ja ja ...die zeit bei oma....
ich bin quasi bei meiner oma aufgewachsen...zusammen mit meinen beiden cousinen.
wir waren den ganzen nachmittag draußen, ein paar meter vom haus entfernt gab es
einen kleinen hang, dort sind wir ( immer an die 10-15 kinder) mit unseren schlitten gefahren...zusammengebunden immer so 5 oder 6 schlitten. keiner hatte ein handy,
keiner wurde vermisst auch wenn wir die zeit manchmal vergessen hatten.
aber wenn es dämmerte, dann wußten wir....gleich gibts bei oma tee und selbergebackenes weißbrot und selbstgekochte marmelade...mmmmhhh......gerne
sind meine freundinnen mitgegangen, sie haben meine oma auch geliebt...ein echter
goldschatz.
nein eisblumen hatte die oma keine mehr am fenster, aber bei uns zuhause da gabs
die noch reichlich....im schlafzimmer manchmal so hoch, daß man nichtmehr rausschauen konnte...im wohnzimmer....leider auch ab und zu....gerne an weihnachten...wenn es
stürmte hat der wind den ofen ausgeblasen (durchs kamin) , das war dieser neumodische
ölofen. dann haben wir mit den kerzen unseres 3m hohen weihnachtsbaumes und einem
kleinen radiator die stube geheizt.
ehm...ehrlich...ich fand das nicht so lustig, an weihnachten in der stube sitzen und frieren.
und in ein heimeliges bettchen kriechen war ja auch nicht ...nee das hat schon überwindung gekostet, in das
kalte bett zu schlüpfen.
EISBLUMEN...jaja...das waren noch zeiten...und schön wars...trotzdem.
liebe grüße von geli....die mit fußbodenheizung und kachelofen nun nie mehr friert.