Danke für die vielen Eingebungen.
Ich habe einiges gelernt, mir meine Eigene Meinung gebildet, und weiß nun im Detail was und wie ichs machen werde.
Ein gewisser Eindruck bleibt, dass hier manche auf maximalen Ertrag getrimmt sind, Angst vor falscher Sorte haben, und nicht wirklich viel Verstädnis für Gestaltungswünsche haben. Wenn ich Baumgefühl, Schatten, Atmosphäre und wenn auch zweitrrangig ein paar Feigen signalisiere, wird mir hin und wieder mit zumindest subjektiv, mit Ertrag pro Jahr und Sortenoptimierung entgegnet. Andererseits wird mir entgegnet dass die womögliche Sortenfindung in der Problematik der sog. späten Ernte münden wird. Kurz: es waren keine Andeutungen für eine Massenernte vorhanden. Also ist das Risiko für mich fast egal. Das und anderes sind komplett verschiedene Zielesetzungen.
Mein Fazit lautet:
- Sorte unbekannt → kein Dealbreaker
- Hochstamm → für mich sinnvoll
- Rückschnitt → kein Problem
- Standort → gut bis sehr gut
- Risiko → überschaubar
Ich denke nicht dass ich hier irgendwas falsch mache, im Gegenteil. Das passt ziemlich gut zu meinem Vorhaben.
Entschieden habe ich mich für Bild Nr. 2 der beiden vorgestellten 160cm Varianten.
Eingetopft wird der in einem LC50
Substrat wird mineral-organische Lechuza Citruspon werden
Ich werde mir einen passenden rollbaren Untersatz für das Systemgewicht zulegen
Ein ungenutzt kapazitativen Sensor habe ich noch um den Feigenbaum ins Monitoring zu holen.
Der Baum wird
nicht zur Überwinterung in die Wohnung geholt. Warum weshalb wieso habe ich verstanden.
Die Winterstrategie wird u.a. so umgesetzt, wie von
@Linserich angestoßen.
Ich werde mir ein Zelt besorgen.
Der Rollbare Untersetzer wird ganzjährig installiert bleiben.
Bei dem Systemgewicht ist Kokosmatte wegen instabilität auf dem rollbaren Untersetzer nicht ideal.
Deshalb werde ich als Bodenentkopplung eine Holzplatte Multiplex / Siebdruckplatte / Massivholz, etwas größer als Rolluntersetzer, mind. 18–21 mm, imprägniert dafür zulegen.
Ich will das nicht selektiv im Winter drunter hieven, das wird zu schwer sein. Deshalb werde ich die Holzplatte wie auch den rollenden Untersetzer ganzjährig installieren. Ergo werden beide schon vor dem Umtopfen da sein müssen.
Topf wird mit Zelt nicht nur aus thermischen Gründen näher an die Hauswand geholt, sondern auhc weil es windgeschützter sein wird.
Topf wird mit Seitenisolierung (z. B. Matte, Luftpolster, Jute, Kork) umwickelt und schützt die entscheidende Zone der Wurzeln.
Vlies Über Baumkrone ab -8C oder -10C
Stamm bleibt frei.
Zelt soll minimale Luftzirkulation gewährleisten.
So wie der Bauplan fürs Winter Setup und handling klar ist, ist mir nun auch ein Winter Einleitungs-, und Frühlings- Ausleitungsplan klar, div. Schnitt und Strukturregeln klar, ab wann, womit und wie gedüngt wird, und wie ich ihn in meiner Wunschform erhalten kann.
Als erstes wird der Baum da sein, der Rest wird ein wenig dauern. In der Zwischenzeit kann sich der Feigenbaum vor dem Umtopfen erstmal an seine neue Umgebung gewöhnen.