🌶️ Paprika- & Chili-Zöglinge 2025

Nein, Staunässe kann ich ausschließen.

Von den Lila Luzi sind zwei (von zehn) in einem sehr frühen Stadium gestorben (wahrscheinlich durch Grobmotorik meinerseits beim umtopfen), der Rest wächst super und kräftig vor sich hin.


Aber erstmal ganz lieben Dank dass Du Dich mit meinem Problem beschäftigst!!:paar:
 
  • Beleuchtung ist zur zur Zeit noch elf Stunden.
    Aber wie gesagt, bis auf ein paar sehr frühe Ausfälle geht es allen super!
     
  • Beleuchtung ist zur zur Zeit noch elf Stunden.
    Aber wie gesagt, bis auf ein paar sehr frühe Ausfälle geht es allen super!
    Schwirrt da irgendwas rum? Also Trauermücken?

    Was genau für eine torffreie Erde ist das? Gemüseerde oder Komposterde?

    Wurden alle nur einmal pikiert oder die größeren schonmal umgetopft?

    Würde schonmal gedüngt?

    Hab ich das jetzt richtig verstanden die Pflanzen sind alle gleich alt?

    11 Stunden sind nicht allzu wenig, bei mir ist das optimalste wärend der Anzucht 12 Stunden von Anfang an
     
    Es wirkt so, wenn ich es recht sehe, dass primär der junge Austrieb gelb ist und dann übergeht auf die älteren Blätter, ja?
    So könnte man es beschreiben, ja.
    (1) Schwirrt da irgendwas rum? Also Trauermücken?

    (2) Was genau für eine torffreie Erde ist das? Gemüseerde oder Komposterde?

    (3) Wurden alle nur einmal pikiert oder die größeren schonmal umgetopft?

    (4) Würde schonmal gedüngt?

    (5) Hab ich das jetzt richtig verstanden die Pflanzen sind alle gleich alt?

    11 Stunden sind nicht allzu wenig, bei mir ist das optimalste wärend der Anzucht 12 Stunden von Anfang an
    Zu (1) Nein, (zur Zeit) noch keine Trauermücken, für den Fall der Fälle habe ich aber schon Nematoden im Kühlschrank. Gelbtafeln hängen zur Vorsicht (und Prüfung schon)

    Zu (2) Torffreie Gartenerde.

    Zu (3) Sie wurden wie alle anderen vor rund 2,5 Wochen in neue Töpfe pikiert.

    Zu (4) Es gab in die gesamte Erde (für rund 35 Töpfe, da auch Tomaten dabei waren) ca. eine Handvoll Hornspäne).

    Zu (5) Ja, gesät wurden alle am gleichen Tag, die Keimung war zwar etwas unterschiedlich, aber nur im Bereich +/- vier Tagen.
     
  • Zu (2) Torffreie Gartenerde.

    Also Erde aus eurem Garten in der letztes Jahr z. B. Gemüse problemlos gewachsen ist?


    Ich hatte vor Jahren auch so ein seltsames Ereigniss (will mich da eigentlich gar nicht daran erinnern, verdränge das lieber) in der Tomatenanzucht, hatte ungefähr 70 Pflanzen, alle unter gleichen Bedingungen.
    Einige waren schon 3 Wochen umgetopft andere 2 Wochen die jüngsten 1 Woche. Alle in Erde die aus zwei gekauften Säcken zusammengmischt wurde. Es betraff nur zwei Sorten der Tomaten, erst fingen die vor 2 Wochen umgetopften an, dann eine Woche später die die dann zu dem Zeitpunkt zwei Wochen alt wurden, die Pflanzen wurden innerhalb 12 Stunden welk und gelb, morgends vor der Arbeit noch super, Abends krepiert. Niemand hatte eine Idee. Zum Schluss fingen dann die ersten umgetopften Pflanzen also als sie so 5-6 Wochen schon in dieser Erde standen an welk und gelb zu werden, diese Pflanzen waren zu dem Zeitpunkt schon größer, kurz vorm auspflanzen, an den Stängeln dieser Pflanzen konnte man dann klare Anzeichen der Stängelfäule erkennen.

