Muss man in Saatschalen pflanzen?

ccat

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29. März 2013
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Hallo an alle,

ich möchte meinen Balkon bepflanzen mit Gemüse -
Samen bestellen - in Erde und erst einmal im Warmen behalten mit sonnigen Platz.
Muss man vorher in Saatschalten pflanzen? Oder kann man genauso gut gleich in den Topf pflanzen mit spezieller Erde? :D
 
  • AW: Muss man in Saatschalten pflanzen?

    Hi!

    Das ist unterschiedlich, welches Gemüse möchtest du denn pflanzen?
     
    AW: Muss man in Saatschalten pflanzen?

    Hallo ccat,
    herzlich willkommen im Forum.:):o

    Hiermit schließe ich mich Stupsi an - es kommt auf die Art an.

    Tomaten z.B. kannst du jetzt vorziehen in Anzuchtsubstrat und später umpflanzen in Töpfchen, dann hast du nach den Eisheiligen kräftige Pflanzen für Balkon-Kübel.

    Es grüßt
    Moorschnucke:o
     
  • AW: Muss man in Saatschalten pflanzen?

    ich dachte an Gurken, Paprika, Mini Tomaten, Rucola, Zwiebeln, Knoblauch, - habe schon spezielle Erde gekauft / für Gemüse.
    Wollte alles auf die Fensterbank stellen und am Boden wo viel Sonne hinscheint bis es draussen endlich wärmer wird.
    Die Aufzucht in den Saatschalen versteh ich nicht - wenn ich den Abstand für die Samen einhalte dachte ich ich kann gleich in meinen Topf pflanzen.
     
  • AW: Muss man in Saatschalten pflanzen?

    ich bin noch auf torfquelltöpfe gestossen bei amazon...das klingt vom prinzip nicht schlecht....

    Grüsse
     
    AW: Muss man in Saatschalten pflanzen?

    Zwiebeln und Salat kannst du direkt aussäen weil die auch mit niedrigen Temperaturen um die 10-15 Grad klar kommen.
    Gurken erst wenns warm wird rausstellen die mögen es warm, die kannst Du so ab mitte Maiai draußen direkt aussäen oder ebend jetzt drinnen vorziehen dann sind sie schon im Mai größer, heißt eher Gurken.
    Tomaten auch vorziehen auch die brauchen wärme und dürfen erst raus wenn es Nachts nicht mehr unter 10 Grad geht.

    Man zieht Tomaten, Paprika deshalb vor weil sie ebend viel länger brauchen um zu wachsen und zu fruchten.
    Durch das pikieren (also in Töpfe aussäen und dann 1-2 mal umpflanzen) bilden sich bessere Wurzeln, die Pflanze wird ja immer wieder dazu angeregt indem man sie aus dem Topf nimmt, die Wurzeln ein bischen einkürzt und dann wieder neu einsetzt.

    Radischen z.b mögen sowas gar nicht deshalb setzt man sie direkt an Ort und Stelle ab Temperaturen um 10 Grad, würdest du die drinnen aussäen bilden sie nur Blätter und keine Wurzel weil es da zu warm ist.

    Les mal im Gemüsethread zu jeder Pflanze nach, da gibt es nun ebend mal Unterschiede genau wie bei den Blümchen.
     
  • AW: Muss man in Saatschalten pflanzen?

    Vielen Dank... klingt kompliziert...aber logisch....kenn mich leider noch nicht so gut aus - dann probier ich es mit den saatschalen...bis was grünes kommt :)
    ab wann verwendet hier dünger? gleich beim einpflanzen oder erst später? :o
    Gruss
     
    AW: Muss man in Saatschalten pflanzen?

    Auch das ist unterschiedlich, einige Pflanzen vertragen gar keinen Dünger andere brauchen mehr wenn sie blühen.

    Fang mal mit Tomaten und Paprika an, da wird es jetzt echt Zeit für die auszusäen ,in normale Blumenerde klappt das und dann les dich dazu schlau während sie keimen.

    Für Gurken bleibt dir noch der ganze April.

    Zwiebeln, Möhren, Radischen, Knoblauch kannst du direkt draußen aussäen wenn das Wetter besser wird, bis dahin auch mal nachlesen, Notitzen machen am Anfang zu allem hilft auch, mach ich heute noch:)

    Viel Erfolg!!!
     
    AW: Muss man in Saatschalten pflanzen?

