paar:

Liste der Tomatenzöglinge-Threads aus den Vorjahren
Liste der Tomatenzöglinge-Threads (Winter) aus den Vorjahren
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ich habe heute bei Stg.Pepper und Matina nochmal je ein Körnchen nachgelegt. Da war bei denen null Keimquote.
    Alle anderen sind dabei die Paprikas zu ĂŒberholen.
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • soll jeder mit seiner Kohle machen was er/sie will. Es geht uns zu gut.
    da hast du recht, mich entsetzt immer wieder die bodenlose dummheit, die sich hinter solchen aussagen versteckt. dazu niemals so etwas chemiefrei herangezogenes probiert, um zu lernen, dass es was anderes ist, als marokkanisches gemĂŒse wie aktuell im handel.
    machste nix.
     
  • So siehts aktuell hier bei den Tomaten aus.
    Das sind jetzt die Fleischtomaten und Ochsenherztomaten fĂŒr den Folientunnel und das Tomatenhaus, die Tomaten fĂŒr draußen sind gerade noch am keimen bzw. lassen auf sich warten.

    Bei den Fleisch- und Ochsenherztomaten ist eine Sorte nicht gekeimt, mal kucken ob sich bei der Nachsaat was tut.

    Ansonsten bin ich eigentlich zufrieden, bis auf das das die StĂ€ngel letztes Jahr dicker waren, die Anzuchttemperatur war letztes Jahr zwischen 14 und 16 Grad mit Außreißer nach oben je nach Sonnenschein draußen, heuer bekomm ich die Temperatur trotz unbeheiztem Raum nicht unter 18 Grad, dauerlĂŒften geht ja auch nicht......
     

    AnhÀnge

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      Tomaten 27.03 (2).webp
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    Ich habe auch gestern pikiert. Klein sind sie noch, obwohl ich ja frĂŒher dran war mit der Aussaat- ich hoffe, sie holen das auf, aber ist ja auch noch Zeit. Die frische GemĂŒseerde sollte auch das ihrige dazutun
     
  • Ich hab es jetzt vorgestern geschafft zu sĂ€en. 7 Sorten, jeweils 4 Körner.
    Yellow Submarine
    Tigerella
    Matina
    Tschernij Prince
    Piennolo del Vesuvio
    Black Cherry
    Primabella
    Ich habe jeweils 1 Korn pro Quelltöpfchen gesĂ€t und wollte eigentlich gar nicht pikieren, nur spĂ€ter in einen grĂ¶ĂŸeren Topf pflanzen. Oder brauchen die PflĂ€nzchen das Pikieren zum Wurzelboost?
     
    Ich hab es jetzt vorgestern geschafft zu sÀen. 7 Sorten, jeweils 4 Körner.
    Yellow Submarine
    Tigerella
    Matina
    Tschernij Prince
    Piennolo del Vesuvio
    Black Cherry
    Primabella
    Ich habe jeweils 1 Korn pro Quelltöpfchen gesĂ€t und wollte eigentlich gar nicht pikieren, nur spĂ€ter in einen grĂ¶ĂŸeren Topf pflanzen. Oder brauchen die PflĂ€nzchen das Pikieren zum Wurzelboost?

    Ich pikiere nie was - ich sÀehe in 0,4l Töpfchen aus, da bleiben sie einige Wochen und dann setze ich sie einmal in 10-12cm Töpfe und gut ist.

    In meinen ersten 2-3 Jahren hatte ich öffer umgesetzt (von Schnapsbecher in Joghurtbecher in 8cm Töpfe etc). Da hat es dann immer einige Zeit gedauert bis wieder was weiter ging und ich fand es auch nervig.
     
