Ja, das Video habe ich gestern Abend gesehen! Sehr empfehlenswert.
Anschauliches Beispiel sind beispielsweise Kabel. Innendrin sind die einzelnen Leitungen alle aus Kupfer. Aber an den Kontakten und Steckern, da ist dann Gold. Aber nur in Form von einer hauchdünnen Schicht.
Auch bei klassischen Computerkomponenten wie Prozessoren, Arbeitsspeichern, Grafikkarten, usw. sieht man an den Kontaktflächen recht viel Gold. Das erweckt natürlich den Eindruck, dass viel Gold zum Einsatz kommt. Aber die Schicht ist nur hauchdünn.
Zahlen zum Schluss:
Man denkt, dass viel Gold bei Elektronik zum Einsatz kommt. Aber das ist garnicht so. Das Hauptarbeitstier ist der Kupfer und steckt z.B. überall in den Leiterbahnen. Es hat ausgezeichnete Leitfähigkeit. Die Leitfähigkeit von Gold ist geringer, aber oxidiert nicht (im Gegensatz zu Kupfer). Gold wird deshalb dann eingesetzt, wo "Schnittstellen zur Außenwelt" bestehen, also Oxidationspotenziale bestehen.Wenn du schreibst, Kupfer wird sei teuer gemacht, wieso gehen dann Gold und vor alles Silber so in den Keller ?
Gerade in der Elektronik ist doch auch Gold verbaut.
Anschauliches Beispiel sind beispielsweise Kabel. Innendrin sind die einzelnen Leitungen alle aus Kupfer. Aber an den Kontakten und Steckern, da ist dann Gold. Aber nur in Form von einer hauchdünnen Schicht.
Auch bei klassischen Computerkomponenten wie Prozessoren, Arbeitsspeichern, Grafikkarten, usw. sieht man an den Kontaktflächen recht viel Gold. Das erweckt natürlich den Eindruck, dass viel Gold zum Einsatz kommt. Aber die Schicht ist nur hauchdünn.
Zahlen zum Schluss:
- Hauchdünn bedeutet meist zwischen 0,3 und 1,2 Mikrometern (µm). Zum Vergleich: Ein menschliches Haar ist etwa 50 bis 80 Mikrometer dick.
- Ein modernes Smartphone enthält ca. 0,03g Gold, aber etwa 15g Kupfer.