Das ärgert mich heute... Fred

  • Gesagt getan. Heute beim ÄBD gewesen. „Nee, können wir nicht machen, wenn Sie Ihren Impfausweis nicht dabei haben“.
    Was sind das denn für Arschgeigen :rolleyes: da gibt's ne Tetanusspritze und nen Impfzettel mit dem, was geimpft wurde und der Hausarzt kann das dann ins Impfbuch nachtragen.
    Mann hätte ich die aufgemischt.... :mad:

    Für alle, die mal so ein Problem haben und nicht meine Überzeugungskraft, sagt einfach, ihr hättet keinen Impfausweis, dann müssen sie einen ausstellen.
     
  • Bäh,ja, als ich da so im Wartezimmer des ÄDB saß und die griesgrämige Gestalt über den Flur schleichen sah, dachte ich mir „Hoffentlich ist das eine Laborkraft“. Aber nee, es war die Ärztin. Desillusioniert, Bar jeden Engagements und offensichtlich nahe der (ersehnten) Rente…..🙄.
     
  • Ah so. Sie hat mir noch ne Überweisung an den heimischen Hausarzt ausgestellt, in dem empfohlen wird, den Impftiter zu bestimmen, und dann je nach dem, eine Grundimmunisierung oder nur eine Auffrischungsimpfung durchzuführen. 🙄
    Hoffentlich komme ich noch dazu, das zu befolgen…..
    Ach so, ja, eine angepisste Belehrung a la „ Da hätten Sie aber schon längst….“ gab es gratis noch dazu.
     
  • Als ich mir mit der Handkurbel-Brotmaschine in den Daumen geschnitten habe, haben sie mir in GI sofort Tetanusimpfung gegeben, als ich sagte, dass das schon mindestens 10 Jahre her ist.
    So kenne ich das auch.

    1979 war ich mit einer Freundin in Portugal, die hatte sich verletzt und wir mussten ins KH, in die Notaufnahme.
    Das erste, wonach die gefragt hat, war die Tetanusimpfung.
     
    Ich bekam so eine Notfall-Tetanusimpfung nach meinem ersten Arbeitsunfall. Sichtlich hatten sie in der Uniklinik einen Anfänger üben lassen (wer impft eigentlich in den Rücken?) - jedenfalls tat die Impfstelle nachher noch so lange weh, dass ich mir seit dem immer gemerkt habe, wann ich die letzte Tetanus-Auffrischung bekommen habe, um genau solche Notfallaktionen zu vermeiden. Wenn man weiß, dass 2023 die letzte Auffrischung war, glaubt einem das jeder Arzt, auch wenn der Impfausweis gerade zu Hause liegt.
     
  • Das erste, wonach die gefragt hat, war die Tetanusimpfung.
    Jetzt weiss ich was ich auch schon länger mal wieder machen wollte... Impfbüchlein inspizieren. Ich habe die Tetanus sicher schon mal nachimpfen lassen (der Arzt meinte,in meinem Beruf wäre das nicht das Dümmste). Wie die Weisungen hier wirklich sind weiss ich gar nicht, aber man hört schon immer öfter man sollte die und die Impfung widerholen. Ich glaube Keuchhusten wird z.B. empfohlen wenn man viel mit kleinen Kindern/Babys zu tun hat (Grosselternhütedienst z.B. )
     
    Ah so. Sie hat mir noch ne Überweisung an den heimischen Hausarzt ausgestellt, in dem empfohlen wird, den Impftiter zu bestimmen, und dann je nach dem, eine Grundimmunisierung oder nur eine Auffrischungsimpfung durchzuführen. 🙄
    Hoffentlich komme ich noch dazu, das zu befolgen…..
    Ach so, ja, eine angepisste Belehrung a la „ Da hätten Sie aber schon längst….“ gab es gratis noch dazu.
    die hätte ich alle rund gemacht....laß dich das nächste mal nicht mehr weiterschicken....du mußt jammern, nölen und schluchzen...dann müssen die was tun...hartnäckig bleiben...ewig die selbe schlimme Leier, natürlich hätte man dich gleich beim ersten Mal "Erstversorgen" müssen...weil wenn du genäht hättest werden müssen, dann muß das innert schnellster Zeit geschehen, inklusive Impfung gegen Tetanus :oops:

    was ist nur aus unserer medizinsichen Erstversorgung geworden...man hört so oft so ein Desinteresse bei den Ärzten
    :eek:
     
