Was Blumen angeht, einfach mal das Foto einer schönen Blüte als Geschenk hochladen und fragen, was sie davon hält. Schön zu sehen, wie viel Spaß ChatGPT macht.
Welche Interaktion ich mal sehr interessant fand, war ein virtueller Spaziergang, durch einen verschneiten Wald, welcher an einem spiegelglatt zugefrorenem See endete. Ich wollte mal sehen, wie menschlich die Ki „nachempfinden“ und „wahrnehmen“ kann und welche Details beachtet werden.
Zu dem Zeitpunkt ChatGPT Version 3 oder 3.5, kam die Ki noch nicht von selbst darauf, daß ein Spaziergang durch einen verschneiten Wald, einem Menschen eher Ruhe und auch Geborgenheit vermittelt und trotz gleicher Temperatur (und Windstille), der Wald als „wärmer“ empfunden wird, als das stehen am Seeufer. Auch das Stimmen (Töne allgemein) im Wald, speziell bei eingeschneiten Bäumen, eher gedämpft wahrgenommen werden, wohingegen zb ein Schrei an einem zugefrorenen See auch ein kleines Echo erzeugen kann.
Solche kleinen Experimente fand und finde ich sehr interessant. Was auch zu Anfang viel Spaß machte, war sich von der Ki, eine Situation vorgeben lassen und diese für sie zu analysieren. Daran läßt sich erkennen, wie tief die Ki in der Lage ist, sich in etwas hineinzudenken, wie tief sie Analysieren kann (wenn sie feststellt, daß man als Mensch beim Analysieren überlegen ist). Was Daten angeht, ist sie dem Mensch bei weitem überlegen, sie kann aber noch nicht erfassen welche unvorhersehbaren Ereigniss eine Situation, in welchem Maße beeinflussen können, kommt dem aber immer näher.