    Ich habe jeweils 1 Korn pro Quelltöpfchen gesĂ€t und wollte eigentlich gar nicht pikieren, nur spĂ€ter in einen grĂ¶ĂŸeren Topf pflanzen. Oder brauchen die PflĂ€nzchen das Pikieren zum Wurzelboost?
    Durch das pikieren oder tiefersetzen der Pflanzen bekommt man stabilere und stÀmmigere Pflanzen
    In meinen ersten 2-3 Jahren hatte ich öffer umgesetzt (von Schnapsbecher in Joghurtbecher in 8cm Töpfe etc). Da hat es dann immer einige Zeit gedauert bis wieder was weiter ging und ich fand es auch nervig.
    Wachstumsstopp`? Gibts hier weder nach dem pikieren noch nach dem umtopfen.
    Ich sage, in der Natur wird auch nix umgepflanzt und es wÀchst auch (und die Wurzeln wachsen auch).
    Nur pflanzt und pflegt der Mensch halt Tomatenkulturen die seit langer Zeit so kultiviert wurden das sie in dessen Anbau andere Bedingungen und Vorraussetzungen haben wie in freier Natur.
     
  • @Gulab Es kommt darauf an, wie sie wachsen. Bekommen sie genug Licht im VerhĂ€ltnis zur WĂ€rme, bleiben die Pflanzen kompakt. Dann brauchst du auch nicht pikieren, so lange der Topf groß genug fĂŒr die Wurzeln ist. Wenn sie jedoch eher etwas lĂ€ngere HĂ€lse bekommen, tut ihnen umtopfen sehr gut, da du sie dann tiefer setzen kannst, was sie stabilisiert. Dazu bilden sich an den nackten StĂ€ngeln, die dann unter der Erde sind, weitere Wurzeln, was auch nicht das Schlechteste ist. Das ist natĂŒrlich nicht das Ziel - Ersteres ist besser - aber wer z. B. mit reinem Tageslicht anzieht, kann das nicht unbedingt gar so gut steuern. Je nach Fenstern (alt/neu), Wetter & Co. Schaue entsprechend einfach, wie es ausschaut. Wenn die Pflanzen völlig ok aussehen und die Wurzeln genug Platz haben, kannst du dir die Arbeit auch sparen. FĂŒr einen "Wurzelboost" ist das jedenfalls nicht nötig.
     
  • Ich habe jeweils 1 Korn pro Quelltöpfchen gesĂ€t und wollte eigentlich gar nicht pikieren, nur spĂ€ter in einen grĂ¶ĂŸeren Topf pflanzen. Oder brauchen die PflĂ€nzchen das Pikieren zum Wurzelboost?
    Nö, braucht es nicht zwingend. Oft macht man das, um einen Geilwuchs zu kaschieren. Aber wenn das Licht passt, sind sie ja von Natur aus stÀmmig. Dann braucht man keine Stehhilfe durch umliegende Erde.

    Ich sÀe auch i.d.R. ein Samen pro Töpfchen, da spare ich mir das auch.

    Außer ich sĂ€e mehr pro Topf (alter Samen, grĂ¶ĂŸerer Bedarf an Keimlingen) dann muss ich natĂŒrlich vereinzeln.

    Beim Umtopfen lockere ich die Wurzeln etwas auf und gucke, dass ein paar Wurzelspitzen direkt auf der frischen Erde sitzen, damit sie gleich die frische NÀhrstoffe futtern können.

    Achja: Aufpassen muss man nur, wenn man in Aussaaterde gesÀt hat. Manche sind qualitativ nichts. Wenn der Keimling nicht richtig wachsen will, dann ist es ratsam die nackten Wurzeln in frische, nÀhrstoffreiche Blumenerde zu pikieren.

    Als Schlusssatz: Pikieren hat einen echten Nutzen, wenn man in großen Stil Tomaten sĂ€t. Oder beim ZĂŒchten eigener Sorten bzw. Erhalten/Vermehren einer Sorte. Dann sĂ€t man ein ganzes Rudel und pikiert nur die krĂ€ftigsten Keimlinge. Stichwort: Selektion/Auslese und Weitergabe der besten Gene.
     
    Achja: Aufpassen muss man nur, wenn man in Aussaaterde gesÀt hat. Manche sind qualitativ nichts. Wenn der Keimling nicht richtig wachsen will, dann ist es ratsam die nackten Wurzeln in frische, nÀhrstoffreiche Blumenerde zu pikieren.
    Man kann auch dauerhaft - also auch bis zum Auspflanzen - in Anzuchterde kultivieren. Man sollte dann halt eben nach ca. vier Wochen beginnen flĂŒssig zu dĂŒngen.
     
