Was haltet Ihr vom Gendern?

  • Das Gendern ist für mich ein Resultat, der allgemein zunehmenden Volksverdummung so sehe ich es gerne. Es ist wieder etwas, was „alle“ auf einmal als toll und nötig erachten, ein Trend,…. Statt sich um wichtigeres zu kümmern und dann verschwindet der Quatsch wieder in der Belanglosigkeit.

    Wenn ich zb nach einer Meinung zu einem Text, oder Artikel gefragt werde, wo rumgegendert wird, lese ich den gar nicht erst. Wenn ich gefragt werde, wieso hast du das nicht gelesen, sage ich - Ist für mich aufgrund zu vieler unnötiger Zeichen nicht lesbar -. Wenn jemand mich dann noch in dieser Punkt und Sternchensprache zu quatsch, sage ich – Ich versteh dich nicht – und geh weiter.
     
  • Für mich gibts nur Männlein und Weiblein und sonst nichts. Auf solche Diskussionen lasse ich mich nicht ein, das ist so ein Schwachsinn, die wollen uns nur alle verblöden.....

    Es geht beim Gendern aber nicht nur um Männer oder Frauen, @elis.

    Auch darum, dass Wörter wegen der anderen empfundenen Geschlechter (?) nicht rein männlich oder weiblich klingen sollen.
    Dadurch entstehen dann diese bescheuerten Konstrukte mit * oder / und dem innen hinten dran, was ja den anderen Geschlechtern auch nicht gerecht wird. Einfach nur nervend.

    Am neutralsten ist da noch ein Substantiv mit sächlichem Artikel, z.B. das Mitglied oder eine Abwandlung des Substantivs selbst, wie bei der bzw. die Studierende.

    Englisch sprachige Länder kennen dieses Problemchen nicht.
    Deutschland neigt - wie so häufig - wieder zur Verkomplizierung.

    Gibt es in Österreich und der Schweiz diese Debatte eigentlich auch ?
     
    Es geht beim Gendern aber nicht nur um Männer oder Frauen,
    Es geht beim sprachlichen gendern überhaupt nicht um die Geschlechter-Identität, sondern einzig und allein um die sprachliche „Wahrnehmung“ von weiblichen oder nicht-männlichen Personen.
    Ein Kunde ist zum Beispiel sprachlich gesehen männlich, obwohl es ja auch eine Frau sein kann. Also Kund*in.
    Eine Sekretärin ist eine Tippse, die sich die Fingernägel lackiert und das Telefon abhebt. Ein Sekretär ist eine Person, die wichtige Zuarbeit leistet, z.B. ein Staatssekretär.
    Um diese sprachlich bedingten Vorurteile geht es beim gendern.

    Die „Gender-Debatte“, also die Inklusion von sexuell verschieden veranlagten Menschen, hat damit erst mal überhaupt nichts zu tun.
     
    Wie sich die Wahrnehmung über das Gendern doch unterscheidet.

    Häufig taucht der Begriff im Zusammenhang mit der LGBTQIA+ - Community auf.
    Daher verbinde ich beides in der Vorstellung.
     
    Das zeigt doch schon all das Schlimme auf und den Blödsinn dahinter. Als man sich über den Quatsch keinen Kopf gemacht hat, gab es die Probleme nicht.

    Ein Kunde ist eine „Person“ die etwas kauft, nicht mehr und nicht weniger. Eine Sekretärin, übt einen anständigen Beruf aus, genau wie ein Sekretär.

    Gendern ist dumm und bringt nur dazu, wieder in Schubladen zu denken.
     
    Immerhin sind rund 1,5 Prozent der Bevölkerung nicht rein männlich oder weiblich. Und was macht ihr dann mit denen?
     
    Es sind halt diejenigen, sie sich aussuchen, was sie sein wollen,… Also kann man sich auch aussuchen, wie man sie anredet.

    Davon abgesehen, kann man auch aus Respekt, nach der Passenden Anrede Fragen.

    Aber -alles- auf einmal zu ändern, zu verkomplizieren und in Schubladen zu stecken nur weil ein Prozentsatz „sich etwas aussucht“, ist der Falsche Weg. Diejenigen, die sich zwischen Mann und Frau sein, nicht entscheiden können, bekommen halt auch keine einheitlich Anrede, oder sonstige Vorzüge,
     
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