Touristen....

Ach so, es stehen also permanent Tschechen vor den Lagern, die immer die Deutschen aus den Autos zerren? Das sind Einzelfälle, Tina, das ist genauso scheisse und ein Fehlverhalten (wenn auch nachvollziehbar) wie das Grimasseschneiden der beiden Touristinnen.
Du willst nicht wirklich sagen, daß, wenn z.B. Klassenfahrten mit jungen Schülern durchgeführt werden, die Schüler angegriffen werden?

Du kennst wohl den Unterschied zwischen partieller Wut und dem nicht belehrbarem Menschen, der die Wut auf die Vergangenheit auf Menschen abläd, die nix dafür können. Da sollte man mit gutem Beispiel vorangehen und REDEN. Sonst NiX LERNPROZESS. Auf beiden Seiten nicht.

Ach ja, nur mal so als Beispiel: ich bin als Deutsche in Rumänien großgeworden, unter Ceausescu. Das war nicht wirklich witzig. Der mochte die Deutschen nicht. Und die Deutschen hier in Deutschland mochten die Siebenbürger nicht.
Aber was bringt es, sich ewig zu verstecken....vor wem denn, vor mir selber?

Beste Grüße
Doro
 
  • Tina, meine Verwandten fahren immer wieder an den Ort zurück, um mit den Rumänen zu reden, die in unserem kleinen Dorf in UNSEREN alten Häusern, teils rechtmäßig gekauft und teils enteignet, leben und um sich die Gegend anzuschauen.

    Es geht vieles, und manches ist zerfahren. In manchen Gegenden ist es wie eine Wand, in manchen Gegenden geht es aber durchaus. Mißtrauen kann man durchbrechen, es ist keine starre Mauer.

    Und meinste net, daß in den ersten Jahren nach dem Umbruch sehr viel Mißtrauen auf den Feldern wuchs? Wir wurden auch hinter Gardinen begafft, ist doch verständlich. Aber mittlerweile herrscht da wieder ein reges Treiben, da muß man aber auch als GEmeinschaft daran arbeiten. Das dauert Jahre, da muß man Kontakte auch halten, und immer wieder hinfahren. Das schweißt wieder zusammen, glaub mir, ich weiß wovon ich rede.

    Beste Grüße
    Doro
     
    Ach so, es stehen also permanent Tschechen vor den Lagern, genau so ist es, es gibt täglich eine Andachtdie immer die Deutschen aus den Autos zerren?Wo hab ich behauptet, daß das dort passiert ist? Das sind Einzelfälle, Tina, das ist genauso scheisse und ein Fehlverhalten (wenn auch nachvollziehbar) wie das Grimasseschneiden der beiden Touristinnen.
    Du willst nicht wirklich sagen, daß, wenn z.B. Klassenfahrten mit jungen Schülern durchgeführt werden, die Schüler angegriffen werden?
    Das hab ich nirgends geschrieben.
    Du kennst wohl den Unterschied zwischen partieller Wut und dem nicht belehrbarem Menschen, der die Wut auf die Vergangenheit auf Menschen abläd, die nix dafür können. Da sollte man mit gutem Beispiel vorangehen und REDEN. Sonst NiX LERNPROZESS. Auf beiden Seiten nicht.
    Sorry, ich kann ja nicht mit der Kuh französich reden, weil ich der Sprache nicht mächtig bin.
    Ach ja, nur mal so als Beispiel: ich bin als Deutsche in Rumänien großgeworden, unter Ceausescu. Das war nicht wirklich witzig. Der mochte die Deutschen nicht. Und die Deutschen hier in Deutschland mochten die Siebenbürger nicht.
    Aber was bringt es, sich ewig zu verstecken....vor wem denn, vor mir selber?

