Was der Wind uns singt

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:o:oDanke lieber Pit, für dieses Thema!
Ich kann mich Euch nur anschließen. Im Innern fühlen wir sicher alle, dass wir auf falschen Wegen wandeln und uns selbst unserer Lebensgrundlage berauben.
Ich lese sehr viel und gerne über Naturvölker und deren Weisheiten. Das hilft, sich immer wieder zu erden und auf das Wesentlich zu besinnen.
Bewundernswert finde ich die Weisheit und die Philosophie der Aborigines.

Würde mich über Buchvorschläge zu diesem Themenbereich freuen.

Euch allen eine friedvolle Adventszeit!

LG, Petra
 
  • Ein älteres Buch ,aber darum nicht weniger gut:

    Traumfänger von Marlo Morgan
    Klappentext:
    "Die Geschichte einer wunderbaren Frau,die mit den Aborigine wanderte und die wundervollen Geheimnisse und Weisheiten eines sehr alten Stammes erfuhr."

    Die Aborigine bezeichnen sich als "Wahre Menschen",weil sie im Einklang mit der Erde leben.Wir anderen sind die "Umgeänderten"...in dem Sinne ,das wir uns durch die falschen Vorstellungen/Wertvorstellungen von den Zusammenhängen des Universums, verändert -umgeändert haben.
     
    Ja, das Buch ist gut; wie alle von Marlo Morgan!
    Kann ich immer mal wieder lesen:cool:. Ich finde das soziale Miteinander unter den "wahren Menschen" grandios.
     
  • "Reise in das innere Nord-America in den Jahren 1832 bis 1834" von Prinz Maximilian Alexander Philipp zu Wied-Neuwied kann ich wärmstens empfehlen.

    Er schildert und beschreibt die wahren Indianer. Sehr schön sind auch die Zeichnungen, Skizzen und Aquarelle von Karl Bodmer, die Maximilian für seinen Reisebericht auswählte.
     
  • Meiner Ausgabe liegen 48 großformatige Bildtafeln bei.
    Zwei Beispiele:

    wiedr91h.jpg
     
  • Da hast du ja einen wahren Schatz!
    Habe gerade mal bei E... und Am.... geguckt. Die Hardcover-Ausgabe gibt´s für € 480,-, also für Hartz IV Kunde unmöglich. Werde es mir erstmal ausleihen und ggfls. die preiswerte Alternative bei E.. ersteigern.

    Montag werde ich meine Bibliothekarin auf die Spur setzen.

    Danke nochmal für den tollen Tipp!

    LG, Petra
     
    Reise in das innere Nord-America in den Jahren 1832 bis 1834 : mit 48 Kupfern, 33 Vignetten, vielen Holzschnitten und einer Charte / von Maximilian Prinz zu Wied. (Ill.: Carl Bodmer) - (Reprint) (Taschenbuch) für 42,55 €
     
  • Beneide nicht den Adler, weil er fliegen kann.
    Denn er kann nicht schwimmen wie ein Fisch.
     
    "Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis uns unsere Seelen wieder eingeholt haben."

    [SIZE=-2](indianische Weisheit)[/SIZE]
     
    Eines Tages wird die Erde weinen, sie wird um ihr Leben flehen, sie wird Tränen von Blut weinen. Ihr werdet die Wahl haben, ihr zu helfen oder sie sterben zu lassen, und wenn sie stirbt, sterbt ihr auch."
    (John Hollow Horn, Oglala Lakota, 1932)
     
    Koyaanisquatsi,

    Titel des beeindruckenden Dokumentarfilms aus dem Jahr 1982.
    Koyaanisquatsi bedeutet in der Sprache der Hopi "Leben im Ungleichgewicht".

    Wikipedia meint: Die Art und Weise der Darstellung der modernen Kultur mit ihren bizarr-schönen Aufnahmen, in Verbindung mit der unruhigen Musik und dem beinah tragischen Ende, zeigt, wie entfernt das aktuelle Leben in der Zivilisation von der Natur des Menschen ist.

    hier gibt es den ganzen Film in 9 Teilen:

    Koyaanisqatsi part 1/9

    Koyaanisquatsi (1982), Powaqqatsi (1988) und Naqoyqatsi (2002) bilden eine Trilogie

    Viele Grüße
    Apisticus
     
    Komponist der Filmusik ist Phillipp Glass, wunderbarer Minimalist.
    Schleift sich ganz schön ins Hirn, die Musik.

    Koyaanisquatsi wurde aus 3000 Stunden Filmmaterial zusammengeschnitten, letzlich kam ein erschreckender Film heraus, der ohne ein einziges gesprochenes Wort auskommt. Das benötigt er nicht, die Aufnahmen sprechen für sich.

    Der städtische Mensch, zusammengepfercht in vorgegebenen Bewegungsmustern, stellt eine so unpersönliche Lebensform dar, die unvereinbar mit der Natur zu sein scheint.

    Wer sonnt sich schon gern vor einem Kernkraftwerk?


    Regisseur Godfrey Reggio und Phillip Glass arbeiteten nocheinmal zusammen, am Tierfilm Anima Mundi (Weltseele). An einem sonnigen Nachmittag habe ich mir die Musik in Begleitung zu der Wendel-Sammlung Neanderthal Museum: Sammlung Wendel zu Gemüte geführt.
    Das ging an die Substanz.....

    ANIMA MUNDI - Godfrey Reggio

    Beste Grüße
    Doro
     
    Zuletzt bearbeitet:
    "Mit Hilfe der Sonne wurde die Erde erschaffen,
    und sie soll belassen werden, wie sie war.
    Die Erde und ich, wir sind eins.
    Das Land und wir leben nach den gleichen Gesetzen
    und in vollkommener Harmonie.
    Der Eine, der das Recht hat, über das Land zu verfügen,
    ist der Eine, der es geschaffen hat."

    Chief Joseph, Hinmaton-yalatkit (Donner-der-über-das-Land-rollt), Häuptling der Nez-Percé
     
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