Menschenwürde in Pflegeheimen

Ja, das ist hier fast genau so, hier würde nur Duschen als Pflegeleistung anerkannt, alles andere zählt wohl als Haushaltshilfe (war zumindest bei Mama und Vadder so).
Lieben Gruß
Marianne

stimmt nicht ganz Marianne....vom Gesetzgeber her sind SGB V mit der med. PFlege angegeben, das sind Leistungen wie z. B. Medigabe, Verbände, Einlauf, Spritzen, Blutdruckmessen etc.
diese Leistungen müssen ärztlicherseits verordnet werden...die VO reicht der Sozialdienstleister bei der Kasse ein..nach Genehmigung wird dies mit der KRankenkasse abgerechnet

SGBXI Leistungen sind HKP Leistungen wie kleine Pflege, große Pflege, große Pflege mit Bad , Hilfe zu Ausscheidungen, Zubereiten einer Mahlzeit....
dies kann bei bestehen einer PFlegestufe mit der PFlegekasse abgerechnet werden

Pfelgestufe 1 Kombi bedeutet der Pat bekommt 45o EUro im MOnat an Pflegeleistungen
Plegestufe 2 Kombipflege bed. 1100 EUro
Pflegestufe III bedeutet 1500 Euro
hat der zu PFlegende oder die ANgehörigen keine KOmbi beantragt gibts PFlegegeld

dazu können bei bestehender Demenz BEtreuungspauschalen von 100 bis 200 EUro monatl. beantragt werden...für diese Leistungen kann bei der Pat z. b. auch in eine mob. Tagespflegeeinrichtung gebracht werden
Ebenso kann auch eine Fachkraft o. eine NFK zur BEtreuung oder Versorgung angefordert werden.

dann gibts noch die Verhinderungspflege mit 1550 Euro im Jahr....


Defakto ist es aber so, daß viele Angehörige gar nicht wissen was sie alles an Unterstützung bekommen können....

AUßerdem gibts dann leider noch eine andere Gruppe von Menschen die ihre Angehörigen mehr schlecht als Recht selber pflegen und die Pflegegelder monatlich selber einsacken....
und davon gibts hier sehr viele...


Die KRankenkassen versuchen immer wieder Kosten abzuwälzen oder zu verweigern.....


Xena sieht das Problem der " Altenlösung " irgendwann wie bei den Lemmingen :(
 
  • Ja das gilt wahrscheinlich in Deutschland aber nicht in der Schweiz mit ihrem "besten" Gesundheits -und Sozialwesen...........*habs zwar bisher noch nicht gefunden *:rolleyes:

    Ich habe seit Mai 2011 nichts anderes gemacht als beantragen ausfüllen , Vorreden , anfragen etc...etc... ...Resultat: Unverschämte Sachbearbeiterin auf der Sozialkasse (zuständige für AHV und IV Renten ).
    Scheinbar war ich keine Einzelperson welche reklamierte.
    Wir wurden behandelt wie die letzten Schmarotze . Dabei zahlt hier jeder der arbeitet das Leben lang für genau dieses ein. :mad:
    Ich bin mal gespannt welche Ausreden sie bringen wenn meine Mutter mehr Hilfe braucht wenn sie irgendwann wieder zuhause ist.

    Beine einbinden (angeordnet vom Arzt )
    Begleitung zum Arzt und Einkaufen , sowie Putzen , Betten und Wäsche machen etc... Kochen und Behördengänge werden nicht von der Sozialkasse übernommen.
    Spezialpersonen (Spitex ) welche die Arbeiten verrichten würden , kosten aber auch Geld und zwar nicht wenig.
     
    gibts bei EUch in der Schweiz keine zuständige Pflegekasse ?
    hier ist das immer die gleiche Krankenkasse eben nur die dazugehörende Pflegekasse
    wenn du also z. bei bei der AOK krankenvers. bist, dann ist die AOK Pflegekasse zuständig

    bei euch nicht ???
     