    Beste Grüße
    Doro

    LG tina1
     
  • Ach so, es stehen also permanent Tschechen vor den Lagern, genau so ist es, es gibt täglich eine Andachtdie immer die Deutschen aus den Autos zerren? Wo hab ich behauptet, daß das dort passiert ist? Entschuldigung Tina, dann mußt Du Dir einfach mal angewöhnen, die Dinge auch richtig, ausführlich und nicht vermischend darzustellen. Du hast gesagt, ich solle in ein Lager fahren und dort meine Erfahrungen machen, also gehe ich davon aus, daß es dort passiert ist. Das sind Einzelfälle, Tina, das ist genauso scheisse und ein Fehlverhalten (wenn auch nachvollziehbar) wie das Grimasseschneiden der beiden Touristinnen.
    Du willst nicht wirklich sagen, daß, wenn z.B. Klassenfahrten mit jungen Schülern durchgeführt werden, die Schüler angegriffen werden?
    Das hab ich nirgends geschrieben.
    Du kennst wohl den Unterschied zwischen partieller Wut und dem nicht belehrbarem Menschen, der die Wut auf die Vergangenheit auf Menschen abläd, die nix dafür können. Da sollte man mit gutem Beispiel vorangehen und REDEN. Sonst NiX LERNPROZESS. Auf beiden Seiten nicht.
    Sorry, ich kann ja nicht mit der Kuh französich reden, weil ich der Sprache nicht mächtig bin. Wovon redest Du?? Wenn Du nicht gewillt bist, mit der "Kuh" zu reden, und dafür schafft man sich in dem Land, daß man besucht, einen Fremdenführer, einen Dolmetscher oder sonstiges an, ansonsten kann man Schwierigkeiten nicht beseitigen. Meine Schwester holt sich immer wieder Leute mit an Bord, die noch besser Rumänisch können als sie. Entschuldigung, wenn man sich darauf ausruht, daß es ja "unüberwindbare" Hindernisse gibt, dann weiß ich nicht, was ich Dir sonst noch erzählen kann.
    WIR haben sehr gute ERfahrungen gemacht, mit dem Aueinanderzugehen, aber wer nicht lernen will, der tut es natürlich auch nicht.

    Ach ja, nur mal so als Beispiel: ich bin als Deutsche in Rumänien großgeworden, unter Ceausescu. Das war nicht wirklich witzig. Der mochte die Deutschen nicht. Und die Deutschen hier in Deutschland mochten die Siebenbürger nicht.
    Aber was bringt es, sich ewig zu verstecken....vor wem denn, vor mir selber?

    Beste Grüße
    Doro

    BEste GRüße
    Doro
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Hallo

    Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Es ist schon so, wie Tono sagt.
    Wer weiss, was das für Leute waren.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass gebildete Leute mit Wissen um die Problematik dort, solche Dinge tun würden.
    Ansonsten wüsste ich jetzt auch nicht, warum ich als 44 jähriger beim Besuch eines ehemaligen KZ mich verstecken müsste. Dass ich dort erscheine, ist doch wohl als würdigend zu bezeichnen.
    Und nochwas: Bei uns in der DDR gab es wirklich diese schulischen Pflicht-Ausflüge ins KZ Buchenwald. Wie ist es dann zu erklären, dass gerade bei uns im Osten der Rechtsradikalismus solche Blüten trägt?!
    Da haben wohl einige doch nichts dazu gelernt.
    Man kann solche Veranstaltungen zur Pflicht machen, wie man will. Die Erziehung im Elternhaus und der Schule spielt da eine tragende Rolle. Solange Kinder verwahrlosen, ob reich oder arm, gehen sie die falschen Wege.

    Maik
     
    Hallo

    .
    Und nochwas: Bei uns in der DDR gab es wirklich diese schulischen Pflicht-Ausflüge ins KZ Buchenwald. Wie ist es dann zu erklären, dass gerade bei uns im Osten der Rechtsradikalismus solche Blüten trägt?!
    Da haben wohl einige doch nichts dazu gelernt.

    Maik

    Das frage ich mich auch immer!
    Jede Nazikritzelei wurde in den Schulen nachverfolgt um rauszubekommen wer es war,
    im Unterricht haben wir das Thema ausführlich behandelt!
    "Nackt unter Wölfen" und die "Abenteuer des Werner Holt" waren Pflichlektüre.

