Gartenarbeiten im August

Alle Ringelblumen ausgerissen. Hatte sie letztes Jahr einfach machen lassen, und es wurden so viele, dass sie sich gegenseitig auf die Füße traten. Sah jetzt nicht mehr schön aus. Eine Schubkarre Kompost auf dem kleinen Beet verteilt, in den nächsten Tagen kommen neue Stauden hin, unter anderem gelbe Bartiris, die ich noch ausgraben muss.
 
  • und es wurden so viele, dass sie sich gegenseitig auf die Füße traten
    Kenne ich. In meinem ersten Lehrjahr wuchsen in der Gärtnerei in gefühlt jeder Spalte solche Dinger. Der Chef hat geflucht und meinte: nie wieder Pflanze ich Ringelblumen für den Schnitt!😆 sind ihm wohl beim Abtransport der Resten 'ein paar' Samen runtergefallen...
     
    Fallobst aufsammeln, die Schlangengurken können weg, verblühtes schnippeln und hoffentlich nicht gießen
     
  • Wir sind gerade dabei, unser Grabeland im Kleingarten für das kommende Jahr vorzubereiten.
    Bis auf ein paar Bohnen befindet sich nichts mehr auf der Fläche, auch beikräuter nicht, die habe ich mit der Pendelhacke regelmäßig platt gemacht.
    Der Boden ist leicht Lehmhaltig und irgendwie nicht so Nährstoffreich wie wir uns das wünschen.

    So sah es bei Übernahme 08.2024 aus:

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    Nachdem alles gemäht und Wurzeln soweit möglich raus waren:

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    Im Juni '25 :

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    Und dieses Jahr beinahe nichts:

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    Bis auf die Bohnen ist nichts wirklich gewachsen.
    Es ist mittlerweile fast alles umgegraben und nun soll Gründünger rein.
    Habe 2 x 800g Düngelupinen saatgut besorgt und möchte dieses baldigst in die Erde bringen. Nun habe ich gelesen, man solle die Kerne mit Schleifpapier aufrauen und sie dann ca. 2 Tage in Wasser legen bevor man sät.

    Wie soll das angesichts der Menge mit dem Schleifen funktionieren, das kann ich mir doch sicher sparen oder?

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  • Kannst du dir vorstellen, dass ein Landwird das Saatgut für ein ganzes Feld händisch anschleift? Eben. Es wird auch ohne gehen.

    Einweichen und besonders die Fläche feucht halten, bis die Lupinen gekeimt sind, dürfte aber helfen. Ob du warten kannst, bis die Witterung wieder etwas wuchsfreudiger, sprich feuchter ist, musst du abschätzen.
     
    Kannst du dir vorstellen, dass ein Landwird das Saatgut für ein ganzes Feld händisch anschleift?
    Wie jetzt, was machen die denn sonst so den lieben langen Tag?🤔
    Nein, Spaß beiseite.

    Deswegen frage ich ja, weil ich mir das nicht vorstellen kann. Bei 4-5 Körnern ok aber nicht bei der Menge.
    Landwirte haben sicher ganz andere Möglichkeiten ihr Saatgut vorzubereiten bzw. bereits vorbereitet zu beziehen.

    Einweichen ist klar, habe vorhin mal ein paar Körner in heißes nicht mehr kochendes Wasser und ein paar in kaltes Wasser gelegt, mal sehen was passiert.

    Aussähen würde ich schon gern jetzt, weil wir jetzt Urlaub haben da kann ich mich täglich kümmern. Habe noch ein paar Bahnen grüne Folie mit löchern, damit könnte ich die Erde vor dem austrocknen schützen.

    Oder wirklich noch warten?
     
  • Hier soll nach dem Wochenende immerhin die ganz große Hitze vorbei sein und die Temperaturen wenigstens unter 30°C bleiben mit kleinen Chancen auf etwas Regen. Wenn die Prognose bei dir ähnlich aussieht, würde ich an deiner Stelleso lang noch warten.
     
    Du hast wahrscheinlich recht, ich mache das wohl am Sonntag oder Montag.
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    Setze jetzt eh erstmal den alten halbfertigen kompost um und gebe die Giersch und Gundermannwurzeln in den selbstgebauten Thermokomposter.
     
    Setze jetzt eh erstmal den alten halbfertigen kompost um und gebe die Giersch und Gundermannwurzeln in den selbstgebauten Thermokomposter.
    Mach das bloß nicht! Du wirst in einem privaten Komposter nie die Temperaturen erreichen, die ein sicheres Abtöten der Wurzeln garantiert. Vielleicht im Kern, aber am Rand bestimmt nicht. Du ärgerst dich schwarz, wenn du die mitsamt deinem Kompost ausbringst!
     
  • Mach das bloß nicht! Du wirst in einem privaten Komposter nie die Temperaturen erreichen, die ein sicheres Abtöten der Wurzeln garantiert. Vielleicht im Kern, aber am Rand bestimmt nicht. Du ärgerst dich schwarz, wenn du die mitsamt deinem Kompost ausbringst!
    Danke für den gut gemeinten Einwand!

    Ich habe hier eine ehemalige Regentonne stehen mit reichlich 10 mm löchern, nein 2 sogar.

    Die eine steht gut auf vorbereiteter Fläche mit unbedruckter Pappe als Boden.
    Von innen an der Wandung hoch ordentlich Rasenschnitt und den Kern gefüllt mit eben diesem Material.
    Heißrotte eben.
     
  • Mach das bloß nicht! Du wirst in einem privaten Komposter nie die Temperaturen erreichen, die ein sicheres Abtöten der Wurzeln garantiert. Vielleicht im Kern, aber am Rand bestimmt nicht. Du ärgerst dich schwarz, wenn du die mitsamt deinem Kompost ausbringst!
    mein gedanke als wein-, efeu-, brennnessel- und gierschbesitzerin. aber seine erfahrungen kann auch jeder selbst machen.
     
    Ich kann mich @Platero 's Warnung nur anschließen. An deine Heißrotte zu glauben fällt mir enorm schwer. Ja, sicher wird's partiell in deiner Tonne heiß, aber das reicht nicht. (Aus welchem Material ist die, hast du das irgendwo gesagt?)
     
    außer gießen war hier im August nichts zu machen und natürlich zusehen, wie trotz gießen meine geliebte Dahlien verbrannt sind und jetzt braun da stehen. Muss im Herbst schauen, wie die Knollen aussehen.
    Jetzt hat es endlich geregnet und ich habe am Montag den Endiviensalat gepflanzt und es stehen noch ein paar Pflanzen in Töpfchen rum, die in den Boden wollen. Hatte über den Sommer einiges selbst vermehrt.
     
    Habe gestern meine Königskerzen entsorgt, waren schon verblüht und voller Läuse, die Physalis, die heuer wenig Früchte tragen hau ich nach dem Urlaub raus und zum umpflanzen gibts wegen Hitze auch danach jede Menge.
     
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