Xena
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Volker,
das verstehe ich nicht ganz, kannst das bitte erklären??
Mo, nicht aufgepasst?
PS: Xena, Ich bin katholisch, GG evangelisch, wir zahlen beide Steuern!
SChon klar MO....ist bei uns auch nicht anders....
Volker,
das verstehe ich nicht ganz, kannst das bitte erklären??
Mo, nicht aufgepasst?
PS: Xena, Ich bin katholisch, GG evangelisch, wir zahlen beide Steuern!
Stimmt, ist etwas einseitig, allerdings ist mein Glauben an das soziale Engagement der Kirchen, insbesondere nach dem Mauerfall, sehr enttäuscht worden.
mal etwas provokant in die Runde gebellt ... es gab dort auch keine Kirche mehr ... der Glaube hieß SED und man betete den allmächtigen Erlöser Erich an ... die Stasi als ihre Hl. Inquisition trug dazu bei, dass Ketzer und andere Pharisäer niemals in den Tempel des Volkes konnten ... also was sollte die Kirche da auch verloren haben ...
niwashi, der auf Gegenschläge wartet ...
Niwi, das bezog sich nicht auf die ehemalige DDR, sondern auf die westliche Kirche während des Stroms der Aus- und Übersiedler.
Mo, das kannst du ohne Erklärung auch nicht verstehen.....
Nur so viel, als Anfang der Neunziger wirklicher jeder nach Deutschland kam, der irgendwie deutsche Vorfahr...... allerdings , so war es bei uns, nur städtische Einrichtungen.
Die Kirchen haben sich, obwohl auch dort genügend Immobilien vorhanden waren, nicht einen Milimeter bewegt.
Hallo Mo,
natürlich war das wohl regional unterschiedlich.
Nur, wenn man der Kirche schon kritisch gegenüber steht, fällt einem so etwas besonders auf....
Tono schrieb:Ich denke, das ganze Thema, was tut die Kirche und wo versäumt sie etwas, ist doch sehr von den lokalen Gegebenheiten geprägt. Wo ein guter Pfarrer seit vielen Jahren "seine Schäfchen" zählt, da betreibt er vielleicht auch sehr viel Gemeindearbeit. Je größer die Gemeinde, desto mehr geht seine Arbeit an uns vorbei. Wir kriegen es hier in der Stadt ja schon nicht mit, wenn eine Nachbarin seit Tagen tot in ihrer Wohnung liegt (um es überspitzt, aber nicht unrealistisch, zu formulieren). Wie sollen wir da die Arbeit eines Gemeindepriesters bewerten können, der sich vieler Sozialfälle annimmt. Wenn er es tut.
denke auch, daß ist der ausschlaggebende Punkt.
Ich wohne hier auf dem Land, .........
Ich habe in der Vergangenheit leider oft genug erlebt, was es heißt, einen kompetenten und einfühlsamen Seelsorger an der Seite zu haben - und das war durchaus auch mal außerhalb der "Geschäftszeiten". Solche Dinge sind einfach unbezahlbar.
Es wird außerdem von der Kirchensteuer nicht nur ein Pfarrer bezahlt sondern auch die Diakonie, die Erwachsenenbildung, die Tafeln etc.
Und ganz zum Schluß: Wie sonst kann man die Toccata von Bach schöner und kraftvoller erleben als an einer Kirchenorgel?
LG
felidae_74
Unser vorheriger Pastor war auch für mich nicht fähig... Er erzählte uns immer, er wäre mal Verschütt gewesen, (war mal Bergmann) und wenn man ihn retten würd, wollte er Pfarrer werden, na das hat er auch geschafft und hielt uns sein geringes Gehalt immer wieder vor, im Vergleich zur AusbildungWie sonst kann man die Toccata von Bach schöner und kraftvoller erleben als an einer Kirchenorgel
Mo9 schrieb:das kann ich von unserem Pfarrer aber nicht sagen, der sagt zwar auch, er habe feste zeiten vom Gehalt her, aber den kannst mitten in der Nacht aufsuchen wenn du Probleme hast und er kommt auch
felidae_74 schrieb:Ich habe in der Vergangenheit leider oft genug erlebt, was es heißt, einen kompetenten und einfühlsamen Seelsorger an der Seite zu haben - und das war durchaus auch mal außerhalb der "Geschäftszeiten". Solche Dinge sind einfach unbezahlbar.