T
Tono
Guest
Ich denke, Du siehst das zu sehr schwarz-weiss. Jedes Gesetzgebungsverfahren bezieht die Interessensvertreter der Wirtschaft ein. Das ist nahezu ausnahmslos der Fall. Aus gutem Grund:
Eine Regierung vertritt nicht nur ihre einzelnen Bürger sondern auch die Unternehmen, in denen diese beschäftigt sind. Eine vernünftige Wirtschaftspolitik stärkt den Standort Deutschland und sorgt für ein gesundes Handelsklima, ohne sich dabei zu sehr einzumischen. Die Aufgabe des Staates ist per Definition das Schaffen eines solchen Wirtschaftsraumes. Nicht mehr und nicht weniger.
Dafür braucht es einen klaren Dialog. Dass der mit dem Bürger nicht statt findet liegt auf der Hand. Der wählt allenfalls alle 4 Jahre oder noch nicht einmal das.
Wer sonst also als die Interessensvertreter der Wirtschaftsunternehmen kann den Gesetzgebern verständlich machen, ob die Gesetze - die übrigens auch zu deren Schutz erlassen werden - den gewünschten und gewollten Zweck auch erfüllen können.
Ich habe an solchen Sitzungen bereits teilgenommen und kann dir versichern, da wird weder gedroht noch bestochen, sondern in höchster Sachlichkeit Dialog geführt.
Ma.W. eine schlechte Lobbyarbeit kann tausende von Arbeitsplätzen kosten, eine gute schafft oder erhält solche!
Nochmal zu meinem Beispiel betreffend die Rauchergesetze: Da kannst Du z.B sehen, was (in Bayern) passiert, wenn sich ein gewähltes Parlament sowohl über die Lobby als auch über den Bürger hinweg setzt.
Selbst mir als Nichtraucher ging das deutlich zu weit. Es stört mich aber auch nicht, ein bisserl mitzuinhalieren.
ungestörte Grüße
Tono
Eine Regierung vertritt nicht nur ihre einzelnen Bürger sondern auch die Unternehmen, in denen diese beschäftigt sind. Eine vernünftige Wirtschaftspolitik stärkt den Standort Deutschland und sorgt für ein gesundes Handelsklima, ohne sich dabei zu sehr einzumischen. Die Aufgabe des Staates ist per Definition das Schaffen eines solchen Wirtschaftsraumes. Nicht mehr und nicht weniger.
Dafür braucht es einen klaren Dialog. Dass der mit dem Bürger nicht statt findet liegt auf der Hand. Der wählt allenfalls alle 4 Jahre oder noch nicht einmal das.
Wer sonst also als die Interessensvertreter der Wirtschaftsunternehmen kann den Gesetzgebern verständlich machen, ob die Gesetze - die übrigens auch zu deren Schutz erlassen werden - den gewünschten und gewollten Zweck auch erfüllen können.
Ich habe an solchen Sitzungen bereits teilgenommen und kann dir versichern, da wird weder gedroht noch bestochen, sondern in höchster Sachlichkeit Dialog geführt.
Ma.W. eine schlechte Lobbyarbeit kann tausende von Arbeitsplätzen kosten, eine gute schafft oder erhält solche!
Nochmal zu meinem Beispiel betreffend die Rauchergesetze: Da kannst Du z.B sehen, was (in Bayern) passiert, wenn sich ein gewähltes Parlament sowohl über die Lobby als auch über den Bürger hinweg setzt.
Selbst mir als Nichtraucher ging das deutlich zu weit. Es stört mich aber auch nicht, ein bisserl mitzuinhalieren.
ungestörte Grüße
Tono
