Unkrautvernichter und Rasennachsaat

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Anne,

ich stürze mich auf niemanden, ich will Denkanstöße geben.
So manch einer weiß gar nicht was in der Erde passiert.
 
  • Ist schon gut, Anne.

    Ich ärgere mich nur, wie gedankenlos manchmal mit Gift umgegangen wird.

    Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten:

    Wir brauchen die Natur um zu überleben, die Natur braucht uns aber nicht, die überlebt ohne uns.
     
  • Allerdings kann man niemand zu seinem Glück zwingen. Allzu penetrant wirkt es aufdringlich und führt zu solchen Reaktionen. Da kommt bei mir allerdings der Verdacht auf, dass nicht jede Pro Meinung zu den Mitteln nur aufgrund gesunden Versandes zustande kommt.

    Keine Ahnung, ob du mich damit meinst, aber ich stütze mich auf wissenschaftliche Tatsachen und bilde mir daraus meine Meinung.

    ---
    Jedes Gift, welches ihr im Garten verwendet geht ins Grundwasser.
    Grundwasser geht wieder auf die Felder und in die Viehzucht.
    Es sind schon genug von diesen Giften auch in der Muttermilch nachgewiesen worden.
    Also, wenn ihr wollt, daß unsere Babys das als erste Nahrung schon zu sich nehmen, haut das Gift weiter in eure Gärten.
    @Chrisel: Das ist wissenschaftlich gesehen vollkommen halbgares Geschreibsel, sorry.
    Das Zeug kommt im Normalfall eben nicht ins Grundwasser, wenn es ordnungsgemäß eingesetzt wird (u.a. nicht auf Wegen und Plätzen, wo Abschwemmungsgefahr besteht), weil die Mittel im Boden von Mikroorganismen abgebaut werden.
    Und in Zeiten, wo man Dinge im Nanogrammbereich messen kann, findet man alles überall.
    Und warum kommt jetzt schon wieder dieses Muttermilch-Argument? Beziehst Du Dich da auf die "tolle" Studie der Grünen, die gerade mal 16 Mütter testete (bei Glyphosat).
    Wikipedia schrieb:
    Das BfR und die Nationale Stillkommission gaben am 30. Juni 2015 an, dass die gemessenen Gehalte von bis zu 0,43 Nanogramm (ng) pro Milliliter (ml) gesundheitlich unbedenklich seien. Die veröffentlichten Werte würden bei Neugeborenen zu einer Glyphosataufnahme führen, die um einen Faktor von mehr als 4000 niedriger liegt als der in der EU abgeleitete Richtwert, bei dem keine gesundheitlichen Risiken zu erwarten seien. Darüber hinaus bestehen laut BfR erhebliche Zweifel an der Methodik des Tests.
    Das ist alles nur Angstmache, nichts weiter. Oder trinken Babys mehrere hundert Liter Muttermilch am Tag (dann könnte der Grenzwert vielleicht mal überschritten werden...)?
    Das einzige, was mich bei diesen Diskussionen stört, ist einfach die übertriebene, bei genauerer Betrachtung nicht haltbare, Panik gegenüber Pflanzenschutzmitteln.
    Ich kipp das Zeug bei mir auch nicht literweise in den Garten, sondern nach Gebrauchsanweisung, aber selbst dafür wird man in diesem Forum ja verurteilt, als würde man schlimmste Verbrechen begehen... :(
     
  • So lange man es nicht besser wusste, war Radium nicht nur absolut unschädlich,
    sondern sogar förderlich für die Gesundheit.;)
     
    Gecko.Es sollte dir nicht entgangen sein ,das Radium noch heute erfolgreich in der Medizin eingesetzt wird.
    Bei der Muttermilchstudie sind es 2600l Milch am Tag für ein Baby.

    Rasenstreifen schreibt erfreulich sachlich und wissenschaftlich untermauert .