  • ich habe meine Mutter 5Jahre zuhause mithilfe eines Pflegedienstes gepflegt,
    es war schwer sie hatte stufe3 war hilflos konnte nichts mehr alleine machen,
    das Heim wollte ich ihr immer ersparen,letztes Jahr starb sie daheim in ihren 4Wänden,für sie und uns Erlösung zugleich
     
  • Pflegestufe Drei....Mein Gott.....das tut mir sehr leid, Regina....
    Dein letzter Satz macht traurig, auch wenn ich heute nicht in der Stimmung bin, mich damit wirklich und richtig auseinander zu setzen.

    Heute ist ein guter Tag.

    An alle Liebchen in Bettchen und in den Heimen.



    Beste Grüße
    Doro
     
    @ Xena
    Hi Xena, meine Antwort bezog sich auf diesen Teil von Kapha: " Putzen / Wäsche , Duschen , Arztbesuchen ,Einkaufen ,Kochen, Beine einbinden etc..." das war zumindest bei Mama und Vadder so.
    Wir hatten auch einen Pflegedienst der 2x täglich kam, aber fürs Putzen Wäsche Kochen Einkaufen und vieles andere (auch in der persönlichen Pflege waren wir zuständig weil wir z.B.die beiden ja nicht den ganzen Tag in der vollgeschi..enen Windel liegen lassen konnten) das Pflegegeld ging für den Pflegedienst drauf.
    Macht nix, vorbei ist vorbei, wir haben unser Bestes gegeben und brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben. Mag sein das wir schlecht beraten waren, aber ganz ehrlich, wir hatten garnicht die Zeit und den Nerv uns mit der Pflegekasse rumzuschlagen.
    Ich denke das ist Taktik der Pflegekassen, erstmal ablehnen ablehnen ablehnen, irgendwann sind die Antragsteller zermürbt (die Pflege und alles drum und dran kostet ja schon Kraft genug) und geben auf.
    Lieben Gruß
    Marianne
     
  • ...
    Ich denke das ist Taktik der Pflegekassen, erstmal ablehnen ablehnen ablehnen, irgendwann sind die Antragsteller zermürbt (die Pflege und alles drum und dran kostet ja schon Kraft genug) und geben auf.
    Lieben Gruß
    Marianne


    Genau meine Erfahrungen.

    Und wenn die zu Pflegenden noch nicht einmal jemanden an ihrer Seite haben, der in der Lage ist, Anträge zu stellen, geschweige durchzuboxen, ist es noch schlimmer.
     
    @Marianne
    Diese Taktik ist auch hier die oberste .....ich sag nicht was.

    Ich wurde letztes Jahr sozusagen ins kalte Wasser geworfen . Musste mich überall durchfragen und hatte Glück das ich Leute kenne welche das auch schon durchgemacht hatten . Aber sogar ihnen war einiges unbekannt was ich dann erfuhr .
    Im moment bin ich wieder am kämpfen , da wir wirklich besch.... Werden was die zusatzleistungen für vater angeht .

    @Xena
    Krankenkasse und AHV ( Alters-und Hinterbliebenen -Versicherung ) sind 2 verschiedene Stellen .
    Die AHV ist zuständig für Ergänzungsleistungen ( z.B.Heimkosten etc...) , Hilflosenwntschdigung etc...Altersrenten etc ....
    Dann gibts noch die IV ( invalidenversicherung ) und eben Krankenkasse
     
    Genau meine Erfahrungen.

    Und wenn die zu Pflegenden noch nicht einmal jemanden an ihrer Seite haben, der in der Lage ist, Anträge zu stellen, geschweige durchzuboxen, ist es noch schlimmer.

    ja das is wohl leider so...
    bei uns gibts aber einen PFlegestützpunkt wo unterstützend geholfen wiird und wenn Angehörige bei uns anrufen oder vorbeikommen werden sie immer beraten
    oft legen bei Ablehnung Angehörige keinen Widerspruch ein...

    Das is ein übergreifendes Problem....es gibt sogenannte Quoten die z.b besagen wieviel Pflegestufe 3 Pat. in einer Gemeinde gemeldet sein sollten...
    tja wenn die QUote erfüllt ist und dein Angehöriger wäre der nächste.......dann kriegst garantiert die Ablehnung vom MdK ..
     
