An die Gartenprofis hier……

Bypass Scheren eignen sich eher für frisches und weicheres Holz.
Amboss Scheren eher für hartes, trockenes und totes Holz. Der erforderliche Kraftaufwand ist für die Hand bei letzteren auch um einiges geringer.
 
  • Was ist an diesen Scheren so besonders? Optisch sind sie ja eher unscheinbar...
    Sie kommen aus Japan und zeichnen sich durch eine hohe Materialqualität, eine bemerkenswerte Schärfe, eine lange Standzeit und eine sehr gute Ergonomie aus. Davon sollte ein eher "schlichtes Design" nicht ablenken.

    Japanische Messer, Sägen und Scheren stellen eine weltweit anerkannte Klasse für sich dar.
     
  • Vor Jahren hat die Stiftung Warentest Gartenscheren getestet.
    Das Ergebnis hat mich überrascht. Sieger wurde eine Loewe Schere 14104, die damals 24 Euro gekostet hat.
    Felco, die Hochgelobte wurde nur 5te.
    Daraufhin habe ich im I-net nach dieser Schere gesucht und auch bestellt.
    Diese Schere ist so gut, daß ich alle Felco's verschenkt habe und nur noch die Loewe benutze. Noch lieber nehme ich die Loewe 12104, die mir noch besser in der Hand liegt.
    Als Astschere habe ich eine Bypass von Barnel und die Amboss-Astschere (Profischere) wird nur vom Handlanger zum Kleinholzmachen benutzt.
    Meine Scheren sind im Frühjahr im Dauerstress; zur Zeit stehen 8 Rosenschnittkurse an.
     
  • @Hero

    Kannst du erläutern was du bei den Loewe besser findest als an den Felcos
    Weil preislich sind die halt ne nummer günstiger , bei den Felcos hab ich überall und jederzeit Ersatzteilversorgung zumindest hier bei mir in der Gegend
     
    Vor Jahren hat die Stiftung Warentest Gartenscheren getestet.
    Das Ergebnis hat mich überrascht. Sieger wurde eine Loewe Schere 14104, die damals 24 Euro gekostet hat.
    Felco, die Hochgelobte wurde nur 5te.
    Daraufhin habe ich im I-net nach dieser Schere gesucht und auch bestellt.
    Diese Schere ist so gut, daß ich alle Felco's verschenkt habe und nur noch die Loewe benutze. Noch lieber nehme ich die Loewe 12104, die mir noch besser in der Hand liegt.
    Als Astschere habe ich eine Bypass von Barnel und die Amboss-Astschere (Profischere) wird nur vom Handlanger zum Kleinholzmachen benutzt.
    Meine Scheren sind im Frühjahr im Dauerstress; zur Zeit stehen 8 Rosenschnittkurse an.

    Ich hab grad mal auf der Loewe Homepage geschaut. Selbst wenn ich mich für diese Marke entscheiden sollte, dann hätte ich immer noch das Problem, welches Modell ich nehmen soll. Du schneidest ja ja sehr viele Rosen, bei mir sind es "nur" 12 - 15 (so genau weiß ich es jetzt gar nicht). Und ein paar Sträucher und Hibiskus.

    Vielleicht sollte ich mal 2 Loewe Scheren bei Amazon bestellen, da kann ich kostenlos zurück senden und sehen, welche mir besser in der Hand liegt. Akku-Schere von Bosch hat mir zu schlechte Bewertungen und Niwaki oder Sentei Bypass-Scheren finde ich nicht bei Amazon. Und woanders bestelle ich die nicht, da ist mir das mit der Rücksendung immer zu blöd.

    Wie geht man mit den Scheren um, wenn man z. B. Rosenrost oder ähnliches hat? Mit Spiritus reinigen, wenn man so eine Rose geschnitten hat? Bisher war ich da nie besonders pingelig und am Ende vom Jahr hatte beinahe jede Rose irgendwas. Und wie schärft man die Klingen richtig? Was braucht man dazu, wie macht man das? Bisher habe ich meine billigen Bypass-Scheren alle zwei oder drei Jahre entsorgt.

    LG, Shantay
     
  • mit diesen scheren ists wie mit pcmäusen.
    was nützt das beste produkt, wenn man nach 10 minten verkrampfte finger o.ä. hat.
    werkzeug muss gut in der hand liegen, wenn es das nicht tut, nützt auch ein testsieger nichts.
     
    mit diesen scheren ists wie mit pcmäusen.
    was nützt das beste produkt, wenn man nach 10 minten verkrampfte finger o.ä. hat.
    werkzeug muss gut in der hand liegen, wenn es das nicht tut, nützt auch ein testsieger nichts.

    Deshalb ja mehrere zur Auswahl bestellen. Aber eine Wissenschaft mache ich jetzt auch nicht draus. Ich bin Gardena und Fiskars gewöhnt und hier die günstigen. Ob eine Schere wirklich gut ist, kann man doch erst nach Gebrauch wirklich sagen und dann kann man sie eh kaum mehr zurück geben.

