Sprache. Sprechen. Dialekte. Wer plappert was und warum und was will er/sie der Welt damit sagen?

  • Was schmuggelt man den aus den Niederlanden? Tulpen, Käse? :unsure:
    Hauptsächlich Kaffee hat man früher geschmuggelt.
    Die Kleidung war dort auch günstiger.
    Meine Mutter ist mit uns im Bus in die nächstgrößere Stadt nach Holland gefahren. Dort wurden wir dann eingekleidet. 3 kleider übereinander. Auf der Rückfahrt sahen wir aus wie aufgeplusterte Jungamsel.
     
  • Einmal haben meine Eltern meiner Schwester und mir die Kaffeebohnen lose in die Taschen (ohne Reißverschluss) geschüttet, damit sie mehr schmuggeln konnten. Dann mussten wir durchs Zollhäuschen.
    Dort war ein Drehkreuz. Neben dem Drehkreuz war eine Metallstange, da habe ich immer einen Überschlag gemacht (ich war noch kein Schulkind) An die Kaffeebohnen habe ich nicht mehr gedacht. Na ja, was soll ich sagen, die Kaffeebohnen purzelten aus meinen Manteltaschen.
    Das war vielleicht eine Blamage 🤦🏻‍♂️.
     
  • Was schmuggelt man den aus den Niederlanden? Tulpen, Käse? :unsure:

    Gewürze! Ich habe mal einen Beitrag über Suderwick gesehen, wo die Grenze das Dorf geteilt hat. Dort haben dann die Niederländisch-Suderwicker ihren Verwandten und Freunden auf der Deutschen Seite die Muskatnüsse über den Grenzzaun geworfen.
     
    Ich habe noch irgendwo bayerische Flüche mit Kirchenbezug. Nicht Ausgedachtes, sondern echte Flüche, wie sie früher benutzt wurden oder heute noch benutzt werden. Da bekomme sogar ich noch rote Ohren und dann einen Lachanfall.
    "Himmel Herrgott Sakrament"
    Wird immer noch gerne genommen.

    "Kreizkruzifix mi leckst am Oarsch "
    Auch noch verbreitet.

    "Zefix Halleluja Glump verreckts "
    Kann man immer brauchen

    "Kreizsackelzement"
    Darf nicht fehlen.
     
  • Geht aber noch deftiger ! :D
    Kann schon sein, aber ich wollte doch immer lieb sein und da passt die Flucherei nicht dazu.
    😆😆:roll:


    Mein Vater, er war ja Niederbayer, hat öfters geflucht und meine Mutter, eine ruhiger Mensch mit sanftem Gemüt, konnte das gar nicht brauchen.
    Sie hat dann manchmal 2Tage nicht mehr mit meinem Vater geredet.
    😄
     
    Hier noch zwei harmlose Schimpftiraden aus

    Eine Studie über das christliche Fluchen von Ella Carina Werner live im Club Voltaire
    Den Untertitel spare ich mir besser, sonst werde ich gesperrt. :cool:


    Sacrament, Halleluia, Kreuz, Kruzifix, Sacrament, noch amoal !

    Blutzauerei, Verreckte, Kruzifix, Halleluia, mir leg mi am Oasch !
     
    (Gibt's die Etymologie dazu irgendwo?)
    Das Wort Tschapatalpi kommt aus dem rätoromanischen und meint Maulwurfjäger. Da es oft schwierig ist, diese lieben Tierchen zu fangen oder gar zu vertreiben, kann man seine Zeit besser verbringen. Gemeint ist mit diesem Schimpfwort ein Depp oder Trottel.

    Ihr seid mit dem italienisch und südamerikanisch (portugiesisch) nahe daran, Rätoromanisch gehört zur selben Sprachfamilie.
     
  • Zurück
    Oben Unten