Würde ich nicht, sondern mit einem Stück Wasserleitungsrohr 1/2" oder 3/4" ca. 40 cm tief vorstanzen – ist das Rohr lang genug, kannst Du eine Wasserwaage anlegen, um es absolut senkrecht einzuschlagen.
Der Pfostenschuh sollte dann willig dem vorgstanztem Kanal folgen.
Das Lockern der obersten 30 cm finde ich jetzt nicht so tragisch, weil
- der Bodenanker dann immer noch 60 cm im anstehenden Boden sitzt,
- der gelockerte Boden sich in den nächsten Monaten weiter verdichtet,
- die Pfosten erst im Laufe der Zeit immer stärker belastet werden und
- die Pfosten oben hoffentlich mit Brettern stabilisiert werden.
Aber OK, Du beschreibst die elegante Methode, wenn man ein solches Rohr besitzt oder sich beschafft.
Kesseldruckimprägnierte Balken halten deutlich länger – ist aber nur bei Kiefer und Douglasie möglich.
KDI-FichtenBalken sind Betrug, das Mittel ist dann nur oberflächig.
Dann gibt es aber viel Betrug, denn Weichholz-Kanthölzer sind meistens kesseldruckimprägniert.
Auch, wenn der Schutz nur wenige mm ins Holz eindringt, bildet er in Kombination mit mehrmaligem Ölen einen angemessenen Holzschutz gemessen am Materialpreis.
Die bessere Alternative wäre Hartholz, aber die Hölzer sind ja bereits gekauft.
Auf keinen Fall, unbedingt ein Ausspreitzbrett oder kantholz dazwischen, sonst werden mit der Zeit die Pfosten schräg gezogen.
Sehe ich auch so. Die Querbalken / -bretter erhöhen die Stabilität der Konstruktion maßgeblich.