Tipps für Hausbaum gesucht

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05. Jan. 2008
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Berlin
Ihr Lieben,

Ich möchte gerne eure Expertise anzapfen. Meine Freundin musste diverse Fichten vor ihrem Haus fällen lassen und soll nun eine. Ersatzbaum pflanzen.
Der Standort ist vollsonnig und der Boden ist Brandenburger Sandbüchse-also trocken.
Der Baum sollte möglichst nicht höher als 5-6Meter werden, Klima-, bzw. trockenheitsresilient sein und natürlich am liebsten noch was für Vögel und Insekten bieten.
Sie wünscht sich keinen Obstbaum, da es einen Hund gibt, der alles frisst was auf der Erde liegt.
Ich habe auch schon Grosssträucher ins Gespräch gebracht, ihr wäre aber ein Hochstamm lieber, um die Pflege unter der Krone besser durchzuführen zu können.
Schönes Laub/Blüte/Herbstfärbung wäre toll.

Es kommen keine Bäume in Frage, die regelmäßig geschnitten werden müssen, da sie gesundheitliche Einschränkungen hat und das nicht bewältigen kann.
Es gab vor kurzem schon mal eine ähnliche Anfrage, die finde ich allerdings nicht.

Habt ihr Ideen? Vielen Dank schon mal!
 
  • An den hatte ich auch schon gedacht, aber er wird nicht als trockenheitsresistent beschrieben.
    Blumenesche hatte ich schon in der Auswahl, hab aber noch keine Erfahrungsberichte
     
  • Es gab vor kurzem schon mal eine ähnliche Anfrage, die finde ich allerdings nicht.

    Ich hab das auch nur noch dunkel im Hinterkopf, dass es da eine Anfrage gab. War es eine von diesen? Oder hilft vielleicht auch so schon die Sortensammlung in diesen Threads?

    (Sorry, die Technik hat jetzt immer den Post extra verlinkt, den ich in den jeweiligen Threads geschrieben habe - ich meine aber den kompletten Faden und bekomme das jetzt so fix nicht auf den jeweiligen Anfangspost umgestellt.)





     
  • Schwedische Mehlbeere oder Winterlinde. Beide gibt es auch als kleinbleibende Kugelbäume, wobei ersterer sowieso nicht zu groß wird.
     
  • Der Standort ist vollsonnig und der Boden ist Brandenburger Sandbüchse-also trocken.
    Der Baum sollte möglichst nicht höher als 5-6Meter werden, Klima-, bzw. trockenheitsresilient sein und natürlich am liebsten noch was für Vögel und Insekten bieten.

    Schönes Laub/Blüte/Herbstfärbung wäre toll.

    Es kommen keine Bäume in Frage, die regelmäßig geschnitten werden müssen
    Da bin ich bei @Pyromella mit der Felsenbirne.
     
    Sie möchte ja nichts mehrstämmiges, sondern Baumhabitus/Hochstamm.

    Mehlbeere schaue ich mir mal an, Elsbeere ggf -auch.
    Die Linden werden alle zu groß.
     
    Wie wärs mit Kugelbäumen - Kugeltrompetenbaum z.B.
    IMG_20260607_100732.webp
     
    Bei Brandenburger Sandboden und wenig Schnittwunsch würde ich die **Vogelbeere/Eberesche** ans Herz legen – total pflegeleicht, wächst auf mageren Böden wie ein Traum und die Vögel lieben die Früchte. Alternativ eine **Flatterulme** (Ulmus laevis), die ist ebenfalls super trockenresistent, hat schöne Blattbewegungen im Wind und bringt auch ordentlich Insekten. Beide bleiben in der Größenordnung und brauchen kaum Schnitt. Für die Herbstfärbung: absolut top!
     
  • Wie wärs mit Kugelbäumen - Kugeltrompetenbaum z.B.
    Bleibt der auch kugelig ohne Schnitt? Kenne mich mit Kugelbäumen so gar nicht aus. Eine andere Bekannte hat auch einen Trompetenbaum und klagt über Mehltau und Astbruch bei Sturm-wie sind da deine Erfahrungen?

    Vogelbeere/Eberesch
    Finde ich ja auch super-gefällt ihr aber nicht, hab ich schon gefragt
    Kugellinde Green Globe eben nicht, ich habe beide Bäume selbst - auch im norddeutschen Sandboden
    Danke euch, schaue ich mir gerne näher an, klingt ja auch vielversprechend
     
    Bleibt der auch kugelig ohne Schnitt? Kenne mich mit Kugelbäumen so gar nicht aus. Eine andere Bekannte hat auch einen Trompetenbaum und klagt über Mehltau und Astbruch bei Sturm-wie sind da deine Erfahrungen?
    Mehltau ja, je nach Wetterlage im Laufe des Jahres, Astbruch hatten wir noch keinen, wird aber so alle zwei,drei Jahre zurück geschnitten..
    Aber ich glaube, mit Rückschnitt wolltest du keinen Baum...
     
    Und zum Beispiel eine mehrstimmige Felsenbirne aufasten, dass auf dem ersten Meter oder auch auf zwei Metern nur die Stämme da sind und die Verzweigung erst dann beginnt?
     
    Da bin ich bei @Pyromella mit der Felsenbirne
    Sie möchte ja nichts mehrstämmiges, sondern Baumhabitus/Hochstamm.
    Will mich mit meiner Meinung nicht aufdrängen, aber die Felsenbirne gibt es auch als Stamm (fertig recht kostspielig) bzw. kann man die auch selbst so ziehen.
    Eigentlich alles was die angegebenen Präferenzen angeht dabei.
    Unbedingt aber darauf achten, weil Vorgarten (so verstehe ich das), auf die Wurzeltiefe acht geben, 2 bis 3 Meter Pfahlwurzel wäre u.U. problematisch.
     
    Ich finde Felsenbirnen ja auch schön, vor allem mehrstämmige. Aber es gibt davon schon zwei im Garten und sie möchte eben gerne einen richtigen Baum.

    Zu den Kugelbäumen: Sie ist alleinstehend und gesundheitlich stark eingeschränkt, müsste also für jeden Schnitt eine Firma engagieren. Das möchte sie gerne vermeiden, was ich gut verstehen kann.

    Es gibt noch die Auflage, dass der Baum bei der Pflanzung schon mindestens 3m hoch sein muss.
     
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