Lamellenpergola auf Terrasse sichern

  • Hallo,
    habe gelesen, daß man zur Stabilisierung des Aushubloches Schalungsrohre einsetzt.
    Hätte sonst Bedenken, daß der Terrassenschotter immer wieder ins Loch nachrutscht..
    Was meint ihr?
    Wie dick sollte dieses (Pappe)Rohr sein?
     
    Hallo,
    habe gelesen, daß man zur Stabilisierung des Aushubloches Schalungsrohre einsetzt.
    Hätte sonst Bedenken, daß der Terrassenschotter immer wieder ins Loch nachrutscht..
    Was meint ihr?
    Wie dick sollte dieses (Pappe)Rohr sein?
    Lass das sein – es verhindert eine Verzahnung zwischen Beton und Lochwand.
    Vorsichtig ausschachten, soll oben eh breiter sein und tiefer einen Grabteufel verwenden. Lochspaten Grabteufel.webp
    Oder Erdbohrgerät mit 30er Bohrer mieten Beispiel – die Anwendung sollte man aber erstmal in einer Gartenecke üben.
    Aber erst bohren, wenn die Schotterschicht durchgraben ist.
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Kann ich die Verschraubung mit Spreizdübeln irgendwie umgehen? Habe ordentlichen Respekt, dass ich die Plazierung und Bohrung der Befestigungslöcher vergeige! Was ist von Injektionsmörtel zu halten...mit Gewindestangen?
     
    Habe ordentlichen Respekt, dass ich die Plazierung und Bohrung der Befestigungslöcher vergeige!
    Das sollte eigentlich kein Problem sein, weil der Beton in den Fundamenten nach 3-7 Tagen noch nicht so hart ist wie der Beton Deiner Wände.
    Außerdem ist es besser, in 2 Schritten zu bohren. Zuerst mit dem halben Bohrer-Durchmesser und dann mit der Endgröße.

    Was ist von Injektionsmörtel zu halten...mit Gewindestangen?
    Auch eine gute Idee.
     
  • Was ist von Injektionsmörtel zu halten...mit Gewindestangen?
    Ein gute Option, dann must Du aber auch Bohren.
    Lieber M 12er Gewindestangen an den Pfostenfüßen mit Hilfe zweier Muttern befestigen und die dann gleich mit einbetonieren.
    Nach 2 Tagen kannst Du die Muttern lösen und den Fuß abnehmen.
    Gewindestangen usw. sollten aus Edelstahl sein.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Also verstehe ich das richtig:
    Ich fülle das Aushubloch mit Beton.
    Dann gleich sofort die Gewindestangen rein oder den Beton erst (wie lange?) anziehen lassen?
    Dann lege ich NUR die Füße der Pavillonpfosten drauf.
    Stecke die Gewindestangen durch deren Löcher (wie tief hinein? Und wie lang sollen die oben rausschauen?)
    Jetzt wirds spannend:
    Wie richte ich die ganze Sache, also ALLE Gewindestangen von ALLEN Füßen so genau aus, daß am Ende die Pergola genau draufpasst? Da muss ja nur eine Gewindestange schepp (falsch) sein, dann renne ich in den Wald...
    (Ich war zwar Erzieherin, aber....🤪)
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Der Prozess mit dem Injektionsmörtel käme doch praktischerweise erst NACH der Aushärtung des Betons,
    oder? Da kann ich doch den fertig aufgebauten (Stahl-)Rahmen der Pergola draufstellen (mit ihren exakten Abständen) und in Ruhe ALLE Löcher markieren und bohren.
    Mir ist nur bange vor den Spreizdübeln, da dachte ich ne Injektion 💉 ist einfacher...oder?
    In die Injektionsmasse kommen dann auch Gewindestangen, oder?
    Sorry, es kommen immer mehr Fragen...
     
    Zuletzt bearbeitet:
    @Teammitglieder

    Wurde hier gerade ein langer Post von mir gelöscht ?
    Ich habe ihn doch nach dem Klick auf Antworten gesehen. Oder taucht hier nur gerade die Seite 3 des Threads nicht auf ?
     
  • Falls Du #28+29 meinst, @blindschleiche.....

    Ich würde zuerst die Fundamente gießen und den Beton 3, besser 6-7 Tage abbinden lassen.
    Die exakte Höhe der Fundamentoberfläche ist wichtig, damit die Füße später nur noch aufgesetzt und angeschraubt werden müssen, Du also nichts mehr unterlegen musst.
    Hat die Terrasse Gefälle ? Wenn ja, in Richtung des Verlaufs der Pergola oder im 90°-Winkel zu ihr ?