    Alles andere ist irrationale emotionale Panikmache,deren Ursprungsinformation häufig den Clubzeitschriften von Spendensammelvereinen entspringt.
    Allein Greenpeace sammelt in D jährlich ca 50 Mill. Euro, weltweit ca 270 Mill. Die Welt zu retten ist schon lange nicht mehr ihr Ziel,so die Aussage eines ihrer Gründer. Siehe Wikipedia.
     
    Zuletzt bearbeitet:

  • Wir brauchen die Natur um zu überleben, die Natur braucht uns aber nicht, die überlebt ohne uns.


    Das gilt grundsätzlich für jedes Lebewesen und jede Pflanze auf diesem Planeten. Das Weltall lehrt uns: Es braucht nicht mal Leben zu geben. Das sind einfach nur platte Sprüche, die bei einer Bewertung von Toxizität keinen Gewinn bringen.


    Fazit ist: Es bringt nichts Leute zu belehren, die sich auf Grund ihrer Ausbildung deutlich besser informieren konnten als die Aktivisten des BUND. Und mir bringt es nichts jemand zu belehren, der noch nicht mal weiß, wie ein Enzym arbeitet - und das wohl auch in Zukunft nicht wissen will.

    Werde morgen auch meinen Rasen erneuern. Wie ich das machen werde, ist wohl klar. ;)
     
    Das ist doch genausogut eine Panikmache den Leuten weiss zu machen, dass gewisse Stoffe absolut ungefährlich sind, nur weil die Wissenschaft sich dieser Aussage zu fast 100 % sicher ist. Was ist mit dem "Restrisiko"?
    Das kann doch keiner in so kurzer Zeit mit Sicherheit beantworten. Das sind bloss Abwägungen, möglicher Schadensausmass zu den Gewinnen.
     
    Was ist mit dem "Restrisiko"?

    Welches Restrisiko sollte es geben, wenn sich ein Stoff in biologisches Wohlgefallen auflöst? Du fragst mich mehr oder weniger, was für ein Restrisiko von einer Leiche ausgeht. Biologische Stoffe zerfallen in Kohlenstoff und ihre angehängten Elemente. Schon immer, und seit Gründung des Weltalls.
     
    Das giftigste Gift auf dieser Erde wurde nicht synthetisiert, sondern stammt von einem Lebewesen. Das Restrisiko daran zu sterben ist sehr hoch und es betrifft sowohl Mensch als auch Tier. Was soll der Versuch, Gifte aus der Welt zu schaffen? Sie gehören dazu und sind Teil der Evolution.


    Trittst Du nu Knollenblätterpilze um, tötest Quallen und versuchst Clostridium botulinum auszurotten, weil sie brutal giftig sind? Was soll der Selbsthass, der sich ausschließlich auf den Menschen konzentriert, obwohl der eigentlich ein moderater Giftverteiler ist?
     
  • Nichts ist so spannend, wie in einem Thread über die Anwendung von Herbiziden in Hausgärten zu lesen…

    Lieber Rasendoktor, Du wirst mir zustimmen, dass Unkraut in einem Rasen in 80 % der Fälle auf Fehler oder Unterlassungen bei der Unterhaltspflege zurückzuführen sind.

    Faulheit oder Unkenntnis?

    Hältst Du es für vernünftig, diesen „Rasenfrevlern“ ein Herbizid an die Hand zu geben, um diese Nachlässigkeiten zu kompensieren? Ich mutmaße mal vorsichtig: Wer es nicht schafft, eine Rasenflächen von vielleicht 100 bis 200 m² „unkrautfrei“ zu halten, ist mit der sachkundigen Anwendung eines Herbizids eigentlich schon überfordert.

    Lieber Grasstreifen!
    Es ist ja wunderbar, dass Du einen Bericht der Stillkommission gefunden hast, der die Unbedenklichkeit bestimmter Glyphosat Konzentrationen testiert und dass Du dieses Mittel nicht literweise in deinem Garten verklappst. Nicht jedem liegt die Zeitschrift Spiegel, als verlässliche Quelle für den Erkenntnisgewinn…

    Totgespritzt - Heft 24/2015 – der Artikel ist online gratis nicht komplett verfügbar… aber vielleicht schaffst Du es, ihn trotzdem zu lesen. Panik ja – aber auch Bedenkenswertes. Wenn Du nicht von Deiner Wiese leben musst, würde ich über die Glyphosat-Verwendung wenigsten nachdenken.

