Samen von sortenechten Tomaten gewinnen?

Also in der Vergangenheit scheiterte das bei mir immer dann, weil ich a.) entweder Wasser beigegeben hab und/oder b.) die Brühe zu lang hab stehen lassen.

Aber wenn a.) der Brei ausreichend flüssig ist, brauchts kein zusätzliches Wasser.

Und b.) bei Zimmertemperatur reichen oft nur 48 bis 36 Stunden, bis die Brühe durch ist.

Grüßle, Michi
 
  • ich habe schon auf alle möglichen Arten Samen entnommen.
    Milchgärung im Sommer.Unter Wasserstrahl abgespühlt.Auf Backpapier getrocknet.
    Abspülen trocknen lassen im Herbst und auf Backpapier schnell und gleichmässig getrocknet.Gut gekeimt.
    Glibbersamen trocken lassen.Diese waren auf Haushaltpapier und wurden mit diesem gesäet und haben gut gekeimt.Trudi
     
  • Ja, es stinkt. :grins:

    Der gemeine Schwabe ist allerdings genetisch bedingt in der Lage diesem Übel entschieden entgegen zu treten. Das Dominanz-Verhalten seiner Ausdünstungen verdrängen jedes noch so unerwünschte G'schmägle.

    Deshalb mein Urteil: Riecht gut! ;)

    Aber lassen wir die Ferkelein... :d

    So sehen die fertigen Samen aus - es wirkt als wäre noch Glibber dran. Liegt aber an der Oberflächenstruktur der Samen, welche lediglich das Wasser bindet.

    samen.webp

    Grüßle, Michi
     
    Danke Michi :D

    Und "stinken" ist doch eine persönliche Empfindung, gell :d

    Ich mag blühende Rapsfelder, meine Freundin bekommt einen Brechreiz.
    Ich mag den Geruch der Briketts in unserem Kamin, andere erinnert es an...

    Aber gut: Gärungsmuff mag ich auch nicht und falls ich 2014 Fermentierung versuchen will, stelle ich das Glas/die Gläser in die Werkstatt.
    Da stört es nicht und wird trotzdem regelmäßig beachtet (Kaninchenfutterstation :grins:)

    Mein diesjähriger Versuch sah so aus wie der von Eisenkraut, nur dass bei mir schon nach ein paar Stunden Keime wuchsen:
    http://www.hausgarten.net/gartenfor...tieren-samen-keimen-zu-frueh.html#post1206205

    Viele Grüße
    Elkevogel
     
    Finde ich gar nicht schlecht, dass dieser Aspekt der Sache hier so ausführlich erörtert worden ist :grins:
    - Gestank kommt in meiner kleinen Wohnung nicht wirklich in Frage. ;)

    Allerdings muss ich sagen, dass ich meine Tomatensamen (in so geringer Menge, wie ich sie entnehme) auch ohne Fermentierung ganz sauber bekomme.... wie es mit (Krankheits-)Keimen aussieht weiß ich natürlich nicht (schätze DAS dürfte der entscheidenste Vorteil an dem Verfahren sein!), aber ich denke/hoffe was wirklich ganz gründlich gereinigt wurde und ganz trocken aufbewahrt wird, sollte halbwegs i.O. sein.


    Sollte ich mal bissel mehr Platz haben (und Fortschritte mit dem Verhüten der Tomaten machen), werde ich es bestimmt auch mal mit der Fermentierung versuchen. :)
     
  • Ich geb zu ich mach mir auch Gedanken wie ich nächstes Jahr meine Samen gewinnen soll. In der Vergangenheit hat das nich so 'ne Rolle gespielt, die Geruchsentwicklung. Sowohl bisher auf dem elterlichen Grund, wie auch dieses Jahr auf dem Hof findet sich immer irgendwo 'n Plätzchen, wo man die Samen zum Fermentieren hinstellen kann, ohne dass es jemand stört. Aber in meiner zukünftigen "kleinen" Wohnung könnte das ein Problem sein. Ich sag aber ehrlich: Mich selber würde der Geruch noch nicht mal so stören. So penetrant ist der garnicht. Meine Meinung. Aber etwaige Gäste zum Beispiel könnten das anders sehen, ähm riechen. Kommt immer auf die Nase des jeweiligen drauf an. Der Hauptgrund der für mich gegen spricht ist der, irgendwelche Fliegen anzulocken, insbesondere Obstfliegen (in diesem Fall). Ich kann das nicht leiden, Fliegen scheißen überall rum und woher sie vorher gesessen haben weis man ja auch nie.

