Selbstversorgung Flächen-Aufwand und womit

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 79998
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Ich pflanze mein Gemüse nicht wegen dem Geld an.
Und ich kann mir schwer vorstellen, dass manche wegen Geldnot Kleingärtner werden.
Gärtnern ist mehr.
 
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  • Ich pflanze mein Gemüse nicht wegen dem Geld an.
    Und ich kann man schwer vorstellen, dass manche wegen Geldnot Kleingärtner werden.
    Gärtnern ist mehr.
    Ich auch nicht, aber ich habe es schon oft gelesen oder gehört, das man sich jetzt überlegt wohl auch selbst was an zu bauen weil das Gemüse zu teuer wird.
    Ich persönlich mache es weil es mein Leben ist und Spaß macht gärtnern und die selbstversorgung mit Gemüse, einkochen, alles was dazu gehört 😉
     
  • Mir würde etwas fehlen, wenn ich nicht in der Erde wühlen dürfte. Also bewuchert mein Balkon (reicht nur für die Sommer-Selbstversorgung an Küchenkräutern und ein bisschen Naschgemüse) und ich freue mich, wenn ich im väterlichen Garten mitarbeiten kann. Komplette Selbstversorgung ist nicht angestrebt, immerhin ist mein Vater 83 und die helfenden Hände der Familie tauchen nur unregelmäßig auf. Aber Obst für Marmeladen und Gelee für die ganze Familie, sowie Gemüseversorgung für meinen Vater im Sommer und Herbst wächst immer noch.
     
    Jemand schreibt:
    Für Bürger, die "Geldnot" haben, wird doch (fast)umfassend gesorgt,oder bin ich da falsch informiert?
    Ja, leider muss ich Dir zustimmen. Bin auch so informiert.
    Und ich vertrete die Meinung, dass man Kranken helfen muss. Aber eben Faulen nicht!
    Ich stell mir immer die Frage: wie lange schaut die arbeitende Bevölkerung (die, die das bezahlen),
    da noch so ruhig zu? Auf Dauer kann das nicht gut gehen.
     
    Jemand schreibt:
    Für Bürger, die "Geldnot" haben, wird doch (fast)umfassend gesorgt,oder bin ich da falsch informiert?
    Ja, leider muss ich Dir zustimmen. Bin auch so informiert.
    Und ich vertrete die Meinung, dass man Kranken helfen muss. Aber eben Faulen nicht!
    Ich stell mir immer die Frage: wie lange schaut die arbeitende Bevölkerung (die, die das bezahlen),
    da noch so ruhig zu? Auf Dauer kann das nicht gut gehen.
    Alles schlimm genug, aber hier geht es eigentlich um Selbstversorgung, nicht um die faulen die es schon Geld kriegen und nicht arbeiten wollen.😉
     
    Glück auf , ich freue mich wenn sich Gärtner mit Selbstversorgung befassen , nochmehr Achtung bringe ich denen entgegen die sich und Ihre Familie selbst Versorgen . Dabei ist der erreichte Prozentsatz eher unwesentlich . Das bei Obst und Gemüse zu tun ist ja hier im Forum gut aufgehoben auch wenn die Beiträge mal etwas aus dem Ruder laufen.
    Für mich ist es sinnvoll die Ernte über das ganze Jahr zu strecken und nicht von den Ernten im Sommer sich blenden zu lassen ...
    Ich hab hier mal was als Anregung gedacht .Beste Grüße in den Winter . HPIM4359[1].webpHPIM4361[1].webphier meine Standardgemüse ...HPIM4360[1].webp Rosenkohl , Chicoree ,Schwarzer Winterrettich .
     
  • Auch wenn der TO sich schon ausgeklinkt hat, würde ich gerne nochmal auf das Ursprungsthema zurückkommen. Wenn man so durch die aktuelleren "Selbstversorgerbücher" blättert, finden sich meist Angaben von 50 - 70 m² Beetfläche für die Versorgung einer Person. Das setzt dann allerdings eine ziemlich straffe Kulturfolge und intensive Bewirtschaftung der Flächen voraus mit entsprechend hohem Arbeitsaufwand. Und wehe, das Wetter spielt nicht mit oder irgendein Schädling kommt vorbei...
    Insgesamt denke ich, dass Autarkie durch Selbstversorgung wahrscheinlich ein zu hoher Anspruch ist. Bei meinen Großeltern war es ähnlich, wie Uwe auf der vorigen Seite geschrieben hat. Ja, sie hatten ein großes Grundstück und hielten sogar Schafe und haben Kartoffeln, Tomaten, etc... angebaut. Um an die Dinge zu kommen, die sie nicht selber anbauen konnten, haben sie dann aber auch entweder was verkauft oder eingetauscht. Den gesamten Bedarf für 4 Personen übers Jahr konnten sie so nicht decken. Wahrscheinlich werden die meisten Familien kurz nach dem Krieg so gewirtschaftet haben.

