Makro und Fotoleidenschaften (ein Kreativ-Blog)

  • Ja, das schon. Ich ärgere mich aber maßlos, dass ich nochmal mit einem gelben Ocker drüber gegangen bin. Ich empfinde ihre Haut als fleckig.
    Egal, ich bin endlich mit dem ersten Ölding fertig, und im großen und ganzen bin ich ganz zufrieden.
     
  • Anfängerfehler Nummer 184635, ja Platz lassen für den Haaransatz. Die Stirn war schon trocken und ich konnte nicht gescheit einen hübschen Übergang basteln.
    Soso .. da malst Du ein Super-Portrait und es kommt so eine Meldung dazu .. also ich kann es nicht erkennen und ich frage mich, wie viele Maler auch Stellen haben trocken werden lassen und haben dann drüber gemalt, und niemanden hat es gestört, weil sie es nicht verraten haben .. oder es hat sie nicht mal selbst gestört. Und was .. fleckig? Na immerhin bist Du im großen und ganzen zufrieden ;)

    Nachtrag: Ich verabschiede mich gerade davon mich zu ärgern, wenn etwas nicht perfekt gelungen ist. Nicht gezielt, das funktionierte nicht, es passiert eher so nebenbei im Zuge der Besänftigung diverser Gefühle, großteils aus der Kindheit, mit Ho'oponopono. Mein Vater wollte ein perfektes Kind, und egal, wie gut mir etwas gelungen war, was ich als nächstes machte, musste noch besser sein. Ich kann mich an kein Lob erinnern, bestenfalls gab es keine Kritik.
     
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  • Ich schreib Dir heute abend mal was dazu. Ich muß was besorgen und hab grad keine Zeit.
    Aber ja, Du hast Recht, perfekt sein zu wollen ist Verkrampfung.
     
    Wenn ich mir die fertige Version und die von vor wenigen Tagen ansehe, bemerke ich so starke farbliche Veränderungen, dass für mich das gesamte Gesicht verändert vorkommt. Ich habe mit Liquin eine Lasur aufgelegt, die aber farblich nicht stimmig ist. Das fällt mir persönlich auf, und macht mich mit dem Ergebnis nicht so sehr zufrieden, als wenn ich den Zustand gelassen hätte oder eben richtig erwischt hätte.

    Das Streben nach Perfektionismus verwechsele ich auch nicht mit Weiterentwicklung und dem Willen, gewisse Techniken erlernen zu wollen. Ein Ärgern kann auch ein Ansporn sein und ich würde dem gewählten Ausdruck nicht zuviel zuschreiben wollen.
     
  • .. .. Weiterentwicklung und dem Willen, gewisse Techniken erlernen zu wollen. Ein Ärgern kann auch ein Ansporn sein und ich würde dem gewählten Ausdruck nicht zuviel zuschreiben wollen.
    Ich denke, ich kann auch besser werden wollen ohne mich zu ärgern. Ärger kann auch bremsen, je nachdem ..
    Aber am Ende das gewünschte Ergebnis zu verpatzen, dass das ärgert, kann ich gut verstehen.
     
  • Oder sie hat sich etwas in ihrer Foundation vertan. Den Hals nicht mit eingeschmiert und das hat sie nun davon.

    Ich bin schon am nächsten jungen Ding dran. Ja, ich weiß, das rechte Auge ist noch nicht fertig, ich brauch allerdings was zu essen und es reicht für heute.
    Geschminkt mit Caput Mortuum, Lieblingsfarbe. Sowas zwischen rostigem Violett und grauem Lavendel, wenn man es aufhellt.

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    Das ist zu grün. Ich hab Chromoxidgrün feurig gemischt, das ist ne ziemlich dominante Farbe, das ist ja nicht wirklich natürlich. Ich nehme aber nicht viel raus.
     
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