    Verwahrloste Kinder gab es mit Sicherheit, aber nicht mehr oder weniger als im "Westen" auch!
    Also so leicht läßt es sich nicht erklären!

    Aber Tina, ich muß sagen, ich fahre auch oft in die östliche Gefilde und man kann mit den Leuten reden!
    Erst recht wenn man weiß wovon man spricht!
    Und man muß auch, wie soll sich sonst etwas ändern!
    Es kommt halt auch ein bißchen darauf an, wie man es anpackt!
    Unverbesserliche gibt es überall, aber das sind die wenigsten!
    LG Anett
     
  • Danke für diese Diskussion die da entstanden ist. Sehr interessant!

    Ich würde niemanden verschweigen wer und was ich bin, egal wo, nur um etwaige Konflikten aus dem Wege zu gehen.

    Ich, und viele andere, die diese Zeit nicht miterlebt haben, haben nicht den Hauch von einem Schimmer wie es damals zugegangen ist.

    Familienmitglieder waren im KZ und haben nur knapp überlebt. Ein Verwandter wurde erschossen. Meine Familie entging nur knapp den Gang ins KZ. Das Verbrechen? Sie sprachen kein reines Deutsch ...

    Was meine Mutter da oft jetzt erzählt das kann man nicht in Worte fassen. Diese Kinder hatten niemals eine Psychotherapie und arbeiten das Ganze erst jetzt im Alter auf. Ich höre ihr gerne zu. Aber verstehen? Das wird niemals jemand können ...

    Nur ob es jetzt meine Schuld ist oder die Schuld meiner Generation, sei dahingestellt ... kommt mir so vor wie die Erbschuld in der Bibel.

    Vergessen sollte man solche Greultaten niemals und jeder kann das seinen Kindern weitergeben.


    Schuld daran, daß diese Bewegung wieder neuen Zuschub bekommt, sehe ich woanderst. Wenn Kinder keine Perspektive haben, keinen Ausbildungsplatz bekommen, von Klein auf im sozialen Elend aufwachsen, dann suchen sie sich Feindbilder die an ihrer Misere schuld sind. Da kann man sie nochsooft in diese Lager schicken, nochsooft mahnen, es wird nix bringen.
     
    von Klein auf im sozialen Elend aufwachsen,

    Hallo Fini

    Eben, das ist es ja, was nicht ganz passt. Bei uns im Ort gibt es z.B. kein soziales Elend, Trotzdem sehe ich hier drei vier jugendliche rumrennen mit dem typischen "rechten" Outfit. Kinder von ganz normalen Leuten, die eigentlich ganz gut ihr Geld verdienen. Wo kommt dann sowas her? Ist es das Verbotene, das Andere, das Besondere, das Coole, was die Jungs dazu bringt?
    Vielleicht ist auch alles nur Show, ich weiss es nicht.
    Auf jeden Fall würde ich gerne mal mit deren Eltern sprechen, ob die überhaupt etwas geschnallt haben.

    Maik
     
    .... Trotzdem sehe ich hier drei vier jugendliche rumrennen mit dem typischen "rechten" Outfit. Kinder von ganz normalen Leuten, die eigentlich ganz gut ihr Geld verdienen. Wo kommt dann sowas her? Ist es das Verbotene, das Andere, das Besondere, das Coole, was die Jungs dazu bringt?
    .....

    Ich möchte hier mal kurz einwerfen, dass nicht jeder Skinhead auch rechts ist. Die Mode der Skinheads hat sich in England entwickelt. Nur leider haben sich rechte Kreise die Mode als ihr "Erkennungszeichen" ausgewählt, so dass heutzutage viele der Meinung sind, Skinhead = rechts.

    Mein Sohn und seine Freundin sind bekennende Skinhead, jedoch nicht rechts. Trotzdem werden sie diesbezüglich auch immer wieder angefeindet. Höhepunkt dieser Anfeindung war erst vor kurzem. Die beiden haben eine kleine Tochter und sind mit dem Kinderwagen unterwegs. Aussage eines Passanten: "Solche dürften gar keine Kinder haben!" :schimpf:

    Man sollte also darauf bedacht sein, andere Menschen nicht nur aufgrund ihres Äußeren zu beurteilen.
     
