Sprache. Sprechen. Dialekte. Wer plappert was und warum und was will er/sie der Welt damit sagen?

  • vor vielen jahren hatte ich auf dem hiesigen sportplatz gearbeitet.
    da wurde überraschend am späteren nachmittag ein fussballspiel am selben abend angesagt.
    sprich man musste alles inkl. linienziehen, tore aufstellen usw. fertig machen.
    es brach soetwas wie hektik aus. wie hat der sportplatzchef dann so schön gesagt:
    "buaba, bleibet in da rua, des got scho".
    ein wahres wort, gelassen ausgesprochen.
    dieser satz und das typische "basst scho" sind in meinen sprachschatz dauerhaft übergegangen.
     
    „Hör' getz mit en drömmeln auf und hol deine Plörren da wech.“

    Der Schwabe würde auf diesen Satz tiefentspannt antworten mit:

    „No ned hudla“

    Übersetzt ins Deutsche: "hudeln", das dürfte bestimmt jemand kennen.


    No id ghudlet, das hat schon meine Oma immer gesagt.
    Weil " wenn ma ebbes nahudlet"
    Dann ist das nicht haltbar, geht schnell wieder kaputt.
    " a Glump halt".

    Dann gibt es noch "a Huraglump".
    Das ist was, das kaputt gegangen ist, oder nicht richtig funktioniert.
    Zum Beispiel wenn der Rasenmäher das Gras nicht richtig aufsammelt.
     
    Dann gibt es noch "a Huraglump".
    Zum Beispiel wenn der Rasenmäher das Gras nicht richtig aufsammelt.
    Aha, dann weiß ich ja jetzt, dass ich „a Huraglump“ im Garten habe…. der Mäher nimmt das Gras nicht richtig auf, obwohl es weder zu lang, noch zu nass war. Weiß Jemand, woran das liegen könnte? Messerflügel verbogen und dadurch weniger Sog vielleicht?
     
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