Wie sind die Ferien in Frankreich heute gegenüber früher?

JoergK

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Eine kurze Frage an diejenigen von Euch, die in letzter Zeit auf Korsika waren.....

In den 80ern war es fürchterlich. In der Bretagne weigerte man sich hartnäckig, englisch zu sprechen, von Deutsch ganz zu schweigen.
Ende der 90er war es in Marseille mit dem Englischen schon anders, aber das ist ja auch eine Stadt mit hohem Ausländeranteil.

Wie sieht es denn heute, noch mal 25 Jahre später speziell auf Korsika aus ? Da müsste man doch mit Englisch klarkommen, oder ? Ist ja ein klassisches Urlaubsgebiet.

Über eigene Erfahrungen würde ich mich freuen.


@Sunfreak
Ich probiere hier zum 1. Mal Deine vorgeschlagene Thread-Funktion "Frage" aus. Mal sehen, ob ich einen Unterschied zur üblichen "Diskussion" feststelle. :unsure:
 
  • In den Siebzigern, Im Alter von fünfzehn. sind mein Freund und ich mit Fahrrad und Zelt von Forbach/Grenze nach Paris gefahren.
    In unserer Pfadfinderkluft – khakifarbenem Hemd und schwarzem Halstuch, nicht wissend, dass so auch die ehemalige Hitlerjugend aufgetreten war.
    Trotzdem wurden wir überall freundlich begegnet.
    Wir hatten uns mit einem Gemisch von schlechtem "Schulfranzösisch" und Deutsch durchgewurschtelt, englische Ergänzungen wurden weniger verstanden, half aber in Jugendherbergen.
    Auch bei späteren Aufenthalten in Frankreich, wurde stets freundlich und hilfsbereit auf meine wenigen, aber holprigen französischen Sätze reagiert.
     
  • Wird in Frankreich sein wie in jedem anderen Land auch, gibt da solche und solche. Die einen heisen dich willkommen die anderen ignorieren dich bestenfalls. Zu DDR in der Sowjetunion 2x im Urlaub gewesen. War Tanzabend in unserem Hotel, dort sind wir als Deutsche nicht bedient worden von den Kellnern. Dann saß ein älterer Kasache an unserem Tisch der hat seinen Schnaps mit uns geteilt. Gab ne nette Unterhaltung.
     
    Bereits die Suggestivfrage im Titel dieses Threads ist unter aller Kanone und gehört in die unterste Schublade.
    Lass ihn doch seine Eigene Meinung ausloten. Viele haben keine, und manifestieren sich immer wieder als Mitläufer.

    Dein nationalistisches Geschwafel ist unerträglich.
    Wieso reflektierst Du dich in andere? Setze mind. ein "Ultra - " davor, schau dir dein account Bild an, dann weisste bescheid!
     
  • Ich hab auch nie verstanden, weshalb das negativ aufgefasst werden soll, wenn bspw. ein Bio Franzose kein Deutsch oder Englisch mit jemanden selbst wenn er es könnte in Frankreich sprechen möchte.
    Hierfür gäbe es speziell in der Konstrellation von historisch gesehen geo politische, über persönliche Einstellungen, bis hin zu einem Prinzipiellen Nein aus Gemütlichkeitsgründe zich Aspekte die da zum tragen kommen könnten.
    Die Frage kann man natürlich erörtern und verstehen wollen, aber man sollte gar nicht erst Anfangen denjenigen oder diejenigen mit Semantik oder suggestive Erwartungshaltungen das vor Ort vor den Latz zu knallen.
    Das kann sehr schnell schief laufen, und kann dann u.U. bei dem Gegenüber die Alarmglocken schrillen lassen, dass der andere hier mit post-kolonialen oder neo-imperialistischen Überheblichkeit Fakten schaffen möchte.

