Lamellenpergola auf Terrasse sichern

@JoergK +@Galileo
Ihr seid ja Spitze!
Vielen lieben Dank, daß ihr euch so viel Mühe macht!
Werde mich bald final entscheiden...
(Momentan wird hier gerade eine Wärmepumpe eingebaut, da muß die Veranda noch etwas warten!)
Wünsche euch erstmal schöne Feiertage!😉
 
  • Schön, wenn Dir unsere Tipps helfen können oder zumindest etwas Klarheit verschaffen.
    Würde mich interessieren, wie es mit der Pergola weiter geht. Aber keine Eile, erst mal die Wärmepumpe. ;)
     
  • Hallo,
    @Feli871
    Ja, die Pergola ist schon gekauft, liegt aber noch verpackt auf Halde.

    @ alle Anderen:
    Meine Pergola hat ja Füße, die mit jeweils 6 Schrauben unten an die Pfosten geschraubt werden müssen.
    Der Aufwand der Punktfundamente für jeden Pfosten erscheint mir deshalb sehr groß, wenn am Ende die Stand,- und Windstabilität quasi auf diesen 24 lächerlichen Schrauben in den Füßen basiert.
    Daher tendiere ich nun zur Beschwerungsmethode.
    Diese sähe folgendermaßen aus:
    An jeden Pfosten würde ich 3 Beton-Pflanzsteine übereinandergestapelt plazieren, diese werden zu 3/4 mit Schotter und zu 1/4 mit Erde befüllt (und danach bepflanzt).
    In diese Pflanzsteine würde ich zuvor Löcher gebohrt haben um sie mit großen Kabelbindern mit den Pfosten zu verbinden.
    Das Gesamtgewicht je Pfostenbeschwerung würde ca. 50-55kg betragen.
    Meine Fragen:
    1.Wäre die Punktfundamentvariante trotz der instabilen Füße den Aufwand wert?
    2.Ist die Befestigung mit Kabelbindern (700x9mm) bei der Punktfundamentvariante stabil?
    Freue mich über eure Antworten
    LG blindschleiche
     
  • Hallo,
    @Feli871
    JMeine Pergola hat ja Füße, die mit jeweils 6 Schrauben unten an die Pfosten geschraubt werden müssen.
    Stimmt. Und anschließend werden die Füße mit je 4 Bodenankern mit dem Untergrund / den Fundamenten verbunden.

    Der Aufwand der Punktfundamente für jeden Pfosten erscheint mir deshalb sehr groß, wenn am Ende die Stand,- und Windstabilität quasi auf diesen 24 lächerlichen Schrauben in den Füßen basiert.
    Das sehe ich anders. Die 24 Schrauben werden sicherlich ihren Zweck erfüllen.
    Hinzu kommen ja noch die 16 Bodenanker.

    Daher tendiere ich nun zur Beschwerungsmethode.
    Diese sähe folgendermaßen aus:
    An jeden Pfosten würde ich 3 Beton-Pflanzsteine übereinandergestapelt plazieren, diese werden zu 3/4 mit Schotter und zu 1/4 mit Erde befüllt (und danach bepflanzt).
    In diese Pflanzsteine würde ich zuvor Löcher gebohrt haben um sie mit großen Kabelbindern mit den Pfosten zu verbinden.
    Das Gesamtgewicht je Pfostenbeschwerung würde ca. 50-55kg betragen.
    Meine Fragen:
    1.Wäre die Punktfundamentvariante trotz der instabilen Füße den Aufwand wert?
    Aus meiner Sicht auf jeden Fall. Die Füße halte ich auch nicht für instabil.
    Außerdem lässt diese Methode die Pergola so grazil wie möglich erscheinen.

    2.Ist die Befestigung mit Kabelbindern (700x9mm) bei der Punktfundamentvariante stabil?
    Nicht dauerhaft. Der Kunststoff verliert Weichmacher, wird hart und spröde und nach wenigen Jahren brechen die Kabelbinder.
    Abgesehen davon ist die Optik nun nicht gerade toll.
     
  • So ein Punktfundament ist doch kein Aufwand! Loch graben, 1 Sack Fix-Zement mit der angegebenen Menge Wasser vermischen, ins Loch schütten. Fertig. Nächstes Loch…..
     
    Ich danke für eure Antworten!
    Vielleicht habt ihr meine Erkenntnis nicht richtig verstanden.
    Ich meine, da jede Kette nur so stark ist, wie ihr schwächstes Glied, kann doch das Fundament so tief und die Bodenanker so lang sein, wie sie wollen.
    Die wahre "Sollbruchstelle" wären doch die mickrigen Schrauben der Füße am Ende der Pfosten, die dann, wenn sich die Pergola bei Wind heben sollte, brechen würden/könnten.
    Die Fundamente bleiben fest stehen, nur die Pergola selbst nicht.
    Daher sind doch Betonfundamente hier eigentlich nutzlos!
    @Platero
    Unsere schwimmend verlegte Veranda mit Schotteruntergrund und 40x40cm dünnen Steinplatten wären schon aufwändiger auszuschachten, als z.B ein Erdboden.
    Und alle Pfosten gerade und richtig platziert zu bekommen ist auch nicht wirklich einfach.
    Optisch würden uns Pflanztöpfe nicht stören. Wir haben einen "wilden Garten", keine sterile Wohnoase mit Stahl und Chrom...
     
    Wir haben Dich schon richtig verstanden.

    Du traust den 24 Schrauben (O) nicht. Ich schon, obwohl das Schraubenmaß nicht aus der Bedienungsanleitung hervorgeht. Der Hersteller wird sich schon was dabei gedacht haben.
    Du könntest auch den Hersteller oder Händler anschreiben und fragen, ob es mit den Schrauben bisher Probleme gab. Vermutlich wird er das verneinen.

    Aber gut, Du hast Dich für eine andere Methode entschieden.

    Lass uns gerne wissen, wie Du mit der Umsetzung klar gekommen bist.
    Good luck.
     
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