    Liebes evchen72!
    Viel Glück für die Rasenerneuerung! Wenn Dir das „Gift“ der Seewespe hilft, einen unkrautfreien Rasen aufzuziehen, solltest Du das unbedingt tun… Glyphosat im selben Topf, wie das Gift der Boomslang-Natter?
    In jedem Fall wird wahrscheinlich der Rotklee draufgehen….

    Viel Glück
     
  • Was Fehler in der Rasenpflege in Privatgärten angeht,so ist die Behebung in dieser Zeit mein tägliches Geschäft.
    Viele Menschen wissen erschreckend wenig über biologische Zusammenhänge.

    Meine Empfehlung hier auf wirksame PSM ist meist gekoppelt an den Hinweis: Gebrauchsanleitung lesen und danach handeln. Nur so sind die amtlichen Zulassungen zu verstehen. alles andere ist gesetzwidrig.

    Viele Fragen kommen zu Sanierung von Flächen von Vorbesitzern die nachlässig waren . Diesen neuen Besitzern will ich helfen. So sehe ich den Sinn dieses Forums.
    Fachignorantes, idiologisches Weltuntergangsgeschreibsel geht mir schon auf den Zwirn. Das wir Sterben müssen wissen wir vom Ersten Lebenstag an. Putzig ist nur ,daß das durchschittliche Lebensalter noch nie so hoch lag wie jetzt. Frauen 84, Männer 78 Jahre.
     
    Lieber Grasstreifen!
    Es ist ja wunderbar, dass Du einen Bericht der Stillkommission gefunden hast, der die Unbedenklichkeit bestimmter Glyphosat Konzentrationen testiert und dass Du dieses Mittel nicht literweise in deinem Garten verklappst. Nicht jedem liegt die Zeitschrift Spiegel, als verlässliche Quelle für den Erkenntnisgewinn…

    Totgespritzt - Heft 24/2015 – der Artikel ist online gratis nicht komplett verfügbar… aber vielleicht schaffst Du es, ihn trotzdem zu lesen. Panik ja – aber auch Bedenkenswertes. Wenn Du nicht von Deiner Wiese leben musst, würde ich über die Glyphosat-Verwendung wenigsten nachdenken.
    Habs gelesen.
    Das einzige, was Bedenken bei mir auslöst ist der Bauer mit den Schweinen, wobei man da jetzt auch nicht weiß, ob bei diesen Glyphosat-Formulierungen noch Tallowamine als Netzmittel eingesetzt werden. Diese wurden ja wegen der hohen Toxizität vom BVL verboten. Da wäre jetzt interessant, wie das in den Herkunftsländern aussieht. Wie stark war das Futter belastet? Wurden Höchstwerte überschritten? Problematisch ist halt bei den Tieren, dass die wohl nur dieses Futter bekommen, wodurch die Belastung mit Glyphosat höher ist, als bei Mischkost.

    Aber die Studien mit den Ratten ist einfach nur Panikmache: Da werden die Tiere damit geduscht (wow - wo passiert sowas bei normaler Anwendung?), denen wird der Kram immer wieder ins Futter gemischt (wieviel? in welcher Konzentration?). Der LD50-Wert für Roundup (ja das Gemisch, wie dort verwendet) beträgt 1550 mg/kg bei Ratten. Bei 300g Rattengewicht braucht die also 550mg, um mit 50% Warscheinlichkeit zu sterben. Kein Wunder, das die Ratten da körperliche Schäden davontragen. Wer weiß, wie nahe die teilweise dem LD50-Wert waren.
    Und das der Bauer Rückstände von dem Zeug ist nicht verwunderlich - schließlich geht der in rauen Mengen damit um und heutzutage kann man vieles im tausendsdel-mg-Bereich nachweisen, da ist alles überall.
    Ansonsten sind Lebensmittel eigentlich nicht mit Glyphosat belastet, zumindest in Sachsen nicht (und da wohne ich, also gilt das zumindest für mich): http://www.gesunde.sachsen.de/Pestizidreport/index.html (insgesamt ist das Ergebnis erfreulich - Grenzwerte wurden nur sehr selten überschritten)