    LG Shantay
     
    Hallo Platero,

    ich kenne das zur Genüge, habe auf beiden Seiten einen Tennisellenbogen (das wird wohl das gleiche sein), links schon operiert, rechts Sehne angerissen. Bevor ich mit der Schneiderei von meinen vielen Rosen anfange, lege ich meine Tennisarm-Bandage an. Nicht nur so eine kleine Manschette, sondern eine festsitzende Bandage die über den gesamten Ellenbogen geht. Die gibt richtig gut Halt, ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Damit habe ich nach Schneidearbeiten im besten Fall überhaupt keine Schmerzen, im schlimmsten Fall trage ich die Bandage noch zwei, drei Tage und dann ist es wieder gut.

    LG Shantay
    Ich habe das gleiche Problem! Rechts war es vor Jahren mal über fast 2 Jahre aktiv, jetzt ist dort schon lange Ruhe, aber dafür hab ich es jetzt links. 2025 hab ich 3 Cortisonspritzen insgesamt gekriegt, aber es ist nicht ganz weg-es nervt sehr. Wie war die OP und wie ist es jetzt bei Dir? Eigentlich habe ich hier "Fiskars" gesucht, um wegen meiner 3 (!) Teleskopscheren Hilfe zu finden, die alle einen Treffer haben.Ich muss sagen ich bin kein großer Fan mehr von dieser Teleskop-Schere 86, die letzte ist sogar nach 10 Einsätzen an der Gegenklinge gebrochen. Das ganze Zeug wieder zusammen zu fummeln ist echt ne Qual, ich muss da echt ab und zu ausm Zimmer gehn, sonst besteht die Gefahr dass ich das ganze Dinge kurzerhand zerstöre:giggle:.Ich werde mir keine mehr holen, ich glaub ich kauf jetzt eine Tiger. Es wäre sehr nett, wenn Du mir wegen der operierten Sehne Deine Erfahrung senden könntest. Danke!
     
    2025 hab ich 3 Cortisonspritzen insgesamt gekriegt, aber es ist nicht ganz weg-es nervt sehr.

    Cortison bekämpft Entzündungen ganz hervorragend. Allerdings kommen die oft wieder durch, wenn das Cortison abgesetzt wird. So ist es bei Tabletten und wird bei Spritzen vermutlich ähnlich sein.

    Es gibt auch Cortison-Salben. Durch die lokale Anwendung vermeidet man die unschönen Nebenwirkungen, die bei längerer oraler Einnahme auftreten.
     
  • Kann ich so bestätigen, rechts hab ich 2 Jahre alles versucht, Tens-Gerät, monatelange Physio, Hitze,Kälte etc- am Ende half die Cortisonspritze nach einmaliger Anwendung. Es war komplett weg. Der andere Arm ist leider nicht so easy, da quäle ich mich nun schon ein Jahr rum, trotz Cortison. Wenigstens ist es "nur" noch ein Jahr, wenn es nach der 2J.-Zeitrechnung geht. Mir war nur wichtig zu erfahren, ob das eine OP ist, die es wirklich verbessert und wie die Erfahrungen sind.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Leute, ich höre hier etwas von OP.
    Haltet Euch zurück! Nicht jede OP gelingt!

    Ich habe Arthrose in den Händen (ich weiß dass es hier nicht um Arthrose geht).
    Zuerst schmerzte nur ein Ringfinger. Aber eben heftig. Und ich hatte die naive Vorstellung, dass sich die Schmerzen operativ entfernen lassen.
    Zum ersten Handchirurgen: der sagte: ich könnte operieren, aber bitte lassen sie es nicht machen.
    Nach einem Jahr zum zweiten Handchirurgen. Der sagte: ich könnte es machen, ich operiere gern. Aber lassen sie es nicht machen. Ich verschreibe Ihnen mal eine Salbe. Und die lindert die Schmerzen merklich.
    Inzwischen haben ich starke Arthrose in den Händen. Die meisten Finger sind verkrüppelt, verformte Gelenke. Mir passt kein Ring mehr. Dank meiner Salbe habe ich die Sache halbwegs im Griff.
    Und jetzt hörte ich von einem Arzt aus dem Fach: Operationen an Händen sind sehr gewagt. In der Unfallchirurgie ja, aber sonst sollte man die Hände davon lassen.
     
    Es wäre sehr nett, wenn Du mir wegen der operierten Sehne Deine Erfahrung senden könntest. Danke!

    Ich hatte einen chronischen Tennisarm, drei Jahre Schmerzen und alles versucht. Ich merkte bei den letzten Cortison Spritzen gar keine Wirkung mehr....Dann traf ich bei einem Turnier einen Unfallchirurgen, der mir empfahl, den Arm operieren zu lassen.
    Die Tennisarm-OP ist die OP mir der höchsten Erfolgsgarantie, eine Quote von über 90 %.
    Ich habe mir den Arm operieren lassen und hatte danach keine Problem. Ich habe mich nur geärgert, es nicht schon viel früher getan zu haben.
     
    Das Problem ist, dass es beim Tennisarm viele Behandlungsmethoden gibt, aber keine ultimative..... deswegen ist es mit dem Ausschöpfen manchmal nicht so einfach
     
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