    Es ist auch wie hier in Stuttgart. Das angloamerikanische Besatzer Regime ist hier sehr präsent. Banalerweise muss man sich nur mal an einem Bahnhof außerhalb des Stadtzentrums in der Nähe einer deren Stützpunkte am Bahngleich aufhalten. Glaubst Du wirklich, dass so einer getarnt in ziviler Kleidung dich in deutsch anspricht? Natürlich nicht!
    Es braucht nur zwei Sekunden, Du weisst sofort wer und was er ist. Du kannst mehrfach darauf hinweisen dass derjenige bitte deusch mit dir sprechen soll, auf deutsch, lustigerweise in seiner Sprache.... es wird absolut überheblich ignoriert. Alternativ kann wahrgenommen werden wie diese über einheimische Lästern in den Glauben sie wären too big to fail.

    Ich habe schon viele Länder auf kontinental Europa besucht und mich durchgeboxt. Ich schätze die Sprachen und Kulturvielfalt sehr. Es sind so viele Sprachen dabei gewesen die ich niemals auch nur ansatzweise können werde. Komischerweise ist es aber immer so, dass ich immer erst verstehen als sprechen lerne. Somit gibt einige Sprachen die ich teil oder ansatzweise verstehe, andere mehr und andere in beide Richtungen verstehen und sprechen kann. Ich habe niemals vorausgesetzt, bspw. deutsch oder englisch in Bulgarien sprechen zu müssen. Wenn aus irgend einen Grund jemand erkennt trotz der dort gesprochenen Sprache mit mir so zu kommunizieren es einfacher für mich zu machen weil er es kann, habe ich es dankend angenommen wenn schon klar war das ich es nicht kann.
    Aber jetzt als Ausländer mit deutsch oder englisch in ein Lokal oder sei es nur auf einen Markt irgendwo loszulegen und davon auszugehen das wäre Standard, ganz ehrlich, das wäre mir so dermaßen peinlich und überheblich so dass ich am liebsten im Boden versinken würde.

    Eigentlich bin ich Bio Kroate, in Dortmunder Nordstadt geboren und in dem sozialen Brennpunkt multikulturell aufgewachsen. Von Anfang an hatte ich mehr mit Libanesen, Marrokanern, Türken, Iranern, Italienern, Griechen, Leute vom Balkan usw. als mit deutschen zutun. Somit kenne ich von klein auf deren kulturelle Gepflogenheiten ganz gut, und verstehe manche Sprache auch einigermaßen. Auch hier fällt man selbst als Kind auf, wenn man sein Freund Zuhause in seinem Ecosystem besucht hat, dass die Menschen anders mit dir umgehen, wenn Du dich, sei es auch mit Händen und Füßen, an sie anpasst und nicht umgekehrt. Selbst wenns scheitert, zählt der Wille und die Bemühung die hoch angerechnet wird. Bringt man trotz anderer Ethnie auch noch kulturelles Verstädnis mit öffnet das einem sofort mehrere Türen.
    Das ist im RL 1:1 auch als Gast auf andere Länder übertragbar.

    Auch aus Kroatien ist mir bekannt wie bspw. deutsche Besucher glauben dort überall mit deutsch auftreten zu müssen, weil die Leute dort könnens ja. Klar in Touri Hochburgen wird multilinguistisches Personal genau für die Klientel angestellt. Das Land ist nicht besonders groß, aber sobald diejenigen raus fahren und im Hinterland sind wird es zäher.
    Dennoch findet sich der Eine oder Andere der es irgendwie aus Gastarbeiter Tage her kann. Aber glaubst Du wirklich die Leute machen das gerne? Natürlich nicht! Ganz ehrlich, denen geht das maximal auf den Piss.
    Das würden sie dir höchstwahrscheinlich schon aus Charme und Geldnot nie direkt sagen. Kannst Du aber beide Sprachen wird dir immer auffallen wie über dich abgelästert wird, sobald Du dich umgedreht hast und weg bist.
    Da teilten sich Gäste mit deutscher und anglo-amerikanischer Sprache Platz 1 in der Rangliste.
    Und mit der Sprache kommt dann auch noch der Unwille sich der Kultur und nicht anders herum - anzupassen.
    Das sind so zwei no-gos die mir immer wieder auffallen, auch wenn ich mich von Touri hochburgen meist fernhalte und nicht der typische Urlauber bin.
    Du wirst niemals auch nur ansatzweise in das Land, Kultur, Gepflogenheiten.... eintauchen können, isf. Du dort auf Kommunikation und Andere angewiesen bist, aber keine Ambitionen verfolgst dich in deinem Wesen und der Sprache anzupassen.
    Bist du in der Pampa allein, und machst da dein Ding, ist das natürlich eine andere Sache.