    Und ich muss vllt. nicht von meiner Wiese leben, aber die soll ein Rasen werden und das mit möglichst wenig Aufwand. Und ich trinke das Zeug nicht, und sprühe damit auch keine Tiere ein - das Zeug wird im Boden abgebaut, wo ist das Problem? Vor allem da die Anwendung einmalig und gesetzeskonform ist. Umso weniger 2,4-D, MCPP, MCPA oder Dicamba muss ich dann in der Folgezeit anwenden, damit das restliche Unkraut abgetötet wird.
     
    …aber die soll ein Rasen werden und das mit möglichst wenig Aufwand…


    Lieber Grasstreifen, den Ansatz kann ich gut verstehen, aber ich fürchte, dass das schwierig werden könnte… und vor allem… Glyphosat wird Dir dabei nur bedingt helfen.

    Der Spiegel ist sicher nicht die Wissensquelle, um sich über die kritischen Aufwandsmengen bei der Unkrautvertilgung zu informieren, aber für einen Blick über Kleingärtners Tellerrand reicht es allemal.
    In der US Landwirtschaft geht offenbar ohne die Fläschchen von Monsanto gar nichts. Jetzt stellt man erste Resistenzen fest…und die sind so hartnäckig, dass wohl wieder ein neuer „Kampfstoff“ gebraucht wird.

    Belastbare Studien über die Auswirkungen von dauerhafter Glyphosat-Anwendung gibt es nicht. Warum auch? Die einen sind mit der beabsichtigten Wirkung sehr zufrieden und die anderen verdienen damit richtig Geld.
    Bedenklich finde ich nur, dass sich (ich sag‘s mal Gartenforum-like)
    das Unkraut inzwischen wehrt und resistent wird. Auch wenn die toxikologischen Eigenschaften ständig auf dem Prüfstand stehen… dass das Zeug, das Erbgut von „Unkraut“ offenbar doch verändert, scheint für die US Farmer inzwischen erwiesen zu sein.
    Abgebaut wird es wohl nicht – es soll von Bodenpartikeln gebunden werden.

    Ich denke, dass es bestimmt Rasen-Situationen gibt, in denen man ohne den sachkundigen Einsatz eines Herbizids nicht auskommen wird. Wenn man danach in Sachen „Rasenpflege“ alles richtig macht, kommt man ohne Herbizide hin.

    Kritisch finde ich es nur, wenn ein Rasenliebhaber seine saisonalen Nachlässigkeiten Jahr um Jahr mit einer „kräftigen Banvel M Kur“ zu korrigieren versucht. …und gegen so manches Wildkräutlein ist Banvel M (als Beispiel) auch in höheren Konzentrationen einfach „machtlos“.

    Viel Glück
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Das das Unkraut resistent wird, ist ein Problem, was auf einen zu großen Selektionsdruck zurückzuführen ist, da nur noch Glyphosat verwendet wird, und keine alternativen Herbizide. Vereinfacht gesagt kommt es zur transformierenden Selektion, da nur noch die "starken" Pflanzen, die den Glyphosateinsatz überleben, sich fortpflanzen können. Durch spontane Mutationen können diese starken Pflanzen entstehen, oder ihre Stärke/Resistenz ggü. Glyphosat verstärken. Da ist überhaupt nichts unheimliches oder böses dabei, würde man die Herbizide wechseln, wäre der Selektionsdruck viel niedriger, und die starken Pflanzen können mit Herbiziden vernichtet werden, gegen die sie nicht so gut gerüstet sind.
    Die Nutzpflanzen dürften also nicht nur gegen Gylphosat resistent sein, sondern auch gegen einen anderen Stoff, damit kann man Resistenzbildung verhindern oder zumindest stark verlangsamen (wenn eben durch spontane Mutationen eine Pflanze gegen beide Herbizide resistent wäre).
    Als Beispiel für Selektion kann man auch die Darwin-Finken nehmen, das ist was ganz normales, dort spielen natürlich noch viele andere Faktoren (z.B. Isolation) mit ein.

