Billas Schnackschnack-Zackzack

  • Guten Morgen, ich bin wieder zurück, muss mich hier erstmal wieder durch Mengen Threads lesen, bis ich wieder weiß, was alles los ist.

    Ich bin gestern Nachmittag völlig übermüdet nach Hause gekommen - ein bisschen Schlafmangel bringt man ja immer mit von so einer Tour.

    Wir hatten quasi alles, was es an Wetter gibt mit Ausnahme von Schnee und Hagel. Samstag zur Ankunft war es schön, nur etwas zu warm, als wir aufgebaut haben, am Sonntag, als ein Teil noch nachkam, hatten wir reichlich Regen und konnten den neuen Pavillon schon testen - alles trocken und Platz für die ganze Gruppe (wir waren 10 Erwachsene und 5 Kinder) + unseren Küchenkram.
    Montag war es dann zu windig zum Paddeln, da haben wir einen Ausflug nach Schwerin gemacht. Dienstag dann endlich Paddelwetter. Mittwoch wieder Paddelwetter, aber mit fiesem Gegenwind auf dem Rückweg.
    Donnerstag sind wir erst bis 36°C gebraten worden (und zum Baden und spielen am Platz geblieben). Abends zog dann ein Gewitter mit Windhose durch, einige der Kopfweiden des Zeltplatzes sind böse zersplittert. Unsere Kinder haben mit einer Erwachsenen als Vorleserin im Auto gewartet, wärend wir anderen über eine Stunde am Gestänge des Pavillons geklammert standen, damit er nicht wegflog - wir sind ohne Schäden durchgekommen. Auch die Zelte standen und hielten dicht, obwohl die Nacht noch kräftigen Regen brachte.
    Freitag hatten wir dann einen windstillen Tag mit angehemer Temperatur und einer geradezu idyllischen Paddeltour über den spielgeglatten See.
    Samstag hieß es dann leider schon wieder abbauen und Abschied nehmen, aber wir haben für nächstes Jahr schon wieder einen Termin und sogar schon erste Überlegungen, wo es hingehen könnte.

    Kaffee und Tee kochen übernehme ich wieder, aber zu Hause gibt es keine Stelle, wo ich - wie in den letzten Tagen - um 8.00 Uhr die vorbestellten Brötchen abholen kann. Gut, dass ich Brot eingrfroren hatte.
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • @Pyromella , schön, dass du wieder hier bist. Ich finde, eine Woche ist sehr kurz, ich hätte dir noch ein paar Tage mehr gegönnt.

    Ich bin erst gegen 1:00 Uhr ins Bett gekommen und konnte nicht direkt einschlafen. Jetzt muss ich erst mal richtig wach werden.
    Das Grillen gestern war perfekt, jeder hatte etwas Leckeres mitgebracht.
     
  • Moin,

    Pyro. wie das so ist im Leben, alles kann man nicht haben, aber es war doch noch schön,
    auf dem Wasser und in Schwerin, viele schöne Erlebnisse bleiben immer hängen.
    Hier hat die blöde Hitze wieder zugeschlagen.
    Eine gute Zeit wünsche ich dir daheim.

    Luise, zusammen grillen ist do immer wieder toll, das haben wir heute vor,
    aber erst wenn es angenehmer wird, am Abend.

    Tubi, biste wieder okay? Schade wäre es, wenn die schönen leckeren Beeren vergammeln,
    Du hast das ganz gut im Griff, von daher wird es mit der weiteren Ernte funktionieren.

    Einen netten Sonntag euch, kommt durch die nächste Hitzewelle.
     
  • Guten Tag.

    Pyromella, Du bist wieder zu Hause und geschafft. Gut das ihr das Unwetter zusammen gut überstanden habt.

    Tubi, hier gab es nicht viel Regen, wenn dann mal 5 oder knapp 10 Liter.

    Kuise, Mottoessen war ein Grillabend, das ist gut.

    Lavendula, die Feige hat sich erholt und nun einen schattigen Platz bekommen.

    scheinfeld, gut das Du den kleinen Jungen rein geholt und dann nach Hause gebracht hast.

    Hier gab es die Tage nur Gießen und etwas Unkraut zupfen.
    Heute geht es am Nachmittag zu meiner Schwester.

    Ich wünsche allen einen schönen Sonntag.
     
    @Pyromella, schön dass Du heil wieder angelandet bist, die Nachrichten hier über das Unwetter gerade beim Schweriner See waren doch besorgniserregend. :confused:

    Haben wir es doch in die Nachrichten geschafft? Ich hatte meinem Bruder, meiner schwelmer Tante und ich hatte gedacht auch hier extra eine Nachricht geschrieben, dass wir heile und ohne Schäden durchgekommen sind - jetzt frag ich mich langsam, welche Müdigkeit oder welches Technikmonster den Post hier im Schnack gefressen hat.