  • Dass mein Sohn aufgrund seines Äußeren als rechts abgestempelt wird, damit kann er leben. Aber die Aussage zu ihrem Kind war dann doch schon mehr als nur harter Tobak.
    Aber andererseits kann man auch die "Unwissenheit" der Leute nachvollziehen. In den Medien werden sie immer wieder mit den Taten der Rechten und derem Äußeren konfrontiert. Woher sollen sie also wissen, dass nicht jeder, der Springerstiefel und Bomberjacke trägt, ein rechter ist.

    Darum versuche ich die Leute immer wieder "aufzuwecken" und daran zu erinnern, dass man nicht vom Äußeren auf den "Inhalt" schließen kann.

    Ein bisschen Späm an, um das Thema aufzulockern:
    Mein Enkelchen ist noch zu klein für Springerstiefel (sie ist erst ganze 5,5 Wochen alt), hat aber eine Glatze! Ist die Klenne jetzt auch schon rechts? Späm aus. :grins:
     
    und was bitte ist dann ein Skin, für was steht er?

    fini .. die da komplett ahnungslos war ...
     
    Skinheads entstand in den 60er/70er Jahren (ja das hättet ihr bestimmt nicht gedacht) als Moderichtung vergleichbar mit Poppern, Punks u.ä.
    Ganz kurz und einfach könnte man sagen, der unpolitische Skinhead steht für Männlichkeit. (Wobei wenn ich mir den einen Kumpel von meinem Sohn anschaue, selbst mit Springerstiefel und Bomberjacke ist er nicht wesentlich männlicher - der Ärmste :grins:)
    Nur leider ist es heute auch die Mode/Markenzeichen der Rechten und es lässt sich auch nicht abstreiten, dass bestimmt 95 % der Skinheads (wenn nicht sogar etwas mehr, aber eben nicht alle) rechts orientiert sind.
    Und genau darauf versuche ich aufmerksam zu machen, man soll nicht alle in einen Topf werfen.

    Wer wirklich interessiert ist, kann ja mal hier schauen Skinhead - a way of life

    Wer nicht ganz so viel lesen möchte, hier ein kurzer Auszug:

    In den Gruppen der (unpolitischen) Skinheads gibt es keinen Führer, keine Autorität. Denn genau das verabscheuen sie auch. Sie wollen selbst entscheiden oder ein Problem in der Gemeinschaft lösen. So schreibt Georg in Farin I ( 18 ): "Fuck off Autoritäten, die einem Grenzen setzen wollen."

    Der ursprüngliche Zweig der Skinheads ist unpolitisch. Skinheads haben zwar eine eigene Meinung, trennen diese aber strikt von ihrer Mitgliedschaft zur Gruppe. "Ich verbinde ‚Skinhead - Sein' nicht mit Politik […]. Rechtes und linkes Parteigesülze hat in der Skinhead - Szene nichts zu suchen, das zersplittert und zerstört die Szene nur. Außerdem benutzen die Parteien Skinheads nur und stehen nicht hinter ihnen", beschreibt Volker in Farin I (30). Weiterhin zeigt er die genaue Trennung von der Gruppe und seiner eigenen Person: "Meine politischen Ansichten lassen sich nicht links oder rechts einordnen; außerdem ist das meine private Sache und hat nichts mit meinem ‚Skinhead - Sein' zu tun."

    Unpolitisch heißt nicht, dass man keine Meinung zu politischen Gesinnungen hat. Viele der unpolitischen Skinheads grenzen sich offiziell von den rechten Skinheads ab. Schließlich liegen die Wurzeln der Skinhead-Bewegung bei den unpolitischen Skinheads, da sie fast genau den Stil der ersten Skinheads übernommen haben. Die spätere Verfälschung der Tatsachen durch die rechtspolitischen Skins führte zur Ablehnung dieser von den unpolitischen Skinheads.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    und was bitte ist dann ein Skin, für was steht er?

    fini .. die da komplett ahnungslos war ...

