In naher Zukunft nicht mehr arbeiten müssen?

  • Vor etwa 2 Wochen verkündete Elon Musk, dass in 20 Jahren niemand mehr arbeiten müsse, weil alle Arbeiten von Robotern erledigt würden.
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    Wer mag, kann gerne eigene Gedanken schreiben - egal, in welche Richtung sie gehen, pro, kontra oder teils teils.
    Also ich kann mir einen Roboter als "ähnlichen" Clon seeeeehr gut vorstellen ... ich als Mensch dahinter koordiniere dann nur noch alle Arbeiten und muss dazu das Geld für die reine Lebenszeit 24/7 ausgeben - da gibt es denke genug zu tun. :D

    Und Leute, selbst mit einer ollen Waschmaschine wird doch auch schon im weitesten Sinne das Leben automatisiert und viel Arbeit abgenommen, um die Zeit anderweitig einzusetzen, usw., also Ähnliches gibt es heute schon (selbst im Garten nimmt mir z.B. mein Rasenmähroboter oder Gießautomat die Arbeit ab) ... und da gibt es im täglichen Umfeld sicher bei jedem zig Beispiele.

    Das größte Problem ist aber wie immer, dass zuvor auch gewisse Strukturen geschaffen werden müssen, damit das auch alles automatisiert/robotisiert werden kann, denn nur "einfach so" wie in Filmen, geht das alles sicher nicht - siehe schon selbst das autonome Fahrzeug, das ist ohne die Struktur drumrum völlig aufgeschmissen. Somit ist ein Roboter als Mensch Clon gekleidet und um zu funktionieren/steuern, sicher nochmals eine gaaaaaaaanz andere Nummer und wird somit in 20 Jahren nur Träume sein ... da kannst froh sein, wenn wir erstmals vollflächig eine optimale Funkkommunikation und Strukturen dazu abgedeckt haben und dass das auch zu 100% für immer stabil läuft - denn ohne das geht gar nichts.
     
  • Wenn die Voraussage von Elon Musk zutrifft, haben die Menschen viel Freizeit. Es werden insgesamt weniger AK benötigt.
    Und ein großer Teil der Menschen kann sich eine Berufsausbildung bzw. Studium sparen. Werden ja nicht gebraucht.
    Die Eltern können sich zu 100 % auf die Erziehung ihrer Kinder konzentrieren. Mehr Zeit für die Familie ist auch etwas Gutes.
    Es werden nur noch kluge Köpfe benötigt.Und es erfolgt eine Einstufung der Menschen in brauchbar und nicht brauchbar.
    Insgesamt ist das nicht die beste Aussicht.
     
  • Nun ja, vielleicht sind wir gar nicht mehr so weit weg davon, wer möchte kann sich ja mal über den FarmDroid FD20 informieren oder krishiBOT...
    Wem das nicht langt findet sicher ohne viel Suchen auch Infos zu AgXeed, OZ, CERES oder den Agrarroboter HUGO oder AGEROB-S... auch Bowery Farming könnte interessant sein für Freunde der vollautomatisierten Gemüseproduktion.
    Und nein, ich möchte hier keine Werbung für solche Entwicklungen machen, ich wollte nur aufzeigen dass so mancher Landwirt bereits jetzt recht smart daherkommt und auch ein Rindvieh kommt an der KI nicht mehr vorbei.

