wir sind das Volk...

hi tina,

also soooooo scheiße kannst du den kapitalismus ja nun auch wieder nicht finden.
170m² haus und großes auto. mehr kapitalismus geht für einen normalen arbeitnehmer eigentlich kaum.
versteh mich nicht falsch, ich gönne es dir. bin aber ob deiner aussagen ein wenig irritiert.
die ideale lebensform gibt es nicht und wird es meineserachtens auch nie geben.
weil der mensch von hause aus machtbesessen und habgierig ist.
es gibt nur die lebensform des geringsten übels. und das ist für mich die unsere.
ich lebe sehr gerne in diesem land, ohne wenn und aber !!!

Also mein GG arbeitet schon seit mehr als 4 Jahren fast ohne Urlaub. Er verdient nicht schlecht und ich auch nicht. Uns hat niemand was geschenkt. Wir haben aber auch das Büro im Haus. Auch in der DDR haben wir beide gearbeitet und das in Schichten. Man muß sehen, was man verdient oder verdient hat, und was davon übrig bleibt. Das kann man nicht pauschalisieren. Haus hört sich nicht schlecht an, es gehört aber immer noch dem Kreditgeber. Und für mein Auto gibt es sicher nichts mehr, wenn ich es verkaufen müßte.
Da geb ich Dir recht, die ideale Gesellschaftsform wird es wohl nicht geben. Es gibt sicher immer mehr oder weniger Vor-und Nachteile für jeden.

Tina
 
  • hi koi,

    ich kann nur hoffen das das nicht dein ernst ist..

    Aber sicher habe ich das ernst gemeint, weil es der Wahrheit entspricht!
    Und ich habe mit keiner Silbe versucht die DDR schön zureden und das werde ich auch nie!
    Im Gegenteil ich war mit einer der am lautesten geschrien hat und dies auch spüren musste, aber das ist eine andere Sache.
    Wir wurden von der Stasi Ausgespitzelt na und, wir wussten damals wenigsten von wem aber heute kann es keiner mehr genau sagen wer das alles macht und in was für einen Ausmaß.
    Es hatte jedes Land seine Vor- und Nachteile genau so wie wir sie jetzt auch haben.
    Und ich bin froh das die Wende gekommen ist, aber nicht froh das es nie ein einiges und gleiche's Deutschland geben wird wenn wir und die da oben so weitermachen.
     
    Am schlimmsten finde ich daß man immer noch alles erklären muß!
    Man o mann, denkt euch doch mal euer Land einfach weg!
    Schwupps, von heute auf morgen gehört ihr zu Frankreich!
    Oder England, oder besser noch Österreich.
    die sprechen ja auch deutsch.
    So euer Land ist weg, mit all seinen Macken, Ärgernissen, aber auch den liebgewonnenen Seiten.

    Ehrlich mal, ich kenne nur Bundesbürger die besser wissen wie es in der DDR war als deren Bewohner!
    Ist doch komisch, oder?
    Denkt euch doch mal rein, statt immer nur alles besser zu wissen!
    LG Anett
     
  • Hallo harzfeuer,

    das ist genau das, was ich meine. Es kommt immer nur durch, daß hier alles schlecht war. Auch ich bin gern in die Schule gegangen. Ich kann nicht sagen, daß unser Bildungssystem schlecht war. Lediglich hätte man mehr Wert auf z.Bsp.Englisch legen können.
    Die Sowjetunion hat entschieden, wie weit wir in der Forschung gehen durften oder besser gesagt, was Publik gemacht werden durfte. Es konnte ja nicht angehen, daß sie von der DDR überholt werden.
    Und hier noch eine Witz;
    Was hat 1 Kopf und 72 Zähne? 1 Krokodil
    was hat 72 Köpfe und 1 Zahn das ZK der KPdSU

    Lg tina1
     
  • Das muß auch dringend mal gesagt werden,
    unser Bildungssystem war hervorragend!
    Ein Mathelehrer meiner Tochter war auf dem Trödelmarkt der Schule ganz heiß auf meine alten Bücher!
    Weil sie didaktisch um 15 jahre voraus sind!
    Warum darf man das nicht mal stolz herausposaunen?
    Damit heißt man doch nicht all die schlimmen Dinge gut die unter dem Regime passiert sind!
    Hab die Wälzer dann auch sofort wieder mit nach Hause genommen!
    War mir des Wertes vorher nicht bewußt!
    Und um das noch mal ganz deutlich zu machen:
    Wir stehen, naja okay bis auf wenige, alle hinter der Wende.
    Wir wollten das auch unumstößlich.
    Wir haben nur nicht damit gerechnet, daß wir dann alle als Idioten dastehen!