    powered by Biologie Grundkurs Klasse 12 :grins:
     
    Das sind immer so Witzbeiträge, die einen hier fassungslos machen. Da wird in absoluter Betriebsblindheit irgendwelchen Leuten Faulheit unterstellt, oder gar von einer Grasgesellschaft aus dem Jahre 1968 erwartet, dass sie aussieht wie das Ergebnis einer modernen Rasenzucht.

    Nein, das Ding ist fertig - und mittlerweile auch platt. Glyphosat hat erledigt - und wer es anders haben möchte kann bei mir gerne auf 1000 qm Unkraut im Rasen jäten - auch wenn es mehr Unkraut als Rasen ist. Ich zahle aber keinen Mindestlohn ;).


    Grüße,


    Evchen
     
    und wer es anders haben möchte kann bei mir gerne auf 1000 qm Unkraut im Rasen jäten - auch wenn es mehr Unkraut als Rasen ist. Ich zahle aber keinen Mindestlohn :wink:.


    Evchen, da schließ ich mich mal an, bei mir sind es 2000 m² .
    Wenn ich Haus und Teich abziehe, und noch ein paar Blumenbeete, bleiben
    immer noch 1700 m² .
    Ich äußere mich hier schon gar nicht mehr zum Thema Roundup oder Banvel M
    da man sofort unangespitzt in den Erdboden gerammt wird, von immer den
    gleichen speziellen Leuten, denen das wieso, weshalb, warum, vollkommen egal ist.
     
    Viele Fragen kommen zu Sanierung von Flächen von Vorbesitzern die nachlässig waren . Diesen neuen Besitzern will ich helfen. So sehe ich den Sinn dieses Forums.
    Fachignorantes, idiologisches Weltuntergangsgeschreibsel geht mir schon auf den Zwirn. Das wir Sterben müssen wissen wir vom Ersten Lebenstag an. Putzig ist nur ,daß das durchschittliche Lebensalter noch nie so hoch lag wie jetzt. Frauen 84, Männer 78 Jahre.

    Das ist der Punkt. Es ist zudem menschenverachtend kranke Menschen für den Zustand ihres Rasens anzuklagen. Ich habe nun den zweiten Rasen dieser Art vor mir. Wobei der noch mit letzter Kraft gepflegt wurde, denn ich habe es nur mit flach wachsenden Unkräutern zu tun, die sich dem Mähen entziehen - davon aber (trotz Düngung) reichlich. Ich erwarte sicher kein Märtyrertum von Menschen, nur um den Einsatz von Roundup zu sparen.
     
    Ich äußere mich hier schon gar nicht mehr zum Thema Roundup oder Banvel M
    da man sofort unangespitzt in den Erdboden gerammt wird, von immer den
    gleichen speziellen Leuten, denen das wieso, weshalb, warum, vollkommen egal ist.

    Bei Roundup geht es in Wirklichkeit nicht um giftig oder ungiftig, denn da würde Roundup besser abschneiden als das ß-Carotin in einer Karotte oder die 50 mg Formaldehyd, die jeder Mensch täglich selbst produziert. Es geht in Wirklichkeit um die transgenen Pflanzen, die für Teufelszeug schlechthin gehalten werden sollen. Es gibt eben sehr viel transgene Pflanzen, die resistent gegen Glyphosat sind. Das macht Panik - ob gerechtfertigt oder nicht.

    Bei religiösen Dingen kommt man nicht mit Rationalität durch. Und Roundup wird religiös diskutiert.
     
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