Jörg, operieren ist immer noch etwas anderes und für einen Roboter sehr viel einfacher, als ein handwerklicher Beruf (welcher innerhalb einer Gesellschaft ausgeführt wird)! Das darfst du nicht vergessen.
Stell dir mal 5 Roboter als Dachdecker vor (Einfamilienhaus)?! Das wird es auch in den nächsten 100 Jahren nicht geben, sie lernen ja grade erst laufen. Wenn der Roboter Lieferant, nicht weis wohin mit den Dachpfannen, weil die Straße zugeparkt ist (von Robotertaxis, wie in den USA bei Stromausfall), ruft er dann den Roboter Abschlepper, weil jemand in der Baustellenabsperrung steht und die Straße dicht ist?
Und was ist, wenn der Roboter Polier auf der Baustelle ein Problem damit hat, das der Roboter Fensterbauer die Roboter Kranzeit braucht, weil der Roboter Gerüstbauer, schon das Gerüst für die Anlieferung geöffnet hat?
Ein Roboter als Gehirnchirurg, ist dagegen ein Klacks, der arbeitet mit Ki, über Kamera, an einem Objekt (Mensch), mit dem das auch die ein zigste Interaktion ist, der Mensch bewegt sich ja nicht mal.
Wenn man jetzt mal das Beispiel mit dem Haus nimmt, wo sollen die Ressourcen für die Roboter/Technik und die Möglichkeiten einer Infrastruktur kommen, damit das Weltweit umsetzbar ist? Und ich rede ja nur von einem Haus. Für die Menschheit nicht machbar. Der Roboter Sanitär Notdienst, wird auch in den nächsten 100 Jahren nicht (Flächendeckend auf der Welt) kommen und den Abfluß in der Wanne durch pusten. Gerber, Maurer, Heizungsbauer etc,…. Ich frage mich, wann bei einer Haussanierung die ersten Roboterheizungsbauer, die alten Gußkörper, durch das Altbautreppenhaus schleppen? Wahrscheinlich ist das Eigengewicht der Roboter so hoch, das sie die Altbauten gar nicht betreten dürfen, das halten die Holztreppen und alten Dachböden nicht aus.
Ich schreibe es mit etwas Humor, aber an dem – nicht mehr arbeiten müßen – hängt viel mehr als nur Ki und etwas Technik.