Speiseeis selber machen - Rezepte, Maschinen, Tipps

  • Ich möchte Mirabelleneis machen. Sollten die Mirabellen dazu erst gekocht werden oder gleich püriert und kalte Eismasse hergestellt?
     
    es sind 3 möglichkeiten: roh pürieren, kochen und pürieren, oder im backofen backen und dann pürieren.
    das bleibt dir überlassen.
     
  • Und was ist aromatischer?
    Am besten ich mache zwei Varianten.
    die es ausprobiert haben, schwärmen von dem gebackenen obst. das verliert natürlich durch den vorgang wasser und wird dadurch aromatischer. man muss wohl mindestens die doppelte fruchtmenge aus dem rezept einsetzen.
    der fruchtanteil wird normalerweise erst nach dem reifen der grundmasse zugegeben. auch das steht alles im buch.
    wertvolle tipps und variationen gibts auch von den knapp 25000 usern bei facebook.
     
    Mirabelleneis habe ich noch keins gemacht, aber schon Pflaumeneis und da hat mir die gekochte Variante besser geschmeckt.
    Kompott hat ja auch einen anderen Geschmack als frisches Obst.
    Bei den Pflaumen fand ich es einfach "runder". Ich weiß leider nicht, wie ich es anders beschreiben soll.
     
    @Knuffel , 'rund' trifft es genau .

    nachdem mein 'fior di latte' mit gerettetem mascarpone so unfassbar gut ist, toppe ich das heute und mache zum ersten mal 'vanille de luxe' .
    gestern habe ich mal bei callebaut wg. kuvertüre callets gestöbert. aber die liefern grad nicht, wenn man nicht zusätzlich kühläquipment mitbestellt. sehr verständlich, aber ich kann auch warten, für 2 - 3x schokoeis reicht mein vorrat noch.
     
    und angesetzt für morgen (wegen flut an geretteten bananen) als premieren banane-schokolade und blue banana, das ist mit heidelbeeren und bananen.
    wenn man im vorhandenen buch stöbert, entdeckt man verlockendes. 😍
     
  • Tatsächlich habe ich in der letzten Woche 2 Kugeln Eis gegessen. Lohnt sich nicht wirklich bei mir. Tomateneis und Mirabelleneis möchte ich mache. Dann ist vielleicht schon die Zeit für Zimteis. 🤔
     
  • Ich hab die letzte Woche aus Zeitgründen leider nur ca. 1000 g Eis vertilgen können.
    fehlende zeit für die produktion oder zum löffeln?
    Tatsächlich habe ich in der letzten Woche 2 Kugeln Eis gegessen. Lohnt sich nicht wirklich bei mir.
    dafür eine ninja... wolltest du nicht neulich zusätzliche becher kaufen und opfert sich wenigstens der sonntagsgärtner für das vorproduzierte ? 😇
     
    fehlende zeit für die produktion oder zum löffeln?

    dafür eine ninja...
    Ja. Ich esse eigentlich nicht viel Eis. Deshalb lohnt sich keine Eismaschine. Tagsüber bin ich unterwegs und Abend hatte ich nur Appetit auf Tomaten.

    wolltest du nicht neulich zusätzliche becher kaufen
    Habe ich auch und Gurkensorbet und Gurkenzitroneneis gemacht. Vielleicht im Urlaub.
    und opfert sich wenigstens der sonntagsgärtner für das vorproduzierte ? 😇
    Der meinte, er hätte tagsüber genug Eis gegessen.
     
    fehlende zeit für die produktion oder zum löffeln?…
    Wiederholt massive Enkeleinsätze:

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    Manchmal dauert es etwas, aber nun konnte ich meinen Test verkosten:

    Ich habe heute ein sehr leckeres selbst gemachtes Eis probieren dürfen, das ein Kollege mitgebracht hat.

    Ohne Eismaschine und ganz einfach aus
    pürierten Erdbeeren
    gezuckerter Kondensmilch (die gibt es wohl fertig und sie ist so süß, dass man weiter keinen Zucker benötigt)
    etwas Speisestärke und Schlagsahne

    Erdbeeren, Kondensmilch mit einem Löffel Stärke und geschlagene Sahne in ungefähr gleichen Teilen zusammenrühren, in eine Form geben und über Nacht einfrieren.

    Ich bin sicher, dass ihr mit euren Eismaschinen da noch mehr Cremigkeit rein bekommt, aber auch so war es ein sehr leckeres Eis, das intensiv nach Erdbeere schmeckte. Der Kollege meinte, dass er es auch mit anderen Früchten gerne macht. ich werde es bestimmt auch mal ausprobieren.