    Vor einiger Zeit habe ich mal einen interessanten Blogpost zu dem Thema gefunden:
    Der gute Autor schreibt zwar ein bisschen sehr zugespitzt, aber im Grunde hat er recht. Die "Agrar-Industrie" gibt es letztlich , weil eine komplett auf Eigenversorgung angelegte individuelle Landwirtschaft (zumindest in unseren Breiten) extrem aufwändig und auch anfällig ist. Man denke nur an die vielen Hungersnöte vom Mittelalter bis zum Beginn der Industrialisierung.
     
    Ich sehe es immer wieder bei mir: gerade mit Kind und Kegel kommst du schnell an zeitliche Grenzen, wenn du den Garten allei e schmeissen musst. Trotzdem baue ich einiges an Gemüse selbst an. 1.weil ich es kann, 2. Weil ich die Arbeit sehr gerne mache und es meiner Seele gut tut auch wenn es zwischendurch in Arbeit ausartet, 3. Weil ich es immer wieder spannend finde was wie und wieso gelingt oder schief geht und zuletzt 4. Weil ich am liebsten so koche, dass ich aus dem Fenster schaue und denke: ah, heute kann das und das weg.
    Der letzte Punkt ist für Kochanfänger oder etwas heiklere Personen allerdings ein Knackpunkt😉

    Würde ich meine sämtliche Freifläche auf unserem 650m² Grundstück für Esswaren nutzen, könnten wir 3 uns vermutlich zum allergrössten Teil selbst ernähren. Ausser Getreide, das wprde ich nur im allergrössten Notfall versuchen, da ich spätestens bei der Verarbeitung vor einem grossen Problem stünde. Gibt aber wie gesagt zu viel Arbeit und der Rest der Familie hat hier auch noch was zu melden. Ich habe mir jetzt viele Beerensträucher besorgt, Obstbäumchen und z.b. Spargeln. D.H. ich baue zu einem grossen Teil Dinge an die wir alle mögen und im Einkauf eher teuer sind, im eigenen Garten aber gar nicht mal sooo aufwendig sind. Ich meine, ich hab ja Zeit zum warten bis die Spargeln gross genug sind und für uns 3 brauchts nicht viel, das ist kein Vergleich mit gewerblichem Anbau. So bin ich immer etwas am Austesten was geht und was weniger Sinn macht.
    Ich habe noch nie so wenig Gemüse gekauft wie im 2022, aber gekauft wird immernoch. Und geschmeckt hat es auch noch nie so gut😉
     
    Ich sehe es immer wieder bei mir: gerade mit Kind und Kegel kommst du schnell an zeitliche Grenzen, wenn du den Garten allei e schmeissen musst. Trotzdem baue ich einiges an Gemüse selbst an. 1.weil ich es kann, 2. Weil ich die Arbeit sehr gerne mache und es meiner Seele gut tut auch wenn es zwischendurch in Arbeit ausartet, 3. Weil ich es immer wieder spannend finde was wie und wieso gelingt oder schief geht und zuletzt 4. Weil ich am liebsten so koche, dass ich aus dem Fenster schaue und denke: ah, heute kann das und das weg.
    Der letzte Punkt ist für Kochanfänger oder etwas heiklere Personen allerdings ein Knackpunkt😉

    Würde ich meine sämtliche Freifläche auf unserem 650m² Grundstück für Esswaren nutzen, könnten wir 3 uns vermutlich zum allergrössten Teil selbst ernähren. Ausser Getreide, das wprde ich nur im allergrössten Notfall versuchen, da ich spätestens bei der Verarbeitung vor einem grossen Problem stünde. Gibt aber wie gesagt zu viel Arbeit und der Rest der Familie hat hier auch noch was zu melden. Ich habe mir jetzt viele Beerensträucher besorgt, Obstbäumchen und z.b. Spargeln. D.H. ich baue zu einem grossen Teil Dinge an die wir alle mögen und im Einkauf eher teuer sind, im eigenen Garten aber gar nicht mal sooo aufwendig sind. Ich meine, ich hab ja Zeit zum warten bis die Spargeln gross genug sind und für uns 3 brauchts nicht viel, das ist kein Vergleich mit gewerblichem Anbau. So bin ich immer etwas am Austesten was geht und was weniger Sinn macht.
    Ich habe noch nie so wenig Gemüse gekauft wie im 2022, aber gekauft wird immernoch. Und geschmeckt hat es auch noch nie so gut😉
    @DanielaK
    Da hast du sehr Recht, das eigene Gemüse ist das beste und wenn man dann nicht mehr arbeiten muss, finde ich, dann kann man noch mehr Zeit in den Garten investieren, wir haben für Gemüse gut 350 qm , der Rest ist auch was anderes, aber das reicht uns sehr gut so und wir haben es uns so vorgenommen , jetzt nur noch für uns so zu leben und viel Zeit in den Garten zu stecken, damit es genug Vorräte geben kann.Stress und als Selbstversorger mit Gemüse zu leben . Hektik zuviele Termine gibt es bei uns nicht mehr .
    Die Zeit die wir jetzt haben wird für uns so, kostbar genutzt.
     
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