…aber die soll ein Rasen werden und das mit möglichst wenig Aufwand…
Lieber Grasstreifen, den Ansatz kann ich gut verstehen, aber ich fürchte, dass das schwierig werden könnte… und vor allem… Glyphosat wird Dir dabei nur bedingt helfen.
Der Spiegel ist sicher nicht die Wissensquelle, um sich über die kritischen Aufwandsmengen bei der Unkrautvertilgung zu informieren, aber für einen Blick über Kleingärtners Tellerrand reicht es allemal.
In der US Landwirtschaft geht offenbar ohne die Fläschchen von Monsanto gar nichts. Jetzt stellt man erste Resistenzen fest…und die sind so hartnäckig, dass wohl wieder ein neuer „Kampfstoff“ gebraucht wird.
Belastbare Studien über die Auswirkungen von dauerhafter Glyphosat-Anwendung gibt es nicht. Warum auch? Die einen sind mit der beabsichtigten Wirkung sehr zufrieden und die anderen verdienen damit richtig Geld.
Bedenklich finde ich nur, dass sich (ich sag‘s mal Gartenforum-like)
das Unkraut inzwischen wehrt und resistent wird. Auch wenn die toxikologischen Eigenschaften ständig auf dem Prüfstand stehen… dass das Zeug, das Erbgut von „Unkraut“ offenbar doch verändert, scheint für die US Farmer inzwischen erwiesen zu sein.
Abgebaut wird es wohl nicht – es soll von Bodenpartikeln gebunden werden.
Ich denke, dass es bestimmt Rasen-Situationen gibt, in denen man ohne den sachkundigen Einsatz eines Herbizids nicht auskommen wird. Wenn man danach in Sachen „Rasenpflege“ alles richtig macht, kommt man ohne Herbizide hin.
Kritisch finde ich es nur, wenn ein Rasenliebhaber seine saisonalen Nachlässigkeiten Jahr um Jahr mit einer „kräftigen Banvel M Kur“ zu korrigieren versucht. …und gegen so manches Wildkräutlein ist Banvel M (als Beispiel) auch in höheren Konzentrationen einfach „machtlos“.
Viel Glück