    Nach Abbindung des Betons den zusammengebauten Stahlrahmen - wie von Dir in #29 vorgeschlagen - auf die Fundamente stellen, ganz genau ausrichten, die Bohrlöcher markieren oder direkt mit einem 5er oder 6er Betonbohrer mittig vorbohren. Den Stahlrahmen entfernen und die Löcher mit dem endgültigen Bohrer nachbohren.
    Der Bohrerdurchmesser und die Bohrtiefe sind abhängig von den verwendeten Materialien - Schlossschrauben und Dübel, Schwerlastanker und Spezialmörtel oder Gewindestangen und Dübel.

    Was sagt denn die Aufbauanleitung bzw. der Fundamentplan des Herstellers zur Montage ?
    Ein Link zur Pergola wäre sehr hilfreich. Dann brauchen wir nicht so viel raten, um was es eigentlich genau geht.


    Wenn Du die Möglichkeit hast, für die Vorarbeiten die Füße ohne Pfosten an die waagerechten Bauteile der Pergola zu montieren, vereinfacht das die exakte Anlage der Fundamente. In dem Fall bitte noch mal schreiben.
     
    Also verstehe ich das richtig:
    Ich fülle das Aushubloch mit Beton.
    Dann gleich sofort die Gewindestangen rein
    So ist das gedacht – geht aber leider nicht nicht mit den "Füßen" Deiner Pergola.
    Nachdem ich – Dank Deines Links – die Montageanleitung durchsehen konnte, ist die von mir vorgeschlagene Montagevariante nicht sinnvoll durchfürbar.
    Grund: es sind keine anschraub- oder aufsteckbaren Füße, sondern einfache Blechplatten, die zurerst von unten an die Pfosten geschraubt werden müssen.

    Somit verbleibt nur die von JoergK beschiebene Methode – Löcher anzeichnen und bohren oder gleich durch die Löcher der Fußplatte – eventuell beschädigte Verzinkung müsste nachgebessert werden (Zinkspray).

    In der Montageanleitung wird die Befestigung mit Geweindeeinschlagdübeln gezeigt – eine Variante der Spreizdübel.
     
    Danke für den Link, @blindschleiche, jetzt ist alles viel klarer.

    Ich sehe 2 Möglichkeiten:

    1.) Die Füße auf die Betonplatten zu schrauben - optisch schön und relativ einfach zu installieren.
    Nachteil: Das Gefälle der Terrasse wird auf die Pfosten übertragen, wenn deren Füße nicht mit Keilen unterlegt
    werden.
    Betonplatten, die sich evt. später senken, würde ich dann hochnehmen, geringfügig mit Split unterfüttern und
    wieder verlegen.

    2.) Die Füße auf die Fundamente schrauben, also unter die Betonplatten.
    Nachteil: Die Betonplatten müssen ausgeschnitten werden. Das führt leicht zu unschönen Ungenauigkeiten.

    Einen Arbeitsablauf empfehle ich Dir gerne, wenn Du Dich für eine Methode entschieden hast.

    Zu den empfohlenen Befestigungsmaterialien schaue ich gleich noch in Deine Unterlagen.
     
    Du warst schneller, @Galileo und ich habe die Unterlagen noch nicht ganz durchgesehen.
    Es handelt sich aber meiner Ansicht nach nur um Feinheiten, der Aufbau ist sicherlich schön, sicher und langlebig hinzubekommen.
     
    So, @blindschleiche, nun habe auch ich mir die Aufbauanleitung genauer angesehen.

    Der Hersteller liefert M8x80er Schrauben mit. Sie ragen also unterhalb der Füße nur ca. 75 mm ins Fundament hinein.
    Er gibt leider nicht an, in was die Schrauben verankert werden, vermutlich in normalen Dübel.

    Daher würde ich auf ein Produkt von Fischer zurückgreifen (Link in #11).
    Die Länge der Verankerungen kann länger sein als 80 mm und sie sollte das meiner Meinung nach auch (100-120 mm).
    Den Durchmesser musst Du bei 8 mm belassen, weil sonst die Löcher der Füße aufgebohrt werden müssen, die dazu aber zu nah am Rand liegen.

    Bei Dir sind jetzt vielleicht noch Fragen offen. Scheu Dich nicht und schreibe dann einfach. ;)
     
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