Wirksamer / starker Unkrautvernichter gesucht

  • Wenn du aber eher mit flächigem Beikraut zwischen Steinen oder in Fugen kämpfst, sind Mittel mit bestimmten Wirkstoffen schon effektiver als Hausmittel wie Essig oder Salz.
    Mir ist kein Mittel bekannt dass Du auf versiegeltem Grund zur Unkrautvernichtung anwenden darfst.
    Und wie schon geschrieben, auch Salz und Essig sind dahingehend verboten.

    Abflammen oder jäten sind die besten und erlaubten Mittel.
     
    Keine Methode entfernt unerwünschtes Grün dauerhaft, weder Glyphosat noch Fugensand. Will man es klinisch rein, muss man betonieren oder regelmäßig jäten bzw. abflammen.
     
  • @andrea68 : Doppelt muss das nun auch nicht sein. Der TE möchte versiegelte Fläche (Einfahrt, Weg) unkrautfrei halten, und da ist die Rechtslage nun mal eindeutig: Keine Herbizide. Nicht zum richtigen oder falschen Zeitpunkt, einfach gar nicht.
     
  • Kommt drauf an, was genau du bekämpfen willst und wo es wächst. Bei mir im Garten hatte ich jahrelang Probleme mit hartnäckigen Wurzelunkräutern wie Giersch und Brennnesseln, und da hilft einfach spritzen nicht wirklich dauerhaft. Ich bin dann dazu übergegangen, die Wurzeln mechanisch auszugraben oder mit einer Grabegabel rauszureißen, und seitdem ist das Problem deutlich kleiner geworden.

    Wenn du aber eher mit flächigem Beikraut zwischen Steinen oder in Fugen kämpfst, sind Mittel mit bestimmten Wirkstoffen schon effektiver als Hausmittel wie Essig oder Salz. Der Knackpunkt ist aber: Du musst das Zeug zum richtigen Zeitpunkt spritzen, also wenn die Pflanzen aktiv wachsen, und es braucht mehrere Tage, bis es wirklich wirkt.

    Wichtig wäre auch zu wissen: Geht es um deinen Rasen, Beete, Gehwegfugen oder eher um Wildwuchs auf größerer Fläche? Je nachdem gibt es unterschiedliche Ansätze, die wirklich funktionieren. Bei Rasen zum Beispiel bringt Spritzen oft weniger als regelmäßiges Vertikutieren und gezieltes Düngen.
    Das hast Du schon einmal geschrieben…
     
    Was viele nicht wissen:

    Herbizide sind auf befestigten oder versiegelten Flächen grundsätzlich verboten und nur in Ausnahmefällen für professionelle Anwender genehmigungsfähig!

    Es gibt also doch Ausnahmen.
    Kann man beim Umweltbundesamt nachlesen.
     
  • @rolfi_ ,erstmal Willkommen hier.
    Wenn Du einen Freischneider hast, besorg Dir eine passende Unkrautbürste und gut ist. Da gehst Du ein bis zwei mal im Jahr dran. Ist m.M.n. das einfachste.
     
  • Lieber Rolfi, Du hast Dich in Gedanken mit Glyphosat beschäftigt. Bringst das hier zu Papier, und tust so, als ob Du das nicht vorhattest. Erzähl mal noch einen Witz.
    Bück Dich, nimm ein Kissen unter die Knie. Und kratze. Oder lass es.
     
    Du hast Dich in Gedanken mit Glyphosat beschäftigt. Bringst das hier zu Papier
    Das ist doch erstmal nicht verwerflich, mit diesem Zeug haben sich schon viele gedanklich auseinander gesetzt.

    tust so, als ob Du das nicht vorhattest.
    Finde die Unterstellung überzogen, geht garnicht.

    Da kommt jemand Ahnungslos her, bittet um Rat und kriegt haue.
    Das ist gkaube ich aber nur betrieben, Landw., etc. Vorbehalten und nicht für Privatpersonen.
    Ich denke das hat der TE dann auch verstanden, schließlich kam:
    Frage: kennt ihr geeignete, wirksame und starke Mittel, damit wir endlich Ruhe haben vom ganzen Unkraut?
    Über Empfehlungen eines Produkts würden wir uns freuen.
     