    Ich muss aber auch genauso zugeben, dass ich am Anfang genauso ahnungslos und auch sehr geschockt war, als mein Sohn seinen Bekleidungsstil änderte. Erst kam die Bomberjacke, dann die Springerstiefel und später der rasierte Kopf. Dadurch war ich gezwungen, mich mit diesem Thema zu beschäftigen.
     
    Hallo Malcolm

    bitte sprich die Eltern doch mal an. Ich habe gerade ein Buch gelesen über Eltern deren Kinder "rechtsradikal" geworden sind. Sie trauen sich oft aus Scham nicht zu reden.

    Die rechte Szene hat heute nicht mehr den Look Springerstiefel mit weißen Schnürsenkeln und Bomberjacke und dann noch Londsdale dazu. Die haben heute andere Erkennungszeichen.Und die "richtigen" Frisuren sind bestimmt keine Punk- oder Skin- frisuren, eher so dem Hitlerstil nachgeeifert.

    Ich finde das Benehmen der beiden jungen Damen einfach nur arm und kann sie nicht ernst nehmen. Weil Ahnung- wo sie da waren, haben sie nicht und falls doch- sind sie einfach zu blöd oder unerzogen um sich der Situation angemessen zu benehmen.
     
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    Die rechte Szene hat heute nicht mehr den Look Springerstiefel mit weißen Schnürsenkeln und Bomberjacke und dann noch Londsdale dazu. Die haben heute andere Erkennungszeichen.Und die "richtigen" Frisuren sind bestimmt keine Punk- oder Skin- frisuren, eher so dem Hitlerstil nachgeeifert.

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    Nur leider weiß der Otto-Normal-Verbraucher das nicht und in Medienberichten zu rechtradikalen Aufmärschen, Krawallen u.ä. sieht man nun mal den rechten Skinhead mit Glatze, Bomperjacke und Springerstiefel.

    Aber ich freue mich auch, dass doch einige Interesse haben sich mit den Hintergründen auseinanderzusetzen.
    Ich hoffe Fini nimmt es nicht zu krumm, dass wir von ihrem eigentlichen Thema abschweifen.
     
    nee nimmt sie nicht ... das hat sie noch nie gemacht ... ;)

    finde Diskussionen die aus einem Thema entstehen können sehr interessant!

    ... nur so eine Frage...


    .. wenn ich mich kleide und frisiere wie eine Gruppe die zu 98 % aus einer Gesinnung besteht, dann muß ich ja damit rechnen, als solcher auch angesprochen zu werden oder? Oder möchte man gerade das provozieren?

    Ich trage doch auch nicht immer mein Kärntner Dirndl obwohl ich jedem ins Gesicht sage, wer oder was ich bin .... und das auch gerne bin ...
     
    ... nur so eine Frage...


    .. wenn ich mich kleide und frisiere wie eine Gruppe die zu 98 % aus einer Gesinnung besteht, dann muß ich ja damit rechnen, als solcher auch angesprochen zu werden oder? Oder möchte man gerade das provozieren?

    Ich trage doch auch nicht immer mein Kärntner Dirndl obwohl ich jedem ins Gesicht sage, wer oder was ich bin .... und das auch gerne bin ...

    Ich glaube schon, dass sie auch damit provozieren wollen, aber eben mit ihrem Äußeren und nicht mit den Handlungen. Aber das Problem ist doch, dass die wenigsten dann die Betroffenen ansprechen aus Unverständnis, vielleicht auch Angst aufgrund der Vorurteile und auch verständlich, denn wer möchte sich schon mit der Persönlichkeit eines anderen auseinandersetzen, wenn ich ihn nur einmal kurz sehe und dann nie wieder.

    Noch interessanter find ich aber meine Mutter. Erst O Gott O Gott ... dann ellenlange Disskusionen mit dem Enkel und heute "Aufklärungsunterricht" beim Kaffeekränzchen mit anderen Omis und Opis :grins:
     
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