    Der Irrglaube, runtergebrochen auf die Komponente "Sprache", überall mit Englisch durchkommen zu können ist schon recht amüsant. Das mag funktionieren, dennoch wirst Du platt gesehen immer draußen bleiben. Bei manch Leuten kommt da gar der Würgreitz hoch weil hier sofort das tief verwurzelte Gefühl aufkommt, dass hier wieder der neo-koloniale Hegemon mit imperialistischer Sprache vor der Tür steht.

    Einen Vorteil hat man in Europa in Sinne der Sprache aber die einem viele Türen öffnet.
    Wenn Du eine slawische Sprache beherrscht, verstehst Du zumindest ansatzweise automatisch auch viele andere. Das erlaubt dir zu deuten worüber da grade gesprochen wird.
    Und fängst du dann mit deiner an, selbst wenn die nicht ganz von den anderen verstanden wird, bist kulturell sofort assimiliert und drin.
    Das funktioniert von Südost, Ost Europa bis hinter den Ural immer wieder.
    Wenn dann noch als Tarnmittel dein Aussehen dazu kommt, dass dich optisch nicht grade als jemanden daher identifiziert, ist es immer wieder einer Gaudi wenn andere dich versuchen monitär über den Tisch zu ziehen und tuscheln wie sies machen weil du mit deutsch oder englisch angefangen hast, dann aber bspw. in Bulgarien mitbekommst wie in Bulgarisch und teilweise Türkisch versucht wird Absprachen zu treffen und dann plötzlich anfängst mit kroatisch (was die auch verstehen) genau auf deren Absprachen einzugehen.
    Da steht die Welt Kopf. Und weil man aufgeflogen ist, wird mit Schlichten devot versucht, es ganz schnell anders aussehen zu lassen.

    Kurzum, Eloquenz und Multilingualität gepaart mit kultureller Resilienz öffnet dir Türen.
    Erwarte niemals dass andere sich an dich anpassen.
    Und ja ich verstehe vollkommen, weshalb ein Franzose kein Deutsch oder Englisch mit einem in Frankreich sprechen will, selbst wenn er es könnte.
    Das hat m.M. nichts mit Überheblichkeit zutun.
    Oder hast Du etwa mal erlebt, dass sich ein Angelsachse die Mühe macht bei Einreise in ein nicht natives Land, deren Sprache zu sprechen?
    Nein, der setzt das einfach weil so indoktriniert plump voraus. Dementsprechend wird er indirekt behandelt.
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Aber warum im eigenen Land?
    Warum nicht, wenn man mit Ausländern zu tun hat ?

    Aber von vorne herein ins Englische zu gehen. Warum das?
    Weil nicht jeder die Sprache des Landes spricht, in dem er sich gerade aufhält.
    Sicher, sich zu bemühen, in der jeweiligen Landessprache zu reden, ruft eine freundliche Reaktion hervor. Das kenne ich aus dem Ausland und es geht mir hier auch so.
    Wenn sich aber die Sprachkenntnisse nur auf ein paar Brocken aus dem Wörterbuch beschränken, ist eine universal gültige Sprache schon sehr hilfreich.

    Wer hat da kein Englisch sprechen wollen? Die Jungen oder die Alten?
    Sowohl, als auch. Und es waren auch nicht alle, die sich verweigert haben, aber eben viele.
    Den alten Franzosen habe ich es nicht krumm genommen, bei jungen Franzosen fand ich es merkwürdig.