    Auch von mir ein Witz:
    Eine alte Dame fragt in Berlin den Volkspolizisten:
    Wo ist denn das Kaufhaus <Prinzip>?
    Darauf der ABV ( Abschnittsbevollmächtigte):
    Na sagense mal, das hab ich noch nie gehört.
    Darauf die alte Dame:
    Aber unser Staatsratsvorsitzender hat doch gesagt, daß es im Prinzip alles zu kaufen gibt.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Hallo,
    ich fand auch unser Gesundheitssystem besser. Es hat sich zum Beispiel ereignet, daß meine Mutter aus einem Dorf in der Nähe von Nebra/Freyburg an der Unstrut nach Merseburg zum Röntgen mußte. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln wäre das gar nicht gegangen. Mein Mann mußte einen Tag Urlaub nehmen, um sie zu fahren, sonst hätte sie ein Taxi nehmen müssen. Wer soll denn das bezahlen?
    So etwas gab es noch nie. Als gäb es keine Praxis in der Nähe, die man innerhalb eines Tages erreichen kann. Es war halt nicht alles schlecht und dumm waren wir auch nicht.

    LG Martina
     
  • Hallo,
    ich fand auch unser Gesundheitssystem besser. Es hat sich zum Beispiel ereignet, daß meine Mutter aus einem Dorf in der Nähe von Nebra/Freyburg an der Unstrut nach Merseburg zum Röntgen mußte. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln wäre das gar nicht gegangen. Mein Mann mußte einen Tag Urlaub nehmen, um sie zu fahren, sonst hätte sie ein Taxi nehmen müssen. Wer soll denn das bezahlen?
    So etwas gab es noch nie. Als gäb es keine Praxis in der Nähe, die man innerhalb eines Tages erreichen kann. Es war halt nicht alles schlecht und dumm waren wir auch nicht.

    LG Martina
    was hat das mit dem gesunheitssystem zu tun???
    auch kann ich mir nicht vorstellen, das es sich hierbei um eine ganz normale röntgenaufnahme gehandelt hat.
     
    Weil wir hier ständig und von fast jedem als Deppen dargestellt werden. Bei uns war doch alles grau und alles Sch...
    Möchte mich nicht schon wieder wiederholen. Es ist nun langsam alles gesagt.
    Und hier zum allerletzten Mal:Es war nicht alles schlecht, sondern im Gegenteil, es war vieles besser.
    Es war eine simple Aufnahme der Schilddrüse. Naumburg ist 21 km entfernt, da wird so etwas auch gemacht, aber nein, es mußte Merseburg sein.

    LG tina1
     
    Liebe Martina,
    du kannst dir nicht vorstellen welch völlig überflüssige Wortgefechte ich mir schon liefern mußte!
    Überflüssig deshalb, weil meine Gesprächspartner meistens nur rudimentär informiert waren.
    Was man ja schnell merkt!
    Ich bin kein besonders politisch gebildeter Mensch, aber darum gehts doch auch nicht.
    Immer hat man das Gefühl sich für Dinge rechtfertigen zu müssen, die man selber nicht verbockt hat!
    Da kann man kontern: Wer sich rechtfertigt, klagt sich an.
    Aber ich fühle mich einfach mißverstanden, egal wie sehr man beteuert, daß man sich diese Gesellschaftsform nicht zurückwünscht, und darauf hinweißt, daß es trotzdem ganz viele Dinge gibt, die nachahmenswert sind, immer wieder wird man zurückgeworfen auf das Nostalgiegefühl.
    es ist mir inzwischen so zuwider, aber immer wieder rege ich mich auf.
    Meine Eltern haben zwanzig Jahre drei Schichten gefahren, denen kann man doch keinen Vorwurf machen.
    Die Malocher im Ruhrpott und in anderen Ballungsräumen haben doch auch nichts anders gemacht.
    Hatten die vielleicht Zeit sich um Politik zu kümmern?
    Oder diese ihren Kindern zu vermitteln?
    Was soll das ganze Gelaber?
    Wieso sind die Gebildeten Leute heute nicht in der Lage die Spreu vom Weizen zu trennen?
    Aus der Geschichte kann man doch immer nur lernen!
    Und wohlbemerkt, damit sind bestimmt nicht nur die Negativbeispiele gemeint.
    Anett,
    die immer froh ist wenn sie auch mal verstanden wird!
     