    Das is ein übergreifendes Problem....es gibt sogenannte Quoten die z.b besagen wieviel Pflegestufe 3 Pat. in einer Gemeinde gemeldet sein sollten...
    tja wenn die QUote erfüllt ist und dein Angehöriger wäre der nächste.......dann kriegst garantiert die Ablehnung vom MdK ..
    Das ist doch der Hammer, oder?
    Lieben Gruß
    Marianne
     
  • Das ist doch der Hammer, oder?
    Lieben Gruß
    Marianne

    jepp das isses....aber da läuft noch viel mehr....ich telefoniere tgl. mit den Krankenkassen....was da alles abgelehnt wird mit Begründungen die an den Haaren beigezogen sind....was ich schon diskutiert hab:d....meine größte Freude ist es immer wenn die Kasse klein beigeben muß weil ich Recht habe

    Manchmal kann ich aber über die bescheuerte GEsetzgebung oder Entscheidung nur noch mit dem Kopf schütteln...

    ich lege für unsere Schwestern die Hand ins Feuer...die leisten alle einen megaharten JOb..wir haben größtenteils über 40 jährige in der PFlege...die jüngeren machen den harten Job nicht lange oder auf Dauer...
    ein Job mit Megaverantwortung, Megastress ...steht in der Anerkennung der Bürger ziemlich weit oben...aber mega beschissen bezahlt!

    Xena freut sich jeden Tag aufs neue, daß sie in der Verwaltung mit dem faulen Arsch auf dem Bürostuhl hocken und am PC arbeiten darf:D
     
  • ich lege für unsere Schwestern die Hand ins Feuer...die leisten alle einen megaharten JOb..wir haben größtenteils über 40 jährige in der PFlege...die jüngeren machen den harten Job nicht lange oder auf Dauer...
    ein Job mit Megaverantwortung, Megastress ...steht in der Anerkennung der Bürger ziemlich weit oben...aber mega beschissen bezahlt!

    Xena freut sich jeden Tag aufs neue, daß sie in der Verwaltung mit dem faulen Arsch auf dem Bürostuhl hocken und am PC arbeiten darf:D



    hmmhmmm.....aber so ganz friedlich ist der ein oder andere eben doch nicht. Der Frust sitzt bei manchem ganz schön tief. Das allein ist ja okay, aber ich verfolge gerade seit ein paar Tagen in einem anderen Forum einen Thread, wo ein Altenpfleger sich echauffiert und auf Hartz4-Empfänger schimpft, die Ungerechtigkeit der Welt anprangert.

    Sicher ist er unterbezahlt und schuffet erbärmlich für ein paar Kröten, aber ich sag Dir, so fangen die Mißstände an. Immer auf die Schwächeren hauen, anstatt sich beim Arbeitgeber zu beschweren, oder wenigstens auf freie Feiertage pochen. Irgendwann kriegen die Bedürftigen den Frust ab.

    Was da für Töne gespuckt werden, das ist schon traurig. Was kann ein Hartz4-Empänger für seine Ungerechtigkeit?
    Im übrigen bin ich ja auch einer, aber schuften tue ich noch mehr als der feine Herr, und habe definitiv einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst. Da tät ich den gern mal sehen....

    Beste Grüße
    Doro
     
    hmmhmmm.....aber so ganz friedlich ist der ein oder andere eben doch nicht. Der Frust sitzt bei manchem ganz schön tief. Das allein ist ja okay, aber ich verfolge gerade seit ein paar Tagen in einem anderen Forum einen Thread, wo ein Altenpfleger sich echauffiert und auf Hartz4-Empfänger schimpft, die Ungerechtigkeit der Welt anprangert.

    Sicher ist er unterbezahlt und schuffet erbärmlich für ein paar Kröten, aber ich sag Dir, so fangen die Mißstände an. Immer auf die Schwächeren hauen, anstatt sich beim Arbeitgeber zu beschweren, oder wenigstens auf freie Feiertage pochen. Irgendwann kriegen die Bedürftigen den Frust ab.

    Was da für Töne gespuckt werden, das ist schon traurig. Was kann ein Hartz4-Empänger für seine Ungerechtigkeit?
    Im übrigen bin ich ja auch einer, aber schuften tue ich noch mehr als der feine Herr, und habe definitiv einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst. Da tät ich den gern mal sehen....