    Nachdenkliche Grüße

    Conya
    jetzt ist es mir wieder aufgefallen....wir, Die deutschen werden die letzten sein die diese Roboter bauen. Wir hinken wieder mal hinterher, denn sonst würde wenigstens einer der hier genannten Otto, Alfred, Fritz oder Frieda und Ages heißen.
    Sorry, happy, sunshine, know-how, shoppen, oder Jogging anstatt Entschuldige, Froh, Sonnenschein, Fachwissen, einkaufen, dauerlaufen.
    Ich werde sicher nicht jubeln über die Gedanken vom Tesla-Chef, auch nicht dann wenn es so umgesetzt werden sollte.
    Ich komme mit der heutigen Technik gut aus. Kein Staubsaugroboter, kein Rasenmäherroboter.nein.
    Es gibt sicher sehr viele Fortschritte die man heute nicht mehr hergeben möchte wie zum Beispiel eine Spülmaschine, oder eine Waschmaschine...ich darf garnicht dran denken wie das früher war :oops:. Oder ein Telefon (egal ob das alte mit der Wählscheibe bzw. Tasten oder das heutige Handy.
    Wäsche waschen am Waschbrett, Geschirr abwaschen und danach abtrocknen (jeder fand einen Grund sich davor zu drücken). Die Verwandschaft und Freunde besuchen oder kurz mal telefonieren.
    Aber Jörg , interessant ist die Frage schon. Wo wird es hinführen, die Automatisierung ist nicht aufzuhalten, das liegt auf der Hand.
    Ich mach mir da keine Gedanken, denn ich genieße jetzt meine Rente. Allerdings wenn ich an die nächsten beiden Generationen , also die Kinder und die Enkel denke.....Wo wird es hinführen ? Keiner will, keiner muss, keiner wird mehr arbeiten. Es ist bereits heute so das die jüngere Generation nicht bereit ist...und da sind wir beim Thema Rente und nun muss ich mir doch Gedanken machen.
    NEIN, ich bin jetzt im Abschnitt : genieße die Zeit die noch bleibt ( nein, ich bin nicht krank, hoffe ich)..
    So nun hab ich auch meinen Senf dazu gegeben und bin gespannt was noch so kommt.
    Liebe Grüße mit der Kaffeetasse
    Frank
     
  • Es ist halt wie bei allem: Gewisse Vor- oder Nachteile werden meist erst dann relevant, wenn es einen selbst betrifft.
     
    Bei Deinem Post wird mir allerdings nicht klar, ob Du eher Pro oder eher Contra bist, @Supernovae. Oder ob Du dazwischen liegst wie ich (bei mir mit Tendenz zu Pro).
    Achso, ich sollte mich positionieren! 😏

    Das Fortschreiten der Technik ist nicht aufzuhalten und ich begrüße es in sehr weiten Teilen.
    Auch wenn ich manches heute noch etwas gruselig finde, wie bspw. autonomes Fahren, wird es in Zukunft warscheinlich dazu führen, daß es eine gelebte Realität ist.

    Was ich nicht "fühle" ist die Zeitangabe von 20 Jahren und die Überheblichkeit die einer der reichsten Menschen der Welt an den Tag legt.

    Man darf bei diesen Aussagen nicht vergessen, dass Mr. X mit dem goldenen Löffel im Mund geboren ist und niemals nur einen Finger krum machen musste um sich seinen Lebensunterhalt wirklich zu verdienen!

    Ich halte ihn auch nicht für ein Genie sondern für jemanden der in der Geburtenlotterie Glück hatte.

    Wenn du nie arbeiten musstest, kannst du schonmal schnell etwas größenwahnsinnig werden...
     
    Also ich kann mir einen Roboter als "ähnlichen" Clon seeeeehr gut vorstellen ... ich als Mensch dahinter koordiniere dann nur noch alle Arbeiten und muss dazu das Geld für die reine Lebenszeit 24/7 ausgeben - da gibt es denke genug zu tun. :D

    Und Leute, selbst mit einer ollen Waschmaschine wird doch auch schon im weitesten Sinne das Leben automatisiert und viel Arbeit abgenommen, um die Zeit anderweitig einzusetzen, usw., also Ähnliches gibt es heute schon (selbst im Garten nimmt mir z.B. mein Rasenmähroboter oder Gießautomat die Arbeit ab) ... und da gibt es im täglichen Umfeld sicher bei jedem zig Beispiele.

