Mein Refugium

Danke. Mal gucken. Ich hätte ein Bißchen ein schlechtes Gewissen, mir eine Beratung einzuholen, wenn ich von vorn herein weiß, daß ich nichts kaufen werde.

In der sandigen Nordostecke des Grundstückes hatte ich angefangen, eine kleine Wacholderheide anzulegen. Der Boden dort ist recht sandig und außer Windhalm wuchs dort nichts.
Letztes Jahr habe ich zunächst ein paar Wacholder gepflanzt, die sehr gut gedeihen.

wacholder_6.10.26.jpg


Heute hatte ich in der Stadt zu tun und stolperte über Heidekrautpflanzen für 5,99 pro Sixpack. Davon habe ich mir gleich mal ein paar mitgenommen und zu den anderen Heidekräutern zwischen den Wacholdern gepflanzt.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich sie dort etabliert bekäme. Im Garten ist mir das bisher leider nicht gelungen.

heide_6.10.26.jpg
 
  • Das Rohr möchte ich mit Erde füllen und bepflanzen. Nur womit?:unsure:
    Am Liebsten wäre mir ein winterharter Strauch bzw. Bäumchen mit entweder interessanten Blüten oder Früchten zum Naschen und darunter eine überhängende Blühpflanze, wie z. B. Teppichphlox.
    Irgendwelche Ideen?
    Nur mal so, ich bin begeistert von Deiner ganzen Gärtnerei. (y)
    Für Deine Wassserleitung hätte ich die Empfehlung der Hängefuchsien. Sie ist allerdings nicht Winterhart und muss im Herbst raus. Sie blüht aber jedes Jahr wieder.
     

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  • Fuchsien sind was Wunderschönes. Allerdings kenne ich mich und weiß, daß ich garantiert den Zeitpunkt zum Reinholen verpassen würde.:rolleyes: Darum lieber nur was Winterhartes.

    Für Blaubeeren habe ich zehn Meter weiter schon ein Beet angelegt und sechs Stück gepflanzt. Meine Bodenmischung scheint ihnen ganz gut zu bekommen, denn sie sind über die Saison gut angewachsen und haben etliche, bis zu 60cm lange Triebe geschoben. Nächstes Jahr wird es wohl schon eine Ernte geben.

    Ich habe schon überlegt, einfach kriechende Zwergmispeln zu nehmen. Die machen sich an der Trockenmauer vor dem Haus recht gut. in die Mitte dann einen kleinen Strauch oder Baum.
    Eine Zwergform vom Granatapfel täte mir sehr gefallen, aber das wird bei unserem Klima wohl nix.
     
  • Es gibt auch hängenden Rosmarin. Ich habe einen Steckling vorletztes Jahr gepflanzt und er hat den letzten Winter gut überstanden, obwohl wir hier auch -12 Grad hatten. Der dürfte sich auch über längere Zeit mit dem begrenzten Wurzelraum abfinden. Die sind nicht anspruchsvoll, was Erde und Nährstoffe betrifft. im Gegenteil!

    P.S: habe gerade dein Foto im Koch-Thread gesehen! Haha, mit Rosmarin hast du also schon Erfahrung! 😉
     
    Rosmarin habe ich im Gewächshaus an die Füße der Weinstöcke gepflanzt. Dort gedeiht er wunderbar.
    Draußen hatte ich immer wenig Glück. Jeden Winter gibt es die drei Tage mit -18...20°C und steifem, trockenen Wind, die alles kaputt machen.
    Im Gewächshaus hatte ich immer das Problem, daß die Blättchen des Rosmarins silbrige Flecken bekamen, die sich als Miniergänge mikroskopisch kleiner Insekten herausstellten, die partout nicht zu bekämpfen waren. Dann bekam ich mal diese halb kriechende Sorte geschenkt, die dagegen offenbar unanfällig ist. Blöderweise weiß ich den Namen nicht mehr. Inzwischen habe ich mir einen Ordner angelegt, in dem ich alle Pflanzenetiketten nebst zusätzlichen Notizen aufbewahre. Leider war das vor der Zeit...:(

    Sind die Fuchsien denn auch so winterhart, daß sie in einem durchfrierenden Betonrohr überleben? Nach dem, was ich jetzt auf die Schnelle gegoogelt habe, sollen sie Winterschutz benötigen.
     
    Upsi, -20 ist noch mal ne andere Hausnummer! Das dürfte für den Rosmarin tatsächlich eng werden. So kalt wird es im Südwesten hier nicht. „Nie“ würde ich jetzt nicht beschwören wollen, aber nicht mehr, solange ich mich dran erinnern kann. 😵‍💫
     
  • Die Fuchsia magellanica- könnte "Riccartonii" sein - die in unserer Familie in allen Gärten vertreten ist, übersteht auch den Winter oben auf der Ennepetaler Höhe, wo der Wind drüber pfeift. Die Pflanzen frieren immer komplett zurück und treiben dann im Frühjahr wieder aus.

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    Nun ist der warme Altweibersommer wohl endgültig dem Herbst gewichen. Heute früh war das Auto zum ersten Mal zugefroren und der Zug der Kraniche ist in vollem Gange. Die ganze Zeit hört man ihre Rufe und sieht sie überall auf den Äckern stolzieren. So auch direkt im Phaceliafeld neben meinem Refugium:

    kraniche_12.10.26.jpg


    Auf der Wildblumenwiese haben sich die Cosmeen nochmal richtig schön rausgemacht. Ich bin ganz begeistert von diesen wunderschönen, zarten Blumen. Davon gibt es nächstes Jahr definitiv mehr.

    cosmea_12.10.26.jpg


    Dementsprechend mußten auch ein paar davon am Wochenende im Bus mit auf Reisen gehen.:)

    cosmea_bus_12.10.26.jpg


    Weil es ja nun langsam kalt wird, wollte ich noch die Orchideen umtopfen und aus dem Gewächshaus holen.
    Nanu! Was raschelt denn da im Topf?

    orchideenfresser.jpg


    Da hat sich doch beim Hochheben des Topfes ein Brandmäuserich in eine etwas mißliche Lage gebracht.
    Nachdem er entfernt war zeigte sich ein ordentlicher Fraßschaden im Wurzelbereich der Pflanze:

    orchideenfrass.jpg


    Was bitteschön ist denn in diesem Jahr los? Wo ich auch hingucke muß ich mich mit irgendwelchem Ungeziefer auseinandersetzen. So langsam fängt das an zu nerven.:cautious:
     
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