    Es hat komischerweise nur zwei Sorten und ca. 10-15 Pflanzen betroffen, die restlichen Tomaten waren topp.
     
    Zu (4) Es gab in die gesamte Erde (für rund 35 Töpfe, da auch Tomaten dabei waren) ca. eine Handvoll Hornspäne).

    Was mich jetzt noch iritiert sind die Hörnspäne, die brauchen eigentlich doch viel zu lange um sich zu zesetzen um dann zu düngen.

    Ich kenn das eigentlich nur das man die im Herbst draußen ausbringt zur Vorbereitung der Beete für das Frühjahr und das die durch Regenwürmer zu Dünger in der Zeit zersetzt werden.
     
    @Taxus Baccata Tomatenanzucht ist für mich Stress pur, mit solchen Erinnerungen, da denkt man am besten erst gar nicht dran
    Verstehe ich so gut. Für mich war das mit der Botrytis im Gewächshaus vor zwei Jahren so ein wahnsinniger Horror, und vor vier oder fünf Jahren hatte ich ein schlimmes Ödemjahr. Ich kann das daher absolut nachempfinden. 🙈
    Leider kann es immer mal wieder so etwas blödes geben, da steckt man einfach nicht drin... aber zum Glück ist das ja nur ganz selten so und meistens geht alles gut wie es sollte. :)
     
  • @Monster1: Da es speziell eine Sorte betrifft, könnte es natürlich auch einfach am Saatgut liegen, dass das eine Macke hat. Hast du es aus einer anderen Quelle, schon länger, anders gelagert oder dergleichen? Vielleicht findest du da einen entscheidenden Unterschied zum anderen Saatgut, wo man gedanklich anknüpfen könnte.

    Da die Pflanzen im Keller stehen und du sich beleuchtest, wäre auch die Frage, ob sie ggf. etwas weniger Licht erhalten als die anderen, weil am Rand stehend. Wobei ich vermute, dass du das eher schon gecheckt hast.

    Ansonsten kann es schon passieren, dass die einen Pflanzen mal mehr oder weniger gegossen werden als die anderen oder aber auch aus eventuell gröberer Erde schlechter Nährstoffe aufnehmen können als ihre Kumpanen. Da ich persönlich mit torffreier Erde eher schlechte Erfahrungen machen musste - da wuchs alles nicht so dolle und machte Probleme - wäre mein Weg, die Pflanzen noch einmal in frische, nicht-torffreie Erde eines anderen Herstellers zu pflanzen, um zu schauen, ob sich ggf. etwas ändert. Wenn es nicht schon zu spät dafür ist. Gerade die vorne links sieht ja schon sehr schlapp aus. :-(
     
    Hallo und willkommen @Monster1. Hast Du vielleicht die Möglichkeit die Pflanzen auf ein Fensterbrett zu stellen (nicht im Keller)? Vielleicht mag die Sorte das Kunstlicht nicht?
     
    Also Erde aus eurem Garten in der letztes Jahr z. B. Gemüse problemlos gewachsen ist?
    Nein, gekaufte (und somit vorgedüngte) Erde.

    ginasgarten schrieb:
    Was mich jetzt noch iritiert sind die Hörnspäne, die brauchen eigentlich doch viel zu lange um sich zu zesetzen um dann zu düngen.
    Das mache ich seit Jahren schon so, die Hornspäne wirken dann wenn die Vordüngung der Erde aufgebraucht ist.
    An ihrem Endstandort im Mai wird dann normal flüssig gedüngt.