    So, jetzt habe ich endlich das exakte Rezept des Kollegen. Die Mengen funktionieren wie ein Tassenkuchen, also ein Becher davon und dann den gleichen Becher mit der nächsten Komponente gefüllt. Als Messbecher wird die Büchse von der gesüßten Kondensmilch genommen, die so zäh sein soll, dass sie nur schwer aus dem Becher geht.

    Dann das gleiche Volumen Schlagsahne und ebenfalls das gleiche Volumen einer geschmacksgebenden Komponente, also 100%iger Fruchtsaft, Fruchtpüree oder auch Nussmus.... wenn man mehr nimmt, soll das Ergebnis grobkristalliner werden.

    Dazu kommen noch 2 Esslöffel Speisestärke. Dann wird alles kräftig und durchaus ein paar Minuten mit dem Mixer durchgerührt, bevor es in den Tiefkühler geht. Und das war's dann auch schon.

    Ich will es auf jeden Fall austesten, mal sehen, was mir Leckeres als geschmacksgebende Komponente über den Weg läuft.

    Dankeschön @Pyromella
    Ähm hab ich einen Denkfehler??
    Stärke muss doch mit Saft aufgekocht werden sonst funktioniert die Klebereigenschaft nicht. :unsure:
    Ich kenne andere Bindemittel die kalt funktionieren Johannisbrotkernmehl, Pektin, Guarkernmehl etc.

    Vom Aufkochen hat der Kollege nichts gesagt, ich weiß auch nicht sicher, was die Stärke bewirken soll.

    in kalte zutaten gemixt, bewirkt die garnichts, außer vllt zu knirschen zwischen den zähnen. probiert es und berichtet.
    ich erinnere mich an erste eisversuche vor ca.100 jahren, für die die sahne aufgeschlagen und dann mit fruchtmus gemischt wurde.

    Soweit mir bekannt ist, muss Pektin erwärmt werden, sonst ist es nicht löslich. In der kalten Zubereitung wirkt es nicht. Und ja, Stärke braucht in der Eisherstellung 85°C.

    nee Pyro probiert das ja mal, ich kann mich mit der süßen Kondensmilch nicht anfreunden.

    @Rentner Ja stimmt, Pektin wird auch erst kalt angerührt
    Ah gut, bei der Stärke hatte ich doch keinen Denkfehler😉

    Da neulich die süße Kondensmilch bei Aldi im Angebot war, hatte ich mal welche gekauft und jetzt einen Testlauf gemacht:

    1 Dose süße Kondensmilch
    250ml Schlagsahne (ungeschlagen)
    ca 300g Erdbeeren, püriert
    2 Esslöffel Speisestärke

    Alles gut verrührt, die Hälfte davon in die erste Dose abgefüllt. Die andere Hälfte habe ich unter rühren aufgekocht, es wurde noch etwas dicklicher als die Masse auch so schon war. Abkühlen gelassen und in einer zweiten Dose abgefüllt und nun beide Dosen ins Gefrierfach gepackt.

    Was soll ich sagen? Die Konsistenz beider Sorten Erdbeereis ist identisch, die gekochte Variante sieht ein winziges bisschen brauner aus, die ungekochte entspechend etwas mehr ins Erdbeerrot, aber sie schmecken so gleich, dass ich sie in der Verkostung nicht unterscheiden konnte.

    Also: Man kann natürlich aufkochen, aber es bringt keinen Vorteil, man hat nur einen zusätzlichen eingeklebten Topf.
    Nein, ich habe immer noch keine Idee, wofür letztendlich die Stärke da ist. Vielleicht lass ich beim nächsten Test einfach mal bei einer Hälfte die Stärke weg.

    Ich habe noch zwei Dosen Kondensmilch und für den nächsten Test schwarzen Johannisbeer-Muttersaft. Aber erstmal muss ich das Erdbeereis aufessen. Und da ich ja weiß, wieviel Zucker da durch diese Kondensmilch drin ist, esse ich das Eis bestimmt nicht auf einen Rutsch auf.
     
    Ich besitze keine Eismaschine und dieses Rezept wurde mir von meinem Kollegen als Möglichkeit, ohne Eismaschine Eis zu machen schmackhaft gemacht. Er hat extra betont, dass man auch nicht während des Gefrierprozesses die Masse nochmal aufrühren müsse.
     
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