    Hallo harzfeuer,

    hab kürzlich einen Bericht im Fernsehen gesehen. Da hat man in den Alten Ländern, weiß nicht mehr, wo es war, die Poliklinik erfunden. Ich habe mich fast totgelacht.

    Lg tina1
     
  • Weil wir hier ständig und von fast jedem als Deppen dargestellt werden. Bei uns war doch alles grau und alles Sch...
    Möchte mich nicht schon wieder wiederholen. Es ist nun langsam alles gesagt.
    Und hier zum allerletzten Mal:Es war nicht alles schlecht, sondern im Gegenteil, es war vieles besser.
    Es war eine simple Aufnahme der Schilddrüse. Naumburg ist 21 km entfernt, da wird so etwas auch gemacht, aber nein, es mußte Merseburg sein.

    LG tina1

    hey tina, du must doch jetzt nicht ausfällig werden. niemand hat dich hier als deppen
    hingestellt.
    ich wundere mich halt nur über die sache mir dem röntgen. jeder patient ( egal ob privat oder gesetzlich versichert ) hat freie arztwahl. auch bei röntgenärzten. vorausgesetzt
    der arzt hat die geeigneten aparaturen. zur not lasse ich mir ne liste geben mit allen ärzten und instituten in der nähe. und dann wird einer nach dem anderen abtelefoniert.

    aber das, da mußt du mir sicher recht geben, hat nun wirklich nichts mit dem gesundheitssystem ( was sicherlich nicht perfekt ist ) zu tun.
     
  • hey tina, du must doch jetzt nicht ausfällig werden. niemand hat dich hier als deppen
    hingestellt.
    ich wundere mich halt nur über die sache mir dem röntgen. jeder patient ( egal ob privat oder gesetzlich versichert ) hat freie arztwahl. auch bei röntgenärzten. vorausgesetzt
    der arzt hat die geeigneten aparaturen. zur not lasse ich mir ne liste geben mit allen ärzten und instituten in der nähe. und dann wird einer nach dem anderen abtelefoniert.

    aber das, da mußt du mir sicher recht geben, hat nun wirklich nichts mit dem gesundheitssystem ( was sicherlich nicht perfekt ist ) zu tun.

    Ich wollte lediglich als positiv herausstellen, daß ich das Gesundheitssystem der DDR gut fand. Und zum anderen, meine Mutter ist über 75 und wenn ihr Arzt sagt, sie muß sich in Merseburg röntgen lassen, stellt sie das nicht in Frage. Dann ist das für die bindend.
    Ich möchte auch nicht ausfallend werden, aber mir kommt es so vor, als würden wir, und nicht nur ich, für das ehemalige Regime verantwortlich gemacht werden. Da kann "OttoNormalverbraucher" nun wirklich nichts dafür. Ich habe nie was bösartiges oder gar krass negatives erleben müssen und habe mich alles in Allem recht geborgen gefühlt. Ich mußte schon immer arbeiten und daß ich mir diverse Dinge leisten kann, ist mein Verdienst. Ich bin schon älter und habe, wie man so schön sagt, meinen Hausstand komplett und bin auch nicht der Typ, der ständig die neueste Technik oder das neuste Fahrzeug haben muß. Mein fahrbarer Untersatz wird inzwischen nicht mehr produziert und ich gebe ihn auch nicht her. Auch wir haben Bildung genossen, wohl eine andere als ihr.
    Es sind halt unterschiedliche Dinge gelehrt worden. Da hatte keiner Einfluß drauf.
    Aber es werden nun Sachen gemacht, die uns nicht neu sind, z.Bsp. die Polikliniken nennen sich nun Ärztehäuser und es wird gefordert, daß die Kinder eine Art Vorschule absolvieren sollen. Hatten wir auch schon.
    Und was mir noch zum Gesundheitsthema einfällt, und ich früher nie verstand:mein Onkel sagte mal, den Wohlhabenden erkennt man an seinen Zähnen. Nun weiß ich, was er meinte.

    tina1
     
    @ Commander
    ich denke tina meint nicht, daß man sich umseitig informieren kann, sondern daß man erst mal etwas total Bescheuertes angeboten bekommt!
    @ Tina
    die ganze Diskussion was die Kinderbetreuung angeht ist ähnlich konfus, ein Rückblick würde sich auch da lohnen!
    Und es ist, wenn man es orginal abkupfert, absolut finanzierbar!
    Ich bin da wirklich im Bilde, da selber in dieser Branche tätig!
    Manchmal kommt es mir vor, wie Eulen nach Athen tragen!
    Ach, damit hier nicht wieder Polemik nachfolgt: ich lasse damit nicht die DDR hochleben!
    Das sage ich jetzt aber zum letzten Mal, weil ich dieses Thema echt nicht mehr hören kann!
    LG Anett
     