    Aber warum auch? Dann kann man auch nach England fahren.
    Echt jetzt ?
    Dann wäre die Anzahl der Reiseländer aber arg eingeschränkt.
    In Arabien, Asien und in vielen anderen europäischen Ländern ist Englisch völlig normal.

    wenn sich hier jemand in Deutsch bemüht, dann helfe ich weiter. Wenn ich als erstes in Englisch angesprochen werden dann bleibe ich bei Deutsch.
    Mache ich genau andersherum.
    Werde ich hier in Englisch angesprochen, zeigt mir das, dass mein Gesprächspartner nicht oder nicht gut genug deutsch kann.
    Also antworte ich auch in englisch. Ich finde es praktisch, dafür gibt es ja eine Weltsprache. Und Esperanto hat sich bisher nicht richtig durchgesetzt. ;)
     
    In Deinem langen Post #24 schweifst Du aber etwas ab, @eldxmgw.

    Ich habe einen Urlaub angesprochen, vielleicht 2 Wochen, oder auch ein bisschen länger. Da kann und will ich nicht erst tief in die Landessprache eintauchen - das fände ich übertrieben. Dafür gibt es ja die Weltsprache.

    Natürlich macht es einen Unterschied, wenn man sich im ländlichen Bereich aufhält. Da muss es dann eben mit Wörterbuch und mit Händen und Füßen gehen. Das ist ja auch kein Problem.

    Heute werden im Gegensatz zu den 80ern auch immer öfter Übersetzungs-Apps benutzt. Ich habe sowas (noch) nicht und finde es auch (noch) befremdlich, eine Unterhaltung mit dem Umweg über das Smartphone zu führen.
    Da ist mir englisch lieber, es ist persönlicher und es geht schneller.
     
  • Als ich gestern meinen Sohn von einer Klassenfahrt am Bahnhof abgeholt habe hat mich eine junges asiatische Pärchen angesprochen wo denn der Taxistand ist. Und die haben auf englisch gefragt. Fand ich jetzt weder unhöflich noch sonst was. Habe ihnen dann auf englisch geantwortet wo sie lang müssen. Ich kann doch nicht immer erst die Sprache des Landes lernen in dem ich Urlaub mache? Bitte, Danke, Guten Abend, Guten Morgen geht ja noch aber dann wirds schon schwieriger
     
    Und ich empfinde es auch nicht als Arroganz, wenn ein Franzose in Frankreich französisch spricht. Schließlich ist das die Landessprache.
    Das hatte ich auch nicht so gemeint. Ich spreche (und schreibe) fließend französisch. Aber halt mit „Akzent“ und vielleicht nicht immer das aller-passendste Wort zum aller-passendsten Moment. Und schon gar nicht den Elite-Slang von ENARC-Absolventen. Im beruflichen Kontext führte das dann oft zu leicht herabgezogenen Mundwinkeln.

    Von einer Bäckerin würde ich von vornherein keine Fremdsprachenkenntnisse erwarten, egal in welchem Land.
     
    Ich habe einen Urlaub angesprochen, vielleicht 2 Wochen, oder auch ein bisschen länger. Da kann und will ich nicht erst tief in die Landessprache eintauchen - das fände ich übertrieben. Dafür gibt es ja die Weltsprache.
    Da liegt der Denkfehler, Jörg. Die Franzosen sprechen durchaus eine Weltsprache. Französisch nämlich.
     
  • Wir waren in diesem Jahr schon ein paar Tage in Paris.

    Schwierigkeiten mit der Sprache hatten wir nicht, obwohl wir kaum Französisch können.mit Englisch sind wir gut durchgekommen und die Leute waren alle freundlich und nett.


