Einen Küchenplaner holt man sich erst wenn die tatsächlichen (!) und endgültigen Vermaßungen vorliegen und möglichst von Dir auch geprüft wurden, also das Haus „fertig“ ist und nicht vorher.
Denn Bautoleranzen sind immer vorhanden und wenn ein Küchenbauer dahingehend nacharbeiten/-planen muss, rieseln die nächsten Scheine aus Deinem Portemonnaie raus!
Da widerspreche ich dir
@Monster1
Uns wurde auch ganz am Anfang geraten, zum Küchenplaner zu gehen.
Aus genau den Gründen, die du oberhalb aufgeführt hattest (nicht zitiert): Wo soll grob was hin?
Was will ich haben und wie kann das in etwa umgesetzt werden?
Aus dieser Beratung heraus wusste ich auch, was mich meine Traumküche kosten würde. Bei mir damals prima, denn ich lag weit unter dem, was mein Mann und ich aus im Netz kursierenden Infos angesetzt hatten. Hätte ja aber auch anders ausgehen können.
So war klar, dass meine Küche nur 1 Tür bekommt und zwar an der schmalen Seite. Kücheninsel, Esse, viiiiiiiele Einzelsteckdosen, Geräte, die nicht ganz so üblich sind.
Mit diesem Plan sind wir zurück zur Baufirma. Die wussten dann gleich, was ungefähr Sache ist in der Menge von Steckdosen, Starkstrom, Deckenvestärkung für die Esse etc. Das wurde in die Kosten gleich mit einkalkuliert.
Sehr viel später kam dann genau die Deadline, von der
@Ise oben schreibt: die finale Festlegung von Plänen und die bitte, den Küchenplan einzureichen.
Also bin ich ein 2. Mal zum Küchenstudio. Diesmal mit den genauen Maßen des Raums (Grundriss).
An diesen finalen Grundriss hat der Küchenplaner angepasst: wo Steckdosen, wo Herd, Kühlschrank, Wärmeschublade, Esse, Spüle, Geschirrspüler etc
Damit bin ich wieder zur Baufirma.
Dort wurde mit mir dann die genaue Position vom Fenster geklärt, welche Teile fest sind und welche sich öffnen lassen, Steckdosen, Wasseranschlüsse, Fensterbank kommt vom Küchenbauer (aus einer Arbeitsplatte, der Optik wegen)
Und dann, wirklich ganz viel später hatte ich den 3. Termin beim Küchenstudio: Welche Fronten, welche Arbeitsplatte, Auszüge oder Türen, welche Geräte etc. Das war ca 10 Wochen vor Lieferung (bischen Puffer für Verzug eingeplant).
Vor diesem 3. Termin war der Planer vom Küchenstudio bei uns im Haus und hat ausgemessen.
Ja, wir waren da 3x im Küchenstudio, aber wir sind zufrieden.
Ich habe es schon bei unzähligen Bekannten beobachtet und sehe es jetzt hier auch wieder:
Es ist so wichtig, dass man seine "Hausaufgaben" vom Bauplaner zügig erledigt und Fristen einhält.
Dann rieseln nirgendwo Scheine raus.
Ergänzt, dass der Planer vor dem 3. Termin zum Ausmessen bei uns war