Billas Schnackschnack-Zackzack

  • Guten Morgen!

    Kaffee und Tee stehen bereit, Frühstück ist auch gleich fertig. Es gibt Porridge mit Birnenstückchen.

    Ich bin froh, dass ich gestern schon von Schwelm nach Münster zurück gefahren bin. Als ich in Münster ankam, lag noch kein Schnee - und abgefahren bin ich in Schwelm noch bei tollem Sonnenschein. Nach Einbruch der Dunkelheit hat es irgendwann angefangen zu schneien, jetzt ist alles dick verschneit.

    Ich genieße, dass mein Arbeitgeber uns dieses Jahr den Rosenmontag noch als Brauchtumstag frei gibt, ich muss mich also nicht in das bestimmt bald aufkommende Verkehrschaos stürzen. Aber vielleicht bekomme ich, wenn es hell geworden ist, noch ein paar schöne Aufnahmen hin, bevor es in die Pracht hinein regnet. Es soll heute nämlich richtig ekelig vom Wetter her werden.

    Übrigens bin ich ja jetzt das erste Mal mit der SEV-Verbindung in der Bahnstrecke nach Schwelm gefahren. Ja, es dauert ungefähr eine Stunde länger, aber ansonsten habe ich schon lange nicht mehr so pünktliche und entspannte Reisen von Münster nach Schwelm und zurück gehabt, wie dieses Wochenende.

    Es kam alles pünktlich, die Kapazitäten der SEV-Busse waren reichlich bemessen und die Ausschilderung in Hagen so, dass man sich schon sehr blöd hätte ansellen müssen, wenn man die übersehen hätte.

    Abfahrt in Schwelm mit den Bussseigen ist etwas seltsam, da der SEV für den Ersatz der S-Bahn am Bussseig 1 Richtung Düsseldorf fährt und am Bussteig 2 Richtung Hagen, während der SEV für die RE-Linien (der unterwegs nach Hagen nur an einer Stationhält, dafür aber auch bis Hagen durchfährt) die Bussteigbelegung genau andersrum betreibt. Dazu haben nicht alle Busfahrer raus, wie man die Leuchtanzeige des Busses nutzt, so dass das Fahrziel nicht immer deutlich am Bus steht, sondern nur auf einem nicht immer eindetigen Zettel am Vorderfenster vermerkt ist.

    Der Erfolg ist, das die Fahrgäste fast alle zum Einstieg den armen Fahrer fragen, ob das gewünschte Ziel angesteuert wird. Nun schienen alle Fahrer, die ich an diesem Wochenende getroffen hatte, zwar ihre Strecke zu kennen (oder ein gutes Navi zu haben?), aber auf Nachfrage keine Idee zu haben, was auf ihrer Strecke liegen könnte. Ich hatte dazu auch immer den Eindruck, dass deutsch nicht die Muttersprache der betreffenden war, was die Aktion nicht leichter machte.

    Ein typisches Gespräch in Hagen:

    Pyro: "Fahren Sie nach Schwelm?"
    Fahrer: "Düsseldorf."
    Pyro: "Fahren Sie über Schwelm nach Düsseldorf?"
    Fahrer: "Wuppertal"

    Äh ja, danke für das Gespräch. Der Typ hätte ja sagen können, dass er die Express-Linie bedient, die eben nicht über Schwelm führt...der nächste potentielle Fahrgast exerzierte die Prozedur dann mit Fahrziel Oberbarmen durch. Wir haben dann beide auf den anderen Bus gewartet.

    Also, für alle, die auf dieser Strecke bis Juli unterwegs sein möchten: Die Busbezeichnung SEV RE13 bedeutet, dass dort die Express-Linie unterwegs ist, die nur in Hagen, Wuppertal HBF und Düsseldorf hält.
    Die Busbezeichnung SEV RE4 fährt dann die Stationen an, die auch die RE-Linien 4, 7 und 13 im Normalbetrieb ansteuern.
    Für die S-Bahn-Linie gibt es einen getrennten SEV, der aber interessanterweise irgendwo in Gevelsberg dreht. Was Menschen tun sollen, die sonst an den Hagener Stationen (Westerbauer, Heubing...) eingesteiegen sind, ist mir nicht klar.