    Insgesamt kann ich sagen, es kommt immer darauf an, wie man auf die Menschen zugeht.
    Ich bin immer offen und freundlich, scheue mich nicht vor Nähe,, ja in manchem Land wird man gleich umarmt,, und rede wenn nötig mit Händen und Füßen. Ganz, ganz selten habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, egal in welchem Land.
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Paris gefiel mir damals nicht. Alte, hohe Gebäude und wenig Grün ist das, was mir in Erinnerung geblieben ist. Allerdings habe ich auch nicht so viel von der Stadt gesehen.

    Vor dem Gare du Nord haben wir im Schlafsack übernachtet und wurden von den Sicherheitskräften nicht vertrieben. :D
    Und das Frühstück in einem kleinen Straßencafé war gut.
     
    Dann würde ich eher Spanisch an die 2. Stelle setzen - wegen der Verbreitung in der westlichen Hemisphäre
    Das klappt bei mir auch deutlich besser als Französisch.
    Das ist halt deren Selbstverständnis, nicht unbedingt das Ergebnis statistischer Auswertung….. Du wirst z-B. auch feststellen, dass die englische Popkultur längst nicht so verbreitet ist. Fast-Food Ketten und Starbucks auf den Champs-Elysées ein Ärgernis und eher den Bedürfnissen der Touris geschuldet, als von Franzosen frequentiert.
    Im Radio spielts überwiegend französische Lieder, was auch gesetzlich geregelt ist. Aber durchaus auch den Geschmack trifft.
    Und gerade auf Korsika stehen Teile der Bevölkerung dem Phänomen „Tourismus“ kritisch bis ablehnend gegenüber. Wie auch auf den Balearen, Teilen von Italien, etc. Also überall dort, wo die Bevölkerung das Gefühl hat, aus dem eigenen Land herausgedrückt zu werden. Insbesondere was Lebenshaltungskosten, Mieten, etc. betrifft
    Also zieh dir, wenn du dort hin fährst, mal lieber Schuhe mit leisen Sohlen an.
     
    In Deinem langen Post #24 schweifst Du aber etwas ab, @eldxmgw.
    Nur weil die erwartete Resonanz eine andere ist, muss um ein Narrativ zu bedienen, noch lange nicht die Realität des anderen geteilt werden..

    Ich habe einen Urlaub angesprochen, vielleicht 2 Wochen, oder auch ein bisschen länger. Da kann und will ich nicht erst tief in die Landessprache eintauchen - das fände ich übertrieben. Dafür gibt es ja die Weltsprache.
    Ich kann hier auch plump entgegnen:"tja pech gehabt. Das war unter Kenntnis deine Eigene Entscheidung. Somit leb mit den Konsequenzen und beschwer dich nicht." Macht das Sinn? Natürlich nicht.

    Natürlich macht es einen Unterschied, wenn man sich im ländlichen Bereich aufhält. Da muss es dann eben mit Wörterbuch und mit Händen und Füßen gehen. Das ist ja auch kein Problem.
    Die Differenzierung ist mir gänzlich fremd.

    Heute werden im Gegensatz zu den 80ern auch immer öfter Übersetzungs-Apps benutzt. Ich habe sowas (noch) nicht und finde es auch (noch) befremdlich, eine Unterhaltung mit dem Umweg über das Smartphone zu führen.
    Da ist mir englisch lieber, es ist persönlicher und es geht schneller.
    Tja auch hier wieder selbst schuld. Wenn diejenigen Telefon Zombies die du beschreibst so dermaßen von Massenüberwachungssystemen in ihrer Funktion getriggert und abhängig sind, ist das wahrlich kein Pro-Argument um die eigene Unfähigkeit als feature zu verkaufen. Zumal die Ebene die Du da beschreibst in einer realen Konversation genau denselben Stellenwert genießt, wie den den wir hier versuchen zu erörtern.

