Kiwistrauch freistehend?

  • moin,
    tja, man kann nicht alles wissen. Und veredelt sind beide nicht, habe sie selbst aus Kerne gezogen und trotzalledem immer geblüht und gefruchtet. Vielleicht schaffe ich ja mal Fotos. Zur Zeit bin ich im Wald mit Pflanzung von Weißeschen und Walnüssen beschäftigt
    Grüße aus SH
     
  • .....tja, man kann nicht alles wissen.....

    Wohl wahr. (y)

    .....Und veredelt sind beide nicht, habe sie selbst aus Kerne gezogen und trotzalledem immer geblüht und gefruchtet......

    Das überrascht mich auch, weil es bei vielen Obstsorten zum Misserfolg führt.

    .....Vielleicht schaffe ich ja mal Fotos......

    Gerne !

    .....Zur Zeit bin ich im Wald mit Pflanzung von Weißeschen und Walnüssen beschäftigt.....

    Ehrenamtlich oder ist es Dein Job ?
     
  • Hintergrund der Aktion ist, das die Schnittfläche so klein wie möglich und so tief wie möglich ist?
    Ja, ein zu langer Reststummel wird nie überwallt werden und ein tiefer Schnitt mit großer Schnittfläche kann Jahre brauchen, geschlossen zu werden. Manchmal ist der Pilz schneller als die Heilkraft des Gehölzes.
    Den "goldenen Schnitt" zu treffen, ist nicht einfach.

    Kiwi-Wunden_03_rechts_betitelt.webp Kiwi-Wunden_05_mitte_betitelt.webp Kiwi-Wunden_04_links_betitelt.webp *
    1. Wunde wahrscheinlich an der Linie absägen, leider lässt das Sägemehl keine genaue Linie Stamm zu Ast erkennen.
    2. Wunde &
    3. Wunde einfach am roten Strich Schnitt
    4. Wunde würde ich, zwecks Beurteilung, in 2 oder 3 Schritten schneiden – falls Du es machst, dann mit Foto nach 1. Scheibe
    5. Wunde, Stummel weg, er darf bis zu 5 mm erhaben sein
    Ob sich für Wunde 2 bis 4 der grüne Schnitt vorteilhafter darstellt, könnte man nach den roten Schnitten beurteilen.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Vielen Dank. Gelten diese Tipps grundsätzlich für alle Bäume? Stummel so kurz wie möglich und Schnittfläche zu klein wie möglich? Speziell bei Bäumen wo Äste mit 10-20cm Durchmesser abgeschnitten werden.
     
    Ja, aber so kurz wie möglich bedeutet nicht glatt am Stamm.

    Idealerweise wird direkt über dem Astring geschnitten, auf diese Linie bezieht sich "so kurz wie möglich" und je rechtwinkeliger der Schnitt bei einem Ast ausgeführt wird, desto kleiner wird auch die Schnittoberfläche.
    Zum Thema Astring und Überwallung muss ich mal nach älteren Erklärungen von mir schauen, bevor ich's nochmal neu schreibe.
    Das Gleiche gilt für Abschnitte glatt am Stamm, da sind dann andere Kriterien zu berücksichtigen.
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Ich hatte vor ein paar Jahren eine ähnlich große Kiwi im Garten meiner Eltern. Nach einem kräftigen Rückschnitt hat sie im Frühjahr wirklich überall neu ausgetrieben, auch weiter unten. Ich würde jetzt einfach abwarten, was sie macht und mir dann die Triebe aussuchen, die gut ins neue Gerüst passen. Der Rest kann weg, sonst wird es wieder schnell zu dicht. Dass du schon an ein stabiles Gerüst gedacht hast, ist super, denn ohne Halt wird die Kiwi immer wieder in alle Richtungen abhauen. Mit ein bisschen Geduld bekommst du sie aber gut in Form.

    Bin gespannt, wie sie im Frühjahr aussieht. :)
     
  • Hallo zusammen!

    Es geht nun wieder weiter :)

    Nach dem radikalen Rückschnitt meine ich, treibt dieser schon ordentlich neu aus. Nun wäre meine Frage:

    Ab wann soll ich das Gerüst bauen, damit ich die neuen Zweige in Form bringen kann?

    Ich möchte gerne nach links und rechts waagrecht (wie bei einer Weinrebe) die Zweige in From bringen. Natürlich wäre es schön, wenn es über die ganze Höhe mehrere waagrechte Zweige führen könnte. Anbei einige Fotos. Scheinbar geht ganz unten auch ein neuer Trieb aus.

