englisch

  • Hi John! :o

    ...und was ist mit den kindern, die im dialekt gross werden, aber trotzdem hochdeutsch reden? :confused:
    ich versuch krampfhaft meinem kurzen den dialekt nahezubringen....aber er spricht mit mir!!! (aber dafür fehlerfrei)...aber wenigstens rollt er das R. :rolleyes:

    LG
    Simone:cool: :cool: :cool:


    Hi Simone!

    Hmm, geht er in einen Kindergarten und wird dort ausschließlich Hochdeutsch gesprochen? Ich hab im Kindergarten viele Schimpfwörter gelernt, behaupten meine Eltern.

    Was seltsam war: Das behaupteten alle Eltern, denn "mein Kind würde ja nie *** sagen". :rolleyes:

    Bye
    -John
     
    Hi sibujo!

    ich finde das pfälzische echt goldig!

    Danke. Dann hol Dir "Die pälzisch Weltgeschicht" von Paul Münch. Hab grad festgestellt, dass es die inzwischen auch als Hörbuch gibt.

    Als unser Bundes-Kohl noch aktiv war, gab es ja genügend Idioten, die sich über alles Pfälzische lächerlich gemacht haben.

    Liegt wohl daran, dass manche Dialekte eher akzeptiert werden als andere. Hab mal einige Zeit in Thüringen gewohnt, und finde den Dialekt sehr viel schöner als z. B. den der Kölner. Mit dieser Meinung stehe ich wohl recht einsam da.

    Egal: Dialekte sind wichtig, allein schon weil man Sachverhalte differenzierter bezeichnen kann als dies mit Hochdeutsch möglich wäre. (Ok, warum seit einigen Jahren ganz Deutschland "Tschüss" sagen muss ist mir nicht klar.)

    Bye
    -John
     
  • Hi Simone!

    Hmm, geht er in einen Kindergarten und wird dort ausschließlich Hochdeutsch gesprochen? Ich hab im Kindergarten viele Schimpfwörter gelernt, behaupten meine Eltern.

    Was seltsam war: Das behaupteten alle Eltern, denn "mein Kind würde ja nie *** sagen". :rolleyes:

    Bye
    -John

    Hi John!

    Ja, er ist 5, und die reden beides dort, mit der sprache tendiert er mehr ins hochdeutsche, aber mit den schimpfwörtern.....
    ...die gibts nur im dialekt... Herr..... Sakr...... Kru..... Hura...... DIE kann er! :rolleyes:

    würde sich ja auch greislich anhören, allgäuer ausdrücke in hochdeutsch :confused:


    Aber ich glaube, so langsam kommts: die Hirabira kennt er schon! :confused:

    LG
    Simone :cool: :cool: :cool:
     
  • Hallo, ich wußte gar nicht das man auch außerhalb von SH und Hbg. tschüss sagt. Ich persönlich mag nicht so gerne wenn alle Welt sagt: tschüssi, ach nun fällt mir nichts mehr ein, aber eben alles mit einem i am Ende versieht. Grüße von M
     
    Hi Monika!

    Kindi. "Kita" hat es sogar schon in die "Tagesschau" geschafft. <atta-atta>

    Bye
    -John

    PS: Hier heißt es übrigens oft genug "Tschüssle". :rolleyes:
     
    Tschüss oder Tschüssi find ich allemal besser als dieses doofe "na denn"

    Petra, die nicht recht weiß, warum manche Menschen das zum Abschied sagen
     
  • Ist doch nett, John.

    Mir ist allerdings nicht bewusst, dass es da ein Gebietsschutz auf das typisch deutsche "Tschüss" gibt. Nur muss man sich natürlich auch darüber klar werden, dass wir in Deutschland seit den 50er Jahren eine nationale und internationale Völkerwanderung durchlebt haben. Norddeutsche fühlen sich nun auch in Süddeutschland wohl und umgekehrt - und bringen ihren Wortschatz in die "Landessprache" ein.

    Hier in München wird seit einigen Jahren auch zunehmend "getschüsst". Mir persönlich gefällt das in Bayern und Österreich geläufige "Servus" oder "Pfüat di" bzw. "Pfüat Ihna" (was soviel bedeutet wie "Gott führe/behüte dich bzw. Sie") erheblich besser. Trotzdem verwende ich gerne auch das italienische "Ciao" zur Begrüßung und zum Abschied, wie es unsere italienischen Freunde hier eingeführt haben.

    Tono... wünscht allen das Beste


    PS: @ Paliabella
    http://www.hausgarten.net/gartenforum/small-talk/7187-englisch.html#post54890
    "Anyway" und "However" lassen jeweils verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten zu. Eine davon ist identisch und lautet: "wie auch immer".
    Anyway, mach dir nichts draus...
     