    Echt jetzt ?
    Dann wäre die Anzahl der Reiseländer aber arg eingeschränkt.
    In Arabien, Asien und in vielen anderen europäischen Ländern ist Englisch völlig normal.
    Tja, so ist es eben wenn man sich als Konsument der Massentourismus Industrie dem Potential hingibt ohne wirklich selbst liefern zu können. Dann darf man sich später auch nicht beschweren. Letzteres verweise ich mal ins Reich der Fabeln. Wenn Du dich nicht nur wie so viele notorische Selbstdarsteller zwecks Selbstkapitalisierung in den hässlichen und total abhängigen Provinzen wie VAE Abu Dhabi Doha & Co aufhälst darfst Du gerne mal dein Glück ausloten. Das hat auch den Grund dass dort keine Einheimische leben, sondern nur Ausländer für die der Ort gekünstelt kreiert wurde.

    Mache ich genau andersherum.
    Werde ich hier in Englisch angesprochen, zeigt mir das, dass mein Gesprächspartner nicht oder nicht gut genug deutsch kann.
    Also antworte ich auch in englisch. Ich finde es praktisch, dafür gibt es ja eine Weltsprache. Und Esperanto hat sich bisher nicht richtig durchgesetzt. ;)
    Englisch Weltsprache??? :rolleyes: Dem würde zugrunde liegen dass sich alle ohne Zwang zu einem Zweck darauf geeinigt hätten. Man muss wahrlich kein Historiker sein um auch nur ansatzweise zu verstehen, dass dies ein dogmatisches Narrativ ist. Für die weltweite Verbreitung der englischen Sprache sorgte die Ausdehnung der britischen Imperialisten, des British Empire. Die Engländer haben schon sehr früh, um 1500 damit begonnen, durch die Weltmeere zu segeln und fremde Länder zu erobern. Die meisten sog. "Weltsprachen" wie zu der Zeit und bis heute anhaltend "diese" entstanden durch kriegerische Expansionen von sog. Staaten, in denen die entsprechende Sprache gesprochen wurde, und anschließende langdauernde Hegemonie der Besatzer der eroberten Gebiete.
     
    Also zieh dir, wenn du dort hin fährst, mal lieber Schuhe mit leisen Sohlen an.

    Ich denke mir schon, dass Korsika "regionaler" ist als das Festland. Daher wäre ich auch auf eine gewisse Ablehnung eingestellt. Das lässt sich wohl nicht vermeiden.
    Viel werde ich auch nicht mit der Bevölkerung zu tun haben, da wir im Urlaub meistens mit dem Auto in der Landschaft unterwegs sind, wandern usw.
    Und die notwendigen Dinge, wie Kaffee trinken, Essen gehen und Einkaufen im Supermarkt kriege ich auch mit den paar Brocken Französisch hin, die dann reaktiviert werden.

    Außerdem benehme ich mich hier und im Ausland nicht wie eine offene Hose, vermeide also viele oft gerechtfertigten Anfeindungen von vorn herein.

    Nebenbei gesagt, kann ich die einheimische Bevölkerung verstehen, wenn - wie in letzter Zeit häufig auf Tenerife und Mallorca - Demonstrationen stattfinden wegen zu vielen (pöbelnden) Touristen und zu wenig bezahlbarem Wohnraum. Gegen beides geht der spanische Staat ja jetzt vor.
    Aber auch beim Tourismus allgemein geht die Meinung auseinander zwischen denjenigen, die vom Tourismus leben und denjenigen, die ihr Einkommen unabhängig davon verdienen. Ein zweischneidiges Schwert.
     
    Meine Güte, @eldxmgw, wie weit willst Du noch abschweifen ?

    Ich hatte eine einfache Frage gestellt mit der Hoffnung, ein paar jüngere persönliche Erfahrungen über ein Land mitgeteilt zu bekommen.
    Danke schon mal an die Mitglieder, die mir hierzu bereits geschrieben haben und das vielleicht noch tun werden !

    Was jetzt kommt, ist eine philosophische Grundsatzdiskussion über Narrative, Massenüberwachungssysteme, den Kolonialismus und andere Punkte, die hier überhaupt nicht Thema sind.