    Also es bleibt dabei: Immer wieder Abenteuer mit DB, Euro-Bahn und National Express.
     
    Freut mich, dass es mit dem SEV für dich gut geklappt hat @Pyromella .

    Ist an dem Brauchtumstag bei euch nur zu und ihr müsst dafür Stunden oder Urlaub einreichen oder ist das quasi ein zusätzlicher Tag Urlaub?

    Bei uns auf der Arbeit ist morgen Nachmittag offiziell geschlossen. Es muss also niemand arbeiten, man kann aber. Möchte man frei, muss man einen halben Tag Urlaub nehmen oder baut Stunden ab.
     
    Das ist ein zusätzlicher Tag Urlaub. Leider dieses Jahr das letzte Mal, ab nächstes Jahr muss Urlaub nehmen, wer frei haben will.

    Der Spartrieb der Uni treibt also lustige Blüten, denn bisher hieß es immer, dass wir frei hätten, weil einige Institute so liegen, dass die Mitarbeiter durch die Absperrungen für den Karnevalszug nicht zu ihrem Arbeitsplatz hinkommen und wenn sie es als Fußgänger doch geschafft haben, dann vor Lärm eh nicht arbeiten können. Vielleicht dürfen die Kollegen dort in Zukunft wenigstens soweit möglich im Homeoffice arbeiten.

    Wir mit unserem nicht so zentralen Institut haben dann eher von einem "gleiches Recht für alle" profitiert.
     
  • Früher...ganz früher bekamen wir am Geburtstag einen halben Tag frei
    Das gab's bei uns nicht, aber dafür hatten wir jeden Monat einen freien Tag und der nannte sich "Hausfrauentag" , der jedoch für die weiblichen Mitarbeiterinnen halt. Irgendwann sind die männlichen Kollegen auf die Barrikaden gegangen und der Tag wurde gestrichen.
     
    Das gab's bei uns nicht, aber dafür hatten wir jeden Monat einen freien Tag und der nannte sich "Hausfrauentag" , der jedoch für die weiblichen Mitarbeiterinnen halt. Irgendwann sind die männlichen Kollegen auf die Barrikaden gegangen und der Tag wurde gestrichen.

    Als ich anfing gab es noch etwas Ähnliches, nannte sich offiziell AZV-Tag (Arbeitszeitverkürzungstag in lang). Davon gab es zwei im Jahr, die man aber nicht an anderen Urlaub hängen durfte. Aber auf Brückentage legen war legal.

    Diese Tage wurden irgendwann abgeschafft, die Arbeitszeit von 37.5 Stunden pro Woche auf 39 Stunden 50 Minuten hochgesetzt... und nun fällt also der Uni-interne Karnevalstag weg.
     
    Guten Tag.

    Pyromella, gut das Du fast pünktlich nach Hause gekommen bist. die Fahrt hört sich für mich schon fast abenteuerlich an, aber gut ich fahre auch nicht mit dem Zug.
    Heute frei ist gut, wenn das Wetter nicht passt. Das es das im nächsten Jahr nicht mehr gibt ist schade.

    Luise, hier gab es auch mal einen Hausarbeitstag, der wurde irgendwann abgeschafft.

    Hier ist es immer noch kalt, Schnee liegt noch und jetzt kommen ein paar Flocken dazu. Gut das ich vom Einkaufen zu Hause bin.

    Ich wünsche allen einen schönen Montag.
     
    Ich liege schon mal im Bettchen. Die vergangene Woche war mies. Myalgie am Schulterblatt. Freitag bis Sonntag hat sich der Schmerz gesteigert. Sonntag früh vor Schmerzen fast kollabiert, hab mich rechtzeitig auf den Boden gelegt. Dann zum ärztl. Bereitschaftsdienst gegangen. Lokal Analgetika gespritzt. Rezept für Muskelrelaxantien bekommen. Heute zur Orthopädie, keine Fraktur nichts eingeklemmt oder entzündet. Soll die Medikamente für 10 Tage einnehmen. Ist es dann nicht besser, MRT.

    Ich denke es wird langsam besser, die letzte Nacht habe ich max 3 Stunden geschlafen, abwechselnd Rotlicht, Wärmekissen, Schmerzsalbe und Dehnübungen gemacht
     
  • Zurück
    Oben Unten