Welches Holz ist am geeignetsten für das Hochbeet?

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Luxemburg
hallo zusammen,

Welches Holz könnte man nehmen um ein Hochbeet zu bauen?
Kiefer und (oder) Fichtenholz ist nicht beständig,d.h. es verbiegt sich oder so...
Hättet ihr ein paar Tipps für mich?
Vielen Dank f. Antworten :)
 
  • Steine...ja,ginge auch aber etwas umständlich :rolleyes:
    Habe inzwischen auch etwas im Internet gestöbert,anscheinend ist Lärchenholz
    besser als Fichtenholz...dann müsste ich mal sehn ob ich so etwas im Baumarkt
    bekommen könnte
    mvG,
     
  • Umständlich? Gut mein GG hat beim ranholen der Steine (Strasse bis Terasse ca 15 m) mit der Schubkarre einen Nierenstein bekommen, weswegen ich allein geschichtet habe. Aber selbst das hat nur 1 Tag gedauert. Wenn ich alte Ziegelsteine bekommen hätte, wäre das ganze urromantisch und kostenlos gewesen aber unser Onkel will da immer noch ne Garage draus bauen.


    Anhang anzeigen 445919
     
  • Ich würde Douglasie, die für Terrassendielen in den Baumärkten angeboten werden, nehmen.

    Gruß Karl
     
    Hallo,
    Wir haben kürzlich auch Douglasie verbaut.
    Sägerauh direkt aus dem Sägewerk: 40 x160 mm - für 4,30 € netto/m fertig gesägt. An den Preis kam kein Baumarkt dran:)
    Ich würde mal ausrechnen, wieviele Meter Du brauchst und dann Preise einholen.

    Lärche wurde uns übrigens auch empfohlen, war aber teurer?

    LG
    Elkevogel
     
  • Zur vervollständigung geht auch Tropenholz aus regenerativem Anbau, welches häufig billiger ist. Aber wenn du es dir leisten kannst wäre Lärche sicherlich die bessere Wahl.
     
    vielen Dank für die nützlichen Antworten,

    ja,Tropenholz und Mahagoni,Eichen u.s.w. ist härter,aber dafür auch erheblich teurer..mal sehn wo ich welches finde..
    lG,
     
    Ich würde mich für Eichenholz enntscheiden. Es ist nicht nur beständig, sondern es sieht auch schön aus :)
     
  • Kesseldruckimprägnierte Kiefer ist auch recht beständig um es zur Vervollständigung mal mit anzugeben. Allerdings ist zu beachten, dass das Holz die Salze die zur Imprägnierung verwendet wurden an das umliegende Erdreich abgeben. Das heißt wenn KDI Kiefer verwendet wird, musst du den direkten Erdkontakt unbedingt vermeiden.

    Ich mein... das solltest du ohnehin wenn du lange Freude haben möchtest, aber hier gibt es eben noch einen Grund mehr.

    Die Grünliche Farbe des Holzes ist zu verschmerzen, wenn du das Holz streichst. Allerdings bist du preislich dann auch ganz schnell im gleichen Bereich wie Lärchenholz. (unlackiert)
     
  • Gibt es denn überhaupt Tropenholz aus dem regenerativen Anbau, oder ist das nur eine Nebelbombe für umweltbewusste Käufer? Wer will, oder kann das dauerhaft prüfen?
    Nach dem Raubbau in den Tropen glaube ich keinem Bekenntnis und kaufe bewusst solches Holz nicht.

    Gruß Karl
     
    Gibt es denn überhaupt Tropenholz aus dem regenerativen Anbau, oder ist das nur eine Nebelbombe für umweltbewusste Käufer? Wer will, oder kann das dauerhaft prüfen?
    Nach dem Raubbau in den Tropen glaube ich keinem Bekenntnis und kaufe bewusst solches Holz nicht.

    Gruß Karl

    Die Aussage ist so nicht richtig.
    Natürlich gibt es Tropenhölzer aus regenerativem Anbau und dies wird auch sehr gewissenhaft kontrolliert.
    Es gibt auch keinen Grund Tropenhölzer nicht zu kaufen, denn gerade wenn man diese Länder darin unterstützt, dass sie umweltbewußte Holzwirtschaft betreiben stärkt man damit auch diese Form des Anbaus.

    Es gibt sicher auch schwarze Schafe aber dies ist kein Grund diesen Ländern einen wichtigen Exportgut gänzlich zu entziehen.

    Schlimmer finde ich jedoch, dass auf öffentlichen Baustellen in Deutschland noch immer Tropenholz aus nicht regenerativem Anbau verwendet wird. Bevor man demnach den meist armen Ländern schadet, sollte man hier etwas unternehmen.
     
    Hallo Thomash,

    ich will hier keine Diskussion um den Regenwald anstoßen. Suche bitte mal nach Abholzung des Regenwaldes im Internet. Da ist es sehr blauäugig, zu glauben, dass bei uns nur Tropenholz aus regenerativen Anbau zum Verkauf kommt. Jeder der das Holz kauft trägt Mitschuld. Und verdienen tuen nur gewissenlose Unternehmer.

    https://www.abenteuer-regenwald.de/wissen/abholzung

    Für mich und den Menschen im Regenwald ist es wichtiger, dass der Regenwald erhalten bleibt.