    Grüßle, Michi
     
  • Du meinst so 'n Insekten-Spray, mit dem man die Bude einsprüht? Das hab ich einmal angewendet: Denn hier auf dem Bauernhof hast du Stubenfliegen ohne Ende. Selbst wenn du aus Frustration entscheidest nicht mehr das Fenster zu öffnen, hast du Unmengen dieser Viecher in der Bude. Die kommen durch alle Ritzen! Da hab ich einmal so 'n Spray angewendet. Alles schön eingenebelt. Danach die Bude verlassen, wie das auf der Flasche empfohlen wurde. Als ich nach der Wartezeit zurück ins Zimmer bin, haben die Stubenfliegen schön um ihre eigene Achsen gezwirbelt. Das Gift hat gewirkt. Aber nach einiger Zeit sind die Fliegen einfach wieder aufgestanden und weiter geflogen. Das Mittel war a Klump, wie der Schwabe so sagt. Wahrscheinlicher giftiger für den Mensch, als für die Viecher. Nie wieder kommt mir sowas unter, aber schon interessant wie einem die Verzweiflung dazu treiben kann. Hihi.

    Am Besten die Viecher garnicht erst reinlassen: Insektenschutzgitter vor die Fenster ist deutlich effektiver. Dann brauchts auch keine Tomaten an der Fensterbank, um Stechmücken abzuhalten. Oh Gott, darf sowas aus meinem Mund überhaupt kommen!? Ich mach mir gerade Sorgen - über mich!

    Grüßle, Michi
     
    Michi,
    ich kenne mich mit den chemischen Keulen doch nicht so aus.
    Ich brauche es auch nicht so dringend; meine gärenden Samen stehen in einem sehr, SEHR großen Karton im Keller.
    Da müffelt es nicht ganz so.

    LG
    Simone
     
    Hallo,
    Fliegen und chemische Keule:
    mit den Sprays habe ich auch schlechte Erfahrungen gemacht und trotz Fliegengitter finden die blöden Viecher oft genug doch noch eine Lücke.
    Ausserdem ist bei uns die Anbringung von Fliegengittern fast unmöglich (Altbau, 2-flügelige Fenster oder so teuer, dass wir es als Mieter nicht machen wollen).

    Was hier gut funktioniert sind Klebestreifen auf dem Fensterrahmen.
    Die stinken nicht, kosten nicht viel, wirken relativ lange und sind vor allem für Kinder und Haustiere unschädlich (Bitterstoffe).
    Die Leichen finden sich meist nur auf der Fensterbank und werden mit dem Staubser entsorgt.

    Ach ja, Wespen, Bienen und Marienkäfer leiden ebenfalls nicht drunter - die Streifen wirken tatsächlich nur bei Stubenfliegen (also - leider - auch nicht gegen Fruchtfliegen)

    Liebe Grüße
    Elkevogel
     
    Ich mag immer noch die klassischen Fliegenfänger am Liebsten, auch wenn die immer so blöd von der Decke hängen und man selbst viel zu oft mit den Haaren drinne hängt.

    Grüßle, Michi
     
    Die ersten Fliegen sind schon im Anmarsch, kaum der erste Sonnenstrahl gesichtet...
    Ich schwöre auf die Klebestreifen auf den Fensterscheiben und zur Not dann die Dinger die so gerne in den Haaren kleben...igittt...
     
    Ich fermentiere auch.

    Dazu nehme ich große Sugo oder Marmeladengläser. Immer schön beschriften und sortenrein den Samenglibber einfüllen. Ich fülle nur mit Wasser halb voll auf, kein Zucker und schraube den Deckel nur LOSE auf ;) Sonnst explodiert das.
    Das hat den Vorteil, dass ich am Ende einfach zuschraube und kräftig schüttle. Dann abgiese und so lange wiederhole, bis das Wasser klar ist.

    Ich kippe dann die nassen Samen auf ein Teller und sauge mit Küchenpapier von der Seite das Wasser auf. Bei warmen Temperaturen ist das ratz fatz trocken und ich muss mich nicht ärgern, wenn ich Papier von Samen trennen will :-)
     
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