Hand-, Nadel- und andere kreative Arbeiten

Mein Vater hat bei einer Stoffverarbeitenden Fabrik gearbeitet .
3 mal im Jahr haben alle Mitarbeiter die wollten für ein paar Mark ein Stoffpaket bekommen.
Da waren dann 5 - 6 schöne große Stücke dabei, da konnte sich meine Mutter ein Sommerkleid nähen, aber auch noch etliche kleine Reste, die gerade für so Taschen reichten.
 
  • Da gehe ich lieber in den Garten oder pikiere 100 Tomaten.
    klar, geht alles. man kann vieles machen :).
    nur schriebst du 'schade, ...'

    wenn ich etwas schade finde, was ich aber durch mein zutun ändern kann, versuche ich neues.
    wenn es so etwas unerreichbares ist, wie z.b. einen flugschein für hubschrauber zu machen, bleibt es schade.
     
    klar, geht alles. man kann vieles machen :).
    nur schriebst du 'schade, ...'

    wenn ich etwas schade finde, was ich aber durch mein zutun ändern kann, versuche ich neues.
    Aber ich kann das nicht durch mein Zutun ändern. Ich verzweifle, kriege Aggressionen und das Nähgut fliegt in die Tonne. Manches muss man dann Akzeptieren, kann es ja aber trotzdem bedauern. :freundlich:


    wenn es so etwas unerreichbares ist, wie z.b. einen flugschein für hubschrauber zu machen, bleibt es schade.
    Das Nähen ist für mich genauso unerreichbar wie der Flugschein. :freundlich:
     
    Der norddeutsche Winter hat uns voll im Griff..da kann man nicht genug Winterpullover haben
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  • @mahatari, gestrickt per hand oder maschine oder genäht? bei den stoffen und möglichkeiten kann man das heute nicht mehr so erkennen auf fotos ...
    Maschine gestrickt, meine Schultern und Ellenbogen stöhnen schon schon beim Zusammennähen...ich muß immer auf Abwechslung bei den Bewegungen achten....
    Mit meiner Maschine zu stricken ist ein bißchen wie Sport...ich habe keinen Motor...
     
    Mein Vater hat bei einer Stoffverarbeitenden Fabrik gearbeitet .
    3 mal im Jahr haben alle Mitarbeiter die wollten für ein paar Mark ein Stoffpaket bekommen.
    Da waren dann 5 - 6 schöne große Stücke dabei, da konnte sich meine Mutter ein Sommerkleid nähen, aber auch noch etliche kleine Reste, die gerade für so Taschen reichten.
    Da hätte ich auch nichts dagegen.
     
    Aber ich kann das nicht durch mein Zutun ändern. Ich verzweifle, kriege Aggressionen und das Nähgut fliegt in die Tonne. Manches muss man dann Akzeptieren, kann es ja aber trotzdem bedauern. :freundlich:



    Das Nähen ist für mich genauso unerreichbar wie der Flugschein. :freundlich:
    Mein Geduldsfaden ist mit mir selbst auch gerne mal sehr kurz .
    Aber die Maschinen beruhigen wirklich. :lachend:
     
    Meine Nähmaschine bringt mich manchmal zum Schreien.
    Freitag näht sie tadellos.
    Samstag mit anderem Garn streikt sie und ich finde keinen Grund. Garn raus, neue Spule..andere Spule mit anderem Garn....und irgendwann klappts wieder
     
    Meine Nähmaschine bringt mich manchmal zum Schreien.
    meine erfahrung: wenn man merkt, dass die geduld zu ende ist: abbruch.
    der gedanke 'eben noch die naht, den saum, das zuschneiden' bringt garantiert den fehler, dessen beseitigung 3x so lange dauert wie es an guten tagen gebraucht hätte.

    auch der autor schafft nicht jeden tag guten text, der kunstmaler nicht allzeit ein meisterwerk.
    deshalb ist aber keins solcher hobbies verkehrt, es braucht nur den passenden moment.

    kennen wir doch ' ach, ich pikier schnell noch ' und der aussaatbehälter fällt runter, oder die sortennamen werden vom wind verweht ...
    philosophischer exkurs ende :)
     
    Maschine gestrickt, meine Schultern und Ellenbogen stöhnen schon schon beim Zusammennähen...ich muß immer auf Abwechslung bei den Bewegungen achten....
    Mit meiner Maschine zu stricken ist ein bißchen wie Sport...ich habe keinen Motor...
    Moin, ich hatte eine alte Strickmaschine von meinen Eltern geerbt. Die Knittax Strickmaschine M2 (wenn man es googelt, landet man irgendwie auf der Seite des Psychiatriemuseums Warstein) war ein tolles, robustes Ding mit vielen Möglichkeiten für Muster, die per Hand kaum nachzustricken waren. Leider wurde die Maschine im Rahmen der Haushaltsauflösung "entsorgt". An der "Brother" (teils elektrisch, lochkartenfähig???) habe ich keinen Gefallen gefunden, deswegen Stricken per Hand, solange es geht (Knorpel in den Fingergelenken ist sowieso kaum noch da). Mit entsprechenden Ruhepausen für die Gelenke dauert es alles etwas länger, aber es ist wie im Garten: auch was langsam wächst wird größer. Nur das Vernähen der Fäden auf der Rückseite ist eine Strafarbeit.

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    und ganz blöd ist es, wenn man feststellt, dass die Größe ruhig die nächste Nummer hätte sein dürfen.

    Aber: Lösung gefunden: umgeschaut, kleineren Menschen gesehen (diesmal meine Gattin), zwangsbeschenken

    und siehe da, passt! Muss jetzt nur noch gedämpft werden (nicht die Gattin!)

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