wenn die bienen sterben ,stirbt der mensch !

richtig, man könnte die Faulbrut auch mit Antibiotika behandeln, was aber nichts bringt, da so nur die Krankheit verschleiert wird. Die Sporen können bis zu 100 Jahre überleben. In Deutschland werden die befallenen Völker vernichtet und mit den Waben verbrannt, die Gerätschaften desinfiziert, der Boden um den Stand gekalkt.
 
  • hallo, ihr
    einsteins kausalkette
    kann man ja auch nachvollziehen
    die biene befruchtet 80 % unserer nutzpflanzen
    sie ist anfällig geworden durch pestizide,monokultur u.s.w.
    aber zeitung lest ihr wohl selbst

    also laßt blumen blühen


    gruß reseda:eek:

    Moin, moin,

    falls sich noch jemand für das Bienensterben interessiert, möge er heute Die Zeit kaufen und den Artikel "Die Biene, das Geld und der Tod" von Hans Schuh studieren.
    Die kalifornischen Mandelbauern erwarteten eine Rekordernte statt eines Ausfalls, die professionellen Imker, die mit ihren Anitbiotika-gestärkten Wegwerfvölkern zur Bestäubung der pestizidverseuchten Monokulturplantagen durch die USA zögen und für den angesammelten pestizidhaltigen Honig gar keine Verwendung fänden, hätten ihre Bestäubungsprämien von 50 auf 125 US$ pro Volk erhöhen können, das aktuelle Monitoring der deutschen Völker habe einen Verlust von 8% ergeben (normal sei 10%) und das Einstein-Zitat sei lt. Einstein-Institut (Israel) eine Fälschung, darüber hinaus auch inhaltlich Quatsch, weil Wind und andere Insekten ebenfalls zur Bestäubung beitrügen, u.s.w., u.s.w.
    Zur Lektüre wird dort das Buch "Phänomen Honigbiene" von Jürgen Tautz empfohlen.

    Viele Grüße
    Vita, die sich noch an die ersten Spiegel-Hochrechnungen über die potenzierte Verbreitung von Aids erinnert
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Moin, moin,

    falls sich noch jemand für das Bienensterben interessiert, möge er heute Die Zeit kaufen und den Artikel "Die Biene, das Geld und der Tod" von Hans Schuh studieren.
    Die kalifornischen Mandelbauern erwarteten eine Rekordernte, die professionellen Imker, die mit ihren Anitbiotika-gestärkten Wegwerfvölkern zur Bestäubung der pestizidverseuchten Monokulturplantagen durch die USA zögen, hätten ihre Bestäubungsprämien von 50 auf 125 US$ erhöhen können und das Einstein-Zitat sei lt. Einstein-Institut (Israel) eine Fälschung; darüber hinaus auch inhaltlich Quatsch, weil Wind und andere Insekten ebenfalls zur Bestäubung beitrügen, u.s.w., u.s.w.
    Zur Lektüre wird dort das Buch "Phänomen Honigbiene" von Jürgen Tautz empfohlen.

    Viele Grüße
    Vita, die sich noch an die ersten Spiegel-Hochrechnungen über die potenzierte Verbreitung von Aids erinnert

    Ob der Zitat eine Fälschung ist, mag ich nicht zu beurteilen, aber das ist egal.
    Tatsache: Wir haben ein weltweites Insektensterben. Die Honigbiene ist nur ein guter Indikator für schlechte Lebensbedingungen der Insekten.
    Fest steht, Wind und andere Insekten können die Bestäubungsleistung der Honigbienen nicht ersetzen.
    Beispiel: Der Großteil der heute produzierten Erdbeeren stehen in Folientunneln in denen Honigbienen fliegen, keine Hummeln, die das gar nicht könnten.
    "Phänomen Honigbiene" steht bei mir im Schrank und es ist nichts weiter, als ein Buch, das den heutigen Stand der Forschung über die Honigbiene wiedergibt - sozusagen die Fortsetzung von Karl von Frisch´s "Aus dem Leben der Bienen", aber reich bebildert.

    Apisticus, der Journalisten aus eigener Erfahrung nicht zutraut, irgendein Thema korrekt aufarbeiten zu können.
     
