Letzten Monat kam dann der nächste Klopper. Mein Papa musste ca 3 Wochen ins Krankenhaus, da seine COPD in den letzten drei Monaten sehr schlimm geworden ist.
Er konnte das Kohlenstoffdioxid nicht mehr abatmen und wurde jetzt an Sauerstoff gewöhnt. Anfangs war es sehr schlimm für mich, da es das Krankenhaus war, in dem meine Mama gestorben war.
Die ganzen Bilder kamen wieder hoch.
Meine letzte Psychologin hat mich aber sehr gut auf solche Dinge vorbereitet und wir haben diverse Pläne ausgearbeitet, wie ich damit für mich umgehen kann.
Ich fing also langsam an mich in meiner neuen Wohnung etwas einzuleben, bestellte mir ein richtig geiles Bett in Wildeiche und ein hochpreisiges Sofa habe ich mir auch geleistet.
Wie ihr ja vielleicht mitbekommen habt, ist diese Wohnung, eine mit zwei Etagen und es ist eine Raumspartreppe verbaut.
Am 03.08 bin ich Abends mit dem linken Schlappen an einer Kannte des obersten Treppenabsatzes hängen geblieben und da der Handlauf, aus welchen Gründen auch immer, auf der linken Seite (abwärts) ist, habe ich ihn nicht mehr zu greifen bekommen.
Ich bin also Kopfüber, das rechte Bein als Snowboard benutzen, die Treppe herunter gerasselt.
Das Knie war verdreht als ich unten ankam.
Ich hatte wahnsinnig Glück das ich mir nicht den Hals gebrochen habe, sondern das Bein und der Rücken nur gestaucht und geprellt war.
Die Hämatome an Arm, Rücken und Bein sind mittlerweile verlass (kaum noch zu sehen), aber ich muss Dienstag nochmal ins MRT, weil das Knie noch Probleme macht.
Und jetzt wird es noch schrecklicher:
Am 11.08 ist einer meiner Kater in meinen Armen, ganz plötzlich verstorben.
Ich hatte noch den mobilen TA angerufen, aber er kam 15Minuten zu spät.
Mein kleiner Schmusekater ist also über die Regenbrücke gegangen und ich konnte ihm dabei leider nicht mehr Helfen oder ihm Leid ersparen, ich konnte nur noch bei ihm sein.

Ich freue mich, dass ich 18 wundervolle Jahre mit ihm hatte und wir immer füreinander da waren.
Lieber Mickey!
Danke das du unseren Weg noch mit in die neue Wohnung gegangen bist.
Wir vermissen dich sehr.