    Das größte Problem ist aber wie immer, dass zuvor auch gewisse Strukturen geschaffen werden müssen, damit das auch alles automatisiert/robotisiert werden kann, denn nur "einfach so" wie in Filmen, geht das alles sicher nicht - siehe schon selbst das autonome Fahrzeug, das ist ohne die Struktur drumrum völlig aufgeschmissen. Somit ist ein Roboter als Mensch Clon gekleidet und um zu funktionieren/steuern, sicher nochmals eine gaaaaaaaanz andere Nummer

    Beim Haus-Robot reicht vielleicht die Einbindung ins eigene Smart-Home-System.
    Wenn er sich dann weiter vom Haus entfernen soll, wird´s deutlich komplizierter. Das besonders dann, wenn viele dieser "Maschinen" mit Signalen versorgt werden müssen.
    Aber wenn das beim autonomen Fahren klappen soll (und das wird es sicher irgendwann), warum dann nicht auch mit zusätzlich vielen Robots ? Ist aus meiner Sicht nur eine Frage des Ausbaus der Technik und somit der Zeit.
     
    Wenn die Voraussage von Elon Musk zutrifft, haben die Menschen viel Freizeit. Es werden insgesamt weniger AK benötigt.
    Und ein großer Teil der Menschen kann sich eine Berufsausbildung bzw. Studium sparen. Werden ja nicht gebraucht.
    Davon werden sicher viele bequeme Menschen Gebrauch machen. Ein erster Schritt zur Verdummung.

    Es werden nur noch kluge Köpfe benötigt.Und es erfolgt eine Einstufung der Menschen in brauchbar und nicht brauchbar.
    Insgesamt ist das nicht die beste Aussicht.
    Da wäre dann auch wieder der Profilierungsdrang. Manche (vielleicht auch viele) Menschen wollen an den Hebeln sitzen, wollen auf irgendetwas Einfluss nehmen und sich nicht nur leiten oder lenken lassen. Das verleiht dann so etwas wie scheinbare Macht.
     
  • Aber Jörg , interessant ist die Frage schon. Wo wird es hinführen, die Automatisierung ist nicht aufzuhalten, das liegt auf der Hand.
    Ich mach mir da keine Gedanken, denn ich genieße jetzt meine Rente. Allerdings wenn ich an die nächsten beiden Generationen , also die Kinder und die Enkel denke.....Wo wird es hinführen ? Keiner will, keiner muss, keiner wird mehr arbeiten. Es ist bereits heute so das die jüngere Generation nicht bereit ist
    Ich denke auch, dass es hier eine Aufspaltung der Gesellschaft geben wird.
    Die Menschen an den Hebeln (wie oben geschrieben) und diejenigen, die keinen Bock haben und sich lieber dauerhaft in die soziale Hängematte legen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen - denn ihr Lebensunterhalt wird ja im Idealfall von irgendeinem Robot erwirtschaftet.
    Und dazwischen eine Gruppe, die mit einer ausgewogenen Work-Life-Balance glücklich ist. :D

    So nun hab ich auch meinen Senf dazu gegeben und bin gespannt was noch so kommt.
    Liebe Grüße mit der Kaffeetasse
    Frank
    Danke für Deinen "Senf", Frank. ;)
     
    Achso, ich sollte mich positionieren! 😏
    Musstest Du nicht, konntest Du aber und schön, dass Du es gemacht hast.

    Das Fortschreiten der Technik ist nicht aufzuhalten und ich begrüße es in sehr weiten Teilen.
    Auch wenn ich manches heute noch etwas gruselig finde, wie bspw. autonomes Fahren, wird es in Zukunft warscheinlich dazu führen, daß es eine gelebte Realität ist.
    Das sehe ich ganz genau so.
    Man kann die neuen Techniken für sich meiden, wo das noch möglich ist. Wenn es z.B. irgendwann nur noch autonomes Fahren gibt, bleibt keine andere Möglichkeit, als die Technik zu nutzen, zu laufen oder ein Pferd zu kaufen. Back to the roots. :ROFLMAO:

    Man darf bei diesen Aussagen nicht vergessen, dass Mr. X mit dem goldenen Löffel im Mund geboren ist und niemals nur einen Finger krum machen musste um sich seinen Lebensunterhalt wirklich zu verdienen!
    Soweit ich weiß, hat er viel Geld gemacht durch den Aufbau und Verkauf von PayPal und mindestens eines weiteren Milliarden-schweren Unternehmens. Von "Mit den eigenen Händen erarbeitet" kann natürlich nicht die Rede sein, den die Unternehmenserfolge basieren ja im Wesentlichen auf der wahrscheinlich schlecht bezahlten Arbeit seiner Angestellten.