    Knofilinchen schrieb:
    Da es speziell eine Sorte betrifft, könnte es natürlich auch einfach am Saatgut liegen, dass das eine Macke hat. Hast du es aus einer anderen Quelle, schon länger, anders gelagert oder dergleichen? Vielleicht findest du da einen entscheidenden Unterschied zum anderen Saatgut, wo man gedanklich anknüpfen könnte.
    Letztes Jahr (wo es genau die gleichen Pflanzen betraf) war es ein anderer Anbieter, dieses Jahr waren die Damen frisch.

    Knofilinchen schrieb:
    Da die Pflanzen im Keller stehen und du sich beleuchtest, wäre auch die Frage, ob sie ggf. etwas weniger Licht erhalten als die anderen, weil am Rand stehend. Wobei ich vermute, dass du das eher schon gecheckt hast.
    Richtig, sie standen mit allen anderen (Tomaten, Chilis und Paprikas) mittig unter dem Licht.

    Tomatenliebe schrieb:
    Hast Du vielleicht die Möglichkeit die Pflanzen auf ein Fensterbrett zu stellen (nicht im Keller)? Vielleicht mag die Sorte das Kunstlicht nicht?
    Die Hälfte stand in einem Südwest-Fenster ohne Kunstlicht, die sind als erstes gestorben.
     
    @Monster1: wäre mein Weg, die Pflanzen noch einmal in frische, nicht-torffreie Erde eines anderen Herstellers zu pflanzen, um zu schauen, ob sich ggf. etwas ändert. Wenn es nicht schon zu spät dafür ist. Gerade die vorne links sieht ja schon sehr schlapp aus. :-(
    Dürfte zu spät sein, eine Weitere hat es nicht geschafft. :cry:
    Nächstes Jahr werde ich diese Sorte nicht mehr aussäen.


    Aber Danke für Eure ganzen Tipps und Überlegungen!!
     
    Seltsam, dass es im letzten Jahr genau dieselbe Sorte, aber aus anderer Quelle war. Säe vielleicht noch mal ein Körnchen, wenn die Saison angelaufen ist. Von den Beeren wirst du dann zwar nichts mehr haben, aber du kannst schauen, ob es mit wärmeren Temperaturen, anderem Licht usw. womöglich besser klappen wird. Dann kannst du wenigstens einkreisen, woran es gelegen haben könnte.
     
    Hallöle,
    hier schieben die Chillis Blüten als gäbe es kein Morgen mehr.
    Die Königsblüte hab ich schon bei allen abgeschnitten.
    Aber es kommen immer mehr nach.
    Dran lassen oder zumindest einen Teil abschneiden oder gar alle weg?
    Die Babys (eher schon Pupertiere) wurden vor 5 Tagen umgepflanzt.
    Die Bilder sind leider teils unscharf 😥 IMG_4759.jpeg IMG_4760.jpeg
    IMG_4761.jpeg
    Danke und LG
    Elkevogel
     
    Seltsam, dass es im letzten Jahr genau dieselbe Sorte, aber aus anderer Quelle war. Säe vielleicht noch mal ein Körnchen, wenn die Saison angelaufen ist.
    Leider habe ich von den Samen keine mehr da ich mehrfach nachgelegt hatte. :(
    Und ein drittes (nächstes) Jahr werde ich es wohl eher nicht versuchen.

    „Positiv“ zu berichten ist dass die große mittlere zwar immer noch hellgelb, aber „standfest“ ist, die beiden kleineren sind heute in die ewigen Jagdgründe gegangen. :cry:
     
    @Elkevogel, wenn es kleinere Früchte werden, dann einfach machen lassen. Das packen die schon von allein.
    Aufpassen, dass sich die Pflanze nicht zu früh übernimmt, muss man eher bei Blockpaprika oder langen Spitzpaprika.
    oder großfruchtigen Chili bspw. Beaver Dam oder Ancho 101, Ancho San Luis, Mulato Islano
     
    Dürfte zu spät sein, eine Weitere hat es nicht geschafft. :cry:
    Nächstes Jahr werde ich diese Sorte nicht mehr aussäen.
    Moin Monster1,

    willkommen im Forum :)