    Dann muss man noch auswählen, welche und wie man diese in Form bringt.

    Danke!
     

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    Hallo Fohnbitt,

    das Gerüst würde ich sobald wie möglich bauen. Jetzt sind die Äste noch weich und sehr gut biegsam.

    Magst Du noch mal ein Foto der ganzen Pflanze einstellen ? Oder hat sich seit den Fotos in #10 oben herum nichts mehr geändert ?
    Vielleicht haben wir noch ein paar Schneidetipps für Dich, damit die Kiwi genau die Form bekommt, die Du Dir vorstellst.
     
    So, nun die Fotos. Ich dachte an 4 Säulen wo ich einen Draht spanne und daran die Äste führe. Leider ist der Strauch etwas verdreht sodass ich wohl noch weiter zurückschneiden muss?
    Einkaufsliste habe ich angehängt. Die Einschlagbodenhülsen mit 90cm halten hoffentlich gut. Muss schauen das ich die absolut senkrecht rein bekomme. Daran 2m imprägnierte Holzsteher und oben drüber ein Brett damit es oben stabiler wird.

    Aber die Äste an die Drähte zu bekommen wird schwer. Eventuell die Halterung noch weiter nach links bauen, damit der Stamm hinter dem Gerüst ist?
     

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    Leider ist der Strauch etwas verdreht sodass ich wohl noch weiter zurückschneiden muss?
    Denke ich auch. Vielleicht musst Du auch alle Äste noch etwas einkürzen, die zu weit vom Gerüst abstehen. Aber das zeigt sich besser, wenn das Gerüst steht. Ist zwar jetzt nicht der beste Zeitpunkt, geht aber nicht anders.

    Muss schauen das ich die absolut senkrecht rein bekomme.
    Das geht einfacher, wenn Du zuerst ein Spatenstich tiefes Loch aushebst und die Erde am Lochboden noch etwas lockerst. Abschließend den verfüllten Boden wieder kräftig festtreten.
    Das Einschlagwerkzeug wäre nicht nötig gewesen, ein Reststück Kantholz tut es auch.

    Eventuell die Halterung noch weiter nach links bauen, damit der Stamm hinter dem Gerüst ist?
    (y)
     
    Vielen Dank. Gibts es Erfahrungen und Empfehlungen zur Haltbarkeit des Holzes? Spritzschutz von unten und oben eventuell bei Zeiten ein Blech über die Bretter, damit die nicht verrotten?
     
    Die Kesseldruckimprägnierung der Kanthölzer ist schon ein erster ganz guter Schutz. Auch Lärche ist recht hart.
    Ich würde alles noch 1-2x mit Holzöl streichen.

    Zum Metall kann ich nichts sagen, könnte mir aber vorstellen, dass das kontraproduktiv ist, weil sich darunter Feuchtigkeit sammelt und schlecht verdunsten kann.
     
    Vielen Dank. Gibts es Erfahrungen und Empfehlungen zur Haltbarkeit des Holzes? Spritzschutz von unten und oben eventuell bei Zeiten ein Blech über die Bretter, damit die nicht verrotten?
    Die Pfosten nicht direkt in die Erde eingraben, sondern einen Pfostenschuh verwenden. Entweder mit Fundament aus Beton, oder mit sog. Erdnägeln ohne Fundament.
    Wenn du die Schnittfläche oben nicht horizontal gestaltest, sondern leicht anschrägst, so dass das Wasser nicht drauf stehen bleibt, hast du schon viel für die Haltbarkeit getan.
    Unsere Pergola und Fensterrahmen aus Holz sind mit Dickschichtlasur gestrichen, Leinölfirnis geht auch. Beide Anstriche müssen ab und zu erneuert werden. Leinölfirnis öfter, lässt sich aber einfacher machen und es gibt keine unschönen Flecken auf der Kiwi.
    Trotzdem ist die Haltbarkeit von Holz, wenn es ungeschützt steht, endlich. 15 Jahre denke ich sollte es halten, mit Glück mehr.
     
    Es gibt auch Metallkappen für die Oberseite von Pfosten - ein sehr guter Schutz und optisch schön.
    Sie sind hier aber nur möglich, wenn die Bretter zwischen den Pfosten montiert werden.
     
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