    Hallo,

    für so eine alte (hoffentlich hört sie das nicht) Dame, wie meine Mutt, ist doch die Meinung ihres Arztes heilig und wird nicht angezweifelt. Die wäre nie auf die Idee gekommen, da noch irgendwas zu hinterfragen.
    Manchmal kommt es mir vor, als würde jetzt das Fahrrad zum zweiten Mal erfunden.

    LG tina1
     
    Hallo,


    ich finde auch, dass die DDR ein richtig guter Staat war, besser als die jetzige gesamtdeutsche Bundesrepubilk. Man hatte Arbeit, wohnte in einer Platte, kaum dass man 15 Jahre gewartet hatte, hatte man den flammneuen Trabbi, den konnte man auch selbst reparieren (wenn ich da an die heutigen High-Tech-Fahrzeuge denke). Die Straßen waren wegen der vielen Löcher wesentlich sicherer als heute, man konnte nicht schneller fahren. Wenn ich etwas Außergewöhnliches kaufen wollte, musste ich jemanden kennen, der mir die "Bückware" verschaffte. Da hatte man wenigstens Gelegenheit, mal etwas auf die hohe Kante zu legen und lief nicht Gefahr, in einen Konsumrausch zu verfallen. Das Gesundheitssystem war auch sehr gut, wenn man von den wenigen Einschränkungen in Punkto Technik und teure weil hochwertige Medikamente absieht.
    Reisen konnt man wohin man wollte, vorausgesetzt es waren die kommunistischen Bruderstaaten.
    Zwar hatte die DDR auch die Europäische Menschenrechtskonvention unterzeichnet, aber es war nicht nötig, die im eigenen Volk umzusetzen, es war halt noch nicht so weit. Das bisschen Geduld ist doch nicht zu viel verlangt?

    Und das Schärfste, wenn es nachts um 3 Uhr an der Hautüre klingelte, dann konnte man fast sicher sein, dass es die Stasi war. Diese Sicherheit fehlt heute. Heutzutage ist es bestenfalls der Milchmann oder ein Besoffener. Und meine Freundin, die über Monate an Schlafstörungen aus Angst vor der Stasi litt, weil sie dummerweise eine Reise nach Westdeutschland mit einem Besuch in den Niederlanden verknüpfte. Hätte sie sich doch an die DDR-Gesetze gehalten.

    Gefangene wurden an die Bundesrepublik verkauft, warum sollte man die auch im Gefängnis misshandeln und durchfüttern?

    Ja, ihr habt Recht, die DDR war wirklich ein TOP-Staat. Und die Hunderttausende, die die Montagsdemos und den Fall der Mauer bewirkt haben, waren sicherlich nur eine Minderheit.

    Würg... ist mir schlecht.


    Diesmal ohne Gruss aber mit Kopfschütteln

    Iru, der in Sachsen wohnt und die DDR auf keinen Fall zurück haben will.
     
    @ irubis , besser konnte man das nicht schreiben.


    Hier wird von manchen etwas "schöngeredet".
    Ich frag mich nur wieso dann alle ( die meisten)
    froh waren als die
    Mauer gefallen ist,
    wenns doch drüben so
    schön und gut war.


    Ich war selber auch mal in Sachsen, bevor die
    Mauer gefallen ist und ich war wirklich erstaunt,
    verblüfft, schockiert ... über viele Dinge.



    LG Feli
     
    Hallo,


    ich finde auch, dass die DDR ein richtig guter Staat war, besser als die jetzige gesamtdeutsche Bundesrepubilk. Man hatte Arbeit, wohnte in einer Platte, kaum dass man 15 Jahre gewartet hatte, hatte man den flammneuen Trabbi, den konnte man auch selbst reparieren (wenn ich da an die heutigen High-Tech-Fahrzeuge denke). Die Straßen waren wegen der vielen Löcher wesentlich sicherer als heute, man konnte nicht schneller fahren. Wenn ich etwas Außergewöhnliches kaufen wollte, musste ich jemanden kennen, der mir die "Bückware" verschaffte. Da hatte man wenigstens Gelegenheit, mal etwas auf die hohe Kante zu legen und lief nicht Gefahr, in einen Konsumrausch zu verfallen. Das Gesundheitssystem war auch sehr gut, wenn man von den wenigen Einschränkungen in Punkto Technik und teure weil hochwertige Medikamente absieht.
    Reisen konnt man wohin man wollte, vorausgesetzt es waren die kommunistischen Bruderstaaten.
    Zwar hatte die DDR auch die Europäische Menschenrechtskonvention unterzeichnet, aber es war nicht nötig, die im eigenen Volk umzusetzen, es war halt noch nicht so weit. Das bisschen Geduld ist doch nicht zu viel verlangt?