    Ich habe mir jetzt die Beiträge durchgelesen, wenn sie ausreichend Licht und eine halbwegs ausgeglichene Wasserversorgung hatten würde ich die Temperatur in Verdacht nehmen.
    Der Wechsel vom "Lebensbereich" beim Pikieren ist für junge Pflanzen eine ordentliche Herausforderung, erst wird sie "ausgegraben" und dann wieder eingegraben, steht alleine in einem neuen Substrat und muss sich erst damit arrangieren.
    Wenn sie dabei von der Heizmatte weg in eine Umgebung mit 16 Grad wechseln kann es für wärmeliebende Pflanzen etwas zu anstrengend werden, sie bekommen "kalte Füße" und kränkeln vor sich hin.
    Die Hornspäne sind nicht Schuld am frühzeitigen Absterben.


    Was mich jetzt noch iritiert sind die Hörnspäne, die brauchen eigentlich doch viel zu lange um sich zu zesetzen um dann zu düngen.
    Ich verwende selber Späne, allerdings verwende ich die feinen Späne die bei der Hufbearbeitung mit der Raspel anfallen, also quasi beim Nägel feilen, die zersetzen sich schneller als die gröberen geschredderten Hornspäne aus dem Handel.


    „Positiv“ zu berichten ist dass die große mittlere zwar immer noch hellgelb, aber „standfest“ ist,
    Ach sieh an, da drücke ich die Daumen dass sie es schafft (y)


    Die Königsblüte hab ich schon bei allen abgeschnitten.
    Die sehen doch so weit gut aus... und sie haben Glück dass sie bei Dir wohnen, bei dem Entwicklungsstand hätte ich ihnen alle Knospen abgeschoren :grinsend:

    LG Conya
     
    Die Hornspäne sind nicht Schuld am frühzeitigen Absterben.

    Ich verwende selber Späne, allerdings verwende ich die feinen Späne die bei der Hufbearbeitung mit der Raspel anfallen, also quasi beim Nägel feilen, die zersetzen sich schneller als die gröberen geschredderten Hornspäne aus dem Handel.
    Das die Hornspäne am absterben der Pflanzen schuld sind hab ich nicht gemeint.

    Ich hab mich nur gewundert, weil ich es eigentlich nur so kenne das Hörnspäne durch Bodenlebewesen wie z. B. Regenwürmer zersetzt werden müssen und nur dadurch Dünger daraus entsteht.
    Also ich hab noch keine Rgenwürmer in Anzuchttöpfen
     
    @Elkevogel
    Auch bei mir wird keine Blüte entfernt.
    Im chiliforum.hot-pain.de gab es zu diesem Thema schon heiße Diskussionen zwischen den beiden Lagern.

    @ginasgarten
    Ich finde in meinen Kübeln und Mörtelwannen regelmäßig Würmer.
    Hab aber in die Böden zahlreiche richtig dicke Löcher gebohrt.
    Vielleicht liegt es daran dass ich mit verdünntem EMa giesse welches mir auf dem "Feldversuch" in die auf die feste harte Grasnarbe aufgeschuettete Schicht Mutterboden nachweislich viele Regenwürmer und andere Bodenlebewesen angezogen hat.
     
    @ginasgarten
    Ich finde in meinen Kübeln und Mörtelwannen regelmäßig Würmer.
    Hab aber in die Böden zahlreiche richtig dicke Löcher gebohrt.
    Vielleicht liegt es daran dass ich mit verdünntem EMa giesse welches mir auf dem "Feldversuch" in die auf die feste harte Grasnarbe aufgeschuettete Schicht Mutterboden nachweislich viele Regenwürmer und andere Bodenlebewesen angezogen hat.
    Ich hab draußen auch überall Regenwürmer drin, sobald die Töpfe irgendwo in der Nähe stehen wo erde ist kommen da Regenwürmer rein, ich hatte aber noch nie Regenwürmer in Töpfen bei der Anzucht, wenn die Erde gekauft war, auch in großen Töpfen drinnen, beim auspflanzen ist mir noch nie ein Wurm entgegengekommen, draußen wimmelt es nur davon.

