Hallo, Betzy
Vielleicht hilft es ja, das Ganze mal mehr von der menschlichen als von der rechtlichen Seite zu sehen. Je nachdem, ob der Nachbar Arbeiten vortäuscht oder nur "gafft" wenn er auf der Leiter steht...

Wir sind vor 1 1/2 Jahren in eine Reihenhaussiedlung aus den 50er Jahren gezogen, unter reger Anteilnahme der "Ureinwohner". Ist ja verständlich, viel passiert ja nicht in so einem kleinen Ort. Also direkte Nachbarn und solche, die häufig vorbeikommen, gegrüßt und ins Gespräch verwickelt (ruhig auch mal erzählt, was man im Garten so machen will...). Mit ein paar Infos über uns war schnell Ruhe und man grüßt sich weiterhin freundlich.
Bei einem hatte ich eine andere Taktik. Der hat von zwei Häusern weiter aus dem 2. Stock mit dem Fernglas geschaut, was wir aus dem Auto ausladen

. Als wir das merkten, haben wir einfach freundlich gewunken, glaubst nicht, wie schnell der vom Fenster verschwunden war!!!

Bei deinem Nachbarn würde ich jedes Mal laut "Guten Tag, Herr....!" rufen. Entweder verschwindet er dann ganz schnell, oder er fängt ein Gespräch an, in dessen Verlauf man das Thema Privatsphäre mal diplomatisch ansprechen kann.
Ist doch einen Versuch wert und billiger als ein hoher Sichtschutz (also mehr Geld übrig für Blümchen...)
Pragmatische Grüße
Petra