    Hallo ccat,
    für Tomaten und erst recht Paprika wird es jetzt wirklich Zeit.(Gurken???)
    Deutlich schneller als in Erde klappt die Keimung im Beutel an einem warmen Platz (um 25°)
    Guckst du hier bei Post 1377
    http://www.hausgarten.net/gartenforum/tomaten/59287-tomatenzoeglinge-2013-a.html

    Löffel, nasses gefaltetes Küchentuch, Ziplockbeutel und eine nicht zu warme/regelmäßig kontrollierte Heizung (ein Thermometer ist wichtig).
    Die Temperatur sollte bei ca. 25° liegen, kurze Spitzen bis 30° sind OK. Wenn es wärmer wird werden die Samen eher gekocht als zur Keimung angeregt)
    So keimen deine Samen innerhalb weniger Tage und können dann in Töpfchen mit nur wenig Anzuchterde versenkt werden. Im Minigewächshaus nochmal warm stellen und die Keimlinge erblicken dann ruckzuck das Licht der Erde.
    Dann sehr hell und kühl stellen und - je nach Wachstum - nach und nach Erde auffüllen. Erstmal noch Anzuchterde, sobald das erste richtige Blattpaar wächst auch gedüngte Erde (oder halb und halb).

    Für Balkonanzucht wäre Pflücksalat (Babyleaf-Sorten) schöner und ansehnlicher als Kopfsalat:
    Pflücksalat kann in milden Gegenden oder im Frühbeet schon jetzt gesät werden. Wir kennen deine Verhältnisse nicht?!
    Ruccola auch gleich im Kübel/Kasten säen, der wächst rasend schnell.
    Aber da gibt es ganz viele Sorten und ich habe noch keine gefunden, die aus meinem Garten sooo gut und zart schmeckt wie der gekaufte (meine werden immer hart und bitter - schon im Babystadium:schimpf:
    Zu den anderen hat Stupsi schon alles geschrieben:D

    Erfolgreiche Grüße
    Elkevogel

    Bei Fragen zur Beutelanzucht - bitte PN schicken
     
  • Neben den vorgenannten Gründen hat es bei einigen Pflanzen auch etwas mit der Erde zu tun.

    Tomaten keimen relativ leicht, aber schon bei Paprika Chilies kann es sinnvoll sein, diese in aussaaterde zu pflanzen. Diese Erde ist deutlich teurer und nutzt den Pflanzen nu bis zum ersten eigenen Blattpaar, danach müssen diese in "richtige" Erde pikkiert werden.

    Die Aussaaterde ist dabei schwächer gedüngt und in der Regel wesentlich feinkrümliger als normale Gartenerde.

    Vor allem ist Aussaaterde teurer und so macht es auch gar keinen Sinn, einen großen Kübel mit aussaaterde zu füllen um ein Pflänzchen darin wachsen zu lassen.

    Bei mir wird fast alles vorgezogen - sogar Erbsen und Rettiche.
    Mein Grund dürfte bei Dir aber eher entfallen. ICh stelle damit sicher dass
    - die Erde nicht so leicht austrocknet wie im Freiland
    - die Erde nicht zu feucht ist wie es im Freiland sein kann
    - die Schnecken nicht die jungen Pflanzen abfressen
    - die Vögel das Saatgut nicht klauen
    - die Erde die ideale Keimtemperatur hat
    - dass ich früher beginnen kann
    - dass meine Beete dichter bepflanzt sind, weil nur die wirklich gekeimten Pflanzen ausgesetzt werden.
    - mehr Ertrag auf kleiner Fläche

    Die meisten genannten Gründe sind ohne Erklärung nachvollziehbar.

    mehr Ertrag auf kleiner Fläche
    Beispiel Kopfsalat: Mein Kopfsalat wird in tiefen Anzuchtschalen 4-8 Wochen vorgezogen und kommt dann erst in Kübel s.Bilder.
    Ich kann somit diese Kübel doppelt nutzen. Könnte auch für dich interessant sein.
    Kopfsalat.webpKopfsalat_Beet1.webpKopf1.webpKopf2.webpKopfsalat.webpParkplatzbeet.webpKopfsalat_Balkon.webp
     
  • Hello,

    wow dein Salat schaut sehr lecker aus :-P


    Für die Tomaten habe ich spezielle Tomatenerde gekauft - hoffe die sind bis Ende der Woche da...dass ich anfangen kann.
    und für den Rest habe ich bei Poetschke Substrattabletten mitbestellt
    die in die Anzuchtöpfe mit reinmüssen....wenn dich da noch Anzuchterde benutze ist es wahrscheinlich zu viel.

    Da stand: Der Nährstoffbedarf und pH-Wert des Substrates ist speziell auf die Bedürfnisse von Jungpflanzen abgestimmt. Es wird keine zusätzliche Anzuchterde oder Dünger benötigt. Substrat-Tabletten 38 mm, 30 Stück.
     
    Gerade bei Tomaten ist dies viel zuviel daraumherum. Salaten nicht zu tief in die Erde und angießen. Dabei ist es egal in welcher Erde, selbst in reinem Kompost habe ich schon hohe Keimraten.

    Umgekehrt macht mir dieses Jahr die Anzuchterde Probleme und so ist die Keimrate auch bei den Tomaten niedriger wie sonst. Für mich selber heißt dies allerdings "zum Glück" , da ich eh viel zu viele ausgesäät habe:)
     
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