    Beste Grüße
    Doro

    hmmmm...doro...kann das sein, daß er das anders meint...
    wir haben gerade hier im Brennpunkt Hemshof sehr viele Hartz 4 Empfänger ....einige kassieren hier fleißig die PFlegegelder und lassen die zu pflegenden Angehörigen an der Grenze zur Siffigkeit liegen....die Schwestern kommen dann einmal die Woche zu ner kleinen TOilette ..mehr nicht...
    oder sie werden erst wieder gerufen wenn die WUnden extrem eitrig sind...zugeklebt mit Hundehaaren...

    es gibt dann auch schon mal ältere HErren die das ganz erbaulich finden wenn die Schwester kommt zur Waschung...da läuft dann auch schön provokativ ein sehr erotisches Fernsehprogramm....
    meine Kollegin hat mal von nem Rollstuhlfahrer erzählt...der bekam den Enddarm mit den Fingern ausgeräumt...sehr zur Freude des Rollifahrers
    das ein oder andere mal kannst dir als PFleger auch mal ein paar SChläge einfangen...

    Schießereien gibts hier auch schon mal da wirste dann per Polizei ins zu den Patiente gebracht

    meine Stiefmutti war selbst jahrelang in der PFlege tätig kennt das noch aus ehemaligen Zeiten wo man noch Zeit für die alten LEutchen hatte und nicht nur auf Zeit und mit Doku arbeiten musste, sie ist nach 40 Jahren Pflege in Rente gegangen und hat meinen vollsten REspekt das sie solange durchgehalten hat

    das GEld alleine is nicht das PRoblem DOro....wir haben genaue Zeitvorgaben...die Schwestern müssen die Minutenvorgaben einhalten...dokumentieren und es darf kein Fehler passieren....das könnte verheerende Folgen haben...

    wie gesagt ..ich bin froh daß ich für die Abrechnung zuständig bin....was wir so von den Schwestern erzählt kriegen....:d:d:d:d das reicht...
    alles nicht so einfach Doro...


    das was du machst ist wie bei vielen Angehörigen die selber pflegen sehr aufopferungsvoll und anerkennenswert keine Frage;)
     
    Hallo Zusammen,

    danke für die Info. Meine Stimme habe ich gerade abgegeben.
    Ich wünsche mir wirklich sehr, dass dieser Wahnsinn im Pflegedienst endlich ein Ende hat und man nicht mehr Angst vor dem Altwerden haben muss!

    Grüße
    Bea
     
    Ich möchte hier auch mal kurz von meiner Erfahrung mit Heimen und Ämtern reden. Es ist ein großes Durcheinander, deshalb nur das Wichtigste und ich hoffe, daß es nicht zu durcheinander wird.

    Mein Mann, jetzt 44, kam im April 2011 ins Pflegeheim. Es gibt nur wenige Heime für jüngere Erwachsene, die meisten sind halt "nur" für Ätere über 65, was auch zu einigen Problemen führte. Das Heim kostet auch hier alleine an Zuzahlung fast 3000 Euro jeden Monat. Seine Rente ist klein, immerhin ging er schon mit 35 in Rente. Das Sozialamt bzw der Landeswohlfahrtsvernband übernimmt den Rest, was zu viel Durcheinander führte. Ich hoffe, bald alles geregelt zu haben. Dass das so lange Zeit in Anspruch nimmt, liegt allerdings nicht an den Ämtern.

    Wer mit all der Bürokratie Probleme hat, mit den Formularen, Fragen hat, nicht weiter weiß, dem kann ich nur empfehlen, sich bei der Kirche zu erkundigen und sich dort (kostenlose) Hilfe zu holen. Mir wurde damals auf jeden Fall wirklich sehr und auch prompt geholfen. Ggf kann auch der VdK helfen, allerdings habe ich persönlich mit dem nur schlechte Erfahrungen gemacht, das kann aber auch einfach Pech sein.

    Das Heim in dem mein Mann ist, ist toll. Es ist immer wenn ich da bin (jede Woche zwar, aber da sehr unregelmäßig) relativ viel Personal da. Im Ganzen bin ich sehr zufrieden damit, auch wenn es nun mal nicht zu Hause ist.