  • Hallo Apisticus,

    es war nicht als Infragestellung gedacht, nein, nein, sondern als Beifügung oder Weiterführung des Freds. Es traf sich halt so, dass es bei uns heute Die Zeit zum Frühstück gab.
    Schließlich wurde auch der Spiegelartikel von einem Journalisten verfasst und das lesende Publikum erfährt das Meiste nun mal auf diesem Wege (oder halt via TV, was u.U. noch verkürzter und fragwürdiger ist). Fachjournalisten arbeiten im Allgemeinen die Meinungen von Fachleuten auf und die sind bekanntlich selten einer Meinung, können sie auch nicht sein, bevor Untersuchungsergebnisse vorliegen.
    Ja, in dem Artikel von J. Schuh wird ebenfalls ein weltweites Bienensterben konstatiert, nicht zuletzt deshalb, weil es einen regen, internationalen Handel mit Völkern gibt. So wurde z.B. die Varroa-Milbe, die ursprünglich aus Asien stammt, nach Europa und Amerika eingeschleppt. Ich glaube, du hattest das auch schon irgendwo geschrieben?
    Lt. Zeitartikel war nach dem Winter 2002 /2003 in Deutschland ein hoher Verlust von 30% zu beklagen.
    Es wird auch darauf hingewiesen, dass heutzutage für die Bestäubung großer Anbauflächen und Monokulturen Bienen nötig sind.
    Zweifelsohne sind Pestizide, die in Monokulturen zum Einsatz kommen, nicht nur für Bienen ungesund.
    Ist das Buch denn nun deiner Meinung nach für einen interessierten Laien empfehlenswert?

    Summende Grüße
    Vita, die aber nicht den ganzen Artikel abpinnen und die Qualifikation von Fachjournalisten lieber von Fall zu Fall und angesichts eines vollständigen Textes beurteilen möchte
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • hallo vita

    bin immer ganz erschlagen von deiner schreibwut..pos
    meine antworten muß ich kürzer gestalten,mit meinem 4 finger suchsystem
    hab mich halt darauf spezialisiert mit der hand zu schreiben
    nun hat die technik mich eingeholt,spannend
    darum geht es ja nicht,aber es ist mein handycap...


    nur in der f.a.z. stehen auch hin und wieder berichte zu diesem thema
    ....man spricht vom aids der bienen, die völker kommen einfach nicht zurück
    dies fiel mir nur dazu ein,da du ja aids in einem anderen zusammenhang hier ansprachs



    reseda:cool:
     
  • hallo, ihr
    einsteins kausalkette
    kann man ja auch nachvollziehen
    die biene befruchtet 80 % unserer nutzpflanzen
    sie ist anfällig geworden durch pestizide,monokultur u.s.w.
    aber zeitung lest ihr wohl selbst

    also laßt blumen blühen


    gruß reseda:eek:

    Hallo,
    es gibt aber noch andere Insekten die Bestäuben, bei mir im Garten zur Obstblüte waren das Tausende von Hummeln.:rolleyes:
    hier ein Bild von meiner Passionsblume am Haus

     
    Hallo,
    es gibt aber noch andere Insekten die Bestäuben, bei mir im Garten zur Obstblüte waren das Tausende von Hummeln.:rolleyes:

    Zur Obstblüte sind erst die Hummelköniginnen unterwegs, und sicher nicht in der Zahl die du angibst. Erst später wachsen die Kolonien unter guten Bedingungen auf 50 bis 600 Tiere an, je nach Art. Da müsstest du ja jetzt Millionen von Hummeln im Garten haben. Das ist schon deswegen ausgeschlossen, weil die Insekten im Spätsommer alle am Hungertuch nagen in unserer ausgeräumten Landschaft. Sie würden verhungern. Die Situation wird sich in den nächsten Jahren noch extrem verschlechtern (erneuerbare Energien).
    Im Frühjahr können Wildbienen eine gute Rolle bei der Bestäubung haben, wenn sie in ausreichender Zahl vorhanden sind. Wildbienen sind Spezialisten und sie befliegen nur "ihre" Pflanzen. Ihr Lebensrhythmus ist auch genau auf den Blühzeitraum ihrer Pflanzen abgestimmt. Sie sterben wenn die Blütezeit vorüber ist. Daher gibt es schon ab Juli praktisch keine Wildbienen mehr.
    Was die Honigbiene auszeichnet ist ihre im Frühjahr vorhandene große Zahl und die Tatsache, dass sie blütenstet ist. Eine Biene befliegt auf ihrem Ausflug also nur eine Art und stellt damit die Bestäubung sicher. Weiterer Vorteil, sie ist schneller, da sie den Mechanismus der Blüte gut beherrscht.
    Zu Glauben, dass Hummeln und Wildbienen die Honigbienen ersetzen könnten ist falsch.
    Gerade bei Früchten, wo eine gute Bestäubung notwendig ist, merkt man das Fehlen der Honigbienen am meisten. Gute Kirschernte ohne Honigbienenbestäubung ist nicht möglich.
    Außerdem sind auch Wildbienen und Hummeln von Umwelteinflüssen betroffen, die auch den Honigbienen zu schaffen machen. Man kann kaum annehmen, dass Gifte und Nahrungsmangel an deren Populationen keinen Schaden verursachen. Nur wird man es kaum bemerken, wenn eine Wildbienenpopulation ausgelöscht wird oder Hummelvölker vergiftet sterben oder schlicht an Nahrungsmangel im Sommer zugrunde gehen. Die Honigbienen, heute alle in Obhut des Menschen, werden hingegen gut beobachtet und gepflegt. Störungen werden in der Regel schnell bemerkt und der Imker wird versuchen dem nachzugehen und entgegenzusteuern. Z. B. indem er füttert oder tote Bienen untersuchen lässt. Das Sterben von Honigbienen bedeutet auch, dass wohl auch Wildbienen und Hummeln sterben oder zumindest in Gefahr sind. Die Honigbiene ist also auch ein Indikator für den Zustand der Umwelt, weil gerade sie gut beobachtet wird.

    Jeder kann in seinem Garten viel für bestimmte Wildbienenarten und Hummeln tun. Ich kann nur jeden ermuntern sich diesem Thema zu widmen und diesen Insekten Nisthilfen zur Verfügung zu stellen, aber auch geeignete Blumen wachsen zu lassen. Naturschutz fängt im Garten an. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass die Fläche der Kleingärten (ohne Hausgärten) in Deutschland doppelt so groß ist, wie die der Naturschutzgebiete. Und besser verteilt sind sie allemal.

    Link: Wildbienen und Hummeln

    Apisticus, der auch Wildbienen unterstützt
     
    @ Apisticus Hallo,
    ich habe einen alten Großen Kirschbaum vorm Haus und habe beobachten können bei der Kirschblüte das hunderte vom Hummel am Baum herum Schwirren,
    abgesehen ist die Hummel das erste bestäubende Insekt, meines Wissens, was ausschwärmt da sie wohl schon bei niedrigen Temperaturen fliegen kann im Gegensatz zu Bienen.
    Es gibt auch Hummeln die nicht Staaten bilden sind wie auch Bienen.

    Ich selbst habe viele Blütenstauden und Sträucher im Garten da Blüht das Ganze Jahr was.
    Auch habe ich einen ehemals als Rübenacker (0,36 ha) genutzten Acker gekauft und habe so was wie eine Oststreuwiese angelegt da sammele ich jede mir Bekannte Obstsorte wie Apfel, Mirabelle, Birne, Kirsche, Aprikose, Pfirsich, Quitte, Mispel, Nashi, sowie Nüsse wie Wallnuß, Haselnuß, Marone, Mandeln und Wildsträucher Schlehen, Cornellkieschen, Maulbeeren, Brombeeren , Himbeeren, Felsenbirnen etc.
    Jetzt will ich noch Exotische Obstgehölze Pflanzen wie Lampionbaum , Blauschote und was mir noch fehlt.

    Wenn jeder im Garten im Rasen auch Blümchen dulden würde und auch etwas Blühendes Pflanzen würde auch Bauern wieder Hecken um die Felder anpflanzen wäre die Landschaft reizvoller und der Natur wär auch geholfen.
     
  • Ja, in unserer Tageszeitung stand es auch....


    Alles Liebe und Gute
    UTE, die beim lesen gleich an Api gedacht hat
     
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