  • Bei uns in der Gegend wird überwiegend "getschüsst"
    Gerne wird aber auch das "Mach gut" genommen. So ein Quatsch, als ob es hier einer schlecht machen würde...:D

    Gruß
    Okolyt
     
    @john...stimmt hier wird aus tschüß ein ...tschüßle...oder tschühüß


    ähm...sogar unsere kunden verabschieden sich oft genug mit "tschüß" oder tschüßle
    aber sie kommen ja auch schon mit einem freundlichen "hallooo"!

    liebe grüße von geli...die oft genug einen touristen mit "by" verabschiedet
     
    Danke Tono! (Fein, daßde wieder hier bist!)
    Ist mir bei der Hagen immer auf den Keks gegangen, wenn sie nahezu jede ihrer zumeist eigenartigen Äußerungen mit "anyway" begann. Habe aber auch nochmal in meinen alten Englischwörterbüchern nachgesehen - da gibt's den Hinweis auf Doppelbedeutungen nicht.
    Ist mir aber klar, daß sich Sprachen verändern, ob's einem passt oder nicht - siehe Rechtschreibreform.

    Wird Dich wundern, John, aber ICH mag Kölsch auch nicht!
    Ich albere hier schriftlich damit herum - soweit ich kann - aber wenn ich höre, wie Leute (Sorte Kneipensteher zumeist) sich in diesem Dialekt unterhalten oder etwas zuschreien, krieg' ich die Krise. Ich glaube, kleine Einfärbungen von Dialekt ins Hochdeutsche sind aber manchmal ganz nett.

    Das Tschüss finde ich besser, als jedesmal "Auf Wiedersehen" sagen zu müssen.
    Das italienische Ciao finde ich abgedroschen. Könnte es sein, daß sich das Tschüß (hier wird auch Tschö gesagt) sich aus diesem Ciao entwickelte? Wer weiß das?

    Tschö-Tschüss:cool:
     
    tja das mit den dialekten ist ja ne sache. die einen mögen und leben ihren dialekt, die anderen vertuschen ihn und wieder andere versuchen zwanghaft sich einen anzueignen. ich finde es immer wieder amüsant wenn ein hochdeutschsprechender versucht bayrisch zu sprechen .... des hört sich lustig an :D ist aber andersrum auch witzig :D
    meine eltern haben mich "3" sprachig erzogen: bayrisch, hochdeutsch uns steyrisch. und meine kleine kann die 3 auch schon super unterscheiden..... kommt darauf an mit wem sie redet
     
    tja das mit den dialekten ist ja ne sache. die einen mögen und leben ihren dialekt, die anderen vertuschen ihn und wieder andere versuchen zwanghaft sich einen anzueignen. ich finde es immer wieder amüsant wenn ein hochdeutschsprechender versucht bayrisch zu sprechen .... des hört sich lustig an :D ist aber andersrum auch witzig :D
    meine eltern haben mich "3" sprachig erzogen: bayrisch, hochdeutsch uns steyrisch. und meine kleine kann die 3 auch schon super unterscheiden..... kommt darauf an mit wem sie redet


    Wobei bayerisch nicht gleich bayerisch ist. Niederbayerisch z.B. ist schon ziemlich heftig. Die Münchner Mundart hingegen ist auch für "Ausländer"(*) relativ leicht zu verstehen.

    Tono... schau mer mal


    (*) hier ist jeder ein "Ausländer", der nicht hier wohnt oder von hier stammt *zwinker*
     
    "hier ist jeder ein Ausländer......."

    Na als ob wir DAS nicht wüßten hier oben im Barbarenländle, Tono!!!
    Dafür seid's Ihr da "unten" seit Jahrzehnten bekannt und das muß zu meines Vaters Jugendzeiten leider noch sehr heftig gewesen sein. (in den 30er-Jahren)

    Bhüt Di (oder so):o
     
    Das Tschüss finde ich besser, als jedesmal "Auf Wiedersehen" sagen zu müssen.
    Das italienische Ciao finde ich abgedroschen. Könnte es sein, daß sich das Tschüß (hier wird auch Tschö gesagt) sich aus diesem Ciao entwickelte? Wer weiß das?

    Tschö-Tschüss:cool:

    Eine interessante Frage. Ich habe es mal für dich nachgeschlagen, Bella:

    Was bedeutet eigentlich „tschüs“?

    Wenn man sich zum Abschied »tschüs!« zuruft, sagt man eigentlich: »(Geh) mit Gott!« Der kurze, aber wichtige Gruß leitet sich nämlich genau wie »ade!« vom lateinischen ad deum = zu Gott ab. Über das wallonische »adjuus«, das französische »adieu«, das spanische »adiós« und das italienische »addio« ist es seit dem 17. Jahrhundert durch Seeleute bei uns eingewandert - in vielen Varianten wie adjüs, adjes, tjüs oder atschüs. Nur das immer beliebter werdende »tschau!« stammt aus anderer Quelle: Hier stand das italienische Begrüßungs- und Abschiedswort »ciao« Pate - eine Verkürzung des Wortes »schiavo«, das Diener oder Sklave bedeutet. Wer »ciao!« ruft, meint also: »Ich bin dein Diener!« oder »Stets zu Diensten!« Ein Gruß, den man guten Freunden vorbehalten sollte.

    (Quelle: wissen.de)


    Ist doch wieder mal faszinierend, was man mit so einer dahingeplapperten Floskel tatsächlich sagt.

    Tono... stets zu Diensten
     
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