    Gute Hinweise. Ich habe in Anzucht Erde gesĂ€t also werde ich mal schauen, wie das mit dem Vergeilen bei meinen aktuellen LichtverhĂ€ltnissen ausschaut und rechtzeitig mit dem FlĂŒssig DĂŒnger anfangen.
     
    und rechtzeitig mit dem FlĂŒssig DĂŒnger anfangen.
    Übertreibe es damit aber nicht!
    Mit 'vier Wochen' meine ich, dass diese Zeit die Pflanze bereits existiert (also nicht gerechnet ab Aussaat)!
    Und dann ganz schwach konzentriert flĂŒssig dĂŒngen. Ich habe hier einen schon etwas Ă€lteren flĂŒssigen 'PalmendĂŒnger' (NPK 8,5 - 6 - 8,5) und davon gebe ich 1 ml auf einen Liter Wasser und damit gieße ich die Tomaten durchgehend (aber auch das Gießen dann mit Bedacht! Heißt, keine Wasserpflanzen draus machen.)
    Nach dem Auspflanzen dĂŒnge ich 14 Tage gar nicht (die Pflanzen sollen sich dann erstmal an die neue 'Umgebung' gewöhnen) und dann wird ganz normal gedĂŒngt (1x wöchentlich gut konzentriert). Ich dĂŒnge Tomaten (und Gurken) generell flĂŒssig (mineralisch!).
     
    Man kann auch dauerhaft - also auch bis zum Auspflanzen - in Anzuchterde kultivieren.
    Du hast meine Aussage nicht verstanden.

    Wenn eine Aussaaterde von anstĂ€ndiger QualitĂ€t ist, dann kann man das, freilich. Ich habe schon FrĂŒchte von Zwergtomaten geerntet, die nur in Aussaaterde standen. Ohne zusĂ€tzliche DĂŒngergaben. Denn im Gegensatz zum "Volksglauben" ist eine Aussaaterde nicht frei von NĂ€hrstoffen, sie ist eben nur milder aufgedĂŒngt, um empfindlichere Arten und ihre Keimlinge nicht zu gefĂ€hrden.

    Aber die weitlĂ€ufige Ansicht eine Aussaaterde wĂ€re frei von NĂ€hrstoffen muss ja von irgendwo her kommen. Und ich glaube die Ursache dafĂŒr liegt darin, dass viele HobbygĂ€rtner auch schon schlechte Erfahrungen mit Aussaaterde gemacht haben, mich eingeschlossen. In Form von Keimlingen, die einfach nicht wachsen wollen.

    Und da kommen wir zum Thema QualitĂ€t einer Aussaaterde, also zum Kern meiner o.g. Aussage: Es gibt nicht nur QualitĂ€tsunterschiede zwischen den verschiedenen Marken. Sondern auch ganz gravierende Unterschiede bei gleicher Marke, gleichem Produkt, gar bei gleichem AbfĂŒllwerk und AbfĂŒlldatum.

    Wie kommt das?

    In all meinen Jahren als HobbygĂ€rtner ist mir aufgefallen, dass ich besonders beim ersten Kauf der Saison (Dez/Jan) gerne einen Griff ins Klo mache mit der Aussaaterde: Die Keimlinge wollen einfach nicht wachsen, sie schaffen es ĂŒber Wochen hinweg gerade mal etwas ĂŒber das Keimlingsalter hinaus. Die BlĂ€tter sind eher blass-, statt sattgrĂŒn. KeimblĂ€tter fallen ab, obwohl es noch nicht Zeit ist und die Pflanzen keine echte Blattmasse haben.

    Das Verhalten schreit nach Stickstoffmangel. Und tatsĂ€chlich liegt auch hier der Hund begraben: Die Erde, welche ich da im Dez/Jan kaufe, ist Restbestand vom Vorjahr: Überlagert und i.d.R. auch falsch gelagert (Lagerung im Freien). Stickstoff ist ein NĂ€hrstoff, welcher zum einem durch Wasser leicht ausgewaschen wird. Durch die feinen Löcher des Sacks kann Wasser ein- und austreten und somit den Stickstoff auswaschen, wenn der Sack der Witterung ausgesetzt ist. Und zum anderen: Ist die Erde zu feucht, entstehen anaerobe Bedingungen, welche bestimmte anaerobe Bakterien fördert, welche wiederum in der Lage sind den gebundenen Stickstoff in seinen gasförmigen Zustand umzuwandeln, der dann dem Sack einfach entweicht.

