Ich hab's auch nicht ganz herauslesen können, ob vielleicht ein "nicht" fehlt. Aber das macht nichts. Ich selbst finde es nicht blöd, mir geben Sofa und Tisch ein gutes Gefühl, weil es sich schon mehr nach Raum und weniger nach Baustelle anfühlt.
Das Küche planen lassen bzw. sauber terminieren wäre für mich jetzt nicht wirklich ein Luxus, gerade wenn ihr ohnehin am Limit seid. Habt ihr schon diesbezüglich entschieden oder hängt das noch zwischen Geld sparen und Nerven sparen?
Das Limit verschiebt sich halt auch immer wieder. Heute sollte eigentlich ein anderer Elektriker kommen und sich der PV-Anlage annehmen. Ist aber auch nicht erschienen, meinte aber, dass er morgen dann zu uns kommen wird. Ich hoffe, das sind nicht nur leere Versprechungen.
Und eigentlich hätte heute mit den Arbeiten an der Fassade begonnen werden sollen. Es kam und kam aber keiner. Auf Nachfrage haben wir dann erfahren, dass das Unternehmen das auf nächste Woche verschoben hat. Ist halt insofern ungeschickt, als dass mein Partner sich dafür extra Urlaub genommen hat und ich nun nächste Woche die Arbeiten überwachen darf. Und ich habe nicht viel Ahnung von dieser Materie...
Dadurch, dass an der Fassade aber nun diese Woche nichts geschieht, hat sich ein Zeitfenster für die Küchenplanung ergeben. Konkrete Vorstellungen habe ich. Aber ich weiß nicht genau inwiefern das realisierbar ist. Wir haben für morgen kurzentschlossen einen Termin zur Küchenplanung ausgemacht.
Und ich kann mir schon vorstellen dein Tagebuch und Passedan plus Baldrian gerade bei dir zusammenhelfen. Als Wunderschalter würde es ich es nicht sehen, aber wenn der Kopf abends nicht mehr ganz so laut weiterarbeitet reicht es ja manchmal schon aus.
Es geht ja auch nicht darum einen Schalter umzulegen, sondern dass ich handlungsfähig bleibe und mein Akku nicht immer leerer wird, sondern laaangsam wieder auflädt oder wenigstens nicht noch leerer wird. Da habe ich momentan das Gefühl, dass mir das ganz gut glückt. Ich bin jetzt nicht maximal erholt und gelassen, aber ich fühle mich stabil.
Ähm .. das sieht vielleicht im Moment so aus, aber all die vielen Jahre davor .. vielleicht sollte es so sein, dass ich erst viele Misserfolge erleben musste. Ich weiß allerdings nicht, wohin das jetzt führt, dafür habe ich kein Gespür.
Du darfst ruhig stolz auf dich sein! Und eine Glaskugel hat keiner. Und einen schnurgeraden Lebensweg ohne Misserfolge auch nicht. Dass man wieder aufsteht und das Steuer, soweit es geht, in die Hand nimmt, ist das, was zählt.
Und wenn die Topfpflanzen dich belasten, entsorge sie frei nach dem Motto aus den Augen aus dem Sinn (auch wenn jetzt viele aufschreien).
Das würde nicht so gut funktionieren. Ich habe manche davon schon 15 Jahre oder länger. Sie bekommen dieses Jahr keine sehr gute Pflege, aber ich merke, dass es ihnen richtig gut tut draußen zu stehen. Wenn ich sie im Frühling rausstelle, sehen sie oft erst mal ziemlich erbärmlich aus. Aber mit Zeit und Geduld gedeihen sie dann wieder prächtig. Meine Avocado musste ich nochmal radikal zurückschneiden, aber die treibt richtig arg schön neu wieder aus. Und da geht mir mein Herz schon immer auf, wenn ich sehe wie sie wieder grün wird und ihr neue Triebe wachsen. Diesmal wird sie, glaube ich, richtig "buschig".