    Ich habe außerdem das Gefühl, dass Du Dich mit jedem Post weiter in Rage schreibst. Wenn Dich das Thema aufregt, dann lies es doch einfach nicht.
    Auch habe ich nichts gegen andere Einstellungen und Meinungen, als ich sie vertrete. Sonst würde ich hier im Forum nicht mit mehr oder weniger fremden Menschen kommunizieren.
    Deine in Teilen anklagenden Antworten sind aber auch nicht das, was mir bei der Fragestellung des Threads hilft.
     
    Meine Güte, @eldxmgw, wie weit willst Du noch abschweifen ?
    Dein Standard Mantra bei unliebsamen Tatsachen sind mehr als offensichtlich.

    Was jetzt kommt, ist eine philosophische Grundsatzdiskussion über Narrative, Massenüberwachungssysteme, den Kolonialismus und andere Punkte, die hier überhaupt nicht Thema sind.

    Ich habe außerdem das Gefühl, dass Du Dich mit jedem Post weiter in Rage schreibst. Wenn Dich das Thema aufregt, dann lies es doch einfach nicht.
    Wieso unterliegst Du ständig dem Irrglauben, dass ich dir notorisch gefallen müsste? Du verbringst echt zu viel Zeit in der Blase "Plattformökonomie". ;)

    Ich habe außerdem das Gefühl, dass Du Dich mit jedem Post weiter in Rage schreibst. Wenn Dich das Thema aufregt, dann lies es doch einfach nicht.
    Zu viel Suggestivität. Wieso glaubst Du nur weil Du etwas schreibst, es sofort getan wird?

    Auch habe ich nichts gegen andere Einstellungen und Meinungen, als ich sie vertrete. Sonst würde ich hier im Forum nicht mit mehr oder weniger fremden Menschen kommunizieren.
    Die Selbstreflextion solltest Du möglicherweise nochmals überarbeiten.

    Deine in Teilen anklagenden Antworten sind aber auch nicht das, was mir bei der Fragestellung des Threads hilft.
    Deine Theatralik lässt echt zu wünschen übrig. Sonst bist du es doch immer der mit erhobenen Zeigefinger die Wahrheit erzeugt. Aber ich verstehe deine Nuance schon. Als personifiziertes Wahrheitsministerium blendest du unliebsame Sachverhalte gerne aus. Die Einstellung lasse ich dir.
     
    Dein Standard Mantra bei unliebsamen Tatsachen sind mehr als offensichtlich.
    "Standard Mantra" ? Nachdem ich Dich erst 2 Mal darauf hinweisen musste, Dass Deine Posts OT sind ?

    Wieso unterliegst Du ständig dem Irrglauben, dass ich dir notorisch gefallen müsste?
    Wie kommst Du nur zu dem Trugschluss, dass Du mir gefallen müsstest ?

    Du verbringst echt zu viel Zeit in der Blase "Plattformökonomie". ;)
    Westentaschen-Psychologie.

    Zu viel Suggestivität. Wieso glaubst Du nur weil Du etwas schreibst, es sofort getan wird?
    Und das willst Du wo erkannt haben ?

    Die Selbstreflextion solltest Du möglicherweise nochmals überarbeiten.
    Das denke ich nicht, mache ich nämlich zwischendurch.

    Deine Theatralik lässt echt zu wünschen übrig. Sonst bist du es doch immer der mit erhobenen Zeigefinger die Wahrheit erzeugt.
    Mache ich das ? Und wo genau ?

    Aber ich verstehe deine Nuance schon. Als personifiziertes Wahrheitsministerium blendest du unliebsame Sachverhalte gerne aus.
    Du verstehst es offensichtlich nicht.
    Ich blende für mich Deine OT-Inhalte aus, weil sie im Zusammenhang mit diesem Thread-Thema uninteressant sind.

    Die Einstellung lasse ich dir.
    Herzlichen Dank ! Dann bin ich ja beruhigt.


    Was hältst Du von einem eigenen Thread, in dem Du Deine Weltanschauung in aller Dir zur Verfügung stehenden Ausführlichkeit zum Besten gibst ?
     
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