    Und das Schärfste, wenn es nachts um 3 Uhr an der Hautüre klingelte, dann konnte man fast sicher sein, dass es die Stasi war. Diese Sicherheit fehlt heute. Heutzutage ist es bestenfalls der Milchmann oder ein Besoffener. Und meine Freundin, die über Monate an Schlafstörungen aus Angst vor der Stasi litt, weil sie dummerweise eine Reise nach Westdeutschland mit einem Besuch in den Niederlanden verknüpfte. Hätte sie sich doch an die DDR-Gesetze gehalten.

    Gefangene wurden an die Bundesrepublik verkauft, warum sollte man die auch im Gefängnis misshandeln und durchfüttern?

    Ja, ihr habt Recht, die DDR war wirklich ein TOP-Staat. Und die Hunderttausende, die die Montagsdemos und den Fall der Mauer bewirkt haben, waren sicherlich nur eine Minderheit.

    Würg... ist mir schlecht.


    Diesmal ohne Gruss aber mit Kopfschütteln

    Iru, der in Sachsen wohnt und die DDR auf keinen Fall zurück haben will.



    ALso ich kann mich IRu nur anschließen, ich würde für kein Geld der Welt in so einem Staat leben wollen, und wenn hier einige schreiben, sie haben das nciht so empfunden, dann freut euch, daß ihr das gut "rumgekriegt" habt.....

    Ich war einmal drüben....in der NÄhe von Saalfeld, schrecklich....

    Für mich wäre alleine schon der GEdanke daran, daß ich nicht hin kann wo ich will, grauenvoll...und dann die ständige Angst bespitzelt zu werden.....

    Xena die heilfroh ist ein Pfälzer KInd zu sein !!!!!!!!!!!!!!
     
    gestern abend hab ich mir geschworen hier nicht zu posten.
    morgen werde ich mich wahrscheinlich ob meiner inkonsequenz
    verfluchen:

    vorab....kein mensch mag es, wenn seine heimat schlechtgemacht wird.
    und heimat ist für die ostdeutsche bevölkerung das, was der wessi ehemalige DDR nennt.

    ja, der großteil der wessis kennt den osten nur vom "erzählen".
    da hörte man dann von ehemaligen "ossis" geschichten, wie sie irubis
    erzählt hat. er, ein insider.....das uns, die wessis, das ganze in einem
    bestimmten licht sehen läßt, muss doch jedem klar sein.

    geschichten wie sie iru erzählt hat, kenne auch ich.....vom erzählen.

    das nun eben nicht alles sooo toll war, dürfte dann wohl klar sein.
    das aber auch nicht alles schlecht war, dürfte ebenso klar sein.

    ganz besonders hat mir gefallen, wie anett es formuliert hat....

    harzfeuerGerade die Menschen, die den haltlosen Versprechungen, daß es bergauf gehen wird wenn nur alle fleißig am Sozialismus arbeiten, Glauben geschenkt haben. Damit meine ich die Generation meiner Eltern.
    Die ständig zwischen Frustration und Hoffnung gelebt haben.
    Halt einfache Leute, denen man auch schon mal was einreden konnte.
    Wider besseren Wissens!

    oder
    harzfeuerNein, die Sowjets haben es nicht zugelassen! Sie haben bestimmt, was für die Bürger gefälligst ausreichend ist!

    lobhudeleien auf das alte DDR regieme kann eigentlich nur von überzeugten
    sozialisten kommen....da wir solche nicht in unserem schönen forum haben
    ist doch alles gut......

    so...und nun seit brav....WIR sind EIN volk.....

    statt nem witz nun von mir ne spitze....
    für alle die das alte system zurück wollen....eine kleine exklave in russland gründen....und ab damit.
    duck und wech....ach nee wozu....solche haben wir ja hier nicht.

    liebe grüße von geli....die trotz finanzieller einbußen froh ist, dass wir wieder ein volk sind
     
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