    Gruß Karl
     
    Ich baue auch gerade ein neues Hochbeet - ich stand auch zwischen Lärche und Douglasie. Ich habe mich dann für Terrassendielen aus letzterem entschieden...
     
    Es ist aus meiner Sicht wichtig eine Nachfrage für regeneratives Holz zu schaffen, damit die Produzenten einen Absatzmarkt haben.

    Leider ist es bisweilen so, daß Kunden die bereit sind mehr Geld für regneratives Tropenholz aufzugeben auch diejenigen sind die letzlich Abstand davon nehmen und so wird den Produzenten der Absatzmarkt entzogen.

    Dass immer noch viel zuviel Tropenholz meist illegal gefällt wird ist eine Tatsache die ich nicht bestreiten möchte gerade daher ist es wichtig der Holzwirtschaft in diesen Ländern ihre Alternative nicht zu entziehen.
     
    In meinen Augen ist Tropenholz immer Raubbau an zu wichtigen Ressourcen. Auch für zertifiziertes Plantagenholz wurde zuvor der ursprüngliche Regenwald einmal gerodet. Wo sollte sonst auch auf einmal die Fläche her kommen?

    Die Plantagen sind zwar gezielt angebaute Bäume, doch es fehlen sowoh die Vielfalt der Pflanzen wie sie im Urwald vorkamen, als auch Unterholz und andere Pflanzen. Aus diesem Grunde ist eine Plantage mit einer Monokultur niemals so ein vielfältiger Lebensraum und niemals die "grüne Lunge" unserer Erde wie der Urwald selbst.

    Das Problem sind nicht nur die Urwaldrhodungen, auch der Plantagenanbau ist ein Raubbau. Einmal gerodeter Urwald ist unwiederbringlich verloren.

    Es gibt dort so viele Baum- und andere Pflanzenarten - die sind nichtmal alle Bekannt bevor sie ausgerottet werden. Bangkirai, Mahagoni... das sind allesamt lediglich Sammelbegriffe für verschiedene Holzarten mit ähnlichen Eigenschaften, da es derart viele verschiedene Baumarten gibt, dass die nichtmal alle im Handel mit botanischem Namen bekannt sind.

    Wir haben Alternativen und die sollten wir nutzen. Schönrederei mit "Wirtschaft dort ankurbeln" - nein!!! Die Natur ist in diesen Bereichen wichtiger. Die Menschen dort haben kein Bewusstsein für Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, Umwelt- oder Naturschutz. Die Bauern roden Urwald für ihre Landwirtschaft, das ist verständlich, wenn auch ebenso schädlich. Oftmals werden einfach Feuer gelegt um Flächen zu schaffen... das Holz wird nichtmal genutzt!!

    Massen-Kahlschlag im Minutentakt hingegen ist purer Profit! Das kommt der allgemeinen Bevölkerung dort doch gar nicht zu Gute. Tropenholz ist - auch mit dem Versuch der nachhaltigen Plantagenwirtschaft- in meinen Augen und meiner ganz persönlichen Meinung nach- nicht gut zu heißen und absolut nicht zu unterstützen! Zumal es Alternativen gibt... wir müssen sie nur nutzen.

    Wird dort in der Ferne irgendeinem Unternehmen die Grundlage für da was sie tun entzogen wenn wir nicht mehr importieren - SUPER!!! Dann wäre das ein Schritt in die richtige Richtung. Leider ist Europa da auch nur ein Teil des Ganzen.
     
    Thomash,

    mich würde mal interessieren, wie lange es schon in den Regenwaldgebieten regenerativen Tropenholzanbau in den Massen gibt, die den derzeitigen Boom an Exporten dieses Gutes entsprechen? Seit 100, 50, 30, oder 15 Jahren?

    Ist es in den Tropen nicht so, dass bestenfalls jetzt für jeden gefällten Baum ein neuer in einer Plantage gepflanzt wird, oder wo kommen denn die Tropenholzbäume, die teils mehrere Jahrhunderte gewachsen sind, so stattlich wie sie sind, denn so plötzlich her?

    Gruß Karl
     
    Stimmt, das Interesse der Einwohner richtet sich mehr danach etwas zu essen in den Mund zu bekommen.

    Natürlich ist die Massenrodung durch Nichts zu entschuldigen aber man muss der Bevölerung Alternativen zugestehen.
    Während die gewinn der illegalen Rodung häufig den einwohnern nur in Form von unterbezahlten Jobs zugute kommt wird versucht über Baumplantagen eine legale Einkommensquelle zu schaffen und dies sollte man fördern.

    Man vergleicht den Regenwald mit der Lunge der Erde verkennt dabei aber, dass auch z.B. in Osteuropa auch Raubbau an Wäldern betrieben wird. Man verkennt auch dass in Mittel - Europa seit Jahrhunderte Raubbau betrieben wurde bis nur noch so wenige Wälder übrig waren wie heute. wir spielen uns gerne als die Guten auf und die anderen sind die Bösen, dabei kämpfen wir nicht ums Überleben.

    Natrülich ist auch das Unterholz wichtig, dies gilt aber für europäische Wälder wie auch für Regenwälder.

    Die einzige Möglichkeit die bleibt, wäre auf alternative Baumaterialien umzusteigen. Plasik bestimmt nicht und auch Steinabbau verusacht erhebliche Schäden an der Umwelt.
     
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