    Ich halte ihn auch nicht für ein Genie sondern für jemanden der in der Geburtenlotterie Glück hatte.

    Wenn du nie arbeiten musstest, kannst du schonmal schnell etwas größenwahnsinnig werden...
    Der Teufel :poop: bekanntlich immer auf den dicksten Haufen.
     
    Interessant sind im Moment die Berichte über die CES in Las Vegas. Sie zeigen ganz gut, in welche Richtung die Weichen gestellt sind.
     
    Work-Life-Balance
    jetzt fängst du auch noch damit an :rolleyes:;)
    lustig (leider) ist, wenn du das in ein Übersetzungsprogramm eingibst, kennt sich das nur bis Arbeitsleben aus. Also Work life. Gibst du Balance dazu dann ist man wieder am Anfang.
    Also auch das lässt sich nicht aufhalten.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    jetzt fängst du auch noch damit an :rolleyes:;)

    Anfangs habe ich den Begriff auch belächelt.
    Während der Corona-Lockdowns im Home-Office stellte ich aber fest, dass das entschleunigte Leben große Vorzüge hat.
    Jahrzehntelange Tätigkeit in unserer Hochleistungs-Gesellschaft kann einen schleichend mürbe machen, finde ich.
    Und was hat man davon, wenn man ein Leben lang malocht wie ein Tier, um dann kurz vor oder nach Beginn des Ruhestands das Besteck abzugeben.
    Daher kann ich mittlerweile die jüngeren Menschen verstehen, die mit weniger Arbeit und Einkommen zufrieden sind.
     
    und noch einer. Es wird nicht mehr möglich sein die Muttersprache zu nutzen, wenn wir es selbst nicht tun.

    Ich hätte auch "Zurück zu den Wurzeln" schreiben können, aber ein bisschen englisch wirst Du doch wohl aushalten, oder ?
    So schlimm finde ich eingesprenkelte Englisch-Begriffe auch nicht, wenn man es nicht übertreibt. Die deutsche Übersetzung hört sich manchmal schon seltsam an, wie beim "Lockdown" oder dem "Home-Office" aus dem letzten Post. ;)
     
    Aber was ist, wenn die Arbeit mein Leben ist ?

    Gilt dann auch eine Work - Live - Balance?

    Das Thema hatten wir erst gestern unter den Kollegen. (Ich hatte mir da vorher gar nicht so die Gedanken drum gemacht, aber als die Kollegin die These in den Raum stellte, fand ich sie logisch.)

    Sie meinte, dass jeder für sich herausfinden müsse, wieviel von was er oder sie für die Balance braucht. Der eine ist glücklich, wenn die Erwerbsarbeit nach 5 Stunden geschafft ist, die andere ist unglücklich, wenn sie nicht von 7.00 Uhr bis 19 Uhr arbeiten darf. Wichtig wäre halt, dass es wirklich dem Bedürfnis des entsprechenden Menschen entspricht und nicht von außen verordnet wird, wieviel Arbeit jemand braucht.

    Natürlich ist das dann schwer zu urteilen: Bekommen beide Extreme genug Geld für ihre Arbeit, dass sie davon leben können und nicht der 5-Stunden-Kandidat deutlich mehr arbeitet, weil sonst das Gehalt nicht reicht? Und ist vielleicht mancher Mensch mit kurzer, aber sehr intensiver Arbeitszeit produktiver als jemand, der nur lange anwesend ist?
     
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