Projekt Selbstversorger Garten

Hallo Ihr neuen Selbstversorger,
Ich wünsche Euch viel Durchhaltevermögen! Geht die Sache realistisch an.


Kenne auch ein paar, die sich Selbstversorger nennen. Einer kam neu in meine Nachbarschaft. Kühne Träume. Wollte Selbstversorger werden. Aber hatte noch nie ein einziges Radieschen angebaut.
Ging drei Jahre. Seitdem steht der Garten zum Verkauf. So schnell können Träume verfliegen.
Radieschen können ja aber auch manchmal arg zickig sein. 😁
 
  • Der Boden war nicht das Gelbe vom Ei, ein leichter Sandboden. Viel verrotteter Mist und Kompost ausgebracht. Jedes Jahr nach Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch Gründünger eingesät und tief geackert. Der Bauer macht den Boden. Ungefähr 10 Jahre dauert es, um einen Boden herzurichten, damit der erwünschte Ertrag da ist. Heute habe ich die Erbsen und die Wurzelpetersilie gesät. Ein wenig spät, Zeit wäre Mitte Februar, "Willst Du Erbsen essen, darfst den Februar nicht vergessen" (eine alte Bauernregel).
     

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    Besser Sandboden als Tonboden, Charly.
    Du und der Bauer seid ja mit Mist, Kompost und Gründüngung auf dem richtigen Weg. (y)
     
  • Wie viel qm hast Du eigentlich ?

    Bei Sandboden lohnt es sich, Bentonit einzuarbeiten. Das Tonmineral verbessert die Nährstoff- und Wasserkapazität:

    Gerade in Verbindung mit den hohen Humusgaben verbessert Bentonit den Sandboden nachhaltig und wirkt der Versauerung entgegen.
     
  • Charly, Dein Misthaufen erinnert mich an meinen Großvater. Der legte auch viel Wert auf eine akurate Aufstappelung. Er sagte immer: "am Misthaufen erkennt man den Bauer".
     
    Dieses Jahr habe 5 cbm eigenen Kompost ausgebracht. Die ersten Kartoffel, Sorte Sirtema sind gepflanzt. Auch das Folienhaus Ist wie jedes Jahr aufgebaut, ich nutze es zum Pflanzenaufzucht. Die ersten Paprikasamen sind im Saatkasten gesät. Jetzt folgen in den nächsten Tagen Tomaten, Auberginen und so manches Andere.
     
  • Aprikosen, Pfirsiche und Plaumen sind in voller Blüte. Mußte die ersten Paprika - und Tomatenpflänzchen aus dem Saatkasten rausholen, es ist noch zu früh um sie zu pickieren. Sie müßen noch einige Tage zurück gestellt werden sonst kommen sie zu früh um ins Freiland ausgepflanzt zu werden. Nach Ostern muß ich die bestellten Saatkartoffeln abholen, 10 kg Agria und 5 kg Memphis. es sind Drillinge. Eigene habe ich auch noch. In 10 Tagen kommen die Steckzwiebel in die Erde. Die Erbsen zeigen sich schon und die Mäuse haben sich auch zum gedeckten Tisch eingefunden.
     
    Einige stehen im Vordergrund und hinter mir ist noch eine Reihe Weinreben ( Piwis ) und noch andere Obstbäume, Feigen, Himbeeren , Stachelbeeren, Brombeeren und Johanisbeeren. Gekaufte Obstbäume sind nur eine Birne ( Conference ),eine Kirsche ( Lapin ) und eine Schwäbische Weinweichsel.
     
  • Wer erntet und verarbeitet das dann alles ? Das ist ja wahnsinnig viel Obst und Gemüse. 1 oder 2 Personen schaffen das ja kaum, ausser man hat keinen anderen Job.
     
  • Wir, meine Frau und ich ernten, sie verarbeitet ein Großteil, da sind auch noch andere Abnehmer. Wir sind Rentner und nicht mehr junge Rentner, 70 +. Einige Fotos von Gestern, Artischoken, Dasgrunstück von einer anderen Perspektive und der Koblauch
     

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    Zwei , drei Ölfackeln wären auch genug. Leider ist das Grundstück neben einer viel befahrenen Straße und da gibt es genug Personen die wegen des Feuers die Polizei und Feuerwehr anrufen. Müßte das anmelden. Beriselung möchte gehn, leider fehlt mir das Wasser und Strom.
     
    Schade, dann bleiben wohl nur spät blühende Sorten oder die Hoffnung auf ausbleibende Spätfröste.
    Hoffentlich klappt es mit dem anderen Obst besser.
     
    Selbstversorger sind schon seltene Menschen in unserer Gesellschaft. In erster Reihe spielt der Geschmack eine Rolle, an zweiter die Techniken ,die die Arbeit erleichtern und den Ertrag sichern. Saatgut ist bei mir meist selbstgezogenes. Außer Obst, das ausgefallen ist, steht alles gut da. Muss wohl eine Liste der Kulturen machen, damit man sich ein Bild machen kann.
    Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Karotten, Wurzelpetersilie, Pastinake, Bohnen, Zuckermais, Gurken, Paprika, Tomaten, Auberginen, Melonen, Sommerrettich, Kürbis, weiße Zuchini und später kommen Knollenfechel, Wintersalate (Zuckerhut und Radicchio) dazu. Gewürzpflanzen wie Dill, Fenchel, Pfefferminze, Melisse, Basilikum, Salbei, Rosmarin, Lorbeer, Kümmel stehen auch noch da. Seltenes gibt es in kleinem Umfang, alte Maissorte Cincantin, Röstmais Mexican June, Okra, chinesische Buschbohne, Bockshornklee und so manches andere. Bei allen Kulturen gibt es mehrere Sorten, wenn eine ausfällt, wird sie von anderen kompensiert. Erbsen und Spinat sind schon abgeerntet und teilweise eingefroren.
     

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    grad erst entdeckt. wow, das ist aber etwas mehr als ein Schrebergarten.
    edit: ich habe zurückgeblättert und gelesen 😎
     
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