    Andersrum hab ich es schon öfter mitbekommen das bei den Überwinterungspflanzen die reingeholt wurden, die Regenwürmer dann aus den Töpfen kriechen und in der Wohnung erhebliche Strecken auf Laminat und PVC zurücklegen.
     
    Würde es sich eigentlich lohnen, einen Regenwurm in einen Balkonkasten einziehen zu lassen? Oder würde er da eher verhungern?
    Damit er nicht verhungert könnte man ihm ja ab und zu kleingechnibbelte Gemüseanfälle in die Erde stecken. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es ihm im Hochsommer dort zu heiß wird und im Winter zu kalt.
     
    Heiß und kalt befürchte ich auch. Und eben zu wenig Nahrung - Gemüse würde ich nicht hineinstecken wollen. Schade, das wäre echt schön, wäre da ein "Arbeiter" zu Gange, der das sogar noch gerne macht.
     
    @Knofilinchen Kleingeschnittene Küchenabfälle, Kaffeesatz, Teeblätter, .Brennesselspitzen oder Laub vom Spaziergang, eigentlich alles, was pflanzlichen Ursprungs ist, außer Bananen-oder Zitrusschalen.
    So funktioniert das im Komposthaufen oder Wurmkiste auch.
    Wenn du 2 Würmer einsetzt, besteht Hoffnung auf Nachwuchs. 🤓
     
    Würde es sich eigentlich lohnen, einen Regenwurm in einen Balkonkasten einziehen zu lassen? Oder würde er da eher verhungern?
    Es käme auf einen Versuch an.
    Aber dem müsstest du auch Futter geben. Blumenerde enthält kein oder nur wenig Futter für Regenwürmer.
    Ich mische deshalb Gras und Pflanzenteile drunter.
     
    @Knofilinchen je nachdem wie groß die Kästen sind hätte ich wegen Sommer/Hitze und Winter/Kälte auch etwas Bedenken, aber hast du nicht auch einige Kübel/große Töpfe, die nicht vollsonnig stehen? Darin könntest du es doch mit etwas Futter mal versuchen :) könnte mir gut vorstellen, dass das klappt.
    In meine Kästen und Kübel (sogar in kleine!) die auf dem Boden stehen, gehen auch überall Regenwürmer rein. Natürlich können sie da aber halt auch jederzeit wieder raus, falls es in einem kleinen Kasten oder Topf zu warm wird. Aber bestimmt gibt es bei dir auch Töpfe oder Kästen die günstig stehen - du hast ja auch den Schattenbalkon (wo es wahrscheinlich nicht ganz so extrem heiß wird?) da könnte so ein Versuch doch lohnen. :)
     
    Füttern... dann hätte ich ja glatt ein Haustier. Der bräuchte bestimmt auch noch Impfungen, Versicherungen, Tierarztbesuche und all so einen Kram.

    Eigentlich dachte ich ja mehr daran, dass ich so einem armen Wurm Obdach biete und er dafür die Wurzel- und Pflanzenreste futtert, die vom letzten Jahr noch in der Erde sind. Win-Win quasi. Aber dann ist das bestimmt so ein Feinschmecker-Wurm, der immer nur das Beste von allem will und den alten Kram verschmäht. Oder ein Vielfraß, der ratzfatz alles aufgefuttert hat, nach mehr ruft und ich hab nix mehr. Oder hör's nicht, weil ich kein Regenwurmsch kann. Ich seh schon: Ich muss weiterhin selbst die Erde sieben... So schade...
     
    Die Katze wird's nicht in den ersten Stock schaffen, aber das mit dem Partner hatte Platero ja schon angedeutet. Ebenso, wie den intensiven Nachwuchs. Irgendwann könnten wir dann gar nicht mehr so viel essen, wie die brauchen. Ächz!