    Es war wirklich heftig, ganz in unserer Nähe hat der Wind einige Kopfweiden abgedreht. Einer der Arbeiter, der den Schaden begutachtet hat, stand nachher länger bei uns am Zelt und redete über den Sturm (von ihm haben wir auch gehört, dass es wirklich eine Windhose gewesen sei).

    Wir hatten die Unwetterwarnung vorher ja auch im Auge gehabt, deshalb waren wir am Donnerstag nur früh morgens ein Stündchen gepaddelt und sind danach am Platz geblieben. Dort haben wir natürlich in unserer Bucht auch geschwommen und geplanscht.

    Als es losging, saß ich gerade mit einem aus unserer Gruppe am Ufer und unterhielt mich mit ihm, die drei Älteren Kinder waren noch im Wasser. Von "Äh - war das Donnergrollen?", über den Ruf, sie sollten sofort aus dem Wasser kommen, es ginge los bis dazu, dass wir in fliegender Hast die letzten Dinge windsicher gepackt haben und die ersten Teile, die wegflogen in irgendein Zelt geworfen haben, lagen keine fünf Minuten.

    Ich bin froh, dass die Kinder so fix reagiert haben. Der Älteste hat die Jüngeren auch ganz schnell zum Ufer gescheucht und ihnen klar gemacht, dass ausnahmsweise keine Zeit zum Rumalbern wäre - sein jüngerer Bruder hatte richtig Panik in den Augen und sprintete in sein Zelt. Wir haben dann aber schnell erkannt, dass die Kinder im großen Familienauto der einen Familie sicherer wären, da ist dann eine der Mütter mitgegangen und hat zur Ablenkung vorgelesen. (Unsere Älteste Mitreisende haben wir kurz danach noch mit Getränken und ein paar Bechern hinterhergeschickt.)

    Ich hing mit den anderen zusammen am Gestänge des Pavillons, war aber an der offenen Seite - wir hatten vorher drei Seitenwände eingezogen gehabt, um Schatten an diesem brüllend heißen Tag zu haben. Dazu hatte ich, als es losging, meine Kamera umgehängt gehabt und konnte dann, wenn der Wind nachließ, ein paar Bilder schießen. Die Bilder mit den am Gestänge hängenden Mitreisenden bleiben privat, ist ja klar, aber hier ein Bild in die Bucht:

    P1011511.webp

    Und so sah eine der Weiden auf dem Weg zum Sanitärhaus nach dem Sturm aus:

    P1011512.webp

    Hier noch ein Bild vom Pavillon mit geschlossener Seitenwand (an einem frühen Morgen, sonst wäre garantiert wieder ein Mensch mit drauf): Diesen Pavillon haben wir dieses Jahr neu, weil unsere beiden alten, weißen Dinger letztes Jahr weggeflogen sind (und dabei das Gestänge brach). Jetzt haben wir 20m² Wohnfläche, passen also mit 2 kompletten Bierzeltgarnituren und den ganzen Küchenkram + Vorräten gemütlich drunter. Man kann die Seitenwände sehr schnell je nach Wind- und Sonnenstand an- oder abklipsen. Eine wirklich lohnende Neuanschaffung, die einem Regentag den Schrecken nimmt. Das rote Zelt daneben ist übrigens für 8 Menschen ausgelegt - gewohnt hat da diesmal eine unserer Familien mit drei Erwachsenen und zwei Kindern. (Nur, um mal eine Größenrelation zu geben.)


    P1011487.webp
     
  • Junge, Junge..bleibt einem da überhaupt noch Zeit zum nachdenken?

    Nein, bleibt anfangs nicht - wir hatten als einfache Priorität, dass die Kinder in Sicherheit gebracht werden müssten und erst dann haben wir geschaut, unser Zuhause auf Zeit zu sichern.

    Übrigens kamen nachher noch Nachbarn vorbei und boten ihre Hilfe an - beide Fälle Familienväter, die erst ihre Familien irgendwo in Sicherheit gebracht hatten. Wir waren mit unserem großen Pavillion halt schon auffällig.

    Unseren direkten Nachbarn ist ihr Pavillion in den ersten Minuten zusammengekracht, da haben zwei von uns beim Zusammenpacken geholfen, die Bruchstücke wären sonst über den ganzen Platz geweht worden und hätten Leute verletzen können (und wir lagen mit allen Zelten auch in ihrer Windrichtung.)
     
  • Zurück
    Oben Unten