Bei mir wird auch geschmückt, ab dem 1. Advent Wohnzimmer mit Schwippbogen, einem kleinen beleuchteten Weihnachtsdorf und einer selbstgezimmerten Wolke mit Holzengeln von Blank Grünhainichen, Erzgebirge – falls das jemanden etwas sagt. Diese sammle ich schon seit vielen Jahren. Während der Adventszeit natürlich der traditionelle Adventkranz und zu Weihnachten unter dem Baum eine Krippe. Der Baum ist in rot-gold gehalten und das schon immer. An der Korridor- und Haustür einen Kranz, im Balkonkasten Reisig und eine Lichterkette. Am Gartenhaus einen selbst ausgesägten Schneemann (ca. 80 cm hoch), den ich selbst angemalt habe und der beleuchtet ist. Dazu ein kleines Fichtenbäumchen mit Lichtern.
Plätzchen backe ich natürlich auch, aber bei weitem nicht mehr so viel wie früher, zwar mehrere Sorten, aber kleine Mengen. Schließlich will man auf die Figur achten.
Der Baum wird am Tag vor Hl. Abend geschmückt, da wir die Enkelkinder im Haus haben und das Christkind ja alles noch heimlich machen muß.
An den beiden Feiertagen kochen wir abwechselnd, einmal essen wir bei der Tochter und einmal bei uns, selbstaufgezogene Laufenten (schmecken super lecker, dunkles Fleisch).
Ich finde die familäre Advent- und Weihnachtszeit schön und besinnlich. Es stört mich jedoch sehr, wenn ich in die Städte komme und sehe, dass bereits ab Kathrein in den Geschäften die Christbäume stehen, die Weihnachtsmämmer Geschenke austeilen und immerzu wird schon „Stille Nacht heilige Nacht“ gedudelt, ein Lied, das man meiner Meinung nach erst am Hl. Abend spielen sollte. Den Kindern wird dadurch die ganze Spannung und Freude auf Weihnachten weggenommen, das finde ich jammerschade.
Vorweihnachtliche Grüße von Ursula, die sich jetzt einen Tee mit Rum macht mit Lebkuchen zur langsamen Einstimmung