    Aber nee, mal ernsthaft: Ich habe ein bisschen dazu gelesen, und schlussendlich sind auch schon - wie erwartet - die Wurmkisten nicht ohne. Temperatur, Wasserversorgung, Nährstoffe usw.; schlussendlich schafft man sich durchaus Haustiere an. Und die gehören, wennschon, dann richtig gepflegt, und nicht als Spielzeug behandelt. Insofern: Ich werde weiter sieben. Irgendwann muss ich ja mal durch sein. :)
     
    Eine Wurmkiste ist nicht ohne.
    Bedarf aber laufender Pflege und Aufsicht.
    Eben. Das wäre mit nur einem Balkonkasten oder einem Topf noch mal mehr Aufwand. Nur alte Wurzeln als Nahrung reicht da nicht, Bewässerung & Co müssen auch passend gegeben sein. Insofern: Nope. Schöne Idee, die sich aber so, wie ich es gerne hätte, nicht umsetzen lässt.
     
    @Knofilinchen
    Warum sollten altes Wurzelwerk mit druntergearbeitetem Grasschnit in der Erde für die Würmer nicht ausreichen?
    Eben … mehr bekommen sie hier auch nicht auf dem Balkon. Ab und zu noch ein paar Salat Reste.
    Die Kästen müssen halt groß genug sein. In so normale schmale Balkonkästen würde ich keine Würmer einziehen lassen. Aber die großen Pflanzkästen oder Kübel für Tomaten etc. sind ideal. Das gibt ganz tolle Erde.
     
    Auch ein Regenwurm braucht - für ein gutes Leben, statt reines Überleben - ausgewogenes Futter (sowie passende Temperaturen, Wasserregulierung usw.). Zu dem Thema sind im Netz genug Infos zu finden. Im Garten kann er sich in der Regel suchen, was er braucht, in meinen Töpfen wird er es jedoch nicht finden. Und ich werde nicht anfangen, Grasabschnitt, Salatreste oder sonstigen Dinge in die Erde zu stopfen, um ihn ausgewogen zu ernähren. Wenn ich ein Haustier haben möchte, wird's sicherlich ein anderes. ;)
     
    Man sollte aber vielleicht auch nicht übertreiben....bei mir sind schon Regenwürmer unabsichtlich vom Garten mit auf den Balkon gewandert... (Das lässt sich nicht immer kontrollieren), ich habe nicht extra gefüttert und sie haben trotzdem gut überlebt, sind gewachsen und wurden zum Winter wieder quietschfidel in den Garten die Freiheit entlassen...(wenn die Kübel wieder unten geleert wurden)
     
    Wenn man die ganzen Mikroorganismen und Pilze gut behandelt und ernährt, geht's auch ohne einen Wurm gefangen zu halten.
     
    Wenn ein Wurm den Kasten ausgesucht hat, wird er dort auch überleben. Aber wenn er dahin zwangsweise versetzt wird, ist das nicht so sicher.
     
    Ja, zwangsweise habe ich es auch nicht gemacht, aber ich kann nicht jeden einzelnen Kasten, den ich hoch trage erst ausleeren (vor Allem wenn schon Pflanzen drin sind, die wachsen)... aber, wie gesagt, bisher nur lebende Würmer, die gut genährt aussahen wieder in die Freiheit entlassen.
     
    Deshalb ist gut, wenn er wieder abhauen kann, wenn es ihm nicht taugt.

    Ich hatte schon oft Würmer in Töpfen/Kübel. Aber die standen dann so auf der Erde, dass der Wurm von selbst durch die Abflusslöcher rein schlupfen konnte.

    Manchmal ist es dem Wurm auch zu heiß im Topf, gerade bei schwarzen Töpfen. Aber Töpfe, die durch umliegendes Gras/Unkraut schattiert werden, mag der Wurm lieber.
     
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