    Ich kenne das so nicht. Entweder man ist berechtigt eine Leistung in Anspruch zu nehmen, oder eben nicht.
    Und nicht „wer am lautesten rumheult kriegt was“.
    Vielleicht ist so auch zu verstehen, warum es in der Notaufnahme der KH vermehrt zu tätlichen Angriffen gegen das Personal kommt……
     
    Ich kenne das so nicht. Entweder man ist berechtigt eine Leistung in Anspruch zu nehmen, oder eben nicht.
    Und nicht „wer am lautesten rumheult kriegt was“.
    Vielleicht ist so auch zu verstehen, warum es in der Notaufnahme der KH vermehrt zu tätlichen Angriffen gegen das Personal kommt……
    Wenn du mit einem Schnitt in die Notaufnahme kommst würdest du tatsächlich einen Tag warten, bevor sie dich dann wieder nach Hause schicken würden??....ich meinte doch nicht, dass du gleich tätlich werden sollst (Tätlichkeiten entstehen in der Regel infolge der Wartezeiten!!! btw)......, sondern du hättest schon mit Nachdruck darauf hinweisen können, dass du jetzt keine Lust hast durch die Gegend geschickt zu werden mit einer offenen Wunde.....
     
    Wenn du mit einem Schnitt in die Notaufnahme kommst würdest du tatsächlich einen Tag warten, bevor sie dich dann wieder nach Hause schicken würden??....ich meinte doch nicht, dass du gleich tätlich werden sollst (Tätlichkeiten entstehen in der Regel infolge der Wartezeiten!!! btw)......, sondern du hättest schon mit Nachdruck darauf hinweisen können, dass du jetzt keine Lust hast durch die Gegend geschickt zu werden mit einer offenen Wunde.....
    Wenn die Wunde „spektakulärer“ gewesen wäre, hätte ich da wahrscheinlich auch anders reagiert. War aber nur mit der Spitze der Schere die Haut auf ca 1 cm sauber durchtrennt. Die Blutung hatte ich selbst schon zum Stillstand gebracht und die „Ränder“ per Pflaster zusammengeklebt. Das war nicht das Ding.
    Das Ding war eben der mangelnde Impfschutz, gerade bei Wunden, die nicht stark bluten. Und so eine Gartenschere ist ja nun mal kein steriles chirurgisches Instrument….
    Sie fragte, wann die letzte Impfung erfolgt sei. Ich: „2014“ Sie darauf: „Tja, da hätten Sie aber schon längst…“ nach dem Motto, „selber schuld“. Was soll ich denn da noch sagen?
    Die hat sowieso nach einem Blick auf meine von der Karte abgelesenen Daten (die hatte ich nämlich dabei!) gefragt „Sie wohnen also in Sowieso-Dorf“?, mit dem Unterton von „Was wollen Sie dann überhaupt hier“? So als wäre es geradezu anrüchig und pervers, sich nicht an seinem Wohnort aufzuhalten!
     
    Ich habe die letzten Jahre überwiegend negative Erfahrungen mit unserem Gesundheitswesen gemacht.

    Es ist eine Katastrophe.
    es liegt an den politikern, die sich ständig neue auflagen ausdenken und den krankenkassen, von denen es 1. viel zu viele gibt, die 2.unnützes bezahlen und wichtiges streichen.
    das demotiviert die arbeitenden in allen ebenen im job. auch die langen arbeitstage und dienste müssen geleistet werden.
    dazu kommt das anspruchsdenken der versicherten, die 'ki informiert' diagnosen mitbringen und nach ihren eigenen wünschen behandlungen einfordern und natürlich sonderwünsche haben. keine wartezeiten ushalten, die sich nicht vermeiden lassen, aber kein ende finden, wenn sie selbst im sprechzimmer sitzen.

    ich kenne beide seiten zur genüge.

    rentner sein ist schon sehr schön.
     
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