    Die Petition ist sicherlich sinnvoll und noch immer passiert viel zu viel schlechtes gerade mit diesen oftmals hilflosen Menschen. Ich denke, es gibt zu viele, die unbedingt auf Kosten von alten Leuten mehr Profit machen möchte, bzw die Pflege immer günstiger anbieten wollen. Die Minutenvorgaben haben ja direkt mit dem Geld zu tun: je mehr Leute in der gleichen Zeit verpflegt werden können, je mehr Geld gibt es. Was unbedingt sein muß, sind viel viel mehr Kontrollen der Heime.

    Sarotti
     
    Du sagst es liegt nicht an den Ämtern ?

    Wieso soll man zur Kirche laufen um Hilfe zu bekommen , wenn man die Formulare auf den Ämtern holen muss ? Dort wäre es nötig das sich jemand mit einem befasst und nicht die Kirche .

    Hier ist Pro Senectute auch sowas ähnliches , welches ich aufsuchte weil mir
    In der Ergänzungsleistung etwas nicht koscher vorkam .
    Die Ämter hatten uns ziemlich übers Ohr gehauen und dazu auf einiges einfach mal erst gar nicht hingewiesen .
    Nach dem Motto : umso weniger die Leute wissen , umso weniger müssen wir zahlen .

    Man arbeitet das ganze Leben und hat jeden Monat gut 1000.- abzühe für AHV etc . Braucht man es dann im Alter , wird man als Schmarotzer hingestellt .

    Ich mache das nun ein 2x mit ....Formulare um Formulare , unfreunliche Amtspersonen , unrichtige bis spärliche Auskünfte und Erklärungen
     
    Das Heim kostet auch hier alleine an Zuzahlung fast 3000 Euro jeden Monat.Sarotti
    hallo sarotti,

    allein die zuzahlung 3000,-€?
    das erscheint mir schon sehr hoch. welche pflegestufe hat er denn?

    ich vergleiche das mal mit meinem vater. pflegestufe III, vollstationäre pflege, einzelzimmer.
    zuzahlung im monat ca. 1800,-€.
     
    ja, dass ist schon ziemlich hoch. Bei uns waren es 1.100,00 € bei Pflegestufe 2, Einzelzimmer mit Wohn- und Schlafbereich, eigenem Bad und Balkon.

    War ein kleines privates Heim, 15 Bewohner, 10 Pflegekräfte, super Betreuung.

    Woran der günstige Preis lag? Keine Ahnung, vlt. weil es ein privates Heim war - oder liegt es an der Region in der wir wohnen?

    Auf jeden Fall haben wir einen absoluten Glücksgriff getan - allerdings auch nach langer Suche während der wir aber auch Schlimmes gesehen haben, da muss ich mich einigen "Vorschreibern" durchaus anschliessen.

    Gruß
    Zauberfee
     
    Mein Mann, jetzt 44, kam im April 2011 ins Pflegeheim. Es gibt nur wenige Heime für jüngere Erwachsene, die meisten sind halt "nur" für Ätere über 65, was auch zu einigen Problemen führte. Das Heim kostet auch hier alleine an Zuzahlung fast 3000 Euro jeden Monat.
    Sarotti
    Hallo Sarotti,

    das tut mir für Deinen Mann und für Dich sehr leid. In so frühen Jahren aus seiner gewohnten Umgebung und seiner Unabhängigkeit herausgerissen zu werden und dann auch noch auf Hilfe angewiesen zu sein, ist wohl kein schöner Zustand. Wie kommt ihr Beide damit zurecht?

    Grüße
    Bea
     
    Hi,

    ich bin schon länger "stille Leserin" in diesem Thema, und kann euch jetzt nimmer ganz folgen.

    Was genau ist hier mit "Zuzahlung" gemeint? Ist das der Betrag, den die Krankenkassen bei den Pflegestufen dazuzahlen, oder die Kosten, die den Heimbewohnern (schon unter Berücksichtigung der Kassenleistung) entstehen?

    Die Heimkosten an sich sind ja von der Pflegestufe unabhängig, oder?
     
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