Der Jammerlappen-Thread

  • Ich hab mir lange überlegt, ob ich hier schreiben kann/soll.
    Bei mir wurde - dank privater Zahlung von 157 Euro pro Jahr für Mammographie und Sonographie am 30.4. eine winzig kleine <4mm entdeckt; hat sich dann trotz erster optimistischer Prognosen nach der Biopsie als aggessiver, schnell wachsender Tumor herausgestellt ( Grad 3).
    Hab nun bereits etliche Untersuchen hinter mir: keine Streuung in Lymphknoten, morgen erfolgt noch ein Skeltteszintigramm.

    Warum ich hier schreibe: Ich hatte immer eine Überweisung von meiner Frauenärztin zur Mammographie wegen erblicher Belastung (Brustkrebs Mutter).
    Als ich dann 75 wurde, zahlte die Kasse diese Untersuchung nicht mehr.
    Wir haben uns aber entschlossen, diese Untersuchungen privat zu bezahlen.
    GsD! Und so wurde diese mm große Veränderung erkannt - und ich hab sehr gute Chancen auf Heilung.
    Nur mal so als Warnung, auch, wenn die Kasse nicht mehr zahlt - wird sich zukünftig noch schlimmer erweisen.

    Anfang Juni geh ich dann zur OP!
    Drückt mir - trotz all meiner Zuversicht, die Daumen.
     
  • Ich drück dir auch die Daumen, ich bin zuversichtlich das es klappt
    Soll zwar kein Trost sein, aber ich weiß, wie du dich jetzt fühlst, ich drück dich ganz dolle.
    Ich hatte auch schon das Vergnügen mit 9mm
     
  • Danke für deinen Beitrag und für deine Offenheit. Auch meine Daumen sind ganz feste gedrückt!
    Da ich auch erblich vorbelastet bin (Oma/Mutter), schau ich mir das Thema nochmal genauer an, denn das ab 75 Jahren die Kasse nicht mehr zahlt, wusste ich bisher noch gar nicht.
    Alles Gute wünsche ich dir für die OP!
     
  • Mich schickt auch die Frauenärztin immer noch zur Mammographie, nächstes Jahr muss ich sie auch selber bezahlen!
    Wurde auch ein 3mm großes unbekanntes entdeckt, Sonografie verordent - war GsD nichts böses, aber muss weiter beobachtet werden...
    Vorsorge ist sehr wichtig, wie man das bei Maria sieht, der ich auch Alles Gute wünsche für die OP.
     
    Genau das, was auch Moni schreibt, wollte ich hier herausstellen:
    Krankenkassen müssen sparen, aber, wenn man sicher gehen willt, muss man persönlich leisten:-(

    Ich hab keine Angst, bin in besten Händen - aber. so ein klein bisschen steckt wohl immer ....
     
    das thema ließ mich jetzt gerade nicht los. das deutsche ärzteblatt erklärt zu dem thema:

    'Empfehlungen bei Vorbelastung:
    • Bedarfsdiagnostik: Bei familiärem Risiko haben Sie auch nach dem 75. Geburtstag Anspruch auf eine Mammographie, sofern ein konkreter Verdacht oder ein erhöhtes Risiko vorliegt. Die Kosten dafür werden von der Krankenkasse übernommen.
    • Individuelle Beratung: Ob jährliche oder zweijährliche Kontrollen mittels Mammographie oder Ultraschall (Sonographie) medizinisch sinnvoll sind, sollte individuell anhand des genauen Verwandtschaftsgrades (z. B. Mutter oder Schwester) entschieden werden.'
    Es ist also eine Einzelfallentscheidung im Fall der familiären Häufung, die man bei seiner Krankenkasse beantragen muss mit Hilfe des Behandlers.
    (genau so hatte ich das abgespeichert)
     
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