    Von der ohnehin milde aufgedĂŒngten Aussaaterde bleibt in so einem Szenario am Ende nichts mehr ĂŒbrig.

    Bei Blumenerde, welche zeitig in der Saison gekauft wird, ist das Risiko geringer. Nicht weil, sie stĂ€rker aufgedĂŒngt ist, sondern vor allen Dingen, weil der Bedarf bei den Kunden an Blumenerde ein sehr viel grĂ¶ĂŸerer ist: Sie liegt weniger lang in den Garten-Centern im Außenabteil herum, ehe sie den Weg zum Kunden findet. Frische Paletten werden sehr viel hĂ€ufiger nachbestellt.

    Was ich im o.g. Post in einem kompakten Absatz versucht habe auszudrĂŒcken, ist: Wenn man in eine Situation rennt, bei dem die Keimlinge in Ausssaaterde nicht richtig wachsen, dann wird es an einer qualitativ schlechter Aussaaterde, mit ausgewaschenen NĂ€hrstoffen liegen. Vorrausgesetzt die anderen essentiellen Bedingungen (Licht, WĂ€rme) passen.

    Anstelle von DĂŒngerexperimenten empfehle ich in solchen Situationen immer die alte Erde durch frisches Substrat zu ersetzen. Und zwar so, dass man die alte Erde vorsichtig von den Wurzeln klopft (geht leichter, wenn die Erde nicht mehr nass ist) und die blanken Wurzeln auf frische Erde bettet.

    Wenn die Erde die Ursache war, werden selbst stark hungernde Pflanzen in kurzer Zeit anfangen im Wachstum zu explodieren.

    Obwohl ich neben negativer, durchaus auch sehr gute Erfahrungen mit (spĂ€ter in der Saison) gekaufter Aussaaterde gemacht habe, setze ich sie mittlerweile nicht mehr ein. Tomaten und das ĂŒbliche andere FruchtgemĂŒse (Paprika/Chili, Auberginen, Physalis, etc.) kommen als Starkzehrer auch gut klar mit Blumenerde, das zeigen sie selbst im Keimlingsalter. FĂŒr KĂŒrbisgewĂ€chse (zu denen auch Gurken, Melonen, Zucchini gehören) wĂŒrde ich sogar sagen, dass es "Pflicht" ist. Ihr NĂ€hrstoffbedarf ist enorm.

    Ansonsten kaufe ich meine Erde fĂŒr die Anzucht bereits im Sommer und lagere sie selbst im Haus ein, so dass ich mit Beginn der Aussaatzeit keine Erde kaufen muss, die den ganzen Winter draußen herumgelegen hat.
     
    Obwohl ich neben negativer, durchaus auch sehr gute Erfahrungen mit (spĂ€ter in der Saison) gekaufter Aussaaterde gemacht habe, setze ich sie mittlerweile nicht mehr ein. Tomaten und das ĂŒbliche andere FruchtgemĂŒse (Paprika/Chili, Auberginen, Physalis, etc.) kommen als Starkzehrer auch gut klar mit Blumenerde, das zeigen sie selbst im Keimlingsalter. FĂŒr KĂŒrbisgewĂ€chse (zu denen auch Gurken, Melonen, Zucchini gehören) wĂŒrde ich sogar sagen, dass es "Pflicht" ist. Ihr NĂ€hrstoffbedarf ist enorm.
    Das hatte ich auch mal an anderen Stellen gebracht (im Internet) und daraufhin wurde ich sinnbildlich gerĂ€dert, gevierteilt und den Tieren zum Fraß vorgeworfen: Wie könnte ich mich denn erdreisten gedĂŒngte Erde zur Anzucht (von Tomaten, Gurken und KĂŒrbissen) herzunehmen!? Und zu allem UnglĂŒck auch noch mineralischen DĂŒnger - da war der Spaß dann komplett vorbei! Die Memberinnen sind - so kam es mir vor - fast in Ohnmacht gefallen. Da brachten auch keine ml und mg Angaben keinen Frieden mehr in die Situation...
     
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