    Es gibt da so eine Geschichte mit dem Löwenzahn. Als alles nichts half, wurde dem Gärtner geraten, den Löwenzahn zu lieben. Nun, ich liebe die Pflanzen nicht, die aus den Fugen wachsen, aber sie sind halt da und ich dämme sie nur mehr ein. Ein Stück, auf dem wir wasserdurchlässige Steine gelegt hatten, ist fast ganz zugewachsen, Fugensand ist inzwischen längst durch was auch immer mehr oder mehr zu Erde geworden. Abflämmen hat mein Mann probiert, das hilft immer nur kurz. Ich tu mir da nichts mehr an, ist halt so ..
     
    @Linserich, wie geht Ihr im Team mit solchen KI-Bots um?
    Wir hätscheln sie und amüsieren uns über ihre Versuche, menschlich zu wirken. :p Einen haben wir im Glücksrad.

    Nein, im Ernst, einen habe ich gerade gemordet und diesen werde ich jetzt auch gleich erledigen.
     
    Da kommt jemand Ahnungslos her, bittet um Rat und kriegt haue.

    Als Userin, die schon etwas länger in diesem Forum schreibt, drängt es mich langsam, mal eine Beobachtung zu teilen, die ich leider schon mehr als einmal hier machen musste.

    Die Frage nach Unkrautvernichtern und ähnlichen kommt nämlich immer wieder auf, meist von Neuusern. Und auch, wenn ich dem Einzelnen jetzt keine böse Absicht unterstellen möchte, habe ich in der Gesamtheit den Eindruck, dass da Leute "die Erlaubnis von so Gärtnern" haben wollen, irgendein Zeug zu verwenden. Denn wenn "die" das empfehlen, dann trifft den Anwender ja keine Schuld mehr, oder ?

    Sorry, Leute, so nicht. Ich mag nicht übernehmen, wenn jemand nicht selbst denken und sich informieren will. Einfaches Googeln spuckt die Information, dass Herbizide auf versiegelten Flächen keine gute Idee sind, schon aus.
    Ein bisschen überlegen, was mit dem Garten passiert, wenn direkt daneben Herbizide verwendet werden, (halten die erwünschten Pflanzen die Wurzeln wohl brav zur Seite und wachsen nicht unter den Weg, was meint ihr?) ist auch erlaubt.

    Da brauche ich gar nicht soweit zu gehen, dass es mich manchmal gruselt, was alles frei verkauft wird und von Leuten ohne Sachkunde fröhlich verteilt wird. (Viel hilft viel - immer wieder gesehen und doch so falsch.) Ich habe beruflich mit Substanzen zu tun, von denen einige extremst giftig sind, andere in ihrer Wirkung noch unerforscht, und habe daher den nötigen Respekt vor solchen Verbindungen. Ich habe für mich die ganz klare Entscheidung getroffen, dass ich unnötige Gifte weder im Essen über die Nutzpflanzen noch an meinen Zierpflanzen haben möchte. Ich möchte auch nicht, dass etwas, dass vielleicht einen geringen Bequemlichkeitsnutzen für mich hätte, dann weitreichende Folgen für das weitere Ökosystem hat. In diesem Sinne sollen es keine "Haue" für @rolfi_ sein, aber die Bitte, mal drüber nachzudenken.
     
    @Pyromella, das mit dem googeln hat seine Tücken. Denn da werden zu der Thematik auch ganz andere Beiträge ausgespuckt. Nimm dies, kauf jenes, superschnell und einfach.
    Erst bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass die entsprechenden Einträge aus dem Ausland stammen. Früher erkannte man das sofort an der Sprache. Google-Translator schreibt es jetzt gleich auf Deutsch rein. Auch die KI-Zusammenfassung oben auf der Seite spiegelt das wieder. Denn es werden dazu ja ALLE Informationen ausgewertet, egal, woher sie stammen.
     
    Gartennachbarin hatte vor Jahren Round up gegen Giersch gesprüht...hatte schon geholfen für kurze Zeit.

    Ich hab das komplette Staudenbeet beackert und jedes kleine Würzelchen vom Giersch entfernt. Bis auf eine kleine Stelle unterm Hibiskus habe ich bis heute keinen Giersch. Nachbarin versucht wieder an Round up zu kommen-möge es ihr nicht gelingen!
     
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